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Thema: Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300

  1. #1
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    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300

    So...hier nun mein persönlicher Test- bzw. Erfahrungsbericht zur neuen PA von HK, der L.U.C.A.S. Nano 300.

    Am vergangenen Freitag kam endlich meine Nano 300 bei mir an und hier nun ein kleiner Test/Erfahrungsbericht mit meinen persönlichen Eindrücken.

    Ausgepackt und sofort festgestellt...mein Gott is das ein Winzling.
    Der SUB mit den Abmessungen 30x39x42cm wiegt gerade mal schlaffe 8,3kg und die beiden Top-Teile mit den Maßen 13x13x15cm genau 1kg. Damit kommt die komplette PA knapp auf ein Gesamtgewicht von knappe 11kg was weniger ist, als ein Bierkasten wiegt.
    Somit is die PA schon mal in Sachen Abmessungen und Gewicht ein wahrer Hit.
    Die Optik ganz in schwarz gefällt mir dabei ebenfalls sehr gut und nach erster Sichtung ist die Verarbeitungsqualität, wie nicht anders von HK zu erwarten, sehr gut.

    Hier trifft der Name L.U.C.A.S, was so viel bedeutet wie "Lightweight Ultra Compact System", auf gut deutsch "ultra- kompaktes leichtgewichtiges aktiv System" absolut zu.
    Die PA ist für jeden Rücken geschädigten Musiker wie mich oder solche, die es nicht gern werden wollen, das Non plus Ultra.
    Hier hat HK wirklich die Miniaturisierung einer PA auf die Spitze getrieben. Und nicht, dass jetzt jemand vermuten würde "na ja...is`n kleines Dingelchen, da wird nicht viel dabei rauskommen"...denkste...lies einfach weiter.

    Am Sub Woofer befinden sich 2 Griffe mit denen sich die PA natürlich sehr gut tragen lässt. Für den Transport lassen sich die beiden Top Teile direkt an dem Sub befestigen und mittels Verriegelung halten diese da auch sicher.
    OK...als erstes mal eben die Verriegelung gelöst und dann die beiden Top Teile direkt an dem Sub angeschlossen.
    Und das is schon mal `ne feine Sache, wenn man die Nano als MONO System betreiben will.
    Dazu steckt man einfach zunächst das eine Top Teil direkt auf den "Easy-Click-Port" des Sub und dann auf dieses Top Teil kommt oben darauf das 2. Top Teil. Mittels Klick-Verriegelung sind dann die Boxen miteinander mechanisch und elektrisch verbunden und man benötigt somit nicht mal extra Kabel.

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-klick-system-lucas.jpg

    Durch diese MONO Konfiguration hat man dann statt der 112 dB mal eben 116 dB Schalldruck bei den Tops.

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-nano-gesamt.jpg

    Will man die PA als Stereo System betreiben werden die beiden Top Teile separat aufgestellt..
    Dafür gibt es das optional Add On Package von HK welches aus einer Distanzstange und einem Stativ, sowie 2 Lautsprecherkabeln besteht. Kostenpunkt dafür 99,- € was doch schon recht happig ist.
    Die Distanzstange wird dabei direkt in die Vorgesehene Öffnung am Sub eingeführt und befestigt und das Stativ dann frei positioniert.

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-addon.jpg

    Wer die PA zu Hause oder anderswo fest installieren will, kann dafür die ebenfalls optional erhältlichen Wand- und Desktop-Halterungen nehmen. Kostenpunkt 59,- €

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-wandhalterung.jpg

    Mir war das aber zu teuer und deshalb hab ich eine eigene "Billig Lösung" verwendet und hab die beiden Top Teile an der Wand auf 2 dort angebrachten Winkeln montiert.

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-nao-bei-mir-wand.jpg

    und last but not least gibts natürlich für den Transport auch einen Trolley der mit 99,- € zu Buche schlagen würde. Wer den aber nicht unbedingt benötigt, denn die PA is ja nun wirklich sehr leicht, dem genügt vielleicht bereits die der PA beiliegende Schutzhülle.

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-trolley.jpg

    Zur PA erst einmal selber sei gesagt...die lässt sich in den verschiedensten Konfigurationen einsetzen, siehe dazu das Bild

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-aufstellung-lucas.jpg

    Interessant dabei finde ich die Möglichkeit wie im Bild 4 dargestellt, dass man diese PA auch kaskadieren kann. Dazu ist am Subwoofer ein Ausgang vorhanden, der das komplette anliegende Signal direkt an eine zweite Nano 300 oder aber auch ein Monitor System weiter geben kann. Und somit kann man schon auch mal eine größere Veranstaltung mit ordentliche "Laut" versorgen oder aber sich selber mit einem Monitor kontrollieren.

    Am Sub selber befindet sich die komplette Mixereinheit und da diese auch gut versenkt angebracht wurde, ist sie recht gut geschützt.

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-mixer.jpg

    Oben/mittig gut zu erkennen die Rosette für den Einlass der Distanzstange und dahinter das "Easys Click System" für die Befestigung der Topps auf dem Sub direkt.

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-mixer-schematisch.jpg

    Ganz links zunächst der Eingang für die Verwendung eines Mikrofon oder als Line Eingang. Mittels Umschalter wird der Eingang dann definiert.
    Daneben der in Stereo ausgelegte Eingang für Instrumenten wie z.Bsp. Gitarre oder Keyboard oder Line Signale von einem externen Mixer. Die Input Buchsen sind bei beiden Eingangskanälen jeweils als Kombi Buchsen ausgelegt für wahlweise XLR oder Klinke.
    Daneben dann noch ein zusätzlicher 3. Kanal (Stereo) für Zuspielungen vom CD- oder Mp3 Player oder dem Kopfhörer Ausgang eines Laptop etc. Die Eingänge dafür sind als Chinch vorhanden.
    Unter den jeweiligen Volumen Reglern ist der so genannte "Voice/Counter" Regler, mit dem sich, in Abhängigkeit vom jeweiligen Eingangspegel, eine vorbestimmte Frequenzanpassung erreichen lässt. Damit wird eine Tief- und Hochtonanhebung erreicht und gleichzeitig werden die Mitten etwas abgesenkt womit man also auch auf den Sound der hinten raus kommt einen gewissen Einfluss nehmen kann.

    Ganz rechts dann die Output Sektion. Vorhanden hier ein Regler für den SUB mit einem Regelbereich von unendlich bis +6dB sowie der Balance Regler für den linken bzw. rechten Kanal.
    Darunter ein Mode Schalter der das Signal an den darunter befindlichen Line Out entweder als Summensignal der Kanäle 1 bis 3 oder das parallel durchgeschleifte Signal des Eingang 2 für Monitoranwendungen anlegt (Channel 2 Thrue).

    Mit dem Schalter "Setup" kann man, je nach Konfiguration der Anlage, festlegen, ob man die PA MONO, Stereo oder kaskadiert fährt. Für die Kaskadierung der Nano gibt es den "Link IN/Out" der sich ganz rechts unten befindet. Über diesen Ausgang kann, wie bereits weiter oben angedeutet, die Anlage mit einer 2. Nano verbunden oder aber ein Monitor System angeschlossen werden.

    Für die beiden Top Teile befinden sich die Anschlüsse dann unter dem Mixer an der Rückwand. Wobei hier auch noch eine kleine LED den aktiven (grün) oder inaktiven (rot) Zustand des Ausgang anzeigt.

    Nun aber..."wie klingts denn"?
    Beim Einschalten der PA dauert es zunächst ca. 5 sek. bis die PA bereit ist. Die Anlage führt hier zunächst einen Self-Test durch und die optische Anzeige die sich über dem Regler des SUB befindet, wechselt dann, so alles OK ist, von rot nach grün. Gleichzeitig dient diese Anzeige dafür, dass während dem Betrieb signalisiert wird, wenn der eingebaute Limiter greift. So lange diese Anzeige immer nur mal kurz von grün nach rot wechselt is alles ok. Brennt die aber dauerhaft rot, dann sollte man die Lautstärke etwas zurück nehmen.

    Schaltet die Anlage dann ein hört man nur ganz kurz ein kleines "Klick Geräusch".
    Insgesamt bin ich persönlich vom Sound begeistert, egal ob Gesang, Keyboard oder Gitarre darüber spielt oder eben alles zusammen.
    Die PA klingt glasklar und gibt alles sehr gut wieder. Und auch der gewisse "warme touch" den ich schon früher von meiner Lucas XT gewöhnt war, ist vorhanden. Es klingt schon fast nach HiFi und genau das gefällt mir daran.
    Der Bass is echt `n Ding...trocken und eben bassig. Und wenn man dann mal mehr und mehr aufdreht, dann glaubt man gar nicht, was dieser kleine 8 Zöller an Bassfundament liefert....hammer. Möglich macht dies laut HK ein ausgeklügeltes Innenleben im Sub Woofer.

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-nano-sub-innen.jpg

    Wie im Bild ersichtlich, befindet sich im SUB auch die komplette Endstufe. Der Sub selber besteht aus einem Kunststoffverbund der speziell für diese Pa entwickelt wurde mit insgesamt 39 Liter Volumen.
    Vorn am Sub ein Metall Lochgitter welches den SUB irgendwie auch edel aussehen lässt.

    Auch die beiden "Top Winzlinge" bringen einen brillanten Sound und zeichnen die Hören und auch Mitten gut ab. Man glaubt es kaum, dass hier bei 35W ein Schalldruck von immerhin 112 db rauskommt. Dabei sorgt auch hier, laut HK, ein von der Lautsprechermembran aus verlaufender Horntrichter für ein breites und gleichmäßiges Abstrahlverhalten der Mitten was ich bestätigen kann.

    Test/Erfahrungsbericht zur PA HK L.U.C.A.S. Nano 300-nano-top-innen.jpg

    Mit immerhin insgesamt 230 Watt Gesamtleistung is die PA aus meiner Sicht absolut geeignet, um kleinere Veranstaltungen wie private Familienpartys, die ja einen Großteil der Gigs eines Alleinunterhalters ausmachen, bis so schätzungsweise 50 Personen locker zu beschallen.

    Die Vorteile der PA liegen klar auf der Hand und sprechen für sich.
    Die Anlage is so ein Winzling, dass man das anwesende ältere Publikum nicht schon mal mit riesen großen Boxen erschreckt. Wohl eher das Gegenteil wird der Fall sein denn man wird sich fragen... "und womit macht der Musiker heute hier die Beschallung"?
    Dazu kommt der wirklich schnelle Aufbau in den verschiedensten Beschallung-Konstellationen, das absolut Rücken schonende Gewicht und die kleinen Abmessungen der Nano. Ein Transport der PA is ja hier sogar auf dem Fahrrad möglich *lol*.

    Ich sehe diese PA als "Geheimwaffe" des Alleinunterhalters für die kleineren Gigs. Und keine Sorge...wer jetzt denkt, da kommt hinten nicht viel raus, der irrt gewaltig. Denn auch, wenn im Laufe des Abends die Stimmung steigt und damit ja meistens auch der Lärmpegel der Zuschauer, ist die Anlage durchaus in der Lage auch lrichtig "Betrieb" zu machen ohne dabei großartig an Sound zu verlieren.
    Man will es wirklich nicht glauben, was hier an Druck rauskommt, auch im Bassbereich. Natürlich konnte ich bei mir zu Hause die Anlage nicht voll ausfahren denn, ich glaube dann würden mich meine Hausmitbewohner lynchen.
    Aber bei Gelegenheit werde ich die PA auch mal draußen im Freien aufbauen und dann mal schauen, was mir dann da so an die Ohren dringt wenn ich die komplett ausfahre.

    Natürlich ist die PA auch sehr gut geeignet für normale Beschallungsaufgaben in Sachen Multimedia-Präsentation, als Karaoke PA oder eben für zu Hause im Party Keller oder auch, so vorhanden, in eurem Musik Zimmer.
    Wie verhält sich denn die PA nun bei wirklich sehr kleinen Lautstärken im Zimmer? Hier kann ich nur sagen, auch bei sehr kleinen Lautstärken klingt die PA immer noch sehr gut. Mir kommt es zwar so vor, als würde hier der Mitten- und Höhenbereich etwas abfallen, aber das kann auch eine akustische Täuschung sein.
    Bei normaler Zimmerlautstärke jedenfalls klingt die Nano hervorragend und is damit für mich genau das, was ich gesucht und somit gefunden habe.

    Und wenn ich mal wieder auf `ner Party eingeladen bin isses absolut kein Problem da mal eben, neben der Nano, noch mein Equipment wie Gitarre und Vocalist mitzunehmen und dann auf den Partys entsprechend Musik zu machen.
    Da ich ja genügend Eingänge habe benötige ich also nicht mal einen extra Mixer sondern kann Micro, Vocalist und Gitarre und mein Smartphone mit den darauf befindlichen Mp3 anschließen und Mucke machen und bei Bedarf sogar laut. *grin*

    Zusammenfassend kann ich diese PA absolut empfehlen, gerade für die Musiker, welche auch immer mal kleiner Mucken beschallen müssen. Denn damit erspart Ihr Euch den Transport eurer eventuell großen PA und könnt trotzdem einen hervorragenden Sound machen.
    Der Preis von 599,- ist aus meiner Sicht durchaus gerechtfertigt für das, was man damit bekommt. Ein sehr gut klingendes System welches für viele Beschallungsaufgaben bestens gerüstet ist. Und dabei auch noch klein, leicht und in sehr gute Fertigungsqualität wie man es eben von HK so gewöhnt ist und einen absolut hervorragendem Sound der auch im Bassbereich nix vermissen lässt.
    Geändert von Wil_Riker (19.06.2012 um 11:09:33 Uhr) Grund: Siehe PN
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  2. #2
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    Ich kann den Erfahrungsbericht so nur bestätigen!
    Habe die Lucas Nano 300 im Frühjahr auf der PLS gehört und direkt 2 Systeme für den Verleih geordert.
    Perfekte Anlage für kleine Grill- und Gartenpartys oder als Multimediasystem mit kleinem Beamer/Leinwand.

    Im Prinzip von der Größe eine typische 2.1 PC-Anlage, mit dem Unterschied dass bei der Nano auch wirklich was aus den Tops rauskommt!

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Henry38NRW

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    Henry38NRW ist offline
    Frage: Kann ich die Nano auch als Keyboard-Monitoranlage benutzen, also an eine Gesangsanlage /PA anklemmen?

  4. #4
    MOD PA und Mikrofone Avatar von Harry

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    Die Nano ist ein "normales" aktives Boxensystem - d.h. das kannst du selbstverständlich auch als Monitoranlage benutzen.

  5. #5
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    Carlos ist offline
    Noch eine Frage an Lanze:
    Kann man eigentlich zwei Stereo-Keybaords mit normalen Steckern anschließen. Und: hältst Du die Anlage als Keyboardmonitor in einer 6-Mann Coverband für ausreichend. Von den technischen Werten hätte ich da meine Bedenken.

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Musiker Lanze

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    Musiker Lanze ist offline
    Zitat von Carlos Beitrag anzeigen
    Kann man eigentlich zwei Stereo-Keybaords mit normalen Steckern anschließen..
    Jein...Du könntest eventuell das 2. Key in Stereo an dem Eingang der eigentlich für Mp3/CD bzw. andere Audio Signale gedacht ist mittels entsprechender Adapter anschließen, aber ich gehe mal davon aus, dass Du auch einen Mixer hast über den Deine 2 Keys gehen oder?
    Und ob die PA als Keyboard Monitor geeignet wäre kann ich Dir nicht beantworten....ich glaube da kommst Du mit einem echten Keyboard Monitor besser hin. Ich weiß ja nicht was hier Deine Bedenken sind. Falls Du vermutest, dass die PA zu leise sein könnte, da täusch Dich mal nicht. Da kommt schon ordentlich was raus was man dem "Zwerg" absolut nicht zutrauen würde, auch im Bass.
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  7. #7
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    adi20pf ist offline
    Halloo , kann ich auch Nano 300 in kleinem home studio benutzen ?
    LG

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Musiker Lanze

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    Musiker Lanze ist offline
    Ich wüsste nicht was dagegen spricht denn ich hab die auch in meinem Zimmer was quasi mein persönliches Studio ist.
    Es kommt schon darauf an, was Du Dir davon versprichst.
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  9. #9
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    adi20pf ist offline
    Hi Lanze , also ich meine bei homerecording und auch natürlich für mixing usw, ich habe bis jetzt nur monitoren ohne subbass und möchte nue Nano mal ausprobieren , ich habe die aucg in laden gehört alsooo ein hammer ist der ding , für Alleinunterhalter osw, ist 1A

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Musiker Lanze

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    Musiker Lanze ist offline
    Also vom Sound her is die Nano schon echt wirklich richtig gut, ersetzt aber sicher keine echten Studio Monitore weil sie ja kein neutrales Klangbild liefert.
    Falls Du spezielle Fragen hast kannst Du mich auch gern mal anrufen.
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  11. #11
    Keys Avatar von toeti

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    toeti ist offline
    Wenn man sie als "Near" benutzt, ist es nicht so sinnvoll finde ich. Man merkt da schon, dass die Mitte fehlt.

  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Götz

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    Götz ist offline
    Vor ein paar Tagen bin ich beim Bummeln durch die Altstadt ein bischen hellhörig geworden. So ein typisches Indigenes Trio stand da und hat -ich nehmen an- Peruanische Folksmusik gespielt. Da gabs eine Panflöte, eine Gitarre, einen Akustik Bass, Drums vom Band und 2 x Gesang. Weil das so Durchsetzungsfähig und gut und Rund klang, bin ich ein bischen näher rangegangen als ich es normalerweise wäre, weil ich um solche Combos ansonsten einen großen Bogen mache. Aber die sehr gut Besuchte Fußgängerzone zur Feierabendzeit mit einem System zu beschallen, das klein Genug ist um von den Ornungskräften nicht bemerkt zu werden, das musste ich mir mal genauer ansehen. Ich entdeckte einen Kleinen Generator der den Strom bereit stellte, ein Kleines Mischpult -ich glaube von Yamaha- und das kleine HK Nano. Ich hab versucht ein paar Fotos zu machen, aber es war schon dunkel und meine Handycam taugt nichts, die Bilder sind nichts geworden. Im Umkreis von ca. 30-50 Metern war ein ernst zu nehmendes Bassfundament vorhanden, das ich dem kleinen Kasten, der da stand, niemals zugetraut hätte. Das klang, als würde da ein ausgewachsener Bass Combo mit mind. 1x12er oder 2x10er Box stehen. Die Mitten klangen etwas schräg und Hallig, und die Höhen wurden ziemlich verschluckt (die Minitops standen auf ca. 1,60 Hohen Ständern) aber das ist erstens wahrscheinlich den kruden Soundvorstellungen desjenigen zuzurechnen der das so eingestellt hat, und zweitens den ungünstigen Umständen der Outdoor Beschallung einer Fußängerzonen Ecke in einer halligen Altstadt Zone. Wahrscheinlich tat der Faktor, das da ca. 50 Personen relativ dicht (vielleicht 1,50-2 Meter) drum rum standen, auch noch was dazu. Die Gitarre kamen gut durch, die Stimmen eher nicht so (Wahrscheinlich Einstellungssache. Der Typ dem das Ding gehörte hatte wohl keine Ahnung oder keine Zeit/Lust das richtig einzustellen) die Flöte war ganz o.k. und der Bass war sehr deutlich -schon fast überpräsent. Der Regler war wohl auf Rechtsanschlag gedreht.

    Ich hatte ja nur ein paar Minuten um mir das System mal anzugucken und anzuhören, aber ich würde dem System jetzt deutlich mehr zutrauen, als ich ursprünglich getan habe. In einem Raum mit 50-80 Quadratmetern, bis ca. 80 Personen, bei Gemütlicher Beschallung im Stil Pop, Blues, Jazz, Folk, Country, gemäßigten Rock n´Roll in einer Typischen Besetzung mit zwei A- Gitarren, einem Bass, einmal Cajon und 1-3 mal Gesang hätte ich jetzt genug Vertrauen in das System um es ohne weiteres Backup mitzunehmen. Für lautere Stile oder größere Räume/Publikum wohl nicht, aber bis dahin ist dieses Kleine Kistchen überraschend gut in der Lage in guter Qualtität aufzuspielen. Als Keyboard System, für Digitalpianos, als Drum Monitor, überhaupt als Monitor für Sänger/Gitarristen als Notbehelf für Akustik Bassisten, oder als Haupt PA für Cafe Gigs, Jazz Konzerte, Blues Konzerte oder Gigs wo das Publikum im allgemeinen nicht so laut ist, kann man es gut nehmen.

    Natürlich gibts für mehr Geld oder wenn man bereit ist mehr zu schleppen auch mehr Power und einen satteren, besseren oder einfach nur weiter tragenden Sound, aber dafür dass das Ding nur so Groß und Schwer ist wie ne Kiste Bier - höchsten Respekt.
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  13. #13
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    Jens Droessler ist offline
    Ich habe dieses System noch nicht gehört, habe aber den Eindruck, dass der Bericht etwas zu enthusiastisch ist. Z.B. werden arglos die Herstellerdaten verwendet (oder wurden die 112dB aus dem Top gemessen? Das würde bei 35W Eingangsleistung 97dB 1W/1m bedeuten, ein Wert, der bisher weit weit über dem liegt, was Chassis in der Größe liefern können), was aber nicht angemerkt wird und daher den Eindruck erwecken kann, dass das überprüfte Daten sind. Dann das "ausgeklügelte Gehäuse": Nichts für ungut, aber ich sehe da ein normales Bassreflexgehäuse, wo die nicht gekapselte Endstufe noch mit drin sitzt. Das ist nichts ungewöhnliches.
    Das ist nicht böse gemeint, aber man sollte sich nicht dazu hinreißen lassen, im "Rausch" Sachen zu schreiben, die man nicht überprüft hat und übermäßig gut darzustellen. Bei den abgebrühteren unter uns kommt das eher negativ an und man fühlt sich geneigt, den ganzen Bericht als unrealistisch anzusehen. Im Prinzip ist so ein Bericht eine journalistische Veröffentlichung, und so sollte man es idealerweise auch handhaben.

    @ Carlos: Das hängt stark davon ab, was ihr covert. Wenn das Blues, Jazz oder anderes Material ist, wo ihr eher einen leisen Bühnensound habt, dann geht das. Wenn ihr Rock covert und die anderen Monitore eher richtig Gas geben, dann funktioniert das nicht. Allerdings bekommst du für den Preis der Nano 300 auch recht gute und laute 12"/1" Aktivboxen. Da müsstest du zwar noch einen submischer für deine Keyboards haben, aber wenn du z.B. eine Aktivbox für 400 Euro nimmst, bleiben noch 200 Euro für ein simples Pult übrig. Stereo bringt beim Bühnenmonitoring in der Größenordnung eh recht wenig, bzw. verschlechtert oftmals sogar noch das Ergebnis.

  14. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von Musiker Lanze

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    Zitat von Jens Droessler Beitrag anzeigen
    Ich habe dieses System noch nicht gehört, habe aber den Eindruck, dass der Bericht etwas zu enthusiastisch ist. Z.B. werden arglos die Herstellerdaten verwendet
    Der Bericht is nicht enthusiastisch sondern aus meiner Sicht recht relativ denn...ich hab die PA selber. Und wieso soll man darin ein Problem sehen, da unter anderem auch die Herstellerdaten anzugeben denn ich gehe doch mal davon aus, dass ein Hersteller hier wohl kaum falsche Angaben macht. Und wenn...dann fehlen mir die technischen Möglichkeiten die man dafür benötigt um dies nachzuprüfen.
    Und was soll ich mich wieder mit Aktivboxen abschleppen wenn ich dafür ein System bekomme welches zum einen einen wirklich super Klang hat, welches leicht und wirklich sehr klein is. Mit dieser PA erschreckst Du z.Bsp. bei einer Veranstaltung wo unter anderem auch jede Menge ältere Leute anwesend sind keinen davon. Denn aus Erfahrung kenn ich noch die Sprüche von Älteren Zuhöreren, wenn die auf der Bühne große Boxen stehen sehen wie "oh je...na das kann ja heute wieder laut werden." Gerade dieses Publikum verbinden groß mit laut und da is die Nano gerade in Sachen Größe das Gegenteil.
    Vielleicht solltest Du Dir mal selber diesen Winzling anhören und vielleicht bekommst Du dann doch recht große Ohren was in dieser kleinst PA steckt.
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  15. #15
    HCA PA Praxis
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    Jens Droessler ist offline
    Ich habe nirgends in Frage gestellt, dass das für deine Ansprüche ausreichend laut geht oder nicht ausreichend gut klingt. Es geht nicht um die Boxen, sondern um das, was du über sie schreibst.
    Herstellerdaten, gerade in dieser Größenordnung, stimmen selten. Deswegen sollte man, wenn man sie schon verwendet, sie auch als solche gekennzeichnet, damit es klar ist, wo die Daten herkommen. Sonst könnte man wie gesagt annehmen, das du sie selbst ermittelt hast und somit unabhängig von den Herstellerdaten sind, was man somit als Bestätigung dieser sehen könnte.

    HK verbaut auch nur fertige Chassis von anderen Herstellern, und die unterliegen nunmal alle der gleichen Physik. Hier wird auch nicht gezaubert.

  16. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von Daddel B.

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    Daddel B. ist offline
    Zitat von Jens Droessler Beitrag anzeigen
    Ich habe nirgends in Frage gestellt, dass das für deine Ansprüche ausreichend laut geht oder nicht ausreichend gut klingt. Es geht nicht um die Boxen, sondern um das, was du über sie schreibst.
    Herstellerdaten, gerade in dieser Größenordnung, stimmen selten. Deswegen sollte man, wenn man sie schon verwendet, sie auch als solche gekennzeichnet, damit es klar ist, wo die Daten herkommen. Sonst könnte man wie gesagt annehmen, das du sie selbst ermittelt hast und somit unabhängig von den Herstellerdaten sind, was man somit als Bestätigung dieser sehen könnte.

    HK verbaut auch nur fertige Chassis von anderen Herstellern, und die unterliegen nunmal alle der gleichen Physik. Hier wird auch nicht gezaubert.

    Dann schreibe uns doch mal einen Testbericht, so wie Du Ihn Dir vorstellst
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    Schöne Grüße, Daddel

  17. #17
    Helpful & Friendly User Avatar von Fish

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    Jungs bleibt mal locker!
    Klar können die LUCAS Anlagen die Physik nicht überwinden.
    Der Review ist so zu lesen als ein Bericht von Lautsprechersystemen in der Größenordnung der Nano. Ich denke keiner wird erwarten das ein Kneipengig mit 100 pax und Rock Musik damit beschallt werden kann.
    Gruß
    Fish
    "Viele Menschen geben Geld aus, das sie nicht haben für Dinge, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."
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  18. #18
    HCA PA Praxis
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    Ist es denn soooo schwer zu verstehen, dass Sätze wie
    Zitat von Musiker Lanze Beitrag anzeigen
    Durch diese MONO Konfiguration hat man dann statt der 112 dB mal eben 116 dB Schalldruck bei den Tops.
    (was absolut kein ungewöhnlicher Pegelzuwachs ist, wenn zwei Topteile auf einem Haufen betreibt),
    Der Bass is echt `n Ding...trocken und eben bassig. Und wenn man dann mal mehr und mehr aufdreht, dann glaubt man gar nicht, was dieser kleine 8 Zöller an Bassfundament liefert....hammer.
    (was einfach nur extrem euphorisch wirkt)
    und
    Möglich macht dies laut HK ein ausgeklügeltes Innenleben im Sub Woofer.
    (obwohl man auf dem Bild darunter sehen kann, dass es nur ein normales BR-Gehäuse ist, wenn man sich etwas auskennt)
    nicht dazu beitragen, anderen potentiellen Käufern ein unverzerrtes Bild von dem Produkt zu zeichnen?
    Und ist es soooo schwer, bei Sätzen wie
    Man glaubt es kaum, dass hier bei 35W ein Schalldruck von immerhin 112 db rauskommt.
    noch ein "(laut Herstellerdaten)" einzufügen?


    @ Fish: Der Bericht mag so zu lesen sein, du weißt das, ich weiß das, aber weiß das auch der Anfänger, der gerade mal die 600 Euro irgendwie zusammenkratzt, um sich seine erste PA zu kaufen? Eher nicht, er hat nicht die Erfahrung, um die Verhältnisse richtig einzuordnen. Und genau deswegen ist es wichtig, sich mit Superlativen und gewissen Formulierungen zurückzuhalten und möglichst objektiv zu bleiben. Das Ziel ist ja schließlich nicht, Werbung für das Produkt zu machen, sondern anderen möglichen Käufern zu helfen, die richtige Entscheidung bezüglich des Kaufs zu treffen! In diesem Falle könnte der Bericht aber genauso gut aus dem Marketingbüro von HK stammen.
    1 Benutzer findet diesen Beitrag hilfreich.
    Ich hab ne C4-Senke... im Garten. Merke: Sprengstoff ist kein Spielzeug!

  19. #19
    Registrierter Benutzer Avatar von vermons

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    Und genau deswegen ist es wichtig, sich mit Superlativen und gewissen Formulierungen zurückzuhalten und möglichst objektiv zu bleiben.
    Wenn ich nun aber die Anlage selbst gehöhrt habe und die Superlativen bestätigen kann, soll ich dann lieber nichts schreiben oder vielleicht besser "frag doch mal den Jens"?
    Alles ist vergänglich, nur der Durst bleibt Lebenslänglich!

    Prost, Bruce

  20. #20
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    Jetzt mal absolut ehrlich: Anhand des allgemeinen Erscheiungsbilds dieses Erfahrungsbericht kann ich ohne Probleme erkennen, dass die angebenen Daten übernommen wurden. Deshalb stört mich das auch wenig. Die Frage ist eben, ob das auch andere User verstehen.


    Allgemein: Für mich persönlich sind leider nur Testberichte wirklich etwas wert, wo verglichen wird. Ist leider so. Mit Conserve oder einem einzelnen Instrument klingen viele PAs auf den ersten Hinhören ganz OK, besonders dann, wenn einfach der Vergleich bzw. die Erfahrung fehlt. (Wieso gibt es denn soviele teurere PAs, die einfach grottig klingen... und verkauft werden sie ja schließlich trotzdem) Wenn jemand schon auf vielen Systemen gemischt hat, dann draue ich dem eher zu, anhand eines Gigs eine PA beurteilen zu können. Eine ganze Live-Band zeigt die Schwächen einer PA auch viel deutlicher. Für jemand, der diese Erfahrungen hat, ist es sauschwer eine PA einfach so wirklich gut zu beurteilen. Und zuguter letzt gibt es auch viele Musiker die mit Marken wie Fohhn usw. unterwegs sind und auch noch keine Ahnung von guten PAs haben.


    Deshalb: Berichte sind schön zu hören Eine Kaufentscheidung fällt man anhand eines Vergleichs. Denn selbst wenn die HK-Anlage top ist, kann es ja durchaus noch was besseres geben Der Verleich mit anderen Systemen geht hier ja schließlich nicht hervor.

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