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  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Semmy

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    Foo Fighters / The Colour And The Shape / 1997 / CD

    Genre: Rock
    Label: Roswell Records / Capitol Records
    Anzahl der Tracks: 13
    Spielzeit: 46 Minuten




    Dave Grohl kann gut und gerne behaupten er wäre ein Multitalent ohne dabei zu übertreiben. Denn das selbstbetitelte Debütwerk der Foo Fighters, damals wohl eher noch Foo Fighter hat der Ex-Drummer von Nirvana fast vollkommen alleine auf die Beine gestellt und schon diese CD war sehr gelungen. Bei The Color And The Shape arbeitete Grohl dann allerdings nicht wieder alleine, seine neu zusammengestellte Crew half da gleich mit. Und damit hatte er keinen Fehler begangen, denn der Nachfolger erweist sich - zumindest in meinen Ohren - als viel abwechslungsreicher als das bereits sehr gute Erstlingswerk.

    Mit Doll haben die Foo Fighters einen netten Einstieg ins Album zusammengebastelt. Getragen und langsam, schön verträumt, aber ganz und gar nicht "kitschig". Der zweite Song, "Monkey Wrench" zeigt da schon einen starken Kontrast. Es geht sofort kompromisslos mit geladenen Gitarrenriffs weiter, dieses Lied ist durchaus schneller. Eines meiner beiden Lieblingslieder der Scheibe, präsentiert sich einfach schön rockig und ungezwungen.

    Weiter geht's mit "Hey, Johnny Park!", das auch mit einem knackigen Riff beginnt, sich in der Strophe dann wiederum etwas weicher präsentiert. Im Refrain wird's dann wieder etwas lauter, wobei sich der Song stets im Mid-Tempo befindet. Vielleicht etwas eintönig nach mehrmaligem Hören, aber auf keinen Fall ein schlechter Song. Nach einem seltsamen, lärmigem Übergang hört man dann ein scheinbar ruhiges Lied. Die Gitarre schlägt im Hintergrund leise stets den gleichen Ton, während Grohl leise und ziemlich hoch vor sich hin singt. Bis zum Refrain, der dann wortwörtlich explodiert - "I wanna detonate!". Auch ein gelungenes Lied, bei dem sich die Dynamik schön aufbaut. "Wind Up" nimmt den Schwung vom vorherigen Lied gleich mit in die Segel. Das Lied gehet ziemlich schnell ins Ohr, rockig und melidiös zugleich. In der Bridge scheint sich Grohl die Seele aus dem Leib zu schreien, kurz danach ist das Lied dann auch schon wieder zu Ende.

    "Up In Arms" beginnt wie eine getragene Ballade, ab 0:50 kommt dann eine kleine Pause und es geht gewohnt flott weiter. Das Lied gehört zu den schnelleren Songs der CD und hat einen gewissen Gute-Laune-Faktor. Ist vom Intro abgesehen allerdings auch das kürzeste Lied. Der folgende Track "My Hero" gefällt mir persönlich dann eher weniger. Sowohl Strophe als auch Refrain und Bridge sind eher ziemlich schleppend, der Song an sich kommt etwas simpel gestrickt rüber. Mit einer Akkustikgitarre beginnt schließlich "See You", ein eher lockeres Lied. Später kommen dann auch noch die Kollegen Bass und Drums dazu, Tamburin ebenfalls, wieso auch nicht, hört sich ganz nett an. Kein Kracher, aber trotzdem ein guter Song.

    "Enough Space" fängt mit einem ungefähr 1-Minütigem Intro an, womit ein gutes Drittel vom Song schon vorbei ist. Das Lied an sich ist trotzdem nicht schlecht, erinnert etwas an Nirvanazeiten - vor allem der "geschriene" Refrain. "February Stars" hingegen ist eines der viel ruhigeren Lieder, die insbesondere im letzten Teil der Scheibe vermehrt auftauchen werden. Erst ab der dritten Minute wird's hier etwas lauter, wobei das langsame Tempo beibehalten wird. Ein schönes Lied zum Träumen.

    "Everlong" dürfte wohl jeder kennen, zu dem Lied brauch ich wohl wenig hinzutun - ein (willkommener)Ohrwurm. Dennoch ist nicht dieser Song neben "Monkey Wrench" zu meinem Lieblingssong, sondern das nächste Lied "Walking After You". Gut, vielleicht ist bezeichnet es der ein oder andere als kitschig - nun, dann hab ich wohl meine kitschige Seite gefunden. Das Lied ist einfach nur großartig, ich kann's zehn Mal hintereinander hören ohne dass es langweilig wird. Schlechthin *der* Song zum Träumen. Bei "New Way Home" geht's wieder rockiger zur Sache, ist allerdings vergleichsweise ein eher weicherer Song. Trotzdem kein Fehlgriff sondern ebenfalls ein Lied, das sich einfach gut *anfühlt*. Erst gegen Ende wird's dann wieder etwas lauter, um den Kontrast zu "Dear Lover", dem letzten Song der Scheibe herzustellen, welcher auch gelungen ist. Und somit wird das im Großen und Ganzen geniale Album mit sanften Melodien beendet - und lädt gleich zum erneuten Durchspielen ein, denn diese CD ist auch nach dem dreißigstem Durchspielen nicht langweilig geworden.

    Für mich persönlich ist The Colour And The Shape eines der besten Rockalben, die man sich kaufen kann und abgesehen von ein, zwei schwächeren Tracks, über die man allerdings problemlos hinwegsehen/hören kann, haben die Foo Fighters mit diesem Album nichts falsch gemacht. Die CD kann man sich zu fast jedem Anlass anhören. Alleine, beim Auto fahren, auf Party's ebenso. Wer vielleicht doch die Finger von der Platte lassen sollte, sind Leute, die Musik mit Pop-Einflüssen verteufeln oder aber wegen Grohl eine zweite Nirvana-Band erwarten.

  2. #2
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    The Colour and the Shape ist mein lieblingsalbum von den Foo Fighers und eines meiner allgemeinen lieblingsalben! Super Review...ich habe die CD (zurecht) im Regal stehen!!!

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von merry-go-round

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    Bin zwar nicht grad der große Foo Fighters Fan, jedoch ist "The Colour and the Shape" ihr mit Abstand bestes Album.

    Besonders "Everlong" ist einer der geilsten Tracks der 90er. Unglaublich gutes Lied mit sehr schönen und witzigen Video.

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von MagTischtennis

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    Ich höre erst seit relativ kurzer zeit wieder Foo Fighters, aber so ziemlich jede ihrer Platten ist ein Traum! TCATS ist dabei keine Ausnahme!
    „Kommt Bjarne nu?"

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