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Thema: Metal Europa vs. Metal USA
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Ich finde den Vikingertypen da nicht wirklich passend.. Genauso wie den Emotropf auf Ami Seite..
Wenn ich an europäische Metalmusik denk, denk ich ERSTMAL an die Briten mit Judas Priest, Ozzy, Motörhead.. dann an ein paar andere Deutsche Größen wie Sodom, Kreator und Overkill, dann an alles Andere wie Pretty Maids etc und DANN erst an Amon Amarth, Darkthrone oder Belphegor.. (hängt vielleicht auch ein bisschen mit meinem Musikgeschmack zusammen..)
Dasselbe auf Amiseite
Mh gib nem Affen ne Karikatur
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Ich hab das Bild mal gesehen, nur das "Metal in the seventies/Metal today" drüber stand. Und das Kerlchen da meinte "Living in the suburbs is so BRUTAL"
Keine Ahnung, welches das Original ist
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Naja, im Metal wird eigentlich allgemein stark auf Äußerlichkeiten geachtet, und ich glaube, es gibt kaum eine Szene, bei der das nicht so ist, vielleicht abgesehen von Progressive-/Post Rock (sofern man die als Szenen ansehen kann) und linksradikalen Hiphop (wobei das so auch nicht stimmt. Jemand, der nebenbei noch Deutschrock hört, wird, denke ich, etwas weniger respektiert.)
Ich sehe wirklich keinen großen Unterschied zwischen dem Steel Warrior und dem br00tal kid. Sicher sieht Old School Thrash mit Kutten, Bärten und Matte cooler aus, aber seine Geisteshaltung und Kleidung an - wohlgemerkt unpolitische! - Musikszenen anzupassen, ist ziemlich albern. Sicher kann man neue Ideen aus Songtexten beziehen, aber doch nicht die eigene Ideologie vollständig aus einer vorherrschenden Ideologie einer Szene.
Metal ist auch dann authentisch, wenn feingeistige Philosophiestudenten mit anarchistischen Texten ihn spielen.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Metaebene + geographisch, 2 sek googeln xD
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ACK!
Wir hatten mit unserer Band (Damnation) auch den ein oder anderen Text der in die Pagan Ecke hätte gehen können. Seitdem der Trend so stark wurde, habe ich das Thema nordische Mythologie fast weiträumig umschifft. Ok, wir haben dadurch keinen Erfolg, während jede (auch wirklich schlechte) Pagan Band abgefeiert wird.
Ich bin auch früher Bathory-hörend in Dänemark und Schweden in Wikingermuseen gefahren. Aber mittlerweile ist jeder Baum im Wald und jede olle Schiffsplanke in Roskilde mehrfach besungen worden...Asgaia - Trinegra - neues Album (RockHard 7/10)
Tonstudio: Cold Ground Studio - www.coldgroundstudio.de
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Ich glaube, er hätte natürlich nichts so Negatives über die amerikanische Szene gesagt. Aber den Spieß umgedreht, und die europäische Szene runtergemacht, hätte er wohl kaum. Dazu liefert die deutsche Death Metal Szene nicht genug Stoff, denke ich mir. Zumindest rennen die "Spacken", die ich so treffe, eher mit nem In Flames-Shirt rum (und wie gesagt, ohne den Namen "Suffocation" zu kennen
)
@ Thomas: Ich find es immer peinlich, wenn in diesen Viking-Texten dann son kompletter Scheiß steht. Wie gesagt, Nile machen nix anderes, nur weniger plakativ und viel professioneller, genauer recherchiert und so. Und ohne irgendeinen ägyptischen Kinnbart auf der Bühne zu tragen. Wenn man über diese Themen singen will, kann man das mMn auch heute noch machen, obwohl es jede zweite Metal-Band (und es gibt vieeeele) tut. Nur sowas:
(Amon Amarth - The Hero)I rest in my blood
Soon I will face the gods
Strangers cry for me
I wish they'd let me be
Show no sympathy
Shed no tears for me
I know who I am
I am an evil man
I know who I am
I am an evil man
Was soll sowas? Obwohl ich AA ansonsten noch "relativ" authentisch finde, und ich es den Typen durchaus glaube, wenn die in nem Interview etwas sagen wie: "Ich steh immer noch so auf Death und Heavy Metal wie vor 20 Jahren." Was spricht auch dagegen.
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Ach das sieht halt auch mehr nach provokativer Pauschalisierung aus. Mir gefallen beide allgemeinen Metalseiten. Die Amerikanische und die Europäische. Das es da zu viele verschiedene Genres gibt ist klar. Der Kleidungsstil ist mir ziemlich egal geworden. Mir doch Latte wie ne Band auf die Bühne geht. Von mir aus könnten auch Immortal mit normalen Alltagsklamotten auf die Bühne gehen, aber das birgt ja immer Streitstoff aka Relegionsverrat an der Musik.
Wenn Despised Icon (RIP) mit Gängsterklamotten auf der Bühne stehen isses mir völlig wurscht. Die Musik zählt für mich da mehr. Ist die gleiche Schiene als wenn ne BM Band mit übelsten Zimmermannsnägeln und Corpsepaint auf der Bühne steht. Passt halt zur Musik. Das wird aber als Grundsatzdiskussion meiner Meinung nach viel zu wichtig genommen. Ist wie im Fußball oder Sport allgemein. Mir geht diese "Normalität wird zur Relegion" langsam auf die Nerven und deshalb mach ichs nicht mehr mit.
Deshalb zieht euch an wie ihr wollt, hört die Musik die ihr wollt und lasst euch deswegen nicht anscheißen. Man kann trotzdem weiterhin mit der Sache verwurzelt bleiben. Pseudotraditionsverrat, keine langen Haare mehr uiuiui. Solln se doch alle hoil0rn und whynen gehen.
PS:
Und was die Selbstdarstellung der Amerikanischen Fans angeht. Die ist schon hoch, aber man will mir doch nicht ernsthaft versuchen mitzuteilen, dass die Selbstdarstellung einiger speziellen Genres in Europa nicht genauso hoch liegt? Man muss ja nur mal die Augen aufmachen. Selbst das kann man nicht pauschalisieren.Grüße Felix
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Was mir aufgefallen ist (Bereich klassischer Metal) - in Amerika muss alles immer möglichst brutal und düster sein. Das ist bei Euro Bands nicht so ausgeprägt. Metal scheint mir in Europa größer zu sein als in Amerika, viele Ami Bands sind bei Euro Labels unter Vertrag.
<< Resist me not, surrender! >>
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Gehts nicht genau darum, dass das nicht der Fall ist? Ich meine, das Bild ist natürlich satirisch und pauschalisierend, aber das ist, wie ich mir beinahe denken könnte, vielleicht sogar gewollt? Vielleicht, weil Leute wie du, die eben auf Kleidung und den ganzen Kram scheißen, nicht die Regel sind, wie void es schildert? Ehrlich, die Metalszene ist dermaßen engstirnig in solchen Sachen... Ich ertappe mich bisweilen selber dabei, mich als Metaller outen zu wollen und Leute für Idioten zu halten, die mit "normalen" Jugendklamotten rumrennen (ebenso nerven natürlich die Leute, die irgendwelche Odin-Bilder auf den Shirts haben...).
Man hat auf dem Bild also diesen seltsamen Krieger da mit seinem Viking-Zeug als Repräsentanten für die europäische Metalszene und dieses arrogante Emo-Kid der allen Nicht-Metallern sagt, sie wären zu doof für Metal. Das einzige Problem was mir bei dieser provokanten und satirischen Karikatur (Karikaturen sind doch eigentlich immer provokant und satirisch?) einfällt, wäre die Zuordnung. Dieses arrogante Emo-Kid passt sicherlich auch sehr gut in weite Teile der deutschen Szene, und außerdem entspricht es nicht dem absolut modeorientierten, mitlaufenden Ami-Metaller, wie ihn Karl Sanders beschreibt. Der würde vielleicht sogar noch eher auf den Viking-Typen zutreffen.
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Das wollte ich damit aussagen. Aber es ist meine Meinung die nur ich für mich selbst beanspruche. Die gleiche Meinung können auch gerne Andere für sich beanspruchen, aber mir ist egal wie jemand rumläuft. Aber das ist auch zu pauschal. Es muss halt manchmal auch passen. Aber ich laufe halt so rum, dass es gesellschaftlich passt, aber trotzdem nicht zu angepasst ist an irgendwas. Man passt sich ja trotzdem immer irgendwas an, selbst wenn es neutral ist. Man ist nie was besseres, egal was man anzieht, hört oder macht. So empfinde ich das eben. Ich höre seit ich 12 bin Metal und Rock. Und ui wie egal mir es doch ist wenn ich im Sommer Cargo Shorts anhabe oder mal ne kurze und bunte Freizeitshorts. Ich tu mir bei 35 grad auch nicht gerne wie damals lange enge Jeans und Stiefel an.
Grüße Felix
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Hehe, da muss ich immer an die evil Norweger-Jungs Anfang der 90er denken, die es schlimm fanden, dass die Death Metaller in normaler Straßenkleidung auf der Bühne standen
Viele Grüße vom Sebastian
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