Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Country Lied schreiben

    Hallo,
    Das ich gerne Lieder schreibe und Country mag wollte ich gern einmal ein LIed im Country Styl schreiben.
    Aber irgendwie bekomme ich es einfach nicht so hin das wenn ich auf meiner Gitarre spiele es nach Country klingt.
    Deswegen die Frage an euch: Welche bestimmten Eigenschaften machen ein Lied aus damit es nach Country klingt?

    Viele Grüße
    Tim

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von RomanS

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    Tja, dazu müßte man erst mal wissen: was für Country? Das ist ja nur ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Musikstile (Western Swing, HonkyTonk, Bluegrass, Old Time, Countrypolitan, New Country, Alt. Country,...)
    Nenn mal ein paar Leute, die Dir in der Country-Musik gefallen, dann kann man sicher besser Tips geben!

  3. #3
    Joa
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    Hallo,

    genau, deshalb habe ich mal einige Beispiele eingefügt.

    Da ich selbst nicht singen kann, in der Richtung nie Versuche gewagt habe, kann ich Dir nur
    verschiedene Phrasierungen anhand von Democlips zeigen.
    Im Country wird halt mit eigentümlichen Stimmphrasierungen den Zeilen Ausdruck verliehen.
    Es gibt nicht nur einen Typ, sondern ein ganzes Arsenal davon - verschieden variiert.

    http://www.youtube.com/watch?v=yBFlN...eature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=nPPXH...eature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=Wq84O...eature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=smgVLKoA1sE&NR=1
    http://de.youtube.com/watch?v=IS1fKN3_qzg&NR=1
    http://www.youtube.com/watch?v=Ucyal...eature=related

    gibt noch mehr...

    So, jetzt kannst Du Dir eine Phrasierung aussuchen, die zu Deinem Song passen würde und ihn unterstreicht.

    Ich denke, um dies zu lernen, sollte die Gabe des Singens sowie der Intonation schon ausreichend vorhanden sein.

    Grüße,
    Joachim

  4. #4
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    also gefallen tun mir Leute wie Johnny Cash, Josh Turner oder Alan Jackson

    viele grüße Tim

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von RomanS

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    OK, also das, was heute gelegentlich unter "Real/Traditional/Classic Country" läuft, und eine modernisierte Version von HonkyTonk und Outlaw Country ist...

    Da geht's in den Songs meist um kleine Alltagsgeschichten aus dem "richtigen Leben", mal etwas fröhlicher, mal etwas sentimentaler; kleine Kurzgeschichten/erzählungen in Songform, nix Abgehobenes.

    Wie Joachim schon anmerkte - Gesangsstil und Phrasierung ist schon mal wichtig - immer schön die Vokale dehnen und durch die Nase singen, damit man einen schönen Southern Drawl hinbekommt...
    Vom Akkordschema gibt's im Country keine Regeln - von einfachen 2-Akkordsongs (1-5) über Dreiakkordschemas (1-4-5) bis zum klassischen 12-Taktbluesschema findet man alles, wegen des eher erzählenden Charakters der Texte bleibt man eher länger auf einem Akkord als bei einem typischen Rock-Riff.

    Gitarrenmäßig: weiß nicht, ob Du akustisch oder elektrisch spielst, alleine oder mit Band...
    Als Rhythmusgitarre bietet sich eine akustische an, bei den schnelleren Songs geschlagen, bei den langsameren durchaus auch gezupft; eher die klassischen offenen Akkorde (die nicht umsonst auch "cowboy chords" genannt werden) in den unteren lagen, eher normale Dur-, Moll- und Dominantseptakkorde, von komplizierteren "Jazzakkorden" sollte man eher Abstand halten (wobei ein gelegentliche A6, E9, oder Esus4 oder so durchaus ihren Platz haben).
    Gut kommt immer ein Wechselbass aus Grundton und Quint auf den tiefen Saiten alternierend zu den geschlagenen Saiten.

    Als Liedgitarre kommt dann ein twangige Telecaster (Stegpickup, cleaner Sound, bißl Slapback-Echo) dazu, während des Gesang vielleicht mit dem klassischen Luther Perkins/Johnny Cash "boom-chakka"-Schema, also ein erweiterter Wechselbass auf den abgedämpften tiefen Saiten der E-Gitarre, mit kleinen Tonleiter-Läufen bei Akkordwechsel verbunden, evtl. kurze Fills zwischen den Zeilen (double Stops, in Terzen oder Sexten gedoppelte Melodien); bei ruhigeren Songs kommen auch einfache Dreiklänge in verschiedenen Umkehrungen auf den hohen Saiten gespielt gut.
    Gitarrensolos: kurz, aber prägnant, eher an der Melodie des Songs orientiert, eher in der Dur-Pentatonik als in der Blues Scale gespielt, auch hier wieder: double stops, Terzen, Sexten, viel Saitenziehn, um die Pedal Steel nachzuahmen...


    ...und fertig ist der 08/15-Country-Song!

    Natürlcih sind das Klischees, und natürlich muß man sich nicht 100% dran halten, aber das ist mal ein Ausgangspunkt, wenn's nach Country klingen soll.

  6. #6
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    Super
    Danke Roman du hast mir echt weitergeholfen

    Tim

  7. #7
    Joa
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    Hallo, Timbo,

    wie gehst Du vor?
    Zuerst die Lyrics oder das Song-Melodie-Refrain-Konzept.
    Worauf legst Du wert bei dem Song?

    Gruß,
    Joachim

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