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Danke für den Hinweis, da hab' ich nämlich glatt einen Fehler gemacht. Der Akkord könnte schon als Ebmaj7/9/#5 add 6 oder wer es noch geschwollener mag, als Ebmaj7/9/#5 add 13 bezeichnet werden, wenn man den von mir in der Bezeichnung übersehenen Ton F (G-Saite 10.Bund) als None ansieht, und dann an den Grundsatz "None ersetzt Grundton" denkt. Dann passt das schon. Übrigens "add13", weil die Quinte bzw. übermäßige Quinte noch vorhanden ist, die bei Vierstimmigkeit durch die 13 ersetzt würde. Mich schüttelt es bei dem Akkord bzw. dieser Bezeichnung immer noch.
Mit der gleichen Richtung war eigentlich gemeint, daß da jemand einfach seine irgendwo gefundenen Griffbilder ohne Rücksicht auf Verluste munter auf dem Griffbrett verschoben hat.
Der Hinweis auf Incubus hilft mir ein bißchen weiter, aber um richtig lästern zu können (von wegen Oberlehrermodus), wäre es für mich interessant, aus welchem Song oder aus welcher Richtung überhaupt die vorgestellten Akkorde kommen.Geändert von S.Tscharles (22.06.2012 um 02:04:29 Uhr)
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Danke soweit!
1) Dadd9add11/A find ich selbsterklärend
3) Csus2j7 find ich sehr treffend
2) Dmin11/A: hier muss ich nochmals nachhaken: min steht für Minor, also Moll? Wenn ja, fehlt mir bei Dm11/A die None.
Kann man so schreiben?
Dm9add11/A
E: 10 / A: 0 / D: 10 / G: 10 / B: 8 / E: 0 ergibt die Töne D, A, C, F, G, E. Das sind Prim, Quinte, kl Septim, kl Terz, Quart und Sekund.
Die Akkordfolgen sind von einem guten Freund von mir - wie nicht anders zu erwarten ein sehr unkonventioneller Typ. Seine Voicings sind spitze! Hast Du jetzt mehr Lust zu lästern?
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Zu 2) Genau, Dmin = D minor = D-Moll. Und eigentlich beinhaltet die Akkordbezeichnung 11 auch die darunter liegenden Optionstöne, also 7 und 9, die ja auch im Akkord enthalten sind. Um sicher zu gehen, kannst du aber auch Dmin7/9/11 angeben.
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@relact: kurze Antwort - Nö! Bezieht sich auf das Lästern.
Ansonsten habe ich mich mit Akkord Nr. 3 auch vertan, das wäre nämlich wirklich (weil auf der G-Saite im 7.Bund ein D liegt) ein astreiner Cmaj7sus2, aber definitiv kein C-Moll-Maj7. Allerdings könnte man ihn dann noch als Gadd11bezeichnen. Und wer es noch abgefahrener haben möchte: bitteschön - wie wäre es mit einem Polychord und der Bezeichnung G-Dur über C5?
Nebenbei - gibt es vielleicht ein Video, wo besagter Herr die Akkorde flüssig durchwechselt und zum Klingen bringt? Das würde ich nämlich zu gerne mal sehen und hören, weil (ich habe es immer noch nicht auf der Gitarre ausprobiert) ich da doch ein paar grifftechnische Probleme sehe. Ansonsten klinke ich mir hier wieder aus, weil - zumindest von meiner Seite - eigentlich alles geschrieben ist, was hier zu der Thematik zu schreiben wäre.
Bis die Tage!Geändert von S.Tscharles (23.06.2012 um 01:05:25 Uhr)
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Was ist das für ein Akkord?
... und wie/wo verwendet ihr den?
Ich suche nach einer Bezeichnung für einen bestimmten Akkord (bzw. genau genommen für zwei). Ich denke, es gibt durchaus mehrere Möglichkeiten ihn zu deuten, deshalb verbinde ich damit gleich mal die Frage, wo oder wann ihr den in euer Spiel einbaut.
Der Akkord sieht folgendermaßen aus:
---
-4-
-3-
-4-
-3-
---
bzw. man kann ihn auch saitenmäßig nach oben versetzen:
-4-
-3-
-4-
-3-
---
---
Man kann ihn natürlich nach Belieben auf dem Griffbret nach oben und unten verschieben, der dritte Bund ist hier nur ein Beispiel.
Was z.B. für mein Empfinden cool klingt, ist, wenn man einen schnelleren Blues spielt und dann auf der 5 (Dominante) pausiert und ihn in die Pause reinspielt. Also bei nem Blues in E spielt man im 9. Takt ein abgestopptes H und dann benutze ich genau den, den ich oben dargestellt habe (im 3. Bund, den über die D-G-H-e Saiten ).
Weiß denn einer von euch, wie der Lümmel heißt? Oder kennt sonst einer von euch en cooles Riff/Lick in der er reinpasst?
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das erste ist ein m7b5-Akkord. Also ein Mollakkord mit kleiner Septim und verminderter Quint. Er wird auch halbvermindert genannt.
Der zweite ist was geringfügig anderes, du hast nicht Recht wenn du meinst du könntest dasselbe einfach eine Saite nach oben versetzen. (Natürlich nicht; die B-Saite ist schließlich anders gestimmt.)
Das ist ein verminderter Akkord. Töne sind Grundton, Mollterz, verminderte Quint und (da ist der Unterschied zum ersten Akkord) eine große Sext (statt der kleinen 7; man könnte auch sagen die kleine 7 ist hier auch vermindert, daher der Name des Akkords.).
Englisch diminished = vermindert, Abkürzung dim, noch einfacher ist als Symbol eine kleine 0 (Null), zum Beispiel F°.
Wo du die Akkorde benutzen kannst ist eine ziemlich lange Geschichte...
eine Möglichkeit ist als Ersatz für einen "normalen" 7er Akkord. Der halbverminderte steht dabei für einen 7/9 Akkord - der von dir aufgemalte im 3.Bund wär ein Ab7/9, ohne den Grundton Ab allerdings, den muss der Bassist dir spielen
Was du in deinem Blues in E gemacht hast war der F°-Akkord als Ersatz für E7, tatsächlich enthält er die Töne von E7 plus kleine None, ist also ein E7b9. Nur das E selbst ist nicht drin, also wieder ein Akkord ohne Grundton genau wie oben schon.
"Ersatz" ist vielleicht sogar ein missverständliches Wort; du ersetzt nicht den Akkord durch was anderes, sondern es ist der Akkord, nur eben ohne Grundton und daher natürlich erstmal schwer zu erkennen.
Wo ich ihn benutzen würde:
nach E7b9 ein Am7 spielen.
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Neben dem, dass du verminderte und halbverminderte Akkorde verwenden kannst um 7er zu erweitern kann man sie natürlich auch als eigene Stufen sehen. Der halbverminderte Vierklang entsteht auf der 2. Stufe der Molltonleiter und kommt dementsprechend in einer II V I - Verbindung in Moll vor. (z.B. | Bm7b5 | E7 | Am | ).
Für den vollverminderten Vierklang gibt es im Prinzip 3 Anwendungen:
Die erste ist wie Michum beschrieben hat, damit eine Dominante zu ersetzen. Dabei muss der Grundton des 4--Klangs einen Halbton über der Dominante liegen. Seine Herkunft hat der Akkord in der Harmonisch-Moll Tonleiter, dementsprechend ist die eheste Anwendung, die Dominante zu einer Tonika in Moll aufzulösen. Ein Auflösen nach Dur ist aber auch möglich.
Die zweite Anwendung ist den verminderten Akkord als Übergangsakkord zu verwenden (Beispiel: | D7 | D#dim | A7 |) Das gilt im Prinzip immer dann, wenn sie ein Akkordton in einem Halbtonschritt in einen Ton des nächsten Akkords auflöst und eben nicht die erste Anwendung gilt.
Die dritte Anwendung ist den verminderten Akkord einfach als eigenen Klang hinzustellen.
Wichtig zum Verständnis des verminderten Akkordes ist, dass jeder Ton Grundton sein kann. Das liegt an seinem Aufbau. Jeder Ton ist eine kleine Terz vom anderen entfernt. Dadurch kannst du den Akkord immer 3 Bünde hoch oder runter schieben und es klingen immer die gleichen Töne. Gerade auf der Gitarre ist das natürlich super leicht umzusetzen und entsprechend beliebt.
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Rischdisch "Ceh moll halbvermindert", meine Schüler sagen auch manchmal "Ceh moll 7 beh 5"
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Hallo,
ich missbrauche den Thread mal, da ich über die Suche nichts sinniges gefunden habe und keinen neuen aufmachen möchte. Wenn es doch etwas gibt das meine Frage behandelt bin ich für den Link natürlich dankbar!
Ich bin eigentlich Schlagzeuger, hab aber grade mal wieder meine Gitarren hervor gekramt und Lust ein bisschen was zu spielen. Das Problem ist, dass ich weder von Handhaltung noch Akkorden so riesig Ahnung hab, aber natürlich gleich Lieder mitspielen will
Die Sachen sind jetzt per se nicht so super schwer, ich habe aber keine Ahnung wie man am sinnigsten die Haltung der linken Hand bzw. den vermutlich gegriffenen Akkord herausfindet. Gibt es da ein Patentrezept?
Ich häng mal nen Beispiel an, wobei das ganze im Drop D Tuning ist:
-------------------|----------------------|-------------0------|---------------0---
-------------------|------------------2--|----------2--------- |-----------2-------
----------------2--|--(2)-----2--4------|------4------------- |-------4-----------
--4--4--4--4-----|--------4-------------|--4-------------4---|--(4)--------------
--0---------------|-----------------------|--------------------|--------------------
--0---------------|-----------------------|--------------------|--------------------
Sorry erstmal, dass es recht unübersichtlich ist. Mir ist klar, dass man da wohl zwischendrin noch den Griff wechselt, nur hab ich keine Ahnung wie man das wohl am besten angeht. Irgendwelche Tips? :<
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Was du das postest sind TAbs, also Tabulaturen, sprich "0" meint die (Vermutlich) tiefe e-saite (also auf D gestimmt halt) ungegriffen, also leer angeschlagen, "4" bedeutet die d-saite im vierten bund usw....sieht nach solo/Melodie-Gedudel aus, also erstmal kein reiner akkord, von daher...Mit welchen fingern du das greifst, da gibts kein rezept oder ne regel sondern nur hinweise....Also das TAB-lesen mal studieren, das hilft dir weiter.
Vielleicht hilft sowas hier:
http://www.youtube.com/watch?v=iiiWrdWPFF8:rock:
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