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Thema: Wie kriege ich mehr Gefühl in meine Stimme?Wie klinge ich interessant?(kleine Hilfe)

  1. #61
    Registrierter Benutzer Avatar von RoSeS

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    RoSeS ist offline
    Also was singen mit Gefühl betrifft, habe ich bei mir meine eigene Technik entwickelt. Sie bestet daraus, bei jede Zeill etwas weicher nicht zu eckig einsetzte und dann so klar wie die Stimme kann singen. Der Gesang passt besser in die Musik wenn es nicht zu kantig klingt. Also weich ansetzten, klare aussprache und der Ton kommt dann von selbst mit nur ein wenig konzentration...meine Stimme ist sehr tief so, singe ich diese Töne ohne grossen Energie aufwand, die höhen Tönne entwickelns sich dann auch leicht, wenn man bei singen am anfang Zeillen leicht und weich den ersten Ton einsetzt.

    Ich hoffe, i konnte helfen beim üben des Singens mit Gefühl und dabei gefühlvoll auch zu klingen.

    Gruss, Roses (Hannover) )
    :great: RoSeS
    -----------------------------------------
    http://www.singersshowcase.com/profile.php?id=2624

  2. #62
    Registrierter Benutzer Avatar von GuitarGramps

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    Ich hab mal als eigentliche nicht sänger ne Frage:

    Ich versuche gelengtlich schon einstieg ins Singen zu finden und treffe die töne eigentlich schon recht passabel, aber wenn man Rock singen will, braucht man meistens schon eine kehlige, "verzerrte" stimme. Ihr wisst ja bestimmt was ich meine. Das es so kratzt.

    Aber wie bekommt man die? Gibts bestimmte Wege, teschnik dazu?

    Danke!
    MfG!
    Rock on!!!!!!

  3. #63
    MOD Recording HCA Mikros Avatar von Basselch

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    Basselch ist offline
    Hallo,

    schau' Dich dazu mal im Unterforum "Gutturaler Gesang" um - da findest Du mit Sicherheit genug Info!

    Viele Grüße
    Klaus

  4. #64
    Registrierter Benutzer Avatar von Kaputnika

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    hallo wertes forum,
    dieser thread ist zwar schon etwas älter, aber ich habe auch noch ideen zur titelfrage (wie singe ich "interessant"), daher grabe ich das nochmal aus. als seltener gast im sängerforum sei mir das verziehen
    also:

    mir hat es geholfen, nachdem ich texte und hooks geschrieben habe, nochmal unter dem aspekt "abwechslung und vielfalt" drüberzugehen. vielleicht die strophe absenken? den refrain höher singen? im c-part mal etwas sprechen/ rhythmisch halten? an passender stelle mit extra-tiefer oder hoher stimme arbeiten?

    werbeleute arbeiten z.b. gerne mit sogenannten "störern", das sind kleine "ausbrecher" die den fluß des plots unterbrechen, und dadurch aufmerksamkeit erzeugen. solche dinge können auch im gesang funktionieren. ein bestimmtes wort "abgehackt" singen, einen vers (der z.b. sehr ironisch ist) mal ganz nasal singen, eine stilisierte "lache" einbauen, mal etwas flüstern, oder was auch immer. fast jeder song bietet raum für variationen in dieser richtung.

    ich habe (fast) nie gecovert, immer eigene musik gemacht, aber da hilft es ungemein die "rohfassung" eines songs geziehlt auf "abwechslungsreichtum" zu überprüfen, und dementsprechend einiges auszuprobieren (naja, je nach song, es gibt auch "lethargische" oder "straighte" nummern, in denen "störer" tatsächlich nur "stören"...).

    also nicht nur die "gesangstechnik" macht die stimme interessant, sondern auch die originalität der interpretation.

  5. #65
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    mano296 ist offline
    Sehr guter Thread
    Vielen Dank und liebe grüße

  6. #66
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    Nuria_ ist offline
    Was hier denke ich noch fehlt - die eigenen Möglichkeiten erkennen und im entsprechenden Rahmen agieren. Empathie und Empfindung ist das eine - Technik sollte man aber auch nicht unterschätzen. Je weiter fortgeschritten ich im Gesang bin und desto mehr ich meine Stimme kenne, desto größer ist auch mein Spektrum an Möglichkeiten. Es ist vermessen als Anfänger einen Riesenton erzeugen zu wollen. Lautstärke kommt mit einem trainierten Atem - und nicht dadurch, dass man mit dem Hals nachquetscht. Dann wird der Klang nämlich hart und in der Höhe oft schrill. Wenn ich also anfangs nur wenig Atem druntersetzen kann, ist meine Spanne in der Dynamik wesentlich geringer und damit auch meine Ausdrucksmöglichkeiten beschränkt. Und piano ungleich piano - ungestützt im Hals ist zwar leise, aber wesentlich weniger anrührend und emotional als ein gut auf der Atemstütze laufendes, fein schwingendes Piano. Als Anfänger war mein häufigster Fehler, zu viel zu wollen - aber das Gequetsche im Hals ist hässlich. Daher anfangs lieber etwas vorsichtiger, aber dafür richtig, als auf Teufel komm raus die Stimme herauspressen! Und wirklich du selber sein, mit deiner eigenen Stimme. Niemals den Klang von wem anders nachäffen wollen, sondern seine eigene, authentische Interpretation des Songs finden. Man kann sich von der emotionalen Gestaltung eines Sängers oder einer Sängerin inspirieren lassen - aber nicht mit seiner Stimme singen, eine Kopie bleibt immer eine Kopie und ist im Regelfall schlechter als das Original.
    Meine Gewichtung für emotionales Singen:

    1. Eine eigene Interpretation des Songs entwickeln und wissen, was man aussagen will - und diese Aussage in die Stimme legen.
    2. Die technischen Möglichkeiten schaffen, den angestrebten Ausdruck herüberzubringen - und wo sie fehlen, das Ganze mit den eigenen Möglichkeiten realisieren, nicht versuchen, darüber hinauszusingen und künstlich nachzuhelfen. (langfristig - lässt sich nicht mal eben für einen Song optimieren). Bei der Stückauswahl auch darauf achten, Sachen zu singen, die für den eigenen Kenntnisstand machbar sind.
    3. Den Song sicher beherrschen - jegliches Nachdenken über Noten, Technik und Text lenkt vom Empfinden des Songs ab und schmälert das Ergebnis. Erst anständig pauken mit allem drum und dran, an einzelnen Tönen herumfeilen, sich richtig in den Ansatz fühlen, bevor man den Anspruch hat, wirklich Musik zu machen.
    4. Frei sein - vergiss Noten, Technik, Text - du hast den Kram drauf. Lebe den Song und trage deine Gefühle nach außen. Das ist zwar Seelenstripteas und am Anfang gehört eine gehörige Portion Überwindung dazu, aber erst dann wird deine Performance authentisch und rund. Wenn du möchtest, kannst du mit deiner sicheren Performance im Hinterkopf dir bei Fremdwerken Anregungen von anderen Interpreten holen und hier und da eine Geste oder ein kleines Gestaltungsmoment zum Aufpeppen der eigenen Performance übernehmen und mit eigenen Ideen kombinieren - aber nur, wenn du es als sinnvolle Weiterführung deiner eigenen Interpretation siehst, niemals als Kopie!
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  7. #67
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    xXxwHisKeYnLaCExXx ist offline
    Hallo,
    ich habe das Problem, dass ich sehr lange brauche, bis ich eingesungen bin. Doch wenn ich's dann bin, kann ich mich abmühen, wie ich will, ich krieg einfach kein Gefühl in die Stimme, auch wenn ich dann spreche, klingt das sehr monoton.
    Ich vermute, dass ich meine Stimme zu sehr überanstrenge, da wenn man z.B. eine Erkältung hat, man ähnliche Probleme hat. Ich zumindest habe dann z.B. bei einem (versteckten) Witz Probleme, Ironie in die Stimme zu legen, sodass es oft falsch ankommt. Mit laut und leise habe ich dann genauso Probleme.

    Kennt ihr das auch? Habt ihr vllt bitte einen Tip für mich?

    LG, Nicole

  8. #68
    Singemod Avatar von antipasti

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    antipasti ist gerade online
    Hallo xXxwHisKeYnLaCExXx,

    #
    Zitat von xXxwHisKeYnLaCExXx Beitrag anzeigen

    ich krieg einfach kein Gefühl in die Stimme, auch wenn ich dann spreche, klingt das sehr monoton.

    Kennt ihr das auch? Habt ihr vllt bitte einen Tip für mich?
    So ganz verstehe ich deine Vorgensweise nicht. Du stellst in einem Thread, der sich ausschießlich und eingehend in über 60 Posts mit der Frage "wie kriege Gefühl" beschäftigt, genau dieseelbe Frage noch einmal.

    Dir ist doch klar, dass das keinen Sinn ergibt, denn dieser Thread ist doch genau zur Beantwortung deiner Frage hier angepinnt.

    Zitat von xXxwHisKeYnLaCExXx Beitrag anzeigen
    Ich vermute, dass ich meine Stimme zu sehr überanstrenge, da wenn man z.B. eine Erkältung hat, man ähnliche Probleme hat. ... Mit laut und leise habe ich dann genauso Probleme.
    Wenn Du den Verdacht hast, dass an deiner Gesangstechnik etwas nicht stimmt, dann solltest du im Hörpobenforum ein Klangbeispiel von dir posten. Ohne dich gehört zu haben, kann dir niemand beantworten, ob du mit deiner Vermutung richtig liegst.

    Hörprobenforum für Vocals

    PS: falls du Gesanganfängerin bist, ist es völlig normal, erstmal kein Gefühl dafür zu haben. Das Gefühl kommt erst, wenn man die Grundsätze des Singens schon beherrscht.

    Der einzige Tipp, den ich dir geben kann, lautet also: erst singen lernen - das Gefühl kommt dann später von allein. Talent natürlich vorausgesetzt.
    Geändert von antipasti (10.11.2010 um 13:43:09 Uhr)

  9. #69
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    xXxwHisKeYnLaCExXx ist offline
    Zitat von antipasti Beitrag anzeigen
    Hallo xXxwHisKeYnLaCExXx,

    #

    So ganz verstehe ich deine Vorgensweise nicht. Du stellst in einem Thread, der sich ausschießlich und eingehend in über 60 Posts mit der Frage "wie kriege Gefühl" beschäftigt, genau dieseelbe Frage noch einmal.

    Dir ist doch klar, dass das keinen Sinn ergibt, denn dieser Thread ist doch genau zur Beantwortung deiner Frage hier angepinnt.



    Wenn Du den Verdacht hast, dass an deiner Gesangstechnik etwas nicht stimmt, dann solltest du im Hörpobenforum ein Klangbeispiel von dir posten. Ohne dich gehört zu haben, kann dir niemand beantworten, ob du mit deiner Vermutung richtig liegst.

    Hörprobenforum für Vocals

    PS: falls du Gesanganfängerin bist, ist es völlig normal, erstmal kein Gefühl dafür zu haben. Das Gefühl kommt erst, wenn man die Grundsätze des Singens schon beherrscht.

    Der einzige Tipp, den ich dir geben kann, lautet also: erst singen lernen - das Gefühl kommt dann später von allein. Talent natürlich vorausgesetzt.
    Hallo antipasti,
    danke für Deine schnelle Antwort. Ja meine Vorgehensweise...es geht mir darum, dass es eben nur in dieser Situation ist. Spontan und uneingesungen klappt's eigtl ganz gut bzw. kommt's von alleine

    Jupp, ich bin blutiger Anfänger Dann werde ich mal so schnell wie möglich ein Beispiel posten.

    Ein schönes We

  10. #70
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    Zamjestnanec ist offline
    eine paar kleine Anmerkungen zum Gefühl in der Stimme: (hoffe, dass das noch nicht kam, hab mir nicht alles durchgelesen)


    Ich habe oft die Erfahrung bei Bands gemacht, dass sie sich nicht trauen, ihre Texte laut und klar und deutlich und somit auch mit Gefühl zu singen. Grund? Sie waren instinktiv nicht überzeugt von ihren Texten. In diesen Prozess fließt anscheinend leider die wenigste Energie. Wenn man eine Zeile vor sich hat wie "and every time i close my eyes i want to die", ist es sehr schwer, die überzeugend zu singen, weil man sie selbst nicht glaubt. Das Ergebnis ist dann ein Lied, wo man nicht viel mehr hört wie "whaowhaowhaowhao", zumindest habe ich das immer und immer und immer wieder bei Bands gehört.

    Ich habe bei denen vorgesungen, und sie gaben mir ihre Texte, aber es war mir unmöglich, da was rauszuholen. Auf meine vorsichtige Frage, (ich hatte da schon so ein Gefühl), wieviele Songs sie denn so im Jahr schreiben würden, kamen Zahlen bis zu einem am Tag. Das merkt man dann auch an den Texten. Die Überzeugung und das Vertrauen in das, was man sagen will, sollte also die absolute Grundbedingung sein! Hört sich nach einer Binsenweisheit an ...


    Nächste Sache ist die Aussprache:
    Meiner Meinung nach sollte man zuerst die Rhythmus eines Liedtextes finden, und dann die Melodie. Leider versuchen viele Sänger, (weil es auch verführerisch ist), am Anfang gleich mal eine Melodie rauszuholen, und dann quetschen sie die Wörter da irgendwie rein.
    Beim Üben der Aussprache sollte man einzelne Wörter üben. Stellt euch beispielsweise das Wort "what" vor und konzentriert euch einfach nur darauf, das bilabiale englische w übertrieben auszusprechen, ebenso wie das angehauchte t am Schluss. Wenn ihr es 10mal übertrieben macht, bleibt beim Rezitieren des Songs dann das übrig, was den Charakter der Stimme ausmacht.
    Ich muss also widersprechen, was am Anfang gesagt wurde: Das Schmieren ist absolut tödlich, es vernichtet alle Individualität.
    Vielleicht fällt mir später noch was ein

  11. #71
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    Smascha ist offline
    Ich kann mich Maddze nur anschließen,dass man in den tieferen Passagen weniger Kraft brauch als in den höheren.Und genau genommen ist es auch logisch.Wir müßen die Stimmlippen in den Höhen immer mehr spannen,als in der tiefen Bruststimme.Dieses kostet nun mal mehr Energie.Die tiefe Bruststimme ist ja schließlich eine,die wir eh meistens,zb sprechen nutzen und es kostet uns auch keine wirkliche Kraft.Mit der konkreten Aussprache gebe ich ihn auch Recht.Es ist sogar (zumindest in Rock/pop Bereich) notwendig die Wörter härter abzugreifen,weil wir sonst,um einen ähnlichen Effect zu erreichen,viel zu viel Druck geben müßen,wessen wiederrum tödlich für die Stimmlippen ist.Mit der richtigen Spannung im Gesicht,sowie Körper und Luft, werden die Töne auch nicht matschig und gehen nicht eiernt flöten.Wie er schrieb,hilft oftmals eine grobe Muskulatur anzuspannen,wie zb Fäuste,weil unsere grobe Muskulatur mit der Bauchmuskulatur gekoppelt ist.Genau so wichtig ist,dass man in den Bauch atmet,um in in einen optimalen Spannungszustand zu bringen und nicht hektisch in den Oberkörper.Diese Luft sollte gehalten werden und muß nur kontrolliert abgegeben werden.Um den Bauch zu kontrollieren,sollte er gespannt sein....nach AUßEN und nicht nach innen ziehen,wie es viele machen.
    ZUm Thema "interessant" klingen kann ich nur sagen,dass man nicht versuchen sollte,interessant zu klingen.Wenn man sich interessant fühlt,ist die Stimme interessant! Mir hatte es mal geholfen,dass ich bei nicht eigenen Songs,sondern Cover Vorlagen mich intensiv mit dem Text auseinander gesetzt hab.Also mir übersetzt,die Wörter zwischen den Zeilen gelesen hab und es erstmal gesprochen hab. Auf deutsch,sowie nachher auf englisch.So den Text geredet,als würde ich es meinen Gegenüber erzählen....nachher sogar vorm Spiegel,um zu sehen,ob ich mir es selber abkaufen würde.Es ist interessant,was man auf einmal für Emotionen reinbringt,wenn man es spricht.Netter Nebeneffect war,man konnte ruck zuck den neuen Text auswendig;-) Nachher beim singen,wurde dieses Gefühl übertragen und es mußte nicht mehr gekünzelt werden,weil man was zu sagen hatte und es interessant rüber kam.Man fängt automatisch an zu spielen mit der Stimme,wenn man sich wirklich bewusst ist,was man da eigentlich singt.Zumindest war es so bei mir:-)

  12. #72
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    PhoxX ist offline
    Zitat von Birkenschubser Beitrag anzeigen
    Der Unterschied besteht darin, dass s zwei Paar Stimmlippen gibt: Dickere und dünnere.
    Hi Ihr,
    Ich will mich nur ganz kurz einmischen, da ich zufällig diesen Thread gefunden hab. Ich hab auch nur die ersten drei Seiten verfolgt, aber der
    Beitrag von Birkenschubser hat mich erstaunt- soviel ich weiß, gibt es EIN Paar Stimmlippen und der Wechsel von Brust in Kopfstimme (Randstimme)
    sieht so aus, dass die Stimmlippen eben nur noch an den dünneren Rändern schwingen, also insgesamt weniger Masse schwingt, aber durchaus
    die selben Stimmlippen...
    Irre ich mich, oder hab ich nur einfach Birkenschubser falsch verstanden oder wie?
    ps. falls die Frage irgendwo im weiteren Verlauf der Diskussion bereits beantwortet wurde, bzw. das Problem geklärt ist, reicht ein Verweis und mein
    Kommentar kann gelöscht werden

  13. #73
    Registrierter Benutzer Avatar von Lyra

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    Lyra ist offline
    Hallo

    Ich kenn eine sehr witzige Übung wo man ein Lied in verschiedenen Emotionen ausdrückt wie z.b. wütend, zuckersüss, hinterlistig, erotisch, verzweifelt, überglücklich, verlegen etc.
    Oder auch ein Lied zwar in der Emotion zu singen die zum Text passt, aber halt wahnsinnig übertrieben (soll aber schon noch gesungen sein ^^)... beide Übungen enden auch schon mal in nem Lachkrampf , hilft allerdings (hoffentlich) sich dann in die richtige Emotion einzupendeln, also die Waage - und somit den passenden authentischen Ausdruck zu finden

    @Phoxx ich weiß das zwar nicht, aber ich hab das auch schon mal gehört... in Zusammenhang mit "Der Exorzismus der Emily Rose" *grinsel*, da sie ja auf Tonbändern mit zwei Stimmen spricht und das soll angeblich dadurch funktionieren dass man anscheinend 2 Paar Stimmlippen hat, aber normalerweise nicht beide nutzen kann - oder nur sehr selten. Hab aber leider auch nicht mehr dazu heraus finden können.

    Lg Lyra
    "Die Gitarre schrie wie ein Engel, der heraus gefunden hatte, warum er auf der falschen Seite war." Scheibenwelt - Rollende Steine, Terry Pratchett

  14. #74
    MOD-Vocal Avatar von Vali

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    Zu Gesangsregistern gibt's hier einen Thread: Gesangsregister
    Es gibt echte und falsche Stimmlippen. Die echten sind sozusagen die normalen und die falschen nennt man auch Taschenfalten, die oberhalb der echten Stimmlippen sitzen und zum Beispiel beim Heben schließen, um die Luft in der Lunge zu behalten, dass der Oberkörper stabilisiert wird. Birkenschubser meinte aber wohl was anderes und der Beitrag ist ja auch von 2005. Du hast es also schon richtig verstanden PhoxX, dass der Unterschied zwischen Brust- und Kopfstimme u.a. der Übergang von Vollschwingung in Randkantenschwingung übergeht.
    @Lyra: ob die echte Emily Rose mit zwei Stimmen gesprochen hat, ist fraglich. Aber es gibt Diplophonie, allerdings nicht im Zusammenhang mit Besessenheit sondern mit Stimmstörungen, wenn eine Stimmlippe in einer anderen Frequenz schwingt als die andere. Z.B. beim einseitigen Reincke Ödem. Klingt aber nicht so geil wie bei nem Besessenen *g* Dafür haben wir Backgroundsänger oder Vocaleffects.
    Kannst du die Übung bzw das Lied näher beschreiben? Ist sicher von Interesse. Aber wahrscheinlich geht das auch mit Hänschenklein?

  15. #75
    Registrierter Benutzer Avatar von Lyra

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    @Vali

    Danke für die Erklärung

    Natürlich gehen die Übungen mit jedem Lied - ich hab z.B. bei der ersten Übung "Swing low" gesungen in jeder erdenklichen Gefühlslage (zuckersüss singen ist immer ). Einfach übertrieben spielen mit Blicken, Gesten und eben mit der Stimme. So lernt man einfach seine Stimmvielfalt kennen und verliert gerade als Anfänger die Scheu sich "gehen" zu lassen, also gefühlvoll und locker zu singen.
    Für die zweite Übung nimmt man einfach ein Lied an dem man grad übt und singt dieses Lied einfach nur extrem übertrieben in der Emotion die es ausdrücken soll... Wenn man zum Beispiel ein trauriges Lied übt, dann singt man es einfach derart übertrieben traurig als würde man gleich zum heulen anfangen *schmachtfetz hoil schnief* - singt man ein Liebeslied dann so voller Liebe und Insbrunst ..bis zum nächsten Lachanfall
    Es ist einfach lustig so zu übertreiben und oft findet man bei solchen Übertreibungen dann auch Töne die man sonst so aus irgendeinem Grund nicht hinkriegt - wichtig ist natürlich dass man seine Stimme nicht überstrapaziert bzw. in seinem möglichen Rahmen bleibt - ist natürlich geübten Sängern sowieso klar


    Lg Lyra
    2 Benutzer finden diesen Beitrag hilfreich.
    "Die Gitarre schrie wie ein Engel, der heraus gefunden hatte, warum er auf der falschen Seite war." Scheibenwelt - Rollende Steine, Terry Pratchett

  16. #76
    Registrierter Benutzer
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    ecoutez ist offline
    Ich finde diese Tipps überaus interessant, und werd sie beim nächsten Mal auf jeden Fall mal ausprobieren!

    Danke hierfür!

  17. #77
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    veule ist offline
    mein Tipp für eine gefühlvollere: stellt euch eine bestimmte Person vor, der ihr eure gesungenen Worte widmen wollt. Stellt euch vor, ihr seht sie gerade an oder sie ist im Raum und ihr singt diese Worte für sie.

  18. #78
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    Chiva ist offline
    Vielen Dank für den schönen Beitrag! Ich habe einiges daraus mitnehmen können.

  19. #79
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    Vitto ist offline
    Danke für diesen tollen Beitrag! Da ich noch ein Neuling bin wenn es um das Thema : Singen geht
    hat mir dieser Beitrag sehr geholfen!

    Weiter so, noch besser konnte man es nicht machen!

    PS: Dank diesem Beitrag hab ich meinen Stimmsitz nun auch gefunden :-)

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