Ergebnis 1 bis 20 von 99
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.2008
- Ort
- Steiermark / Graz
- Beiträge
- 47
- Karma
- 10
- Rep-Power
- 0
- Online
-
Gibson Zakk Wylde Custom vs. Epiphone Zakk Wylde Custom
Hi,
einige meinen man "darf" die beiden Gitarren nicht vergleichen, andere wiederum meinen die Epiphones sind bis auf das Gibson Logo das gleiche.
Ich kenne die ganzen Epiphone vs. Gibson Threads, bin bis jetzt aber nicht daraus wirklich "schlau" geworden.
Meine Frage ist, hat schon jemand die beiden oben genannten Gitarren vergleichen können?
Immerhin ist der Preisunterschied ja doch beträchtlich. Ich selbst habe nicht die Möglichkeit beide Gitarren zu vergleichen, da der nächste Händler mit einer Epiphone gut 200 Kilometer entfernt ist und einer mit ner Gibson an die 800...
wäre Dankbar wenn hier jemand was darüber schreiben könnte.
-
-
hallo !
also ich weiss gar nicht wo man da anfangen soll, generell kannst du von der qualität der materialien, verarbeitung die custom shop gibsons nicht gleichsetzen mit einer epi von der stange.
bei diesen modellen fällt mir gleich mal ein dass die tonabnehmer andere sind ( EMG HZ epi zu EMG 81/85 in der custom ) der hals ist anders ( ahorn dreiteilig custom, ahorn einteilig gestückelt bei der kopfplatte bei der epi ) vom body holz mal ganz zu schweigen.
da muss man die beiden gitarren gar nicht mal in die hand nehmen ( meine meinung ) bei einer preisdifferenz von fast 4000,-- euro ( liste ;-) )
hoffe das hilft dir ein wenig.
wenn schon eine wylde custom dann die richtige ;-)
lg
martin
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.2008
- Ort
- Steiermark / Graz
- Beiträge
- 47
- Karma
- 10
- Rep-Power
- 0
- Online
-
Hi,
ich habe jetzt ganz frech bei Gisbon selbst angefragt, da bin ich mal gespannt was der support (wahrscheinlich marketing) dazu sagen wird. Immerhin google ich seit gut 3 Wochen wegen der Gitarre, habe aber bis auf Harmony Central nichts gefunden.
Ich selbst habe eine Epiphone Custom EX Prophecy und die hat die gleichen Tonabnehmer, matscht aber beim spielen. Da muss man schon ein wenig mit effekten / EQ Arbeiten, damits passt. Hoffe das is bei dem Teil nicht auch so.
Ich habe nur gehört das man beim Gibson kauf, alle Modelle des Typs testen soll, die man kaufen möchte, denn hier soll es angeblich gaaanz viele "Epiphones" mit Gibson Logo geben - qualitativ gesehen.
lg, Joerg
-
hallo joerg !
also ich hab die custom gespielt ( die vom wylde ! kein scherz ! 1999 in london , war eines der ersten custom shop modelle die hatte er damals gerade bekommen, ich hab die originale auch gespielt und die bottle cap ;-) ) die sind ziemlich gut zu spielen. echt kein vergleich mit der epi ZW. die kenn ich auch, hat mich nicht begeistert.
aber schauen wir mal wie das statement der gibson company ausfällt.
lg
martin
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 05.2004
- Ort
- Ellenberg
- Beiträge
- 2.033
- Karma
- 5519
- Rep-Power
- 132
- Online
-
Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Frage überhaupt ernst nehmen kann...
Ich mach's kurz - hier die maßgeblichen Unterschiede:
1. einteiliger Mahagonikorpus aus ausgesuchtem Holz bei der Gibson, mehrteiliger Korpus aus bestenfalls mittelklassigem Mahagoni oder Erle
2. aufwendigere Lackierung (Nitro bei Gibson, Poly bei Epiphone)
3. deutlich hochwertigere Hardware
3. der wohl größte Preisfaktor neben den selektierten Hölzern - Gibson = Handarbeit in USA, Epiphone = maschinelle Massenfertigung in China
Grundsätzlich gibt es himmelweite Unterschiede zwischen einem Customshop-Instrument und einem Massenprodukt. Da hilft nur, persönlich Anspielen und sich ein Bild machen. Eine Epi ZW ist sicher keine schlechte Gitarre, wird aber nie das Niveau einer Customshop-Gitarre erreichen.
Wenn man sich auch nur ein bißchen mit der Materie beschäftigt, hätte man sich die Antwort auch selber geben können...Signatur gibt´s heute leider keine!
-
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.2008
- Ort
- Steiermark / Graz
- Beiträge
- 47
- Karma
- 10
- Rep-Power
- 0
- Online
-
Doch!
...sonst hätte ich hier nicht gepostet.
[...]Wenn ich nun vergleiche zwischen "aufwendig" und Gibson, fällt das oft für Gibson nicht so toll aus. Ich habe hier im Forum so ziemlich alles gelesen was Gibson vs. Epiphone betrifft und glaubte nicht was ich zu lesen bekam.2. aufwendigere Lackierung (Nitro bei Gibson, Poly bei Epiphone)
Ich selbst hatte vor ca. 15 Jahren mit dem spielen aufgehört - damals war die Welt noch in Ordnung. Vor kurzem habe ich mir Gibson um die 2500 Euro's angesehen und war von dessen Lack Qualität SCHOCKIERT!
Naja, die paar Euros können das "Kraut" nicht fett machen.3. deutlich hochwertigere Hardware
3. der wohl größte Preisfaktor neben den selektierten Hölzern - Gibson = Handarbeit in USA, Epiphone = maschinelle Massenfertigung in China.
Die Amerikaner haben keine gute Handarbeit, das ist durchwegs bekannt. Ich komme z.B aus der Autoindustrie und sehe da vom Navi bis zum fertigen Auto alles. Einen Ami als Auto würde ich z.B nie kaufen.
Als ich damals noch spielte gab es einen Artikel in G&B über den Customshop. Das einzig Handgefertigete ( zumindest damals) war das einschrauben der Hardware, der rest war Fließband oder CNC Fräße mit der Begründung das ein Computer/Roboter sehr viel genauer als die Menschliche Hand selbst Arbeitet-> Zitat Gibson!
Mehr als googeln und vergleichen was so erzählt wird, kann man leider nicht. Außerdem sind gut 15 Jahre den Bach runter gelaufen, Zeiten ändern sich. Heute wird auch über ESP geschimpft was es damals nicht gegeben hätte.Wenn man sich auch nur ein bißchen mit der Materie beschäftigt, hätte man sich die Antwort auch selber geben können...
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.2008
- Ort
- Steiermark / Graz
- Beiträge
- 47
- Karma
- 10
- Rep-Power
- 0
- Online
-
Wenn ich mich jetzt recht errinnere war das irgendein Thread hier im Forum...
Bei Epiphone mit Gibson Logo, meinte ich nur die Qualität. Auch mein Händler sagte mir das er hin und wieder Gibson's hat, die grausam verarbeitet sind. Ebenso sprach ich ihn auf das Thema Gibson Halsbruch an. (Was laut einigen Deutschen Gitarrenbauern bei Gibson schon fast "normal" sei) Er meinte das dies bei ihm sicher an die 50mal im Jahr vorkommt, aber hier nicht Gibson schuld habe, sondern die Gitarristen selbst die Gitarren an die Wand lehnen und irgendwann fallen die Dinger um.
-
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.2008
- Ort
- Steiermark / Graz
- Beiträge
- 47
- Karma
- 10
- Rep-Power
- 0
- Online
-
-
-
hallo jörg !
ich sag zu den vorpostern jetzt nix.
fakt ist die epi ZW kannst nicht vergleichen mit dem custom shop.
da ist´s gescheiter du kaufst dir eine standard und schraubst dir emg´s rein so hab ich es jedenfalls gemacht ( bei einer ) das ergebnis ist ziemlich amtlich.
weiss zwar nicht ob du in richtung wylde sound gehen willst , aber er hat auch nix anderes gemacht ;-)
lg
martin
österreich/wien/ südlich-mödling
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 05.2004
- Ort
- Ellenberg
- Beiträge
- 2.033
- Karma
- 5519
- Rep-Power
- 132
- Online
-
Tja, da Du ja offenbar über alles so gut informiert bist, dann können wir den Thread eigentlich schließen, Du kaufst Dir die Epiphone und alle sind glücklich.
Signatur gibt´s heute leider keine!
-
@lightmanager : und du bist ein sehr freundlicher und hilfsbereiter gell ?
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.2008
- Ort
- Steiermark / Graz
- Beiträge
- 47
- Karma
- 10
- Rep-Power
- 0
- Online
-
Damals gab es die ZW Custom noch nicht, da wollte ich mir ne LP Airbrushen lassen. Ungefähr zu dem Zeitpunkt als ich mit meiner Band und dem Spielen aufhörte, kam das ZW Modell auf den Markt.
Normalerweise würde ich ja nicht so viel Geld für ne Klampfe ausgeben, da ich sonst auch noch Cello spiele, aber da es eine Art Erbstück / Geschenk werden könnte, könnte ich mir nun, 15 Jahre später, einen kleinen Traum erfüllen.
Ich steh auf Zakk, finde nur schade das er nun schon ein ziemliches Alk Problem hat...
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.2008
- Ort
- Steiermark / Graz
- Beiträge
- 47
- Karma
- 10
- Rep-Power
- 0
- Online
-
Du musst hier ja nicht mit Posten - steht jedem frei!
Mir ging es um mögliche erfahrungen der beiden Gitarren und nicht um einen vergleich im allgemeinen der beiden Marken.
Du konntest mir leider auch nichts anderes sagen, als die Marketing Abteilung von Gibson, "wyldeone" jedoch hat mir schon helfen können.
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 05.2004
- Ort
- Ellenberg
- Beiträge
- 2.033
- Karma
- 5519
- Rep-Power
- 132
- Online
-
Klar - mit einer Ausnahme, wenn ich den Eindruck habe, dass jemand bereits eine vorgefasste Meinung hat und diese von anderen bestätigt sehen will.
Das mag daran liegen, dass ich selbst über die Jahre sehr viele Gitarren gespielt habe und sowohl Epiphones als auch Customshop-Gitarren mein Eigen nennen konnte und die entsprechenden Erfahrung damit habe. Ich spiele auch heute ein Custom-Instrument und das aus gutem Grund.Signatur gibt´s heute leider keine!
-
also wenn ich schon das Geld für die Gibson hätte und ein großer Zakk Wylde-Fan wäre, hätte ich einfach beide gekauft
wenn man sich eine Gitarre für über 4000 Euro leisten kann, dann ist es doch kein Problem, noch 650 Euro draufzulegen
alles IMO
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.2008
- Ort
- Steiermark / Graz
- Beiträge
- 47
- Karma
- 10
- Rep-Power
- 0
- Online
-
Genau um das geht es mir.
Seit gut einem Jahr lese ich mich wieder ein was Equipment betrifft. Geht es um das (leidige) Thema Gibson / Epiphone, scheiden sich die Geister und man hört durchwegs schlechtes von Gibson. Qualität, Preis/Leistung.
Das Gibson alles was das Fließband hergibt, verkauft, glaube ich. Aber wie sieht es eben dann mit den Custom Shop Modellen aus? Ich versuche möglichst viel an Infos zu bekommen, denn jemand der selbst - wie angeblich einige User bei Harmony Central, eine ZW Custom besitzen, werden ja wohl nicht zugeben, einen 4000 Euro Gitarre zu kaufen und sagen die Epi ist gleich gut. Ließt man hingegen wieder von den Epi Usern, sagen die dies sehr wohl - viell. ist es auch nur Neid, oder was weiß ich.
In einem Artikel habe ich vor kurzem gelesen, das Les Paul selbst meinte, der Unterschied zwischen einer Epi und einer Gibson mit guten Tonabnehmern, würden, wenn überhaupt, 10% ausmachen - kann man das glauben?!
Mir geht es mir hier um die Frage, wer z.B beide Gitarren getestet hat. Ich konnte bis jetzt noch nicht mal rausfinden, welche Les Paul ZW eigentlich spielt, also welche "Custom" er sich damals Airbrushen ließ.
Die Epi könnte ich in Wien testen, was an die 2 Stunden Autofahrt bedeutet, die Gibson jedoch nicht. Mein Händler meinte, er könne mir die Gibson besorgen, ich schau sie mir an und bei nichtgefallen schickt er sie zurück.
Denke ich jetzt aber an die Postings das es angeblich bei Gibson solche Qualitätsunterschiede gibt, wäre es viell. besser zwei Idente Gibsons und von mir aus noch extra ne Epi dazu zu testen.
Das Lohnkosten in den USA viel teurer sind ist klar, das sie womöglich besser Produzieren als die Chinesen glaube ich, da die nur einen Bruchteil davon bekommen um was die Gitarren verkauft werden.
Wie Du viell. gelesen hast, spiele ich auch Cello. Hier gibt es auch die Chinesen Cello's von z.B GEWA. Andererseits gibt es um die 5000 - 8000 Euro China Cellos, die Deutsche Cellos von Klang und Qualität in Preisklassen bis 30.000 Euro "verblassen" lassen. Alles was auch China kommt ist nicht schlecht, wenn man ihnen die Finanziellen mitteln gibt.
-
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.2008
- Ort
- Steiermark / Graz
- Beiträge
- 47
- Karma
- 10
- Rep-Power
- 0
- Online
-
-
also ich hab die Epi mal gespielt und ich fand sie nicht besonders... ( ich bin auch kein EMG-Fan
)
eine Epi, die sich, meiner meinung nach, auf jeden fall mit Gibson messen lässt, ist eine Epiphone Elitist ( ob Standard, Standard Plus oder Custom )
oder auch eine US-Epi ( aber ich weiss nicht, ob es sie noch gibt )
eine Signature-Gitarre ist immer so eine Sache...man zahlt einfach zu viel
ob der Preis nun bei 4000 oder 650 Euro liegt




13Bewertungen
LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren



MB bei Facebook