Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Thundersnook

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    Blues mit Gretsch

    HeyHo Leute!

    Ich will mal wieder in Sachen Improvisation etwas arbeiten und hoffe, dass ihr mir noch ein bischen konstruktive Kritik oder Ratschläge geben könnt

    --> Hier das Beispiel: http://de.youtube.com/watch?v=UZovdzZOwuI (lasst euch nich durch die ganzen Nicknames irritieren^^)

    was mir selber Auffällt sind einerseits ein paar schiefe Bends (muss mich noch an 12er Saiten gewöhnen^^) und andererseits kommt mir die Rhythmik nicht sehr Abwechslungsreich vor ... spontan würde mir einfallen viele "Standard-Licks" zu üben ... vielleicht ist dadurch schon etwas Abwechslung gegeben ....

    Falls euch noch was einfällt, würde ich mich sehr drüber freuen Wir wollen ja alle die nächsten BB King's werden

    Grüße!

  2. #2
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    Hans_3 ist offline
    Zitat von snookerkingexe Beitrag anzeigen
    andererseits kommt mir die Rhythmik nicht sehr Abwechslungsreich vor
    Bewusster Pausen lassen

    Betonungen stärker setzen

    Anschlagsdynamik ausbauen

    Stärker unterscheiden zwischen Zwischen- und Zieltönen

    Korrespondierend spielen (Phrase 1 stellt Frage - Phrase 2 gibt Antwort = Urform des Blues der Sklavengesänge)

    Gesanglicher empfinden, innerlich mitsingen, emotional mehr mitgehen.

    24 Stunden am Tag Blues hören, mitempfinden und mitspielen.

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Thundersnook

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    Alles klar!! Danke Hans damit kann ich schon vieeel anfangen! Danke!!

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Fossi_Louis

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    Fossi_Louis ist offline
    Ist ja schon mal Klasse, das jüngere Musiker noch Blues spielen.
    Hans hat ja schon das wichtigste geschrieben.
    Blues spielt man eigentlich, wie soll man es sagen, außer mit den Fingern auch aus Seele und Bauch heraus. Die Finger müssen das machen, was der Kopf will, nicht umgekehrt.
    Vielleicht solltest Du versuchen, noch mehr Töne zu ziehen, wenn es dann paßt.
    Wo die Töne liegen bleiben, evtl. etwas Vibrato mit den Fingern.
    Klingt dann alles etwas weicher und organischer. Bloß so die Töne so sauber spielen klingt immer etwas steril. (Vor allem bei Clean)
    Jedenfalls ist es schon mal nicht schlecht, was Du machst, das kann man sich durchaus anhören.

    Die Pickups beim Spielen wechseln bringt auch etwas mehr Bewegung im Titel, Neck-Clean, Bridge-OD.
    Das kommt beim Wechsel von ruhigen zu agressiveren Passagen ganz gut.

    Kann es sein, das bei der Klampfe in den oberen Lagen die Saiten beim Ziehen schon rasseln oder aufliegen? Hört sich für mich jedenfalls so an.

    Macht auf jeden Fall weiter, das kommt dann eines Tages richtig gut.

    http://www.myspace.com/IronCruise

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Thundersnook

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    Danke Fossi_Louis!

    Bin auch ein Vertreter der Blues-kommt-aus-der-Seele-Fraktion Danke auch für deine Tips! ich werde mir das alles zu Herzen nehmen und schauen wie und wo man es einbauen kann.

    Danke!

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Fossi_Louis

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    Hab noch etwas vergessen.
    Versuche mal, statt Einzeltöne ein paar Intervalle reinzuhauen, klingt fetter, muß dann aber auch passen. Bei Intervalle kann man dabei auch noch einen Ton höher ziehen.
    Also e auf der h-Saite bleibt liegen, d auf der g-saite ziehst du nach e hoch.
    Typisch dafür ist Chuck Berry, R'nRoll. Kommt aber auch beim Blues sehr gut.
    Und ruhig mal versuchen, ein paar Titel zu kupfern. Hast Du erst raus, was da getrieben wird, kannst Du es immer wieder mit einbauen.
    Besorg Dir mal Riff Interactive, da siehst Du, wie es gemacht wird.

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