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  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von D-a-N

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    Schlagzeugpodest?

    Hallo,

    Könnte mir jemand sagen, wie man das perfekte Schlagzeugpodest baut mit bestmöglicher Entkopplung? Der Preis und Aufwand ist egal
    Ich habe durch langes suchen leider nur tote Links oder "kostengünstige" Podeste gefunden.

    Vielen Dank,
    Daniel

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Poser

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    Ein Mobiles oder fürn Proberaum?
    Ich habe eins im Proberaum, aus einer Kantholz konstruktion gebaut und als Boden habe ich Spanplatten genommen! Darauf habe ich einen Teppich verlegt.
    Die Kosten dürften sich hier etwa auf 50€ inklusive allem Material und Schrauben belaufen! Zeitaufwand etwa 2 Stunden
    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

  3. #3
    Helpful & Friendly User Avatar von DrummerinMR

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    kantholz entkoppelt nicht

    da musste schon was mit schaumgummi etc. nehmen, was die schwingungen absorbiert, am besten noch so ne dicke gummimatte von 2-3cm direkt unters drumset. alles in allem kostet so ne konstruktion um die 50-80 euro

    osb platten von rund 1,8-2mm stärke auf ca 180x200m reicht (also in etwa 2-3 osb platten je nach maß) dadrunter in ca 10cm länge geschnittene rohrisolierung (durchmesser sollten auch mindestens 8cm sein) in rund 30-40cm abständen drangeklebt und obendrauf eben noch ne dicke gummimatte mit nem teppich. günstiger, stabiler und besser fällt mir jetzt auch nicht wirklich was ein (hab ich übrigens selbst schon gebaut, bis auf die gummimatte)

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Poser

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    Wenn du "entkoppeln" willst, dass jeglich Nebengeräusche absorbiert werden, dann wirds teuer und aufwendig! Dann sollte der Raumboden schonmal mit Trittschalldämmung gedämmt sein. Das Podest sollte dann ebenso auf Dämmmatten oder ähnlichem aufgebaut werden! Aber um das wirklich perfekt hinzu bekommen, mußte schon fast einen Raumakustiker einschalten!
    Ich hatte das Problem mal, mit nem E-Drum. Da waren die Nebengeräusche im Raum minimal und neben oder unter mir ,sehr laut! Ich hab das komplette Set auf Dämmplatten gestellt, die von einem Leimholz(Sperrholz) Boden abgedeckt wurden!
    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

  5. #5
    Helpful & Friendly User Avatar von DrummerinMR

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    es reicht schon, wenn man nicht holz auf boden macht (dein erster post erwähnt NICHTS von dämmmatten), sondern etwas absorbierendes dazwischenfügt wie gummi oder schaumstoff... aber anscheinend möchtest du meine konstruktion nicht anerkennen und deine für besser erachten, das sei dir auch freigestellt. ich werd mir jetzt sicherlich nicht die finger wundtippen um dich zu überzeugen, empfehle dir aber mal die sufu zu demthema zu benutzen

  6. #6
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    theBrick91 ist offline
    Hey
    ich wollte mir vor kurzer Zeit auch ein Podest kaufen bzw. basteln, da ich kein Erschwingliches finden konnte.
    Habe dann erfahren, dass das Teure an den Podesten das TÜV-Siegel ist.
    So etwas muss, wie es aussieht, geprüft sein und dass kostet eine Menge Geld.

    Im eigenen Proberaum denke ich nicht, dass das Selbstbasteln ein Problem darstellt; nur bei Auftritten wäre ich vorsichtig:
    Du könntest im Falle eines Unfalls evtl. Probleme mit der Versicherung bekommen.

    Mit freundlichen Grooves
    'When the power of love overcomes the love of power, the world will know peace.'
    -- Jimi Hendrix

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von D-a-N

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    Hallo,

    Vielen Dank für eure Antworten.

    @Poser: ja es soll nür für den Proberaum/Studioraum sein
    @DrummerinMR: Vielen Dank, das klingt sehr gut. Hast du evt. ein Bild von deinem Modell?
    @Poser: Der Raumboden hat nicht nur ne Trittschalldämmung, sondern hatte eine fette Schicht Dämmmaterial und ist komplett vom Boden entkoppelt. Raum in Raum System. Komplett mit 2 Schichten Rigips ausgekleidet und gefüllt Wände und einer "hängenden" Decke. Ist ein professioneller Trockenbau. Auch wenns teuer und aufwendig wird, wie würdest du es machen?

    Liebe Grüße,
    Daniel

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Poser

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    Zitat von DrummerinMR Beitrag anzeigen
    es reicht schon, wenn man nicht holz auf boden macht (dein erster post erwähnt NICHTS von dämmmatten), sondern etwas absorbierendes dazwischenfügt wie gummi oder schaumstoff... aber anscheinend möchtest du meine konstruktion nicht anerkennen und deine für besser erachten, das sei dir auch freigestellt. ich werd mir jetzt sicherlich nicht die finger wundtippen um dich zu überzeugen, empfehle dir aber mal die sufu zu demthema zu benutzen
    Wie kommst du darauf? Ich lerne auch gerne dazu! Das mit dem E-Drum, war ein anderes Problem. Das wollte ich in der Wohnung zum üben nutzen! Daher auch etwas mehr Dämmung! Sorry, wenn ich dich irgendwie überfahren habe
    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

  9. #9
    HCA Eigenbau Drums Avatar von GieselaBSE

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    GieselaBSE ist offline
    Ich hab unter meinem Podest Altreifen.
    Geht auch wunderbar.

    Der Raumakustiker empfiehlt allerdings Trockenestrich.

  10. #10
    Helpful & Friendly User Avatar von der dührssen

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    der dührssen ist gerade online
    Ich hab mir neulich ne Auf-Nummer-sicher-Variante gebastelt:
    (von unten nach oben) Teppich, etwa 10cm lange Rohrisolierungsstücke, 19mm dicke MDF-Platte (160x145), Teppich, Waschmaschinenunterlagen, Teppich. Klappt wunderbar, war allerdings auch nicht ganz so billig (Insgesamt ca. 110€).

  11. #11
    HCA Drum-Tuning Avatar von nils1

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    nils1 ist offline
    Die maximale Entkopplung bekommt man, wenn man einen Raum aus schwerem Material gefedert und gedämpft in einem anderen Raum aufhängt - wie z.B. bei beyer in Heilbronn, da gibt es so ein schalltotes Messlabor, das auch Erdbewegungen von der Messung entkoppeln kann.

    Ausgehend von diesem Konstruktionsprinzip kann man die Hauptmerkmale feststellen, die eine gute Entkopplung ausmachen:
    1. zwei große Massen, je eine am Oszillator und eine da, wo es nicht viel schwingen soll
    2. geringe Kopplung zwischen den Massen durch möglichst weiches Kopplungsglied oder eines mit hoher mechanischer Impedanz
    3. Dämpfung, die zusätzlich einen Teil der Energie absorbiert, die den Oszillator verlassen hat

    Übertragen auf ein Drumpodest wäre z.B. eine auf Spitzen gelagerte Steinplatte. Wenn die Spitzen noch auf halben mit Schaumstoff gefüllten Tennisbällen lagern, hast Du schon viel gewonnen.

    Transportabel ist so eine Lösung allerdings kaum. Für Roadtaugliche Lösungen müssen immer mit Abstrichen an mindestens einem der Merkmale gemacht werden.

    Nils
    Das Leben findet nicht im Konjunktiv statt.
    Das Buch: Drum Tuning
    Der Trommelstimmer trommeln stimmen
    Ein Fehler, mit der Richtigen Haltung vorgetragen, ist kein Fehler - sondern Kunst.

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