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Wir nennen die, denen es nur um die Kohle geht und die deshalb in einer Zweit-oder Drittband spielen, Bandhuren. Ansonsten ists ok, wenn zwei Seelen in deiner Brust wohnen oder du dich bei Band #1 nicht ausgelastet fühlst und deshalb noch ein sideproject hast.
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Es geht, in meinen Augen, letztlich um klare Absprachen. Bei uns spielt jeder noch in ein bis zwei anderen Bands. Sänger/Gitarrist 1 und Trommler haben zusammen eine andere Band, Trommler und ich (Git. 2) haben zusammen ebenfalls noch eine Band und ich hab noch ein Soloprojekt. Das ist aus zwei Gründen für uns alle überhaupt kein Problem:
Zum einen wird in jeder Band eine andere Musik gespielt. Hauptband Thrashmetal, die von Trommler und mir Deathgrind, Trommler und Git. 1 machen Powermetal, alleine mache ich noch Thrashmetal, alles ohne große Berührungpunkte. Wir sind einfach alle Musiker, die unglaublich gerne verschiedene Dinge spielen, auf die wir uns aber nicht zwingend einigen können. Also müssen da einfach noch weiter Bands her.
Das ist aber zum anderen kein Problem, da wir uns allesamt einig sind - und da gab es bisher noch niemals Ausreden oder Absagen - dass die Hauptband zu 100% Priorität hat. Alles andere dient nur zum Ausgleich und darf nicht mehr als ein Spaßfaktor sein. Sobald Band 1 ruft haben alle anzutanzen. Klappt bisher ohne nennenswerte Probleme oder Eifersüchteleien. Findet auch alles im gleichen Proberaum statt, oft nacheinander. Gar kein Problem.
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(Hervorhebungen sind von mir!)
Ich finde die Metal-Welt immer wieder lustig. Thrashmetal hat nix mit Powermetal zu tun... demnach hätte Chicago Blues nix mit Delta Blues zu tun oder Soul nix mit Funk oder Country nix mit Bluegrass... hä? Wundert mich halt, dass es in dem Fall so supi klappt, für Außenstehende liegt das nämlich durchaus klar beieinander.
Kernthema ist aber glaub' ich schon angesprochen worden - wenn man "erwachsen" genug ist, dann geht das schon...Meine Band: The HIFIvers Raw Soul from Munich, Germany auf Facebook
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Ja, wenn man involviert ist, gibt es zwischen den einzelnen Spielarten einer Musikrichtung teilweise deutliche Unterschiede - und sich da auf verschiedenen Spielwiesen auszutoben ist doch absolut naheliegend. Eine Dixieland-Combo wird man auch nicht unbedingt davon überzeugen können, mal ne Free-Jazz-Nummer zu spielen, auch wenn für außenstehende die Stilistiken klar beieinander liegen.
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man kann http://www.youtube.com/watch?v=zL1v4...eature=related und http://www.youtube.com/watch?v=sLEyKsK770I kaum auseinander halten. du hast recht

(mir ist klar, dass man jetz tiefergreifend das vielleicht diskutieren müsste. aber der vergleich war zu lustig.)"Information is not knowledge, knowledge is not wisdom, wisdom is not truth, truth is not beauty, beauty is not love, love is not music, music is the BEST."
- Frank Zappa
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Etwa genauso wenig wie http://www.youtube.com/watch?v=THvP2TXwBwk und http://www.youtube.com/watch?v=quH_vUCdy2o&ob=av3e
Ich wollte nur durch meinen Beitrag zeigen, dass es durchaus auch zwischen verwandten Genres deutliche Unterschiede geben kann und dass es deshalb nicht absolut sinnfrei ist, in verschiedenen Bands, die verwandten Genres zugehörig sind, aktiv zu sein. Dein Posting unterstreicht eigentlich nur mein Ansinnen...
Nun aber bitte back to topic, ja?
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Generell hast du recht, von außen betrachtet liegen diese Genre alle recht auseinander. Klar. Wenn man sich als Musiker aber irgendwie darauf festgelegt hat, Metal zu spielen, sieht die Welt wieder anders aus. ;-)
Wie komme ich jetzt zurück zum Topic?
Ah ja, genau. Was ich damit sagen wollte war, dass es deshalb klappt, weil in allen Bands unterschiedliche Dinge getan werden. Das ganze kann man letztlich nennen wie man möchte, es ist jedoch am Ende so, dass es sich in Sachen Technik, Attitüde und textlicher Aussage deutlich unterscheidet und sich so jeder den Ausgleich holen kann, den die Vielfältigkeit der Interessen fordert. Würden wir versuchen alles in eine Band zu klatschen, wäre das a) vermutlich nicht mehr besonders hörenswert und b) wäre dann niemand mehr wirklich zufrieden. Für uns sind mehrere Bands quasi ein muss.
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Ich habe in meinem Musiker-Leben nur selten Phasen gehabt, in der ich nur eine Band hatte. Meistens waren es zwei, gelegentlich auch 3 Bands gleichzeitig. Das geht gut, wenn man die Probentermine koordiniert und die Bands nicht zu viele Gigs haben.
Da ich fast durchweg in Amateur/ Freizeit-Bands tätig war und häufig Termine aus beruflichen, familiären oder sonstigen Gründen ausfielen, war das für mich ein guter Weg, so weit ausgelastet zu sein, wie ich das brauchte. Dazu kam, daß einige "Nebenprojekte" eine relativ geringe Lebensdauer hatten. Wenn man sich in relativ losen, instabilen Bands (und das ist die Mehrzahl, wenn wir ehrlich sind) komplett einbringt, geht das oft nach hinten los.
Für viele Bands ist es auch ungemein entspannend, wenn einzelne Mitglieder stilistische Bedürfnisse oder kreative Ansätze, die in einem Projekt einfach nicht passen, in einem anderen verwirklichen können.
Ich bin aus meiner Erfahrung ein absoluter Befürworter musikalischer Polygamie.Sex AND Drugs AND Rock'n'Roll - das war früher. In meinem Alter heißt es "entweder / oder" ..... und bitte nicht so doll, ich hab Rücken...
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