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    Glenn Hughes - Songs in the key of rock - 2003

    Glenn Hughes - Songs in the key of rock
    2003



    Ein Junge, den man mal gerne außen vor lässt, ist der Sänger und Bassist Glenn Hughes. Er besitzt jedoch eine der schönsten Rock- und Soulstimmen. Seit etwa Anfang der 70er ist der Bursche ein Begriff in der Rockszene.

    Glenn Hughes wurde 1952 im englischen Cannock geboren. Mit der Gruppe Trapez schrieb er gleich zu Anfang seiner Karriere den unvergessenen Song „Coast to Coast“. 1973 ersetzte er den bei Deep Purple ausgestiegenen Bassisten Roger Glover und zusammen mit David Coverdale versuchte er, neue Maßstäbe zu setzen. Inzwischen existieren eine Menge Solo-Projekte von Glenn Hughes, u.a. mit dem Sänger Joe Lynn Turner.

    Ich stelle Euch hier eine Scheibe vor, die ich als limitierte Auflage mit einem Bonustrack vorliegen habe. Die CD ist kein Überflieger, überbringt aber im 2003er Gewand noch mal Nostalgie in die heimischen vier Wände. „Songs in the key of rock“ heißt das Teil.

    Der Opener „In my blood“ wird somit selbstverständlich mit Hammond-Orgelsound eingeleitet, bevor sich sehr starke Gitarrenriffs dazu gesellen. „Lost in the zone“ ist ein Stampfer mit eingängigem Refrain. Der Rock`n`Roller „Gasoline“ ist im Wesentlichen nichts Neues und scheint im Durchmarschverfahren entstanden zu sein. Der Song „Higher Places“ ist leicht mystisch, tragend und ein Tribute. „Get you stoned“ macht einen Abstecher ins soulige, wird aber ansonsten vom Rock bestimmt. Das 8-minütige „Written all over your face“ ist für mich das beste Stück auf dem Album und könnte zu einem Highlight seiner Solo-Karriere avancieren. Als Lückenfüller dient „Standing on the rock“ und ungewohnt sanft ist „Courageous“. Der Bonustrack „Secret life“ rockt mächtig mit einem sehr schönen Backgroundgesang. Das bluesige „Truth“ geht ins Ohr. Abschließend wird es noch mal richtig rockig im Song „Wherever you go“, allerdings das Mainzer Rad wird damit nicht neu erfunden.

    Die Produktion insgesamt ist brauchbar, mehr jedoch nicht. Die limitierte Auflage kommt mit einem schönen Booklet daher, der Gitarrensound ist klasse. Glenn Hughes wird „The Voice of Rock“ genannt und das hat er mit dieser Scheibe wieder einmal unterstrichen. Ich empfehle diese Platte all denjenigen, die noch einmal eine kleine Reise in die Vergangenheit wagen wollen. Neues ist nicht zu entdecken.

    Spieldauer : 52.48 min


    Vocals & Bassguitar: Glenn Hughes
    Guitars: JJ. Marsh
    Guitars: Jeff Kollman
    Keyboards: Ed Roth
    Drums: Gary Ferguson
    Background-Vocals: Alex Ligertwood

    7/10
    Geändert von strohhut121166 (11.04.2005 um 09:23:22 Uhr)

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