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Thema: Beste Stimmplatten die für € zu haben sind

  1. #31
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    Balg ist offline
    Hallo maj7,

    kannst Du ernst nehmen was Ippenstein und Maxito schreiben. Kannst Dich gerne selbst bei mir davon überzeugen.

    Gruß Balg.

  2. #32
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    maj7 ist offline
    Charles Nunzio (1912-2010) Interview of 2004

    Mr. Nunzio hat in seinem Interview darauf hingewiesen das seine reeds alle handmade waren während 99 Prozent aller reeds heute maschinell gestanzt sind. Es geht also primär um das Stanzen, nicht das Stimmen an sich. Hab ich aber schon einmal erwähnt. Ihr hättet Euch das Video ganz anschauen sollen.

    Nach welchen Kriterien wählt ihr denn die Stimmzungen aus? Nach Markennamen oder nach dem Aussehen oder nach was? Ihr wollt mir doch nicht erzählen das Ihr den "Stimmer Eures Vertrauens" persönlich kennt. Nach welchen Kriterien soll ein Laie wie ich die Stimmzungen auswählen? Ich hab mein Akkordeon noch nie geöffnet und die reeds sehen für mich alle gleich aus. Einfach ein Instument kaufen und darauf hoffen das gute Stimmplatten verbaut sind? In meiner Unwissenheit dachte ich eben, a mano reeds von der Firma xy und du bist gut beraten. Was für Möglichkeiten habe ich sonst?

    Wenn ich die Wahl hätte würde ich mich für die Weltmeister Supita II entscheiden. Die hat auch bestimmt hervorragende Stimmplatten drin (muss ein paar brownie points bei Ippenstein sammeln sonst kündigt er mir die Freundschaft ).

    gruss, maj7

  3. #33
    Registrierter Benutzer Avatar von Pfefferminzchen

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    Pfefferminzchen ist offline
    Zitat von maj7 Beitrag anzeigen

    Ihr wollt mir doch nicht erzählen das Ihr den "Stimmer Eures Vertrauens" persönlich kennt.
    Doch, ja.
    Gruß
    das Pfefferminzchen ^0-0^
    ..............................=IIV= )

  4. #34
    Registrierter Benutzer Avatar von Ippenstein

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    Ippenstein ist offline
    Hallo Maj7,

    je höherwertiger die Stimmplatte von ihrer Kategorie her ist, um so mehr wird Hand angelegt, um beste Ergebnisse zu erzielen. Die a-mano und tipo-a-mano werden da auch noch von Hand genietet, obwohl diese Art der Herstellung suboptimal ist und Leuten überlassen werden muß, die ein Gespür für den richtigen Druck haben. Wenn der Niet zu wenig Druck auf die Zunge ausübt, läuft sie schlecht und kann ihre Stimmung nicht halten. Übt der Niet zu viel Druck aus, hat sich das ganze beim Schlagen bereits verbogen, so daß es ebenfalls nicht perfekt läuft.
    Ich habe auch schon recht neue italienische a-mano nachnieten müssen, damit sie funktionieren. Ein Stimmen wäre sonst nicht möglich gewesen.

    Du kannst schon davon ausgehen, daß die Stimmplatten je nach ihrer Herstellungsklassifikation entsprechend gut sind. Die Stimmplatten sind manchmal auch gekennzeichnet. Letztendlich kommt es aber im zweiten Schritt auf dem Stimmer an, der im Instrument das Finishing macht. Solltest Du mal in meine Gegend kommen, demonstriere ich Dir das gerne bei einem Kaffee. Oder geh mal zu Manfred (Balg), der kann das auch schön zeigen.

    Aber bitte sag doch, warum Du soviel Bedenken wegen des Ausstanzens der Zungen hast? Die werden ja an den Rändern nachher nochmal bearbeitet.

    Grüße

    Ippenstein
    Des schraub mer örschd amol auf.

  5. #35
    Mod Akkordeon Avatar von maxito

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    maxito ist gerade online
    Nach welchen Kriterien wählt ihr denn die Stimmzungen aus?
    Hallo Maj7,

    die Zungen wähle ich aus, je nachdem was mein Instrumentenmacher hat und mir einbaut. Da ich Stimmplatten eh nicht selber einkaufen kann, bin ich darauf angewiesen, dass mir der Instrumentenmacher welche verkauft.

    Und den Stimmer kenne ich dann natürlich persönlich, denn zu dem gebe ich ja mein Instrument hin. Wer die Stimmen beim Hersteller zusammengebaut und vorgestimmt hat, weiß ich nicht. Und da ich darauf auch keinerlei Einfluss habe, interessiert mich das auch nicht. Beim Hersteller geht es auch nicht um den künstlerischen Ausdruck, sondern um handwerkliches Können, damit die Teile so präzise wie möglich gefertigt werden , eins wie das andere.

    Es gibt natürlich kleine Unterschiede in der Ausführung, weswegen man nicht kunterbunt mischen sollte, sondern bei der gleichen Sorte innerhalb des Instrumentes bleiben sollte, damit sich das innerhalb des Instrumentes homogen anhört, aber wie ich schon weiter oben mehrfach schrieb - der Feinableich beim Einbau ins Akkordeon ist nach wie vor immens wichtig. Und da ist es sehr wichtig, wie gut der Stimmer ist.
    Der Vorstimmer fällt da nicht ins Gewicht, denn die Profile sind ja schon maschinell vorgeschliffen. Eher das Können des Nieters oder des Werkzeugmachers, der die Stanzwerkzeuge pflegt.

    Und weil wie ich auch schon weiter oben beschrieb, durch die Bank alle Stimmplattenhersteller Stimmzungen mit einem Profil versehen, das nicht unbedingt optimal ist, halte ich das nicht für ausschlaggebend, von wem die Teile kommen, solange sie aus der obersten Gütestufe sind. Das kann man derzeit so pauschal sagen, weil es eh nur wenige Hersteller sind und die obendrein auch alle von Preiswert bis Topklasse in ungefähr vergleichbarer Qualität liefern.

    Ich habe auch schon mehrfach Leute getroffen, die von sich aus behaupten, zu hören, welche Stimmpaltten drin sind. Von denen war allerdings vor Ort keiner in der Lage zu sagen, welche Marke denn nu verbaut ist, wenn er es nicht schon vorher wusste. Drum glaube ich nicht an einen nennenswerten Unterschied der Stimmplatten, schon gar nicht klanglich, denn der Rest des Akkordeons ist da so stark mit am Klang beteiligt, dass der minimale Unterschied untergeht. Sonst müsste man ja z.B. unterscheiden zwischen Stimmplatten zum Einbau in Cassotto und nicht Cassotto ...nur als Beispiel, wie stark die Bauform des Instrumentes den abgegebene Klang der Stimmplatten beeinflusst.

    Drum sage ich s nochmal:
    Meiner Meinung nach ist nur wichtig, dass die Stimmplatten von bester Qualität sind, egal von welchem der derzeitigen Hersteller und wichtig ist, dass der Stimmer, der das Instrument dann fertig macht sein Fach sehr gut versteht.

    Gruß, maxito
    Geändert von maxito (10.02.2012 um 19:23:56 Uhr) Grund: Ergänzung eingefügt
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    Kein Instrument ist besser geeignet, als das Akkordeon, um Schmerz auszudrücken.
    Die Nachbarn aus meiner Jugendzeit, werden dies bestätigen können. (Stefan Hiss)

  6. #36
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    maj7 ist offline
    da bin ich ganz deiner Meinung. Jetzt habe ich es so langsam begriffen. Hohe Güte egal von wem und ein Stimmer der weiß was er tut. Alles andere ist nur idealisierter Schnickschnack. Ich persönlich habe noch keine neues Instument gekauft. Wenn jemand das tut und ca. 6-7 K auf den Tisch legt für tipo a-mano (bei dem Preis bekommt man kein a mano ), dann sollte man doch imho wissen, welche Stimmplatten eingesetzt sind. Wenn jemand noch mehr bezahlt und immer noch nicht weiß was da eigentlich für Stimmplatten drin sind, dem kann man auch nicht mehr helfen. "Hohe Güte, hört sich toll an und der Sound gefällt mir" würde mir persönlich nicht reichen.

    Zwei nennenswerte Stimmplatten-Serien aus vergangenen Tagen geistern immer noch herum: Bugari und Artiste Stimmplatten. Von Bugari hergestellt oder auch nur fremd eingekauft oder die Artiste, Hohner Hausmarke? Keine Ahnung. Vielleicht waren die Bugari a mano und die Artiste tipo a mano? Ich denke die Avsenik V M hatte die Bugari reeds mit speziell gestimmtem Tremolo.

    Ich komme immer wieder auf die zurück http://www.vociarmoniche.it/index.php weil ich keine anderen gefunden habe. Wenn die sagen das sie ihr Logo entweder außen am Akkordeon anbringen oder auch auf dem Stimmplatte, so ist man sich doch sicher das der Sound hervorragend ist und sie stehen dafür ein.

    Alle hier im Forum genannten Wunsch-Super-Akkordeons, wie z.B. Pigini Super King, Excelsior Symphony Gold, Victoria Poeta usw. haben alle eine gewisse "reed-anonymity" gemein. Habe die alle ihre Hausmarken oder was? Man erfährt alles über die Entwicklung und Vorgeschichte, aus welchen edlen abgelagerten Hölzern es hergesellt wurde, nur edelster Leim verwendet wurde, das die einzelnen Register fein aufeinander abgestimmt sind und, natürlich das Wichtigste, welcher bekannte, internationale Künstler den atonalen Libertango darauf runterdudelt. Von den reeds kein Wort. Wenn da "Voci armoniche" eingesetzt wäre, würde man das nicht am Anfang großzügig erwähnen? Das würde doch jeder machen.

    Dann kann man ja gleich eine alte Dallape Super Maestro kaufen, die alten zum x-ten Mal nachgestimmten Stimmplatten rausschmeissen und hochwertige, neue einsetzen. Dann weiß man wenigstens was drin ist. Rein hypothetisch. Die Sounderzeugung ist ja synergetisch vom Gehäuse und von den Stimmplatten.

    Was vielleicht noch interessant ist, ob die Stimmplatten gleich, z.B. als "a", gestanzt werden? Ist eine a-Stimmplatte Welten entfernt von 440 Hertz oder muß man da noch kräftig rumfeilen?

    danke für Eure Antworten, war wie immer sehr erfrischend und informativ,

    maj7
    1 Benutzer findet diesen Beitrag hilfreich.

  7. #37
    Registrierter Benutzer Avatar von Ippenstein

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    Ippenstein ist offline
    Hallo Maj7,

    zuerst: Die Supita II hat a-mano (müsste Bugari oder anderer Italiener sein) Stimmplatten und kostet unter 6k. Es gibt auch andere Akkordeons mit a-mano und unter 6k. Also einfach nur ein bißchen gucken.

    Die Hohner Artiste gibt es schon lange nicht mehr. Die stammt aus den Tagen, als Hohner eine eigene Stimmplattenproduktion hatte und war eine sehr gute Stimmplatte. Die Kategorien "a-mano", "tipo-a-mano" etc. sollte man nicht zu wörtlich, sondern als Güteklassenname nehmen. Die Hohner Artiste oder auch die Super-Artiste waren sehr gute Stimmplatten und es ist schade, daß die nicht mehr hergestellt werden.
    Bugari Stimmplatten gibt es doch noch?!

    Bei der Herstellung werden gewisse Standardgrößen der Platten und der Zungen hergenommen und diese dann auf die richtige Höhe geschliffen und vorgestimmt. Die Platten für 440 und 442 Hz haben die gleichen Maße.

    Viele Grüße

    Ippenstein
    Des schraub mer örschd amol auf.

  8. #38
    Mod Akkordeon Avatar von maxito

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    maxito ist gerade online
    "Hohe Güte, hört sich toll an und der Sound gefällt mir" würde mir persönlich nicht reichen.
    Hallo Maj7,

    da hast du völlig recht, wenn man so viel Geld hinlegt, dann darf man zumindest etwas genauere Auskunft erwarten. So nach dem Stil " .. alle Tastedruck gibte Tone von sich..." ist da eindeutig zu wenig.

    Aber welche Sorte genau eingebaut worden ist, weiß der Händler oft selber nicht, da sogar innerhalb der Serie im Werk gewechselt wird. Von daher ist es dem Händler oft gar nicht möglich zu sagen, welche Stimmplatten eingebaut sind. Aber die Qualitätsstufe sollte man dir schon genau sagen können! Also ob z.B. "A Mano" = Handarbeitsklasse I oder "Tipo A Mano" = Handarbeitsklasse II drin ist.

    Instrumentenbauer und Fachwerkstätten haben meist schon ihre Hausmarke, aber das aus rein pragmatischen Gründen. Denn die müssen schauen, dass sie inen Leiferanten haben, bei dem sie die Stimmplatten nicht nur Satzweise bekommen, sondern auch wenn es sein muss einzelne Töne. Und das bekommt man nur, wenn man sich auf eine Firma festlegt und regelmäßig dort einkauft. Einzelne Platten eines Herstellers, bei dem sie nicht auch ganze Sätze einkaufen bekommen die Instrumentenmacher auch nicht.

    Von daher hat schon jede Fachwerkstatt, die auch ganze Instrumente ausrüstet seine "eigene" Marke (die selbstverständlich feste gelobt wird!), Aber wenn die ein komplettes Instrument vorgefertigt beziehen, dann kaufen die das auch mit den Stimmplatten, die da dann schon drin sind! Z.B. Hat mein Gomes Akkordeon Platten der Sorte "Voci Aremoniche" drin, obwohl Gomes selbst sonst hauptsächlich Binci verwendet! Letzenendes sind beide ungefähr gleich gut und das Endergebniss hängt von der Sorgfalt des Meisters ab, mit der er das Instrument zum Schluss fertigstimmt.

    Die gleiche Stimmplatte auf einen anderen Stimmstock mit etwas abweichenden Maßen klingt übrigens schon wieder ganz anders - also auch da kann man sagen: nicht das beste Einzelteil, sondern die Summe aller besten Teile machen die Gesamtqualität!

    Der Name Bugari taucht immer wieder in Zusammenhang mit bester Qualität auf - aber das hat nicht allzuviel zu sagen, außer, dass es die Firma bis heute noch gibt und dass diese Firma auch heute noch gute Stimmplatten produziert. Genauso wie z.B. Binci, Voce Aremoniche oder Harmonica und andere. Den schönen weichen Sound der Bugari Akkordeons machen allerdings nicth die Stimmplatten, sondern der Aufbau der Bugari Akkordeons aus. Man könnte da auch Binciplatten reinbauen - das Akkordeon würde genauso typisch nach Bugari klingen!

    Was die Artiste und die Superartiste angeht -
    Die Superartiste kenne ich nur von ganz alten Hohner Instrumenten und ab den 50-ern ist mir kein Akkordeon bekannt, wo die drin wären. Wer die genau gemacht hat, weiß ich nicht - waren aber seinerzeit in der obersten Klasse angesiedelt und waren auch Oberklasse.

    Die Artiste Stimmplatten waren ein Produkt, das Hohner selbst hergestellt hat - leider nicht mehr, denn die waren nicht schlecht! Die Artiste Stimmplatten waren so ausgelegt, das man die in großen Stückzahlen maschinell herstellen konnte. Von der Güte unterhalb der HandarbeitsII Klasse angesiedelt, aber von der mechanischen Ausführung sehr gut durchdacht und hatten dadurch eine sehr gute Stimmkonstanz und für den Zunganspalt bemerkenswert gute Ansprache und gute Schallleistung, wenn es drauf ankam. An gut eingestellte HandarbeitsI Klasse Stimmplatten reichten die allerdings nicht heran!

    Schade, das die Technik, die in der Artisteplatte drinsteckt heute meines Wissens so nirgends weiterverwendet wird, denn wie sagt man so schön: Der Pfiff liegt im Detail und da hatte man bei der Artistestimmplatte gute Arbeit geleistet und etliche systematische Fehler die praktisch alle anderen aufweisen vermieden. Nicht alle, aber viele und drum konnte man mit dieser Stimmplatte durchaus ein Anspracheverhalten und Stabilität erreichen, die bei den anderen erst in höheren Güteklassen erreicht wurden.

    Hätte man diese Technik auch noch weiter auf bessere Qualitätsstufen ahngewandt, also sozusagen eine "Superartiste Nuovo" gebaut, die hätte vermutlich das Zeug zur Legende gehabt. Leider wurde das nie realisiert.

    Was die grundsätzliche Herstellung angeht, so wird nicht für jeden Ton eine eigene Zungenlänge gefertigt, sondern die werden in Gruppen zusammengefasst, die sich aus der gleichen Größe fertigen lassen, so das so grob über den Daumen immer so in etwa 4 bis 5 Töne (bzw. Halbtöne) aus den gleichen Teilen gefertigt werden. Die vorgeschliffenen Zungen werden dann mit den Platten zusammengenietet und anschließend gzuerst grob auf den Ton geschliffen und dann bis auf ca. 3 bis 5 Cent auf den endgültigen Ton vorgestimmt. Den Rest macht dann der Instrumentenbauer wenn er das Akkordeon fertig stimmt.

    Die einzige Firma, von der ich weiß, das man "Meisterplatten" auch komplett handgefeilt bekommt, ist meines Wissens Artigiana. Das hat dann natürlich nochmals einen ganz anderen Flair ... und den besonderen Reiz, das die Tonkonstanz jeder einzelnen Zungen eine andere ist...

    Tja, ich weiß, ich habe auch lange Zeit die Ansicht gehabt, es müsse doch "DIE" beste Stimmplettensorte geben und die müsse man doch unbedingt erkennen müssen und schlechte oder nciht ganz so gute auch erkennen können - aber je länger ich mich mit den Teilen befasse, desto mehr komme ich zur Erkenntniss, dass das nur vom Anschauen her nicht geht! Schade, iss aber leider so! Erst wenn man die auf den "Prüftisch" spannt, kann man messen, was das Teil taugt.

    Gruß, maxito
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  9. #39
    Registrierter Benutzer Avatar von Ippenstein

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    Kleine Ergänzung: Es gibt genügend Parameter, die den Klang der Stimmplatte beeinflussen und so hat jeder Herstellerfirma ihr eigenes Rezept. Spannt man die einzelne Platte auf einen Stimmtisch, hören sich alle für den Laien erst einmal gleich an. Der Unterschied wird erst im Instrument hörbar und verstärkt sich durch den durchgehenden Satz. So ist ein super Vergleich das Akko von Manu und meines, die im Diskant bis auf die Stimmplatten absolut baugleich sind.

    Viele Grüße

    Ippenstein
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  10. #40
    Mod Akkordeon Avatar von maxito

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    maxito ist gerade online
    So ist ein super Vergleich das Akko von Manu und meines, die im Diskant bis auf die Stimmplatten absolut baugleich sind
    ... abgesehen vom 5-chörigen Bass in Manuelas Cantus, gegenüber der 4-chörigen Serienausführung . aber sonst ... ?

    Gruß, maxito
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  11.  
  12. #41
    Registrierter Benutzer Avatar von Ippenstein

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    Ich hab ja extra DISKANT geschrieben. Im Baß sind sie absolut unterschiedlich. Manu mit ihren 5 Chören, ich mit meinem PmA-Baß (Pimp my Accordion)

    Viele Grüße

    Ippenstein
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  13. #42
    Registrierter Benutzer Avatar von Leonhard

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    Aufmotzen mit a mano

    Mal noch eine Frage in diese Richtung. Kann jemand sagen, wie viel man in etwa für einen Satz a mano hinblättern müsste (Morino VN). Hat jemand evtl. sogar schon eine Morino so aufmotzen lassen? Geht das überhaupt mit erträglichem Aufwand? Ich bin immer ganz neidisch, die Ansprache ist nicht nur besser, das ist eine ganz andere Liga finde ich.
    Hier kann man sich in eine Google-Akkordeonisten-Karte eintragen (*)

  14. #43
    Mod Akkordeon Avatar von maxito

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    maxito ist gerade online
    Kann jemand sagen, wie viel man in etwa für einen Satz a mano hinblättern müsste (Morino VN)
    nen direkten Preis für die Morino VN hab ich nicht - nur auf der Service Seite von Hohner ist ein Preis für einen Stimmplattensatz für die Diskantseite für eine 4-chörige Gola vermerkt: ca. 2300;-- Euro. Das dürfte vermutlich das obere Ende der Preisskala darstellen

    Das kann man eventuell als groben Richtpreis nehmen. Um es genau zu wissen, würde ich einfach mal bei Gomes oder so anrufen und direkt fragen.

    Gruß, maxito
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  15. #44
    Registrierter Benutzer Avatar von hansweitbrecht

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    hansweitbrecht ist offline
    Hallo
    In den letzten paar Tagen bei meinem Accordion Mann gewesen. In das alte atlantica diatonische Accordion kommen neue Stimmplatten rein. und zwar Tipo a Mano von Voci Armonice. die werden ohne Ventile bestellt, da sie erst hier reingestimmt werden, sei auch billiger. Die tschechischen Platten Tipo a Mano seien gut und preisswert, er hat einen Satz in einer Hohner Erika verbaut. Jetzt muss Ich eben mindestens 6 Wochen warten bis die Stimmplatten in Irland sind.

  16. #45
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    Heinz1975 ist offline
    Hallo hansweitbrecht,
    die Platten sind, wie du im Vorwege beschreibst "Tipo a mano" (nicht "a mano"). Du hast dir doch sicherlich einen Kostenvoranschlag machen lassen oder ev. sogar einen Festpreis mit deinem Akkordeon-Mann abgemacht.
    Ich und auch sicherlich andere Board-Leser haben großes Interesse an dem Preis (siehe auch Titelüberschrift) den du dafür zahlen mußt.
    ich glaube nicht, dass man so etwas, ohne eine Preisvorstellung zu haben, machen läßt.

    freundliche Grüsse - Heinz1975

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