Genre: Rock
Label: Universal

Bandmitglieder:

Matthew Bellamy - Gesang, Gitarren, Piano
Chris Wolstenholme - Bass, Gesang
Dominic Howard - Schlagwerk


Titelliste:

1. Intro (0:22)
2. Apocalypse Please (4:13)
3. Time is Running Out (3:56)
4. Sing for Absolution (4:55)
5. Stockholm Syndrome (4:58)
6. Falling Away with you (4:40)
7. Interlude (0:38)
8. Hysteria (3:47)
9. Blackout (4:22)
10. Butterflies and Hurricanes (5:01)
11. TSP (The Small Print) (4:36)
12. Endlessly (3:48)
13. Thoughts of a dying Atheist (3:11)
14. Ruled by Secrecy (4:52)

Summe: 52:12


Intro/Apocalypse Please
Ein stampfender Marschrythmus leitet zum ersten Lied ein. Fulminante
Klavierakkorde und ein sehr markanter Rythmus bestimmen dieses erste Lied.
Ein toller Opener, der gleich zeigt, wo der Hammer hängt. Die Gitarre
bleibt dabei noch im Koffer, dafür wird der Synthesizer bemüht.

Time is Running Out
Ein einfach cooles Bassriff und ein direkt funkiger Rythmus im zweiten Lied.
Hier kommt nun auch die Gitarre zum Zug und knallt nach einer langen Steigerung im Refrain.
Gewaltig und mitreissend.

Sing for Absolution
Eine schöne ruhige Klaviermelodie leitet das Titelstück ein, welches insgesamt
eher ruhig daherkommt und mit wunderschönen Gesangsmelodien überzeugt.
Da wir aber Muse hören, kommt natürlich auch noch ein knallender Teil gegen Ende!
Würdiges Titellied!

Stockholm Syndrome
Jetzt ist spätestens jeder wach, bei diesem Kracherriff kann man nicht stillsitzen.
Großartiges Trommeln in der Strophe, im Refrain wird es verzerrt und gewaltig,
jetzt fahren sie alles auf, und es wirkt!

Falling away with you
Nach diesem starken Stück ist es Zeit für eine kleine Erholung, in Form
eines verzückenden Akustikstückes mit zauberhaften Melodien, im Refrain wird
es etwas lauter, insgesamt ein wunderschönes Lied.

Interlude/Hysteria
Nach einem Zwischenstück geht's knallhart weiter mit Hysteria. Zunächst drückt ein sehr
schnelles Bassriff, dann steigen verzerrte Gitarre und Drums mit ein und rocken,
was das Zeug hält. Geniales Lied, welches voll abgeht.

Blackout
Jetzt wird es nochmal ruhig, diesmal mit Streichern und lieblichem Gesang.
Wunderschöne Ballade, die sich zum Ende immer mehr steigert.

Butterflies and Hurricanes
Jedes Album hatte bisher mindestens ein großes Lied. Hier ist nun das von
Absolution. Beginnend mit einem Basslauf bauen sich Stimmungen auf, die sich
steigern und durch immer üppigere Instrumentierung uunterstützt werden.
Es rockt und rockt, doch dann - sind wir im außergewöhnlichsten Teil des Liedes
(und des ganzen Albums), das Arrangement wird spärlicher, es wird Ruhe -
und ein fulminantes und pompöses Klavierstück erklingt. Man verbeuge
sich vor Bellamies Klavierspielfähigkeiten und genieße den Ausflug in die
E-Musik von Rachmaninov. Dann geht's, wer hätte es gedacht, nochmal voll los
und knallt dann bis zum aprupten Ende.

TSP
Keine Atempause, TSP treibt uns sofort weiter, dieses Lied peitscht!

Endlessly
Nun aber etwas ruhiger, gell? Kommt zunächst etwas housig daher, dieses
mit E-Orgel arrangierte Lied, wird aber im Refrain zur wunderschönen
und herzerweichenden Ballade. Träumen und Geniessen.

Thoughts of a Dying Atheist
Und weiter geht's, wieder ein treibendes Stück, wieder tolle Melodien,
es könnte ewig so weitergehen.

Ruled by Secrecy
Tut's aber nicht, dies ist leider schon das letzte Lied.
Und es beginnt zart und ruhig und klavierbetont. Ab der Hälfte
wird es dann nochmal pompös und dramatisch, ein passender Ausklang für dieses Album.

Fazit
Die Tendenz von Showbiz und Origin wurde konsequent weitergeführt,
mehr Pomp, mehr geniale Melodien, mehr Rock, mehr - mehr alles!
Viel besser kann ich mir ein Muse-Album eigentlich nicht vorstellen!
9/10 Punkten gibt es deshalb nur, weil ich hoffe, dass ich die verbleibenden
10 Punkte ans nächste Album vergeben kann.