Thema: Lichtgeschwindigkeit
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Jetzt mal das Altern von Menschen in unterschiedlich schnellen Bezugssystemen abgesehen (das hat ja mit der eigentlichen Fragestellung nix zu tun) habe ich die Antwort von Hilmi01 so aufgefaßt:
A) schneller als c geht nicht
B) also von Raumschiff mit Geschwindigkeit c aus gesendetes Licht ist nicht schneller als c
C) sobald raumschiff c-x, dann bleibt die Geschwindigkeit des von ihm gesendeten Lichts = c und also bewegt sich das Licht mit der Geschwindigkeit von x vom Raumschiff weg"Die Triangel sei mit Dir und ihr Klang soll Deine Tage versüßen."
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Ich habe Hilmi01 so aufgefasst, dass seine Leute IM Raumschiff sehen, wie sich ihr Licht mit Scheckentempo von ihnen wegbewegt, das ist aber definitiv nicht so. Sie sehen, wie das Licht ihre Taschenlamoe mit c verlässt, obwohl sie sich selbst mit c bewegen (was sie aber nicht spüren und vielleicht nicht mal wissen).
Dementsprechend müsste (nach Newton) der außenstehende Beobachter c+c=2c für den Lichtstahl messen - tut er aber nicht.
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Also ich kapier nun gar nichts mehr. Nochmal zurück zu meiner Konstellation:
Zwei Raumschiffe fliegen mit einer Geschwindigkeit von c - 1 km/h hintereinander her, der Abstand zwischen ihnen beträgt 1 km. Nun die zwei Fragen:
(1) Wie lange braucht ein Lichtstrahl, der vom hinteren auf das vordere Objekt gerichtet wird, um dieses zu treffen?
(2) Wie lange braucht ein Lichtstrahl, der vom vorderen auf das hintere Objekt gerichtet wird, um dieses zu treffen?
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Ah - jetzt verstehe ich Deinen Punkt.
Mal aus dem Bauch raus: habe mal einen Film gesehen, wo die Verhältnisse dargestellt werden, wie sie vermutlich sind bezüglich Beobachtern, die sich innerhalb eines sich mit (nahezu) Lichtgeschwindigkeit bewegenden Raumes (Raumschiff) befinden.
Wie aus einem schnellen Auto heraus sieht man Lichtquellen nicht mehr als Punkte, sondern als Lichtbalken - desto länger gezogen, je schneller das Auto.
Je näher an der Lichtgeschwindigkeit ran sieht es so aus als ob sich der Raum um einen selbst verbiegen würde.
Ein Lichtstrahl, der von einem sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegenden Raumschiffes ausgeht, hätte gar nicht die "Zeit", vorauszustrahlen und dann reflektiert zu werden von den entgegenkommenden Körpern. Das Licht, das abgestrahlt wird, liegt quasi schon mit dem Abstrahlen hinter dem Raumschiff, das sich ja auch mit Lichtgeschwindigkeit bewegt.
So in etwa vielleicht ..."Die Triangel sei mit Dir und ihr Klang soll Deine Tage versüßen."
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Meine Antworten:
a) Es besteht ein Unterschied zwischen 1 und 2.
Zu 1) Da Lichtgeschwindigkeit = c und nie größer werden kann, kann das Licht eines von c - 1 km/h sich bewegenden Raumschiffes auch nur 1 km/h "aufholen" (blödes Wort, aber ich denke, man weiß was ich meine).
Daraus würde folgen, dass das Licht des hinteren Raumschiffes das vordere nach genau 1 Stunde trifft - denn es gilt einen Kilometer zu überwinden und dazu braucht das Licht eine Stunde, da es nur 1 km/h schneller sein kann als die sich mit c - 1 km/h bewegenden Raumschiffe.
Zu 2) Das Licht des vorderen Raumschiffes trifft aber das hintere schneller.
Dieser Lichtstrahl bewegt sich zwar auch nur mit 1 km/h. Aber das zweite Raumschiff hat ja selbst eine Eigengeschwindigkeit - die müßte dazu addiert werden. Demzufolge würde das Licht des vorderen Raumschiffes das hintere Raumschiff mit Lichtgeschwindigkeit treffen - also 1 km/Lichtgeschwindigkeit.
Meine Vermutung als Nicht-Physiker."Die Triangel sei mit Dir und ihr Klang soll Deine Tage versüßen."
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Hm,
wie wäre es nun mit irgend einem 1000 km/h schnellen Strahl, der von nem 1000 km/h schnellen Raumschiff nach vorne und hinten abgefeuert wird(ohne Beschleunigung natürlich und mal ohne Lichtgeschwindigkeit). Würde er sich vom Raumschiff wegbewegen oder nicht?
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Vom Raumschiff weg mit Lichtgeschwindigkeit, in beiden Fällen.
Allerdings würde sich der Lichtstrahl, der nach hinten Abgeschossen wird seine Entfernung zum Raumschiff mit einer Geschwindigkeit größer als Lichtgeschwindigkeit vergrößern, da beides sich bewegt. Er selbst bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit fort.
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Jetzt ham wir grade wieder gelernt... c ist Maximum...schneller geht es nicht.. und dann kommst du und ich muß ca. 10 min hier sitzten und darüber nach denken

Aber der Strahl bewegt sich nur mit c weg. nicht mit c hoch2 oder sonst etwas.
Da beide ( Raumschiff und Licht) nur c als geschwindigkeit haben vergrößert sich die distanz schneller. Aber das Tempo vom Lichtstrahl nach hinten verdoppelt sich nicht.
Aber... kann auch sein das ich mich irre...so ganz check ich des eh noch nicht
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Es ist auch nur gesagt dass kein Objekt und keine Information sich schneller als mit c fortbewegen kann. Wenn das Raumschiff mit c in die eine Richtung und der Strahl mit c in die andere richtung fliegt wird dieses Gesetz nicht verletzt.
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Meinte ich ja... bei dir wars nur kürzer und einfacher zu verstehen

Ach... wenn Raumschiff a sein Rücklicht an macht und Raumschiff b eine licht(sekunder oder wat ever) hinter her fliegt wird es doch nie das von raumschiff a gesendete licht sehen können? Weil es immer denn moment passiert, indem das licht zu leuchten beginnt! Hab ich des nun richtig verstanden??
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Und was ist, wenn man bei Lichtgeschwindigkeit auf dem Dach des Raumschiffs eine Schießerei hat und versucht, seinem Gegner ins Gesicht zu schießen? Bzw. was ist, wenn man das im Raumschiff versucht?
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Dein Beispiel zeigt eher, dass Du das ganze Problem nicht wirklich verstanden hast.
Die Schießerei im Raumschiff ist völlig ohne Belang, da Schütze, Opfer und Kugel sich mit einer für alle drei gleichen Grundgeschwindigkeit bewegen, die dann eben gar keine Rolle spielt. Erst von außen betrachtet ergeben sich relativistische Verständnisprobleme.
Dieser Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Speziel...C3%A4tstheorie
Versuch den Sachverhalt verhältnismäßig einfach (weitgehend ohne Mathematik) zu erklären.
ALLE Gedankenexperimente, die ohne das fundamentale Verständnis dieses oder ähnlicher Artikel gemacht werden, fallen idR dem "gesunden Menschenverstand" zum Opfer, der - wie weiter oben angedeutet - zum Jagen und Fischen taugt, aber nicht zur Vorstellung von Sachverhalten, die Lichtgeschwindigkeit oder Kernphysik betreffen.
Zunächst ein mal muss man akzeptieren, dass die Natur so ist, wie sie ist und absolut keinen Grund hat, sich so zu gestalten, dass unser "gesunder Menschenverstand" sie versteht. Wir kennen ein paar Phänomene, wissen aber nicht mal wirklich, woraus wir bestehen. Aus Atomen? Tja, und die? Aus Elektronem, Protonen und Neutronen. Zumindest findet man die, wenn man ein Atom zertrümmert. Aber woraus bestehen die? Immer mehr Trümmer... ~350 Kernteilchen? Noch mehr? Quarks?, tja, und woraus bestehen die???
Wenn wir also nicht mal wissen, was wir sind und woraus wir bestehen, woher wollen wir dann wissen, was passiert, wenn wir dieses "wovon wir nicht wissen was es ist" bewegen - sehr schnell bewegen - unvorstellbar schnell bewegen.
Da werden dann schnell Gedankenexperimente mit Pistolen, Raketen und Taschenlampen lächerlich und der gesunde Menschenverstand stößt an Grenzen, die er sich selbst gesetzt hat, damit er jagen und fischen kann und nicht durchdreht und verhungert.
Es gibt in der fortgeschrittenen, newtonsche Verständnisgrenzen überschreitenden Physik jede Menge Möglichkeiten, scheinbar paradoxe Experimente die den gesunden Menschenverstand sprengen - zB Schrödingers Katze, die gleichzeitig lebendig und tot ist. Letztlich lehrt uns das aber eher, erst mal lieber den gesunden Menschenverstand in Frage zu stellen, wenn man den Versuch unternehmen will, die Welt zu verstehen...
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Seh ich das richtig das der Sinn diese Experiments darin lag, zu beweisen, das die katze tot und lebendig ist sollang keiner nach gucken tut:screwy:
Also ohne eine Messung wäre sie beides und erst durch die messung würde ein bestimmter zustand erreicht....Irre.
Das wäre ja dann die frage, wenn im Wald ein Baum umfällt und keiner sieht und hört etwas, ist er dann umgefallen???
Wenn ich damit jetzt richtig liege, dann würde der baum sollange stehen und fallen bis jemand nach sieht und eine feststellung trifft???:screwy:
Ach....vielleicht könnte man den Titel des Treads in allgemeine Pyhsikalische fragen ändern... dann sumpft er nicht irgendwann wech und es werden bestimmt noch en paar gute fragen rein geworfen
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Nicht ganz. Der Sinn liegt darin, dass die Beobachtung das Experiment beeinflusst oder besser: Findet keine Beobachtung statt, dann existiert nur eine indifferente "schwammige Wolke" vieler theoretischer Möglichkeiten. Erst durch die Beobachtung (Messung) wird eine davon Wahrheit. Bei Photonen ist das völlig normal. Bei Katzen klingt es eher merkwürdig. Sieht man das in Dimensionen, und unterstellt man der Zeit, die vierte zu sein, dann dehnt sich das daraus entstehende Raum-Zeit-Kontinuum in die 5. Dimension als "Wolke der Möglichkeiten"
Erlaubt man, Schrödingers Katze philosophisch zu sehen, dann hätte man einen Ansatz zum Beweis, dass wir gar nicht existieren, solange wir nicht über unsere Exitenz reflektieren: "Ich denke, also bin ich"...
Aber das wird jetzt philosophisch - und ich muss dazu anmerken, dass ich weder Philosoph noch Physiker bin. Es hat mir nur eine Zeit lang Spaß gemacht, über solche Dinge nachzudenken.
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Ums mal mit den Worten von Terry Prattchet zu halten:
"Das Universum verlangt für alles einen Beobachter." (Ok in seinen Büchern ists das Multiversum, aber ich habs zur Verständlichkeit abgeändert)
Wenn ein Baum umfällt und es ist kein Mensch ist in der Nähe, gibts immer noch (Klein)Tiere. :P Das nur zu der These, dass ein Baum keinen Lärm macht, wenn keiner da ist ums zu hören, was unmöglich ist.
Und deswegen ist der Baum auch umgefallen, wenns nicht von einem Menschen festgestellt wurde.
[..]Die Welt ist krank und der Arzt hat frei.[..]
Urang-Utan-Klaus? Das ist doch kein Name für eine Katze! Ich habe ihr daraufhin einen richtigen Katzennamen gegeben:
Telefonmann!



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