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  1. #1
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    Akkordbildung - Anfängerfrage

    Hallo,

    als Neuling hier im Forum hab ich auch gleich mal ne richtige Anfängerfrage, wie sich das gehört.

    Ich hab auf der Gitarre ne Akkordfolge, aus der ich was basteln will. Ich bin natürlich Autodidakt und weiß überhaupt nicht was ich da genau tue, aber ich möchte gerne lernen...

    Die Akkordfolge lautet Em, Am, Dm, C. Soweit so gut, ich würde das ganze jetzt gerne für einen Song mit einigen breiten Synthieflächen unterlegen, weiß aber nicht so recht wie ich rangehe. Vor allem kann ich auch nicht Klavier spielen, die Grundtöne an sich würde ich aber schon finden. Wie bilde ich also passende Akkorde für das Keyboard? Vielleicht einfach mal mit Dreiklängen anfangen? Aber ich würd gern mehr darüber wissen, wie kann ich was zum obigen Beispiel spielen?

    Danke Euch vorab schon vielmals für Eure Hilfe!

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Jay-P

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    Jay-P ist offline
    Also, die Dreiklänges sehen so aus:

    Em: E, G, H
    Am: A, C, E
    Dm: D, F, A
    C: C, E, G

    Und generell:
    Moll: zuerst drei, dann vier Halbtonschritte
    Dur: zuerst vier, dann drei

    Jay-P

  3. #3
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    Hallo,

    danke, das hat schonmal geholfen. Also gehe ich recht in der Annahme, dass immer der tiefste Ton der Grundton ist, also der Namengebende?

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Jonny Walker

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    Jonny Walker ist offline
    Zitat von Euler Beitrag anzeigen
    Hallo,

    danke, das hat schonmal geholfen. Also gehe ich recht in der Annahme, dass immer der tiefste Ton der Grundton ist, also der Namengebende?
    Nein, ein Dreiklang kann immer mehrere Umkehrungen haben: bei E-Moll z.B.:
    1) E G H
    2) G H E
    3) H G E
    Bei Vier- und Mehrklängen sind es entsprechend mehr Varianten.
    Es gilt: eine Kombination von mehreren Tönen gibt nicht immer einen eindeutigen Akkord, sondern kann mehrere Akkorde darstellen.
    Um im Beispiel von oben zu bleiben: G H E kann E-Moll sein, aber auch G-Dur mit großer Sexte (also G6).
    F A C E kann man als Fmaj7 Akkord, aber auch als Am/F bzw. Am6 Akkord interpretieren.
    Usw.
    Gruß Jona
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  5. #5
    HCA Musiktheorie
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    @Euler

    In deinem Fall steht ja der Akkord schon fest und damit auch der Grundton. Der Grundton ist für den Bassisten sehr wichtig, für die Fläche eher unwichtig.

    In der Fläche kannst du jeden einzelnen Ton eines Akkordes beliebig Oktavieren, auch doppeln.
    Wichtig dabei ist die Stimmführung. Das heißt, du wählst die Umkehrungen der Akkorde so, daß möglichst keine oder nur kleine Sprünge entstehen. Du kannst die Umkehrungen auch geziehlt so wählen, daß die oberste Stimme eine Melodielinie ergibt.

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von GMinor7

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    Zitat von Jonny Walker Beitrag anzeigen
    F A C E kann man als Fmaj7 Akkord, aber auch als Am/F bzw. Am6 Akkord interpretieren.
    Am/F ist korrekt, aber Am6 besteht üblicherwiese aus den tönen A, C, E und F#, d.h. Sexte im Moll-6-Akkord ist immer eine grosse.

    die töne F A C E wären z.b. ein mögliches rootless left-hand-voicing für einen Dm7-akkord "in oktavlage" d.h. oktave/none als oberster ton (skalentöne: b3 5 7 9). ein anderes häufiges voicing wäre C E F A, also "in quintlage", d.h. mit der quinte oben.

    gruss, alex

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