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Thema: Probleme mit verkrampfender Greifhand

  1. #21
    Registrierter Benutzer Avatar von Rickenslayer

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    Schmerzen unterhalb des Daumens sind doch der "Klassiker" bei zu hohem Druck (des Daumens) und ausserdem falscher Handhaltung. Da hilft nichts ausser vom Profi begutachten lassen.
    Allerdings muss die Handhaltung nicht zwingend falsch sein. Gut möglich, dass mangels Routine (1.5 Jahre sind nicht so viel) einfach mit zu viel Kraft (an der falschen Stelle ausgeübt) gespielt wird. Ich hatte das Problem als Anfänger auch oft.
    Nicht Hautfarbe, Herkunft, Religion oder Geschlecht sind relevant, erst recht nicht der Kontostand. Es ist der Mensch, der zählt. Idioten und Gauner gibt es überall, Vorurteile sind nur ein Beweis für die unendliche Dummheit unserer Spezies.
    Die Anatomie der Rickenbacker 4001 Spannstäbe

  2. #22
    Registrierter Benutzer Avatar von tigereye

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    tigereye ist offline
    Zitat von saxof Beitrag anzeigen
    Er würde sagen: Daumen gehört in die untere Hälfte des Halses, nicht oben rausgucken lassen - und so gut wie ohne Druck, einfach anlegen.
    Moin Jungs ... mich gibt es auch noch !

    ich schliesse mich der Meinung von Saxof an.
    Da sollte der Daumen nicht plaziert sein, sondern auf dem farbigen Inlay der Halsrückseite.
    Dann "hält er gegen", wenn Du eine Saite mit den Finngern runterdrückst. So musst Du sehr unergonomisch den Hals stützen, hast keinen wirklichn "Zangengriff".
    Da wird Dir ein gedulgiger Lehrer die Technik wieder abtrainieren müssen. Klappt aber !!

    Ciao

  3. #23
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    waxxweasel ist offline
    Okay, ich danke euch, ich denke dann werde ich mir wieder einen Lehrer suchen, kristallisiert sich hier ja als Fazit heraus :-)


    Vielen Dank

    René

  4. #24
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    cube45 ist offline
    Zitat von saxof Beitrag anzeigen
    Ich hab mir nach fast 2 Jahren so "rumnudeln" auch einen Lehrer gesucht, aus dem gleichen Grund, irgendwie ging es nicht weiter und ich vermutete als Problemzone den Griff + die Anschlagstechnik. Also "back to the roots" und ganz von vorne wieder angefangen.

    Seit 4 Wochen kämpft mein Lehrer mit mir gegen die falsch antrainierte Haltung.

    Er würde sagen: Daumen gehört in die untere Hälfte des Halses, nicht oben rausgucken lassen - und so gut wie ohne Druck, einfach anlegen.
    hallo
    nach langem, interssierten mitlesen möchte mich kurz einblenden. auch ich hab mir deshalb einen lehrer gesucht, der wegen mir am verzweifeln ist .... ich verwende auch so eine art kneifzange. das problem liegt aber eindeutig nicht an der kraft mit der die saiten gedrückt, bzw. mit dem daumen entgegengehalten wird, sondern eindeutig am versuch/die notwendigkeit den gitarrenhals zu stützen. der liegt praktisch an der hand-inneseite zwischen zeigefinger und daumen auf. DAS verkrampft erst!!! mir kommt vor als hätte der hals einige kilo zuviel und kippt ständig nach links.

    was kann ich eigentlich dagegen tun !??!

    danke im voraus

  5. #25
    Helpful & Friendly User Avatar von Fastel

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    Versuch den Hals da auf die Hand zu legen wo der Zeigefinger in die Hand über geht. Bei mir liegt er teilweise sogar auf dme unteren Zeigefingerglied auf... bzw es ist nicht so, dass der Basshals dort mit wirklich "Gewicht" aufliegt. Aber ich benutze die Zeigefingerwurzel als Gegendruckpunkt.

    Bin ich mit dem Daumen oben über den Hals drüber, dann ist es die Zeigefingerwurzel. Habe ich den Daumen so wie es alle als "richtig" bezeichnen, also direkt gegenüber dem Zeige-/Mittelfinger, dann liegt der Hals gar nicht in der Hand. Nur Daumen und Finger berühren ihn.
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    Mein Duke Nukem Soundtrack Remake Project

  6. #26
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    Bassstreichler ist offline
    Hi waxxweasel!

    Habe eben erst den Thread entdeckt. Ich bin gelernter Konzertgitarrist, spiele heute allerdings nur noch E- und Kontrabaß und eine gute Haltung der Greifhand ist bei mir seit Jahrzehnten essentiell. Zu den Fotos - ich sag's mal so: So kann man E-Gitarre in den hohen Lagen spielen (ist Dein Lehrer umgestiegener E-Gitarrist?), aber keinen Baß. Häng' Deinen Baß um, der sollte in einer vernünftigen Höhe hängen, Reznicek hat das mal als Bauchabdeckerpizzicatohaltung bezeichnet, der Korpus des Basses sollte also weder Dein Knie noch Dein Kinn berühren, alles schon gesehen. Und kopflastig sollte der Baß auch nicht sein.

    Jetzt laß' Deinen linken Arm hängen, ganz locker. Nein - noch lockerer, mal das Handgelenk schütteln. Die Hand sollte die Form haben wie bei einem Spaziergang wenn man gar nicht daran denkt. So, mit dieser Haltung jetzt an den Hals, 12. Bund D-Saite mit dem Zeigefinger berühren, nicht greifen, nur locker berühren, die restlichen drei Finger sind ein paar Millimeter über der Saite. Wo ist jetzt der Daumen? Gegenüber dem Zeigefinger! Ist alles noch locker? Jetzt langsam bis zum ersten Bund hinuntergleiten, dabei wird sich der Daumen Richtung Mittelfinger bewegen, es soll ja alles locker sein. Wenn du das drauf hast, das Handgelenk noch ein klein wenig nach vorne schieben, zwei, drei Zentimeter, dann hast Du die optimale Position für einen optimalen Krafteinsatz der Finger.

    Grüße

    Thomas
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  7. #27
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    waxxweasel ist offline
    Ich wollte euch eine kleine Rückmeldung geben, ich habe nun den Gurt an meinem Bass ein ganzes Stück kürzer eingestellt. Dadurch hängt der Bass nun angenehmer und meine Hand ist "frei", ich habe also nicht das Gefühl den Bass festhalten zu müssen.

    Ich greife nun weniger fest und eure Hilfe hat mir echt was gebracht, ich kann nun auch mal 1-2 Stunden spielen ohne eine krampfende Hand.

    Danke.

  8. #28
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    Bei mir war das Problem auf meinem ersten Bass definitiv die Saitenlage. Rückblickend war der unmenschlich eingestellt vom Werk, als ich das dann mal korrigiert habe, spielte er sich direkt viel angenehmer.

  9. #29
    Registrierter Benutzer Avatar von djaxup

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    djaxup ist offline
    Andreas Reinhard in Essen ist uneingeschränkt zu empfehlen, ein super Typ und eben auch ein richtiger Vollblutbassist. Bei ihm habe ich auch 1 1/2 Jahre Unterricht genommen.

    Ich weiß nicht ob es schon jemand gesagt hat: der nötige Druck, den du brauchst damit die Saite nicht schnarrt, hängt auch sehr stark ab davon, wo genau du den Bund greifst. Je näher am Bundstäbchen (ohne den Ton direkt wieder zu dämpfen) desto besser.
    Wenn du mittig zwischen die Bundstäbchen greifst ist der benötigte Druck deutlich höher und somit schwerer zu greifen. Direkt am Bundstäbchen reicht ein minimaler Druck völlig aus.

  10. #30
    Registrierter Benutzer Avatar von Fender_Fan

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    Ich weiß nicht, ob die frage noch aktuell ist, aber ich geb trotzdem mal meinen senf dazu.

    Und zwar spiele ich seit 3 jahren E-Bass und hatte eigentlich keine Schmerzen diesbezüglich.
    Vor einem halben Jahr habe ich allerdings mit Kontrabass angefangen. Und gedacht, ich sterbe.
    Ich glaube, ich weiß was du meinst, mit diesem schmerzen zwischen zeigefinger und daumen.
    Ich würde dir raten, den daumen eher rund zu halten, nicht durchgedrückt, sondern auf spannung.
    Ist am Anfang ziemlich anstrengend, aber irgendwann sind dann auch die schmerzen weg, war bei mir genauso!

    Gruß, Johannes

  11. #31
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    waxxweasel ist offline
    Das mit dem Daumen ist eines meiner Probleme zusätzlich zur Haltung des Basses selber.

    Das kürzen des Gurtes war schonmal ein Anfang für mich und es wird auch besser, jedoch gebe ich dir recht, der verflixte Daumen macht manchmal was er will :-)

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