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Thema: wie setzt man ein Overdrive/Distortion etc. als Booster ein?

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Burndown

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    wie setzt man ein Overdrive/Distortion etc. als Booster ein?

    Liebe Gitarrenfreunde,

    wie setzt man eine Overdrive/Distortion Pedal als Booster ein? Ich lese immer wieder, dass manche Pedale alleine nicht sooo gut seien, aber sie tun grosse Dienste wenn man sie nur als Booster einsetzt.

    In meinem Fall spiele ich ein Boss Metal Zone vor einem Laney LC15 einkanaligen Vollröhrenverstärker (ein Bad Monkey hätte ich auch - da muss ich aber was am Pedal reparieren: man kann es nicht richtig ein- oder ausschalten). Egal, mir fällt auf, dass je weniger der Amp verzerrt ist, desto mehr zerrt das Pedal, bzw. desto mehr kommt die Zerre aus dem Pedaleffekt - umgekehrt je mehr der Amp verzerrt ist, desto weniger kommt die Zerre, bei gleichen Pedaleinstellungen, aus dem Pedal. Wenn der Amp voll verzerrt ist, kommt eigentlich kaum noch Zerre aus dem Pedal. Insgesamt klingt das Metal Zone ziemlich komprimiert und im Gegensatz zum Amp sogar etwas 'tot'.

    Ich habe schon öfter gelesen, dass manche das Metal Zone als Booster einsetzten: was heisst das eigentlich genau? Wie setzt man das Metal Zone 'nur' als Booster ein, und was erhofft man sich damit eigentlich? Geht sowas auch mit einem Equalizer, ich habe nämlich auch ein GE-7 zur Verfügung.

    Ihr seht, ich möchte nur ein paar theoretische Überlegungen und Anweisungen zu diesem Thema, vielleicht habt Ihr ja Lust das hier zu dikutieren?

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von AngryDwarf

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    Du boostest mit einem Pedal, indem du dessen Gain ganz rausdrehst und dafür das Volume aufreißt. Dann "kitzelst" du mit dem hohen Output den Amp und hast dabei etwas von dem Klangcharakter des Pedals. Welches Pedal da gut für ist, ist natürlich Geschmacksfrage. Probier es einfach mal aus, ob dir das passt. Mit einem EQ kannst du auf die gleiche Art und Weise boosten - einfach die Lautstärke hochschrauben und die Frequenzen nach Gefallen einstellen.

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Gogeta2oo2

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    Ich persönlich finde, das man zum boosten mit nem Overdrive-Treter auch gern ein bisschen gain reindrehen kann, sagen wir mal 25-30 %. Lautstärke halt auf maximum und Tone nach belieben
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  4. #4
    .s
    rec_mod Avatar von .s

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    Ich find es immer sehr amüsant, dass ein OD/DIST Pedal anhand seiner Boosterfäigkeiten beurteilt wird. Warum kauf ich mir ein Zerrpedal um es zum Boosten zu nutzen, und nicht einen reinen Booster, die imho ihren Dienst besser dabei tun?
    Ein Zerrpedal soll zerren, und während eines Gigs hab ich nicht wirklich Zeit, es so umzustellen, dass es mal Zerre und mal Booster ist.

    Sry for trolling, aber das musste mal sein.
    Liebe Grüße, .s
    Im Flohmarkt: M-Audio FastTrack C600 / 4x12 + 1x12

  5. #5
    Helpful & Friendly User Avatar von Deltafox

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    mein TS ist dafür da, in härteren Songteilen meinen eher dynamischen Zerrcharakter im Amp zu "plätten", also im Prinzip eine Mischung aus Booster und Kompressor. Dann kommen auch bei weniger Gain Palm Mutes recht gleichmäßig und fett rüber
    Selbstmord ist kein Auxweg.

    ...und ob ihr wirklich richtig steckt, seht ihr wenn die Box verreckt.

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Quax

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    Zitat von .s Beitrag anzeigen
    Ich find es immer sehr amüsant, dass ein OD/DIST Pedal anhand seiner Boosterfäigkeiten beurteilt wird. Warum kauf ich mir ein Zerrpedal um es zum Boosten zu nutzen, und nicht einen reinen Booster, die imho ihren Dienst besser dabei tun?
    Ein Zerrpedal soll zerren, und während eines Gigs hab ich nicht wirklich Zeit, es so umzustellen, dass es mal Zerre und mal Booster ist.

    Sry for trolling, aber das musste mal sein.
    Das ist aber schwachsinn, denn klassische Boostpedale sollen wirklich nur boosten und das neutral. DIST/OD-Pedale boosten aber nunmal nicht neutral und genau das ist ja gewollt. Ein TS vor einem modernen Metalamp ändert dessen Charakter und macht ihn deutlich tighter, ein Booster würde nur mehr Gain hinzufügen - dies ist aber nicht erwünscht, sondern eher die Verformung des Sounds. Aber irgendwo ist die Einordnung unter Booster auch irreführend, EQ triffts eigentlich besser.
    1 Benutzer findet diesen Beitrag hilfreich.

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Burndown

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    Zitat von .s Beitrag anzeigen
    Ich find es immer sehr amüsant, dass ein OD/DIST Pedal anhand seiner Boosterfäigkeiten beurteilt wird. Warum kauf ich mir ein Zerrpedal um es zum Boosten zu nutzen, und nicht einen reinen Booster, die imho ihren Dienst besser dabei tun?
    Aber genau das war ja meine Frage. Ich habe mir die Zerrpedalle ja mal als Zerren angeschafft, jetzt möchte ich aber herausfinden - weil ich das so oft lese - wie man sie als Booster einsetzt. Auch weil ich die Zerren schon hatte bevor ich meine Transistoramps gegen einen Röhrenverstärker getauscht hatte. übrigens, hier in Brasil gibt es ein Sprichwort das heisst: "Wer keinen Hund hat, jagt mit 'ner Katze!" ...

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Quax

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    Probier mal folgendes: Stell deinen Amp clean ein und deine Zerre wie folgt: "Drive": Linksanschlag, "Tone": Mitte, "Volume": Mitte. Dann mach das Pedal aus, spiel ein paar Akkorde auf der Gitarre, dann mach das Pedal an und stell das Volume so ein, dass es zwischen ein- und ausgeschaltetem Pedal keinen Lautstärkeunterschied gibt. Nun mach das Pedal an und geh in den Zerrchannel - die Zerre deines Amps dürfte nun deutlich "kompakter" und klarer klingen. (Zumindest wenn dein Zerrpedal ein TS-Derivat ist.) Wenn du mehr Gain willst, einfach den Volumeknob des Pedals hochdrehen.
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