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Administrator
Flohmarkt Tipps & Tricks
Ich werde hier gelegentlich kleine Tipps & Tricks zur Nutzung des Flohmakts veröffentlichen. In diesem Thread soll nicht diskutiert, sondern nur Infos gepostet werden, daher ist er geschlossen.
Diskussionen bitte hier: http://www.musiker-board.de/vb/board...arkt-bugs.html
Erstellen von "alle meine Verkäufe"-Links:Irgend ein eigenes Inserat öffnen und dann den darunter befindlichen Link "alle Inserate von XYZ" anklicken. Dadurch öffnet ein Browser mit einer Liste aller Inserate von XYZ. Die Internet-Adresse (URL) kann aus dem Browser kopiert und mit der Funktion "Link Einfügen" hier im Forum, zB in der Signatur oder auch in anderen Foren genutzt werden.
Die Seite updatet dann automatisch, dh - es werden immer nur Inserate angezeigt, die noch aktuell sind.
Suchfunktion:Die Suchfunktion ist einfach, hat aber dennoch ein paar Tricks
Postleitzahlen können verkürzt werden, so findet eine Eingabe "63" alle Inserate von 63000 bis 63999
Das Feld "Nick" akzeptiert Wildcards. Das Zeichen "%" kann genutzt werden um andere Zeichen zu ersetzen. So findet "%XYZ" (ohne Anführungszeichen!) Den User "XYZ ABC" aber auch den User "ABC-XYZ".
Hersteller/Stichwort sucht einfach eine Zeichenfolge im Titel des Inserats, der vermutlich eben auch den Hersteller enthält.
Geändert von Wil_Riker (27.02.2009 um 22:20:07 Uhr)
Grund: Tippfehler
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ROCKBAR-MOD/Flohmarkt-SEK
Flohmarkt Tipps & Tricks
Hier eine kleine Anleitung wenn ein Deal hier im Flohmarkt nicht funktioniert, wenn eine oder beide Seiten mit der Abwicklung unzufrieden sind, oder wenn’s mal wirklich schiefläuft.
Der boardeigene Flohmarkt ist mittlerweile (nach ebay) zur größten Umschlagplattform für gebrauchte Instrumente und Equipement im deutschsprachigen Internet-Raum avanciert. Bei der Vielzahl der hier angemeldeten user und dem steigenden G.A.S.-Befall (insbesondre der Gitarristen) ist das ja auch kein Wunder
, insbesondere ich persönlich nehme mich da schon dreimal nicht aus
. Irgendjemand will immer irgendwas loswerden und andere sind immer auf der Suche....
Prinzipiell kann man hierbei viel Spaß haben und so ists auch gedacht. Trotzdem gibt’s immer mal wieder Fälle, wo nicht alles glatt läuft. Da hier regelmäßig threads über suboptimale Deals, Betrugsvorwürfe, Hilfe-Suche, Unsicherheit etc. eröffnet werden, hab ich mich entschlossen, einfach mal einen Fact-Guide zu erstellen.
Flohmarkt ansich:
Der Flohmarkt wird von unserem allseits geschätzten Betreiber Musik Service KOSTENLOS für BOARD-USER zur Verfügung gestellt. Unerwünscht sind HÄNDLER, oder solche Zeitgenossen, die sich einen Account zulegen, nur damit sie hier was vekaufen können (öfter auch mal abschätzig NULLPOSTER genannt). Das einzige was seitens des Betreibers erwartet wird, sind die Einhaltung von einigen, wenigen Regeln. Dazu gehören beispielsweise: Jedes Inserat Muß eine Preisangabe enthalten, Verweise auf laufende Auktionen bei ebay, Hood etc. sind untersagt, Verboten sind weiterhin Inserate von Fälschungen, Plagiate und anderen rechtswidrigen Gegenständen
Die Administration und die Moderatorenschaft behalten sich vor, Inserate bei Verstoß gegen die o.g. Regeln kommentarlos zu löschen. Es erfolgt keine Warnung, kein vorheriger Hinweis oder sonstiges.
Wenn man ein Inserat erstellt, werden die Regeln angezeigt und müssen mit Haken bestätigt werden.
Wer des lesens zu faul oder nicht mächtig ist, braucht hier auch nichts verkaufen.
So einfach ist das....
Weder der Betreiber Musik Service noch die Moderatorenschaft übernimmt irgendeine Gewähr für die Richtigkeit des Inhalts der in Inseraten gemachten Angaben oder für die Zuverlässigkeit der jeweiligen Geschäftspartner. Weder Administration noch Moderatorenschaft ist es möglich Schlüsse auf die Identität eines Users zu ziehen. Von daher bringts auch nichts, diese im Falle des Falles zu kontaktieren.
Ferner ist es den beiden Gremien auch nicht möglich zu prüfen, ob die Vorwürfe gerechtfertigt sind oder nicht (bei Enttäuschung über den Zustand oder Lieferdauer der Ware kann man aus Frust schon mal so nen stein ins rollen bringen
)
Der Deal:
Du stolperst über ein angebot was dir zusagt, bzw. findest ein Kaufgesuch und genau so ein teil steht bei dir grad unnütz rum. Hurra, also den Inserierenden am besten via PM anschreiben und das ganze ins Laufen bringen. Wenn man sich einig wird, geht’s an die Abwicklung. Was vielen dabei schon nicht bewusst ist. Sobald einer sagt: „OK ich nehm das teil“ und der andere antwortet „prima, dann überweise das geld doch bitte auf Bankverbindung XYZ und gib mir deine adresse fürs paket“ kommt ein rechtswirksamer Kaufvertrag zustande. Am nächsten tag mitzuteilen, dass man sich’s anders überlegt hat, ist erstens nicht die feine englische und zweitens rechtlich nicht ohne, wenn sich der andere geschäftspartner stur stellt. kommt leider nur oft genug vor und geht im regelfall glimpflich aus. Trotdem sollte man sich solche „Willensäußerungen“ doch besonders gut überlegen und im zweifelsfall lieber noch mal ne nacht drüber schlafen. Wenn ich bei ebay auf „KAUFEN“ klicke ist da auch no-way-back.
Bezahlung:
Am sinnvollsten ist die gute alte Methode „Vorauskasse via Banküberweisung“ und Lieferung nach Geldeingang. In diesem Ablauf ist eigentlich alles drin, was rein gehört:
Der Verkäufer hat die Sicherheit, dass er den vollen Betrag bekommt und dann erst verschickt, der Käufer hat immerhin die Bankverbindung des Verkäufers mit der er notfalls auch den korrekten Namen und die Anschrift bekommen kann (falls der Verkäufer nicht zuverlässig ist oder krumme touren abzieht).
Versand:
Pfennigartikel oder kleinere Teile kann man normal als Päckchen oder Briefpost versenden, da der versicherte Versand wohl eher zuviel des guten ist.
Sämtliche Geräte oder Sachen ab nem gewissen wert sind mit versichertem versand weitaus sinnvoller unterwegs, zumal man beim versicherten versand anhand einer trackingnummer den aktuellen sendungsstatus nachvollziehen kann.
Bei großen, sperrigen sachen, bei sachen mit gewissem wert, oder wenns sichs grad regional anbietet, ist es eh sinnvoller, die sachen abzuholen und bei übergabe zu bezahlen. dann kann mans im regelfall vor ort ausprobieren, bei nem bierchen/kaffe über gott und die welt fachsimpeln und nebenbei ne menge verdammt netter leute kennen lernen
Was ist wenn’s nicht so toll läuft:
Aufgrund einiger Beiträge in diversen Threads sind einige user auf mich zu gekommen und haben mich um rat gefragt, ebenso wurden einige Themen darüber eröffnet . Die häufigsten Fragen:
Ich habe bezahlt, aber die Ware kommt nicht:
Guad das kann vielerlei Ursachen haben:
Der Verkäufer musste überraschend beruflich weg (hatte ich selbst schon mal)
Der Verkäufer hatte nen Unfall und liegt im Krankenhaus
Der Verkäufer hat nen Zwischenfall in Familie, Job, privatem Umfeld und die Sache einfach schlichtweg vergessen.
Er hats losgeschickt, aber der Transportdienstleister hat das Paket liegen gelassen oder auf dem Weg versaubeutelt.
Dann hat sich das im regelfall nach einer eMail, PM oder Anruf (falls man denn die Nummer hat) geklärt
Man muß nicht gleich immer vom schlimmsten ausgehen. Wenn sich jemand korrekt verhält und sich nichts vorzuwerfen hat, wird man das relativ schnell an der kooperationsbereitschaft des anderen merken.
Sollte das aber nicht funktionieren, sollte man sich mit so einem Fall auch mal auseinandersetzen.
Eine freundliche aber bestimmte eMail/PM an den Verkäufer, dass er sich unverzüglich wegen der Sache mir einem in Verbindung setzen soll.
Nach ein paar Tagen ein höflicher aber bestimmter Reminder mit Setung einer Frist (im Regelfall 14 tage ab diesem Tag) bis wann entweder Geld zurück oder die Ware eingetroffen ist. Man kann auch freundlich darauf hinweisen, dass man evtl. rechtliche Schritte einleitet, sollte die genannte Frist ohne Erfolg verstrichen sein. Diese Fristen sind wichtig, da sich der Geschäftspartner nach Verstreichen der Frist in Verzug befindet. Wenn er sich in Verzug befindet, muss er laut BGB die Kosten der notwendigen Rechtsverfolgung tragen (bitte liebe juristen, korrigiert mich, wenn das nicht 100%ig richtig ist). Das umfasst den evtl. beauftragten Rechtsanwalt und zusätzliche Kosten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, alles schriftlich, nachvollziehbar und beweisbar zu machen.
Guad, wenn er sich innerhalb dieser 14 Tage immer noch nicht gemeldet hat, kann man zurecht den Verdacht hegen, dass es sich evtl. um Betrug handeln KÖNNTE (nicht muß). Ein Anruf bei der Rechtschutzversicherung oder der Gang zum Anwalt ist hier ratsam. Auch kann man erwägen, seinen Verdacht bei der örtlichen Polizei zur Anzeige zu bringen.
VORSICHT:
Der Naheliegendste Weg (insbesondere wenn man vielleicht die Anschrift desjenigen hat), nämlich dort vorbeizufahren und dem Delinquenten gepflegt und ganz unverbindlich mal „eins aufs Goscherl zu hauen“ ist zwar einerseits verständlich aber absolut nicht empfehlenswert, denn dann ist man selbst der Dumme. Auch seine „Inkasso-Spezialisten“ aus dunklen Spelunken oder aus Bürgern mit Migrationshintergrund bestehend, möge man lieber nicht losschicken, denn so ein Schuß kann schnell nach hinten losgehen. Wenn der dich anzeigt, ist das Körperverletzung oder gar schlimmeres....
Der Grund jedenfalls ist den Ermittlungsbehörden im Regelfall erst mal schnurzegal. So ne Vorstrafe macht sich mitunter nicht gut im Lebenslauf oder bei ner Bewerbung 
Überlasst das Ermitteln doch bitte den Behörden und Einrichtungen die dafür da sind.(Polizei, Anwälte und Staatsanwaltschaft. Über die Bankverbindung kommen diese Institutionen mirnix-dirnix an die vollständige Anschrift des Kontoinhabers und man kann seine Ansprüche entsprechend geltend machen.
NUR...
Sollte bei dem Teufel nix zu holen sein, hat man nicht nur den Schaden, sondern bleibt notfalls auch auf den Anwaltskosten sitzen (jaja, so ne Rechtschutzversicherung ist ab und zu schon ne feine Sache
)
OK, nun der andere Fall:
Ich warte auf den Geldeingang um zu verschicken, doch es kommt nix.
Tjoa, wenn sich der andere obendrein auch nicht mehr rührt, kann man davon ausgehen, dass er sich’s anderweitig überlegt hat. Man hat zwar nen gültigen Kaufvertrag, aber ist es die sache wirklich wert, dass man in so einem Fall mit großen Kalibern aufwartet? Ich finde nicht, da kommen auch noch andere Interessenten und einer wird’s schon nehmen, selbst wenn’s ein paar tage länger dauert. Der ursprüngliche „Käufer“ wird sich auch durch ein paar emails nicht einschüchtern lassen und trotzdem nicht zahlen. Tja, so sands de leut....
Jedenfalls hat man keinen besonderen Schaden, da man die Ware ja noch in Händen hält.
Wer bereits ohne Geldeingang verschickt hat (absolut nicht empfehlenswert) ist leider selbst schuld und muss leider den oben genannten Weg über Fristsetzung, Anwalt, Anzeige bei der Polizei anders rum gehen. Wenigstens hat der schon die Anschrift. Aber auch hier gilt: Wenn bei dem nix zu holen ist, dann bleib ich auf dem Schaden und meinen evtl. zusätzlichen Kosten sitzen.
ALSO:
Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste und eine gehörige Portion gesunden Misstrauens hat noch keinem geschadet. Versucht ruhig VOR abschluß des Deals soviel wie möglich über euren Geschäftspartner rauszubekommen. Jeder der sich nichts vorzuwerfen hat, hat dafür auch sicher verständnis (Ausweiskopien, Anschrift, kontrollierbare Festnetznummern etc.). Im Regelfall laufen die Deals im Flohmarkt auch sauber ab, aber halt leider nicht immer.....
Bei Irritationen, Missverständnissen, ist der beste Weg immer noch die offene Kommunikation. Auch wenn Musiker teilweise echte Diven sein können, dann sind wir aber immer noch ein doch recht ehrliches Völkchen. Keine Regel ohne Ausnahme, aber wie mein alter Wirtschafts-Lehrer immer zu sagen pflegte:
„Wenn´s´d mit de Viecha redst, dann verstengans di a!“
Kann sein, dass ich das irgendwann noch weiter ausbaue oder ergänze,.....
Andere Meinungen, Erfahrungen, Tips oder Ergänzungen sind jedenfalls herzlich willkommen!
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