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Ich entschuldige mich für den Ausdruck das war nicht böse gemeint. Und ja das konnte man vorher nicht wissen ich hab die Hörprobe ganz vergessen
Woher diese klassische Prägung kommt würde mich echt mal interessieren Oo
Ich geh zwar davon aus das kaum jemand so früh wie ich oder überhaupt in meinem Alter Musical oder ähnliches hört aber irgendwie ist es schon seltsam. Mein erstes Musical war Starlight Express in sehr früher Kindheit, aber singen...das hab ich als Kind schon immer, laut meinen Eltern, aber irgendwann hab ich damit ganz aufgehört bzw. habe gar nicht erst angefangen und das will ich jetzt nachholen, nach locker 7 Jahren und ich bin ja jetzt auch noch ziemlich jung ^^, strange.
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Ok, das ist irgend etwas Tieferes. Wobei, wenn ich mir die Höhen so anhöre.... Sag mal, hast Du zuhause viel Klassik hören müssen/dürfen? Daher könnte die Prägung kommen. Ich habe den leisen Verdacht, Du dunkelst oft sauber ab. Lass mal Deine Stimme Deine Stimme sein, so, wie sie ist. Du scheinst einen recht großen Stimmumfang zu haben, behandel den pfleglich. Höchste Zeit, dass Du Stunden nimmst! Da wird bestimmt was Schönes draus, aus Deiner Stimme.
cu, Monika
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Es ist gut möglich das ich mich zu sehr an Thomas Borchert orientiere manchmal, ich bin schon dabei mir das ab zu gewöhnen und irgendwie was eigens zu finden. Ihc habe nicht direkt Klassik hören müssen sondern eher viel Musical im Autoradio lief früher eigentlich permanent Stalight Express, Cats, Elisabeth, Phantom der Oper und natürlich Tanz der Vampire. Daneben wurde ich dann irgendwann mit Helmut Lotti beschallt, davor konnte ich mich aber noch grade so retten, ist nicht so meins

Das mit dem Stimmumgfang ist mir irgendwie schon aufgefallen allerdings weiß ich nicht ob das gut oder schlecht ist. Also mir ist halt eher aufgefallen das ich offenbar die Stimme verstelle, oder ist es doch der Umfang? Ich weiß es eben nicht, das müsste meine Gesangslehrerin feststellen.
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Ok. Phantom der Oper und Cats sind durchaus noch relativ klassisch, verglichen z.B. zu Rocksongs. Kein Wunder, dass Dein Gesang davon geprägt ist.
Ja, lass mal Deine GL machen.
Ich persönlich finde einen großen Stimmumfang recht praktisch, wenn er auch sauber genutzt wird und man sich nicht auf ein Stimmfach festlegen muss. Aber egal, ob großer oder kleiner Stimmumfang, die Stimme muss richtig und schonend gearbeitet werden.cu, Monika
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Danke für die Blumen
, aber äh, locker-flockig... ich würde jetzt mal sagen, an den guten Tagen 
@ Maniraiser
Ich denke auch, dass du den klassischen Anteil aus den Stimmen in den gehörten Musicals einfach übernommen hast. Gibt es bei Männern ab und zu, dass sie auch ohne GU schon recht klassisch tönen. Weil ihr im Gegensatz zu den klassischen Kopfresonanzfrauen mit eurem Sprechregister singen könnt. Wenn deshalb ein Mann eine einigermassen klangvolle Sprechstimme hat (und ich nehme jetzt mal an, die hast du), dann ist das schon mal ein sehr guter Startbonus.
Habe mir nur kurzen Ausschnitt angehört, aber manchmal tönt es für mich (allerdings nur aus rein klassischer Sicht, verstehe kaum was von Musical) noch etwas angestrengt. Könnte also sein, dass du im GU in gewissen Bereichen noch etwas wirst umstellen müssen, aber Potential hast du auf jeden Fall
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Dann dank ich euch allen ganz herzlich, ich ruf heute nochmal an wann der Unterricht endlich los gehen kann ^-^
Und Tonja, ja es kann gut sein das ich mich tatsächlich bei ein paar Stellen sehr angestrengt habe. Die "kratzen" dann so ein paar Töne und mit kratzen mein ich wirklich kratzen, auch im Hals
. Schätze mal das sollte man auch nicht zu oft machen.
Hat jetzt nichts damit zu tun aber wo wir grade bei der Anstrengung sind, ich hab einmal so extrem laut gesungen das ich ganz ins schwitzen gekommen bin und mich mal kurz hin setzen musste weils ein wenig dunkel wurde
Hört sich jetzt vielleicht schlimmer an als es ist aber ich lass es seit dem etwas ruhiger an gehen. Ist aber schon geil wenn man sich so in "rage" singt.
Dann will ich mal hoffen das ich bald Unterricht bekomme bevor ich meine Stimme vor Übermut zerstöre, aber so für sich daheim rumträllern und probieren ist doch wohl okay oder?
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Natürlich, es sei denn deine Stimmbänder sind aus Zucker. Viel Spaß beim Unterricht! Die Höhe wird schon kommen, da bin ich bei dir ganz zuversichtlich.
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Also erstmal. Als gut ausgebildeter Bariton kann man Totale Finsternis mit Sicherheit singen. Die Rolle des Grafen ist an sich auch für einen Bariton ausgelegt. Auch als Bassbariton bekomme ich das noch ganz gut hin, es hört sich natürlich etwas anders an, weil das Passagio an einer leicht anderen Stelle liegt. Dein Hörbeispiel hört sich in der Tat noch ein wenig nach "Sprechmodus" an, sodass dir Gesangsunterricht sicherlich einiges bringen könnte. Insbesondere fehlt dir noch (was auch typisch für einen Anfänger ist) der Randstimmenmodus.
Vom Hörbeispiel würde ich auch sagen, dass du ein Bariton bist.
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Sorry, der schulische Musikunterricht war nicht so pralle, Randstimmenmodus = Kopfstimme?
Wenn ja, ja definitiv fehlt da was
Ich dachte ja eben auch das es für einen Bariton ausgelegt ist, soweit ich weiß war Steve Barton, Gott hab ihn seelig, ja auch Bariton. Ich schiebe es daher auf die fehlende Übung, nur aus Spaß an der Freude kann ich ja mal hin gehen und einmal ohne und einmal mit Backingtrack einsingen würde mich auch mal persönlich interessieren, ich glaube nämlich ohne wird es sich anders anhören.
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Musical ist schwer. Schwer. Nicht entmutigen lassen und üben, dann wir das. Du hast noch viel Zeit.
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Randstimme ist teilweise recht unterschiedlich definiert. Für mich stellt sich das so dar: Die Begriffe Kopf- und Bruststimme beziehen sich mMn erstmal nicht auf eine Stimmbandfunktion, sondern auf den Resonanzraum. Die Kopfstimme hat größere Resonanz im Kopf und die Bruststimme halt in der Brust. Manchmal gibt es dazwischen auch noch die Nasopharyngeal-Stimme (bspw. bei Singing Success), die ihre Hauptresonanz im Nasenbereich hat.
Die Randstimme ist allerdings eine Stimmbandfunktion. Das bedeutet im Prinzip, dass man zur Klangerzeugung nicht die vollen Stimmbänder verwendet (Vollstimme), sondern nur die Ränder. Die Beziehung zu Kopf-/Brustregister ist, dass man die Randstimme nutzen kann, um einen sauberen Übergang zwischen Brust- und Kopfstimme zu ermöglichen. In der Kopfstimmme muss man nämlich im Prinzip die Randfunktion verwenden, um die Töne zu treffen, während man im Brustregister auch mit der Vollstimme singen kann. Je höher man vom Ton geht, desto schwieriger wird es, mit der Vollstimme zu singen. Ab einem bestimmten Punkt muss man dann schlagartig auf Randfunktion umschalten, was einen hörbaren Bruch erzeugt. Deshalb lernt man im Gesangsunterricht normalerweise, die Randfunktion auch schon bei tieferen Tönen zu verwenden.
Den Punkt, ab dem du die Randfunktion anwenden solltest, kannst du ungefähr finden, wenn du, von ganz unten anfangend, im Sprechmodus auf dem Vokal "u" schrittweise im Ton höher gehst. Ab einem bestimmten Punkt wirst du merken, dass du nicht mehr höher kommst ohne im Kehlkopf zu verkrampfen, dort ist das sog. Passagio und die Stelle, ab der du die Randfunktion verwenden solltest. Bei mir als Bassbariton ist das ab c' der Fall. Das passt in etwa zu den Sachen, die du bei Wikipedia findest. Dort ist für einen Bass h angegeben, für einen Bariton d' und für einen Tenor f'. Wenn du wirklich ein hoher (lyrischer) Bariton bist, dann sollte für dich der Ton bei e' liegen.
Ich persönlich versuche inzwischen die Randstimme IMMER zu verwenden. Bei mir zumindest funktioniert das, weil ich durch meine tiefe Grundstimme auch in der Randfunktion noch genug Resonanz in den Tiefen habe. Je nachdem welchen Klang du so anstrebst kann man aber auch trainieren, in den Tiefen mit Vollstimme zu singen und erst ab einem höheren Punkt die Randstimme dazuzunehmen.
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Jetzt verwirr ihn mal nicht, broeschies! Das mag vielleicht stimmen, aber lass Maniraiser doch erst mal anfangen und sich mit Dingen beschäftigen, die erst mal wichtiger sind. Mischen wird er früher oder später schon im GU lernen. Aber jetzt erst mal das Fundament legen, bevor die Wände vom Erdgeschoss aufgestellt werden.
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Naja ist aber schon recht interessant, danke für die Info!

Was würdet ihr eigentlich sagen. Ist Gesangsunterricht mehr etwas das man nebenbei macht also 1 mal die Woche, oder kann man auch ernsthaft darüber nachdenken sich voll und ganz dem Unterricht zu widmen? Ich frage deshalb weil ich momentan in einem Praktikum stecke und danach ist es leider Gottes sehr unwarscheinlich das ich auf eine weiterführende Schule gehen kann. Seit letztem Jahr habe ich den Realschulabschluss schon. Ich habe Musik nie wirklich als wirklichen Karriere weg gesehen, auch jetzt nicht wirklich da zum wahren Musical eben auch unter anderem Tanz dazu gehört und da bin ich dann schon eher der Bereich "Bewegungslegastheniker". Mein Berufsziel liegt nach wie vor in den Medien und ich habe auch schon einige Beziehungen, spiele aber halt eben jetzt mit dem Gedanken weiter auf eigene Faust zu lernen, mich auf Musik zu konzentrieren d.h. auch Theorie lernen das habe ich nämlich bisher versäumt auch wenn ich seit 4 Jahren GItarre spiele. Klavier wäre auch sehr schön. Beruflich könnte ich mir eventuell auch etwas in Richtung Musikproduktion vorstellen. Es ist einfach so das man heut zu Tage schwer in die Medien kommt (ich will am liebsten eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton machen) und die Firmen können sich halt aussuchen wen sie wollen, das sind dann Studenten und Abiturienten, den weg kann ich aufgrund von Noten eben nicht gehen.
Ich will garkeine Berufsberatung von euch, das ist hier der Falsche Ort, aber ich wüsste gerne ob es eventuell komisch rüber kommt wenn man im Lebenslauf stehen hat das man 1 Jahr (oder länger) sich "nur" auf Musik konzentriert hat, eine Musikschule kommt für mich auf keinen Fall in Frage.
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Widme dich dem Gesangsunterricht so wie du es für dich als richtig erachtest. Nur weil du jetzt Unterricht nimmst, bist du doch nicht dazu verpflichtet Musik zum Mittelpunkt deines Lebens zu machen und Musik zum Beruf zu machen. Im Gesangsunterricht bekommst du Werkzeuge in die Hand gedrückt und du entscheidest wie du sie einsetzen willst. Jedenfalls schadet es nicht jeden Tag etwas zu üben. Wenn du vorankommen willst, ist es noch wichtiger, dass du einfach singst, so zum Spaß ohne Gedanken um Technik kreisend. Ich selbst singe ohne es zu merken jeden Tag einige Stunden (nicht am Stück), einfach weil wir gerade danach ist. Richtig für den Unterricht üben tu ich nur so alle zwei Tage, dann aber richtig konzentriert und auch nicht zu lange. Also eine Runde Atemübung und Vokalisen, Übungssong einmal durchsingen, an den schwierigen Stellen rumprobieren, durchsingen, fertig. Dauert maximal ne halbe Stunde. Ich bin mit meinem Fortschritt sehr zufrieden, bin aber auch "nur" Hobbysängerin mit Band (die zwar für mich etwas zu ambitioniert ist, aber passt schon). Und ich hab trotzdem genug Zeit, um stundenlang hier an Board rumzuhängen, hunderte Examensfragen zu kreuzen, fette Bücher zu wälzen, meine Forschung zu machen und hab auch kein schlechtes Gewissen, dass ich keinen musikalischen Beruf ausüben werde. Bis vor einigen Monaten habe ich sogar noch vollzeit gearbeitet und sowas Freizeitfressendes wie Medizin studiert und Laborexperimente gemacht. Also ja, natürlich kann man Gesangsunterricht einfach nebenbei haben. Ist sogar besser als ein Loch im Lebenslauf haben (es sei denn du hast dich auf Aufnahmeprüfungen für ein Musikstudium vorbereitet). Würde ich aber ein Gesangsstudium anstreben, würde ich sicher mehr üben, mich zwecks Praxis noch öfter auf die Bühne scheuchen und mich mit der ganzen Theorie drumherum ernsthaft befassen. Dafür brenne ich aber nicht genug für die Musik und wenn du auch nicht für die Musik brennst, sprichwörtlich nicht jede Sekunde deines Lebens ohne Musik Verschwendung für dich ist, würde ich es dir auch nicht empfehlen. Ach ja, und nur weil es schwierig sein könnte den Ausbildungsplatz zu bekommen, solltest du nicht zu schnell die Flinte ins Korn werfen. Was glaubst du, was ich damals für meinen Studienplatz gekämpft habe? Ich hatte auch nicht gerade das geilste Abi und die tollsten Voraussetzungen und hab es trotzdem geschafft, wenn auch mit Abstrichen (ich wollte nicht nach München) und mit viel Stress, Schweiß und Tränen. Wenn du die Ausbildung machen willst, dann setzt dich dafür ein.
Geändert von Vali (07.02.2012 um 16:40:26 Uhr)



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