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8 Jahre Knabenchor nun Gesangsunterricht. Wechsel Klassik -> Indie-Pop-Rock
Hey ich hab ein Problem(chen)
zum einen weiß ich nicht ob meine Stimme gut klingt etc. (naja beim singen hört es sich gut (für mich) an aber für Außenstehende? Die die "Körperfrequenzen" nicht hören?)
aber das ist nicht mein Hauptproblem.
Mein Bruder meint ich singe wie ein MünsterSängerKnabe halt gute Intonation aber halt nichst eigenes. (Er ist auch schon sehr lange (10 Jahre) in dem Chor)
Ich fang einfach mal an.
Ich bin 15 Jahre alt (m
) und habe 8 Jahre lang in einem Chor gesungen (Rottweiler Münstersänger Knaben)
ca. 6 Jahre lang im Sopran
dann im Bass
Ich habe gegen Ende meiner "Sopranzeit" sogar das Benediktussolo einer Haydnmesse gesungen (War glaub er.. War ein Konzert, das so kurz war um als Gottestdienstgesang zu passen) es ging bis zu h"' soweit ich weiß.
Naja das zur Vorgeschichte
Nun nehme ich seit 3 Monaten Gesangsunterricht (Pop), jedoch habe ich stark den Verdacht, dass meine Stimme klassisch klingt und nicht "poppig".
Ich höre zwar eher Rock-Indie, aber den eigenen Charakter der Stimme hört man bei mir (glaube ich) nicht.
Wie kann ich das ändern?
Kann man das überhaupt noch ändern?
Ich hab mit meiner Gesangslehrerin mal darüber geredet und sie meinte im Pop ist der Ton weiter vorne im Mundraum oder sowas..
Wie kann ich das erreichen?
Hat es was mit dem Gaumenzäpfchen zu tun?
Hilfeee!
Achja ich spiele noch seit 10 Jahren Gitarre falls das irgendwie was bringt
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Ich fürchte, das allein wäre zu einfach.
Erst mal wundert mich, dass Du mit 13 - wo die meisten Menschen mitten im Stimmbruch sind - bereits Bass warst. Aber egal - wenn du es sagst, wird es so sein.
Deine Gesangsleherin, bei der du jetzt Pop-Unterricht hast, ist hoffentlich auch selbst Pop-Sängerin und kann dir den Unterschied vorsingen.
Sie hat dir bereits gesagt, dass der Klang (nicht Ton) weiter vorn gebildet wird. Das ist schon mal nicht ganz verkehrt.
Was du dir als erstes abschminken solltest, ist, nach drei Monaten bereits große Fortschritte zu erwarten. Deine Stimme wurde im Knabenchor vermutlilch klassich geschult, von Kindesbeinen an. Du hast bisher kaum bruststimmig gesungen, da Chor-Kinder in der Regel nur kopfstimmig singen. Das kriegst du nicht so schnell wieder weg.
Du musst deine Stimme völlig neu aufbauen und kennenlernen. Zum einen wegen des Stimmbruches, zum anderen wegen der klassischen Vorbildung.
Du "glaubst" und "hast den Verdacht"? Ob es sich dabei um einen Trugschluss handelt oder nicht, können wir nur anhand einer Hörprobe feststellen.jedoch habe ich stark den Verdacht, dass meine Stimme klassisch klingt und nicht "poppig".
Ich höre zwar eher Rock-Indie, aber den eigenen Charakter der Stimme hört man bei mir (glaube ich) nicht.
Für deine Stimme bringt es erstmal nichts. Aber je nachdem wie du Gitarre spielst, könnte es dabei helfen, ein "Feeling" für Pop zu bekommen, indem du dich selbst begleitest. Denn häufig ist es nicht so sehr Klang, der klassisch geschulte Stimmen in Popsongs "brav" klingen lässt, sondern auch die etwas statisch wirkende Phrasierung auf dem ungewohnten Beat. Off-Beats, vorgezogene Einsätze zwischen den Schlägen sind Sachen, die in der Kirchenmusik in dem Tempo selten vorkommen, aber in Jazz und Pop zum Standard gehören. Die Gitarre könnte dir also helfen, dich ein wenig freier zu machen.Achja ich spiele noch seit 10 Jahren Gitarre falls das irgendwie was bringt
Wenn du dagegen klassische Gitarre gelernt hast, bringt es dir nicht so viel.Geändert von antipasti (25.01.2012 um 08:29:55 Uhr)
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Nach acht Jahren klassischem Chor wird deine Stimme ganz sicher klassisch klingen, keine Frage.
Aber das läßt sich ändern - zumal du noch sehr jung und die Stimme noch lange nicht "fertig" ist.
Rockgesang ist in der Tat vordersitziger (mundlastiger) als klassischer Gesang, da hat deine GL recht. Aber das ist nicht der einzige Unterschied. Am besten ist es wohl, wenn du dir erstmal viele verschiedene Rocksänger anhörst. Zwecks Inspiration und Umprägung.
Und wenn du vielleicht noch eine Hörprobe hättest....The singing voice is a castle in the air. Imagination is its architect. Nerves carry out the plans. Muscles are the laborers. The soul inhabits it.
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Puh hier hat sich ja was getan

nunja die angaben stimmen dann wohl nicht ganz..stimmbruch hatte ich zwischen 13 1/2 -Ende 14
Jetzt ist meine Stimme zwar sehr tief. aber ich kann auch noch sehr hoch singen in der kopfstimme..dies immer "unwackeliger" also nicht spannungs abhängig sondern von den stimmbändern eher..
hm ja hörprobe. das ist so ne sache.
Mein Handy und sonstige Aufnahme Geräte sind Qualitativ richtig mieß. Das höre ich. Die Balance ist schlecht, frequenzen fehlen.. ein mikrophon kann ich mir grad nicht leisten..hab ich aber vor.
Werd trotzdem demnächst mal eine Hörprobe mit einem Alten 3,5mm Stereomic aufnehmen (plus nicht besondere laptop soundkarte)..aber nur zum erkennen reichts ja.
Hm ich hatte 4 Jahre Klassischen unterricht oder 5 weiß nichtmehr und danach 5 1/2 E-Gitarre.
Jetzt habe ich keinen Gitarrenunterricht mehr, spiele aber viel auf meiner Westerngitarre.
Meist Musik von
the Kooks
Rise Against
Plain White t's
Lifehouse
usw.
Ich habe in der Schule auch Musik 4 Stündig und werde Musikabi machen..
Nunja die Hörprobe folgt, wenn ich etwas mehr zeit habe
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Probiere es einfach mal aus mit dem Mikro und der Soundkarte.
Handyaufnahmen finde ich auch furchtbar, damit klingt überhaupt keine Stimme gut, es fehlen in der Tat zuviele Frequenzen. Von daher verstehe ich deine Abneigung.
Eine Hörprobe wäre deshalb wichtig, weil man beurteilen könnte, wie du nun tatsächlich singst - d.h. wie du die Stimme führst, wie du phrasierst. Im Pop/Rockgesang werden z.B. die Konsonanten anders geformt, viel mundlastiger, deutlicher artikuliert, näher an der Sprechebene. Die Stimme ist, wie bereits erwähnt, in der Regel vordersitziger, die Mundstellung anders (die Fauchstellung gibt es z.B. in der Klassik nicht, da ist der Mund immer oval, also eher senkrecht geöffnet).
Wenn du noch sehr hoch singen kannst, könnte das dein Falsett sein. Wenn du tatsächlich in Richtung Baß oder Bariton gehst, wären eine gute Höhe bzw. ein großer Stimmumfang auch gar nichts Ungewöhnliches.The singing voice is a castle in the air. Imagination is its architect. Nerves carry out the plans. Muscles are the laborers. The soul inhabits it.
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Echt DANKE für eure antworten!
Das schätze ich sehr
Ich bin ziemlich unsicher mit meiner Stimme..
wenn ich gitarre spiele und singe, vor anderen Leuten, dann klappt das, da singe ich für mich, bin in meiner Welt aber wenn ich mich mit dem gesang beschäftige frag ich mich immer:
klingt das nicht zu tief, zu bruimmig zu basslastig?
http://snd.sc/zPwbDiGeändert von Nonloso (25.01.2012 um 16:24:54 Uhr)
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Hmm, kann es sein, dass du das Mikrofon vor der Gitarre hast und nicht vor deinem Mund? Die Gitarre ist nämlich sehr laut und die Stimme hört man so gut wie gar nicht.
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Abgesehen davon, dass man wirklich kaum was hört: Ja ... aber allzu klassisch klingt es nicht...
Es klingt dann tatsächlich eher nach typischen Anfängerfehlern. Heißt: Singen im "Sprechmodus". Eher tief, monoton, wenig Range, wenig Kraft, wenig Ausdruck ...
Das könnte in deinem Fall vielleicht sogar ein Vorteil ein. Denn deine klassische Vorbildung steht dir nicht im Weg um Pop zu lernen, sondern Du kannst einfach ganz von vorn anfangen. Was wahrscheinlich einfacher ist, als sich das Klassische wegzutrainieren.
Versuch - um sicher zu gehen - den Song noch mal ne Oktave höher. Du sagtest ja, dass du durchaus noch hoch singen kannst. Mal gucken, ob man die klassische Vorbildung dort mehr hört.Geändert von antipasti (26.01.2012 um 09:58:43 Uhr)
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Ich würd (abgesehen von der Oktave höher) auch mal ne andere Tonart versuchen.
1. Möglichkeit: umschreiben mit anderen Akkorden
2. ein Kapodaster kostet nicht viel Geld
(oder beides: Umschreiben+Kapo)
cheers, fiddleThomann - Streicher - Service . . . (Geigenbauer)
Spiele bei Seelenstein (NDH, dunkler Deutschrock)
Mein Eigenbau: das E-Geigen-Projekt klick - Bogen beziehen Fach-thread: klick
Es gibt Menschen, die Instrumente und Werkzeuge niemals gemeinsam benutzen sollten.
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das ist mir nach 10 Jahren Gitarre und da ich in 2 Jahren Musikabi mach durchaus bewusst

aber danke
werds machen!
man muss halt auch sagen, dass ich seit dem simmbruch keine gute stimmbildung (im Chor) hatte, da wir (Mutanten) vernachlässit wurden

Naja solangs nur Anfängerfehler sind bin ich ganz zufrieden
, die kann man leichter beheben
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... ich meinte damit eigentlich, dass du genau so wieder anfangen musst wie jeder andere Anfänger auch. Basis schaffen, Stütze aufbauen usw ...
Was ich damit genau sagen wollte: Du klingst auf dieser Aufnahme nicht wie jemand, der seit 8 Jahren singt. Sondern wie jemand, der gerade erst angefangen hat.
Die Aufnahme ist allerdings auch wirklich zu leise, um valide Aussagen treffen zu können.Abschlussbericht: antipasti bastelt sich einen Bass ->
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Oh okey.
Ja das kann durchaus sein bzw. ist wirklich so!
Ich könnte es vielleicht auch begründen, denn als ich angefangen habe im Bass zu singen bekam ich nur zu hören "sing leise". Aber nichtsmehr wie stütze! etc. Naja demzufolge hab ich kaum auf meine Technik geachtet und hab angefangen die Bauchatmung nicht mehr automatisch zu nutzen, hab kaum gestützt etc.
Nun fang ich wieder an dies wider bewusster zu machen, aber mir ist aufgefallen, dass seit ich Gesangsunterricht nehme meine Stimme weniger zittert. Dies habe ich früher auf den Stimmbruch geschoben, aber es lag an der fehlenden Stütze!
Nun ich habe jetzt zwei neue Songs hochgeladen.
Erstmal manchmal stimmt die Intonation nicht, das ist mir auch aufgefallen und die Rhythmik ist nicht immer gut.
Okey ich habe diesesmal auf die Gitarre verzichtet hatte kein Playback und habe es auch ohne Noten gelernt bzw auch gesungen.
Dies zu meiner Verteidigung
Bevor ihr es euch anhört
Song 1) 01:12 und 02:31 gibt es ein lautes knacksen. Am besten überspringen Song 2) 00:05 und 01:16. Diese stammen daher, dass ich den an/aus regler am mikro betätigt habe.
Ouh mir ist auch noch aufgefallen, das meine Artikulation recht bescheiden ist..muss ich mehr drauf achten. Mund auf und deutlich aussprechen..
http://snd.sc/yON8LZ
Hier mit Playback
http://snd.sc/yfHELk
das original ist ziemlich hoch für mich..
Ich bin immer noch nicht zufrieden mit den songs hier kommt nochmal ne aufnahme "hero of war"
ist tiefer
http://snd.sc/yapW3u
Geändert von Nonloso (27.01.2012 um 10:18:00 Uhr)
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Ja - hier hört man an den höheren Stellen zumindest ein wenig, dass du schon mal gesungen hast und und auch den ganz ganz leicht klassischen, kopfstimmigen Ansatz.
Aber das ist wirklich viel zu verhalten und wie du sagst sehr zittrig und ungestützt. Klingt fast, als hättest du Angst, dass dich jemand hören könnte. Die Atnung scheint auch suboptimal, denn teilweise schneidet es dir den Ton richtig weg.
Außer dem Hinweis auf unsere FAQ-Threads zum Thema Atmung und Stütze kann ich da nichts zu sagen.
Du hast ja bereits Gesangsunterricht. Also immer schön hingehen und fleißig üben.Abschlussbericht: antipasti bastelt sich einen Bass ->
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hab noch ein paar demos hochgeladen.. ja atmung und stütze, daran muss ich arbeiten..
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Hallo Nonloso,
die Überschrift heißt ja letztlich "vom Knabenchor zum Rock". Du stehst vorne (dein Gesang), musst dich gegen die Instrumente behaupten und bist ein Hauptkriterium der Nummer. Nichts mit im Chor verstecken
. Meiner Meinung nach gibt es da neben diversen Techniken noch mehr (von Technik verstehe ich sowieso nichts) :
Hau doch mal richtig rein. Deine Sangeskünste erlauben eine viel mutigere Herangehensweise.
Nicht so ängstlich, mehr "nach vorne" und aggressiver. Ich meine damit kein Rumgegröle, sondern offensiveren Gesang. Also nicht die Musik nur begleiten sondern bestimmen, ist jedenfalls meine Meinung. Diese Art Musik muss doch anders bedient werden, als dein Gesang vorher.
Ich finde es jedenfalls beeindruckend, wenn jemand so tief und im nächsten Beispiel so hoch singen kann. Was kann man da alles draus machen, stilistisch..ist doch toll sowas.
Betrachte diesen Beitrag als Mutmacher, und ähnliches meinte dein Bruder vielleicht auch:
Ich würde mir ein paar rockige Sachen einlegen und da mitträllern, Radio volle Pulle und versuchen sich durchzusetzen. Ohne etwas erzwingen zu wollen usw... aber die Art der Musik erfordert m.M. nach eine andere Herangehensweise. Technische Fehler usw. kannst du ja immernoch beheben, aber versuch ruhig mal, mehr zu rockenZitat v. Nonloso: Mein Bruder meint ich singe wie ein MünsterSängerKnabe halt gute Intonation aber halt nichst eigenes. (Er ist auch schon sehr lange (10 Jahre) in dem Chor)
Viele GrüßeGeändert von Vester (27.01.2012 um 13:30:16 Uhr) Grund: Schreibf. korrigiert
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.. und ich habe mir alle angehört.
Weitere Hörproben sind aber im Prinzip nicht mehr nötig, denn die Problematik ist bei allen die Gleiche.
Schau mal hier rein:
Atmung und Stütze
... und besprich den Rest mit deiner GL.
Und wenn du den Eindruck hast, es hätte sich etwas verändert, dann poste einfach noch mal ne neue Hörprobe.Abschlussbericht: antipasti bastelt sich einen Bass ->
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Kleiner Tipp doch noch:
Delaila: "Oh - what you do to me" am Ende das "me"...
In der Popmusik würde man nicht mi-hi-hi singen ... das H muss weg.Abschlussbericht: antipasti bastelt sich einen Bass ->
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Kann mich nur anschließen. Du singst noch recht verhalten, trällerst sozusagen so vor dich hin. Das Hero of war Cover ist aber schon besser. In der Kopfstimme hört man ein bißchen, dass du schon mal klassisch gesungen hast, was bei Männern aber nicht besonders stört. Wahrscheinlich wird dir das sogar von Vorteil sein und es dir leichter fallen die Höhen aufzuschließen. Für Rock klingt dein Gesang natürlich noch zu nett, aber das kann noch was werden.
Schließe mich dem auch an, dass es nach normalem, naja, eigentlich schon gutem Anfänger klingt. Die klassische Vorbildung in der Kindheit wird dir wohl nicht geschadet haben. Gesangsunterricht hast du ja.
Ach, und du bist garantiert kein Bass. Aber Bariton kann schon gut sein.




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