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Ja jetzt wo Du's sagt. Das Original gib' so nur von Gibson
.
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Richtig

Und genau da liegt immer wieder der Hase im Pfeffer, ist ja nicht so das es nicht schon seit Zeiten genügend gute Gitarren gibt.
Aber wer das Original sucht, wird nie mit der, möglicherweise ebenbürtigen, Kopie zufrieden sein. Irgendwann fällt einem das wieder auf.
Und wenn dann die Unzufriedenheit wieder nagt, geht es von vorne los. Oder anders ausgedrückt, das was einen mit der Kopie vermeintlich näher ans
Original bringt, rückt das wirkliche Original in immer weitere Ferne. Ob das nun die 500 Euro Kopie ist, oder das MO, oder die Conversion für 30 Scheine. Alles
Geld das man erstmal nur in ein Placebo investiert und weg ist für das was man eigentlich möchte.
VG
Frank
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Also die Gitarrenbauer und Foren wiedersprechen sich ja ... die einen sagen Hauptsach Holz! trussrod leim ect ect ect alles Wurst - Hauptsache das Holz passt. Die andere Fraktion sagt, dass es viel wichtiger ist, dass die Kleinigkeiten: Bees Leim Inlays Trussrodgummi Mechniken - Tail ect zusammen passen. Tja wer hat nun Recht?
Ja meine Meinung hat sich etwas gewandelt... das komplett Programm ist mir im verhältniss etwas zu teuer geworden... Wenn ich 4k in eine R9 stecke könnte ich ja für 4k eine Tandler kaufen, die dann schon richtig aufgebaut ist... dann hätt ich ja 2 Gitarren. oder ich verdopple und komm dan sogar einer echten alten nahe...
Als ich den ersten Post schrieb war mir eigtl alles klar und ich wusste genau was ich wollte. Jetzt weiß ich überhaupt nichtmehr was ich tuen soll.
Thema Amp - mit den Jubilees und nem 60s JMP sollte ich gut dabei sein UND bei den meisten Gisbons merkt man ja schon im trocken spiel das sie dumpf klingen....
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Bei ner Gisbon mag das so sein
, aber ganz ehrlich, von allen CS Pauls die ich schon spielen konnte und das waren auch schon
einige, hat keine, aber auch wirklich keine trocken dumpf geklungen. Du bist Dir sicher, das Du da ne Gibson hast??
Btw. die Silver Jub. sind aber typische Hairmetal Amps der 80 iger, das ist nicht typisch Vintage Paul, oder?
Grüsse
Frank
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Vielleicht hat er ja eine Gibsun L9.
Grüße Felix
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Ja lustig... der Aufkleber löst sich zwar, aber es steht gibson drauf und sichheitshalber hab ich mit nem edding nochmal gribsun draufgeschrieben und die ist ganz sicher in Taiwan gemacht!
weil der jubilee nur metal kann spielt JB ect ect den auch?! ja, das war nen ziemlich blödes argument, aber der jubi blused doch ohne ende!!!
und wenn man mal ein paar alte gespielt hat, klingen die Rx sehrwohl dumpf(er). Da bin ich ja nicht der einzige, der das so sieht?!
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och ja, JB der spielt ne Menge Amps und mittlerweile 3 Burst, aber das was und wie er spielt ist sein Stil und er ist nunmal Blues.
Ja und verglichen mit ner "Alten" mag das ja so sein, das die noch ne Nuance klarer sind, aber zwischen klar und klarer liegt nicht Dumpf!!!
Und die wenigsten werden deinen reichhaltigen Erfahrungsschatz mit echten Bursts teilen können, meine Person inklusiv, von daher muss man
es mir nachsehen, wenn ich deine Pauschalaussage "die meisten Paulas klingen dumpf" doch glatt weg fehlinterpretiert habe. Du wolltest sagen eine
R9 klingt nicht so glockenklar wie eine 59 Burst im Toptrimm, oder?.
Das kann ich evtl. nachvollziehen, mangels 59 iger aber nicht verifizieren.
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Naja ich hab ja auch er 2 orginale 59 und eine 58 gespielt.... Daher ist meine Erfahrung eigtl auch eher bescheiden.
Ja sry, dass ich mich nicht klar genug ausgedrückt habe. Natürlich klingt keine R9 grundsätzlich dumpf. Für jemanden der damit einfach als Player glücklich werden möchte, fällt dies garnicht weiter auf. Wenn aber Gibson, jedes Jahr aufs neue anpreist, "so nah 59 wie noch nie" dann erwartet man eigtl das eine Firma ihre eigene Gitarre kopieren kann, welche auch noch zur verfügung steht ect und dies nicht schon am Groben scheitert. Es kann doch nicht sein, dass eine 1:1 Kopie für 4-5k nicht mal ähnliche Halsmaße hat, das die Pickups andere k Werte und Maße haben, das die Inlays und Lacke völlig andere sind. Ok ich schweife ab....
Also wenn man eine R9 kauft, um an einen 59 Sound zu kommen, klingt fast alles dumpf! Genug davon... ich berichte mal von den Throbaks die sind ja im LPF sehr beliebt und werden die nächsten Tage bei mir eintreffen... Ich werde auch mal für 1-2 std echte 62 PAFs verbauen können... mal schauen ob ich so die Nuancen bekomme, die ich suche
(Die gehen nicht in die R9 sondern in die collectors choice)
Vielen Dank für eure Hilfe!
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Ist das irgendwie Neu?!
http://www.musikhaus-hermann.de/xtv/...-Top-VOS-ebony
... 'ne 58'er in ebony ......
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Nicht wirklich, gab es immer wieder mal, vorw. in USA. Hab im LPF da ältere Varianten mit nem brauen Rücken gesehen, das sieht wirklich
saugut aus. Komplett schwarz ist da fast schon langweilig.
VG
Frank
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Ich will ja jetzt nicht einen Streit vom Zaun brechen, aber nach langer Recherche und nach viel Gibson-Historie lesen und auch Korrespondenz/Gesprächen mit einigen Gitarrenbauern und einigen Mitgliedern im LPF/mylespaulf. scheint es, daß Gibson nicht hide-glue in den 50ern benutzt hat, sondern Phenol-Formaldehyd glue/radio glue für Alles, außer den frets. Nun, ein Gitarrenbauer meinte, daß eventuell der Halsfuß zum Body mit fish glue geklebt wurde, aber hide glue, nein. Jeder, der sich zumindest ein bißchen mit der Materie beschäftigte, bestättigte mir, daß hide glue zu kompliziert gewesen wäre und Mitarbeiter aus den 50ern erinnern sich nicht, daß hide glue jemals verwendet wurde. Fish glue schon, aber das war es auch.
Hide glue ist insofern kompliziert, da es mm Arbeit ist und er hat einen bestimmten Punkt auf den er erwärmt werden muß um optimal zu haften. Es ist zu Zeitaufwendig mit ihm zu arbeiten. Und auch dann will ihn ehrlich gesagt kein Gitarrenbauer verwenden, zumindest keiner von den mit denen ich gesprochen habe. (Ok, das waren allesamt nur 4 Gitarrenbauer.)
Aber ich führe mein Argument noch mehr auf die Mitarbeiter von Gibson zurück. Und wie gesagt, keiner von denen erinnert sich an hide glue.
Guter Wegweiser im Buchformat: Gibson Guitars: Ted McCarty's Golden Era: 1948-1966.
Naja, wie gesagt, sind meine Recherchen bisher gewesen und mich beschäftigt das Thema Les Paul doch sehr.
In den heutigen Reissues sehe ich eigentlich sehr vieles von damals. Ich kann nicht zu einer gesamten Gitarrenproduktion sagen, ist alles fake, ich beurteile dann doch die Gitarre und nicht die Firmenphilosophie oder was auch immer.
Gruß
Goran
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Hi Goran,
das mag sein. Jäger behauptet aber auch nicht, der Hide Glue sei historisch korrekt.
Das ist wahrscheinlich das, was für ihn optimal zur Schwingung beiträgt, beruhend auf eigenen Experimenten. Wird Phenol-Formaldehyd heute überhaupt noch genutzt, um Gitarren zu verleimen? Ich weiß, dass sie generell im Holzbau benutzt werden. Aber Gitarren?
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Naja, jeder so wie er es will. Mit hide oder ohne.
Gruß
GoranGeändert von Goran (20.03.2012 um 02:16:14 Uhr)
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Ich hab mal mit Jörg Tandler gesprochen (Morgaine Guitars) und der meinte etwas ähnliches und er würde auch keinen hide glue verwenden.
Link zu meinem Forum | Die Datenbank für Gibson Custom Les Paul Fans | Die Datenbank für alle Gear Geeks
Ich helfe gerne persönlich! Twitter & Skype: hoss33 | iMessage/Facetime/E-Mail: hoss (at) historiclespauls (dot) com
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Ich find wenn man den Tandler am tel zum reden bekommt, ist das immer echt spannend.... Da kann eine einfache Frage mal zum 1std Gespräch ausarten und man lernt immer einiges. Letztes mal hat er sich aufgeregt, das Leute Geld dafür ausgeben um das Trussrod gummi zu entfernen und das dies eigtl völlig sinnlos ist... Aber da konnt ich irgendwann nicht mehr mitreden
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Tja, Mythen der Vergangenheit. Aber ist doch irgendwie klar, man hat genommen, was damals eben üblich war und wenn das nun Phenolharz
war, dann eben der. Lt. Wiki kann das Zeug ja auch nicht so schlecht sein, man nimmt es ja auch in der Industrie um Kupplungsscheiben aufzukleben.
Aber vielleicht ist das Zeug das man heute nimmt ja auch gar nicht schlechter
, nur anders. Sind ja ein paar Jahre Entwicklung ins Land gegangen seitdem.
Allerdings versteh ich nicht, warum dann alles immer auf dem Hideglue rumreiten, die Tatsache das man was anderes genommen hat, sollte dann ja mittlerweile alllgemein bekannt sein. Oder gilt hier eher was nicht sein kann darf nicht sein und man hat das mit dem anderen Leim einfach nicht weiter
thematisiert bei den Experten und untern Teppich gekehrt, weil es den Mythos ankratzt??
Egal, ich persönlich glaub eh nicht das alles besser war früher, sondern der Mythos beruht auf anderen Sachen, wie Seltenheit, Status, etc. Aber nicht
darauf, das ne 59 eine nun in allen Belangen überlegene Gitarre ist. Gibson hat zur damaligen Zeit lediglich das Beste zusammengebaut was mit den
damaligen Mitteln möglich war. Eine Dinge davon kann man heute noch, andere aufgrund von Resourcen nicht mehr, wie "old wood" eben, andere Sachen
macht man nicht mehr weil es mittlerweile Besseres gibt, z. B. Lacke. Ansnsten waren es sicher auch Gitarren die wie heute auch Qualitätsschwankungen hatten,
Macken die im Laufe der Zeit zur einzigartigen Persönlichkeit mutierten, usw. Und am End ist das nebem nem guten Klang auch viel von der Faszination
die so eine 59 umgibt.
Ähnlich wie mit nem alten SL Flügeltürer, war auch das Teil zu seiner Zeit, es gab nichts vergleichbares bei irgendeinem anderen Hersteller zu dieser
Zeit, dennoch ist es heute angenehmer und schneller im Serien M3 über die Nordschleife zu fahren. Und was werden wir in 60 Jahren fahren, spielen, etc???
Who knows. Aber heute ist die gute alte Zeit von morgen, war schon immer so.
VG
Frank
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HCA Gibson, Fender, vintage
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Auto Vergleiche sind immer schwierig, weil Performance, Komfort, Sicherheit im Laufe der Jahre dramatisch zugenommen haben.
Moderne Gitarren haben manchmal auch ein paar Highendfeatures (dünne Flitzehälse, Jumbobünde und Locking Vibratos), aber die passen nicht zu jedem Spielstil. Da ist es wirklich subjektiv, was man will. TONE hingegen ist objektiv und absolut
Noch mal zum Autovergleich: Natürlich fahr ich lieber mit meinem modernen Van, super Komfort, Leistung, Sicherheit, alles vom feinsten. Autofahren macht heute aber generell keinen Spaß mehr, ich fahre nur, wenn ich von A nach B muss/was transportieren muss. Viel mehr Spaß hab ich im 63er Käfer meines Vaters. Der beschleunigt nicht, der bremst nicht, aber er ist laut, stinkt nach Sprit und man kommt sich vor wie der Herrenfahrer zu einer Zeit, als es die geilsten Gitarren gab
Link zu meinem Forum | Die Datenbank für Gibson Custom Les Paul Fans | Die Datenbank für alle Gear Geeks
Ich helfe gerne persönlich! Twitter & Skype: hoss33 | iMessage/Facetime/E-Mail: hoss (at) historiclespauls (dot) com
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„When I die, I want people to play my music, go wild, and freak out an' do anything they wanna do.“ - Jimi Hendrix, the Voodoo Child
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Schon interessant das ein teures "Makeover", das der Originalität dienen soll, mit anderem Leim als damals geleimt wird, wo der Leim doch einen so großen Teil aus macht. Ist für mich ehrlich gesagt ein wenig paradox. Nur weil's von einem renommierten und anerkannten Gitarrenbauer kommt?!
Würde das Gibson machen, was sie ja offensichtlich tun, ist das Geschrei wieder groß... warum man nicht WIRKLICH historisch baut?! Zudem sowieso die Preise?! Wir schreien über die Preise, aber ein Makeover lässt sich ebenfalls kaum bezahlen.
Dann kann es ja tatsächlich nicht so günstig sein!




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