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Thema: Meshuggah
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Gut, muss vllt. noch relativieren, ich kannte die Songs der Band noch nicht, als ich sie live sah, und ausserdem trafen die beiden Vorbands (BTBAM und Dillinger Escape Plan) viel mehr meinen Geschmack und gingen (v.a. DEP) extrem Krass ab, da hatte ich evtl. etwas hohe Erwartungen..
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nun gut.. Dillinger und MEshuggah haben zwar vll eine ähnliche musikalische "vision" aber kann man ja nun musikalisch und performancetechnisch nich vergleichen.
Hab auch beide schon live gesehen... sehr unterschiedlich ists auf jeden Fall.
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naja, was erwartet man von meshuggah live.. dass die keine faxen machen wenn sie da ihre polyrythmen spielen, sollte klar sein.
psyopus würd ich ich auch gern mal live spielen, auf den videos zeigen die ja teilweise null emotionen, dank der doch etwas komplexeren spielart. was mich erstaunt hat war beneath the massacre.. sind da rumgesprungen und posing ohne ende und konnten noch verdammt sauber spielen.--|__________|-- This is Nudelholz.
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Ohja, die Fieberträume kann ich nachvollziehen. Teilweise klingen sie nach den Signalen, die bei einem Schmerz entlang der Nervenbahnen durch den eigenen Körper fahren. Definitiv keine Musik zum krank im Bett liegen
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Gerüchten zufolge soll die Musik vom US-Geheimdienst auch zu Verhörzwecken eingesetzt werden, um die Leute psychisch weich zu klopfen.
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das geht doch mit sowas hier viel besser

http://www.youtube.com/watch?v=FGVyk_TObCo
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Ist schon erstaunlich welche immer neuen Level der Krassheit vom technical death/thrash metal erklommen werden. Da sag noch einer Metal sei primitiv.
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Hehe, ich habe mal gelesen, wie sich Lars Ulrich (zurecht) aufgeregt hat, dass in solchen Camps "Enter Sandman" benutzt würde, ich glaube kaum, dass Geheimdienste so richtig brutale Musik kennen. Offenbar reicht ja "lowes" Metallica-Zeug schon aus
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Uhh, wie übel. Enter Sandman ist wirklich nur was für die ganz hart gesottenen. Den Song zwei, drei mal in Folge einem Terroristen vorgespielt und er schreit nach Mama. Ist aber auch kein Wunder, durch den eindringlich vorgetragenen Text werden kindliche Urängste aktiviert, dann die verzerrt-jaulenden Gitarren und donnernden Drums dazu - da droht der mentale Zusammenbruch!
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Ich denke eins zwei Tage entsprechend laute Dauerbeschallung ohne Pause und Reize andere Art richten so ziemlich jeden zugrunde, egal was gespielt wird. Bei modernen Songs ist es alleine die hohe Grundlauthaut die - höher aufgedreht und lange gespielt - einen so hohen Streß ohne Erholungszeiten erzeugt dass man die Psyche sicherlich damit kaputt bekommt.
Da ist das relativ egal ob man Britney Spears oder Metallica nimmt. Beides ist zur Folter geeignet.
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ich denke das war jetz mehr nen Witz
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Aedilis Tympani (Drums)

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Hör dir mal 2 Tage lang am Stück Metallica an, da wirst du auch schreien, bei BS gehts vll etwas schneller, aber es geht mit Metal sicher durchaus auch!
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dann ist mal wohl nach einem Tag Schnappi, Suizidal...
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so werd auch mal was über meshuggah schreiben:
klar, ich bin genau wie ihr ein absoluter fan und habs schon mal live gesehn (hammermäßig).
das kontroverse an der musik ist find ich, das man sie echt nicht zum einschlafen oder als wecker (hab da schon seehhr schlechte erfahrungen damit gemacht ^^) benutzen sollt aber man doch hin und wieder in trance fallen kann bei einigen riffs.
was mich aber noch mehr fasziniert ist das nachspielen der lieder. man muss total umdenken und darf nicht zuviel in das, ich sag mal 0815 riffschema verfallen.
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4/4 Takte sind doch was für Anfänger; 17/9 der Gitarre über 7/5 der Drums, da geht die Sonne auf! Was den Konsum betrifft:
Meshuggah hören ist wie Schläge kriegen!
Das ist nur in Maßen gesund.
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Scheiß auf die Theorie: Göttlichste, unkopierbarste Band, dessen Ansatz an Musik und dessen Wirkung einfach nur herausragend ist. Meshuggah bringen Intensität auf ein ganz neues Level und machen einen wahrhaftig zu Gefangenen einer Soundwand, dessen Macht und Faszination sich kaum zu entziehen ist. Das schaffen bei mir sonst nur Dälek.
Liste kann ich kaum rausgeben, ich könnte höchstens die "Obzen" aufgrund ihrer absoluten Vollkommenheit auf die Eins setzen. "Catch 33", "Destroy Erase Improve" und "Chaosphere" folgen dann dicht dahinter; haben halt alle so ihre ganz eigenen Reiz. Das Debüt interessiert mich weniger und von den EPs kenn ich nur die "I", ansonsten habe ich da noch ordentlich Nachholbedarf!
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Also erstmal: Ich mag Meshuggah wirklich, sie haben eine ganze eigene, sehr spannende Ästhetik erschaffen und gehen mit ihrer Musik weit über die im Metal sonst üblichen Stilmittel hinaus, ohne sich auf irgendwelche kruden pseudo-eklektischen Wurstexperimente einzulassen. Das ist Aufdiefressemetal und nicht Neoclassicalpaganfolkhippierapmetal . Sie grooven wie die Hölle und haben einen der brutalsten Shouter am Start, die ich je gehört habe.
Aber: Was ihre Musik - wie so oft erwähnt - mit JAZZ zu tun haben soll, wollte mir noch nie in den Schädel. Was bitte ist an eisenharten, hypnotischen Riffs und krassem Gebrüll jazzig???
Und kommt mir nicht mit Polyrhythmik. Jede Musik ist polyrhythmisch, das geht schon bei der Triole los.




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