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WORKSHOP BLUES 6: Blues You Can Use - das Bluesbetty-Project – DELTA MOOD
Nachdem sich gerade einiges im Workshop tut und ein paar Neuzugänge
so richtig Leben rein bringen, will ich hiermit gleich die nächste Lektion eröffnen, damit sich niemand gebremst fühlt.
Insbesondere gerade für einige Ferien sind und Ostern vor der Tür steht, was beim Ausbrüten der neuen Nüsse behilflich sein könnte.
Der Delta Mood ist in 12/8 notiert. (Das entspricht 6/4.) Ich denke das ist deswegen, um von den rhythmisch geraden Lektionen am Anfang zum Shuffle hin überzuleiten, um vom binären zum ternären Feeling zu kommen, das für den Shuffle charakteristisch ist.
Eine binäre Time im Rhythmus basiert auf einer geradzahligen Unterteilungen des übergeordneten Bezugspunktes. Ausgehend von einer Viertelnote wären das dann Achtel, Sechzehntel etc.
Eine ternäre Time basiert auf einer dreigeteilten Unterteilungen eines übergeordneten Bezugspunktes, das wären dann Triolen, Sextolen etc.
Beim Delta Mood werden nicht die sechs Viertel betont, die übergeordnete Betonung liegt – nach Vierteln gezählt – auf 1, 2u, 4, 5u. Die 7 ist dann wieder die 1. (12/8 => 6/4!)
Für die Microtime ergibt sich daraus eine Betonung jeder dritten Achtelnote. Darum klingen die Achtelnoten nach Triolen, man hört das sehr schön an der High-Hat.
Richtig gezählt wird so: 1, 2, 3 - 4, 5, 6 - 7, 8, 9 - 10, 11, 12.
Greetz relact
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Yipppiieeee endlich.
Muss sagen, dass ich beim Delta Mood fast am längsten gebraucht habe.
Der Übergang zum A septim Akkord hat echt derb übung verlangt von mir. Hab anfänglich den A7 mit 4 Fingern gegriffen und unter Blut und schweiss (naja nicht ganz sooo wild
) geübt, dass ich den zweiten Bund der B,B und E Saite Baree greife...

100% flüssig gehts zwar noch nciht aber es wird...
Vielleicht hab ich am verlängerten WE mal Zeit ein demo aufzunehmen
In diesem Sinne, auf WiedersehenReviews:
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M***, jetzt zähle ich schon seit 2 Monaten 1-u-2u-...-6-u, das kriege ich nie wieder raus.
Was anderes zum Thema "Delta Mood" bzw. "was John Ganapes verschweigt": Wie schlagt ihr die Saiten an? Ich hab das Stück bisher mit Plektrum gespielt, aber diese "let ring" Abschnitte schreien doch ein bisschen nach Zupfen, oder?
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Nein, nicht zupfen. Es geht darum, die Töne hintereinander anzuschlagen und nicht abzustoppen, bevor der nächste Ton angeschlagen wird. Am Ende erklingen sie alle, wie ein Akkord, nennen tut man das Arpeggio. Man hört es sehr schön im Sample von Ganapes. Hör Dir die Stelle ganz genau an!
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Ok, dann nicht, dieses
hat mich bloß so an die Zupfmuster erinnert, die ich in meiner Jugend gespielt habe.Code:3-----3 --2---- ----2-- ------- ------- -------

Was ist mit der leeren E-Saite, darf man die auch "ringen" lassen wenn es nicht dabei steht?
Oder muss man die E-Saite (mit der rechten Hand) abdämpfen? Wäre irgendwie ätzend, mit Dämpfung kriege ich den E->E Übergang wahrscheinlich in hundert Jahren nicht flüssig hin.Code:--------- --------- --------- 2-------2 --------- --0-3-0--
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"Let Ring" bezieht sich auf diese Passage:
und ist am leichtesten so zu spielen:------3-----3-
--------2-----
--2-------2---
----2---------
--------------
--------------
Leersaiten klingen generell nach, abstoppen kann man sie bei Bedarf nicht nur mit der rechten, auch mit der linken Hand. Im Falle des Delta Moods kann man das tiefe E klingen lassen, gefällt mir persönlich gut.--Z-R--
--Z----
--Z----
--Z----
-------
-------
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Ich hab die Spur gedoppelt, weil ich ein paar Takes gemacht habe und ich die nicht alle ungenutzt verkommen lassen wollte.
Schade drum!
Ist zwar fürs Doppeln eigentlich nicht sauber und exakt genug gespielt, einmal sogar ein "falscher" Ton, warum diese Stelle nun "zweistimmig" ist -
- aber an den Stellen, die sauber sind, kommt der Delta Mood so recht fett.
Greetz realct
PS: Doppelpost! Eine Kiste für das A-Gitarren-Sub!
Geändert von Akquarius (27.04.2009 um 08:27:39 Uhr)
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Hallo Jungs,
dann hier mal meine Version. Habs einigermaßen fehlerfrei hinbekommen, bin ja schon froh wenn ich das Stück einmal ohne Verspieler schaffe.
Allerdings hab im GuitarRig heute nicht den richtigen Sound gefunden. Werde in Zukunft vielleicht doch mal versuchen, mit Mikro direkt vom Amp abzunehmen. Mikro-Empfehlung?
Grüße,
Stephan
@relact
Natürlich perfekt gespielt, aber teilweise falsch bzw. nicht exact so wie es sein soll, auf den tiefen Saiten imho
Geändert von Akquarius (27.04.2009 um 08:28:06 Uhr)
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Du Aufdecker Du!
Jetzt weiß es jeder - auch die, die nicht reinhören - dass ich ein Freigeist bin, Staudi hat das nett formuliert, danke! Noten sind so ne Art Regeln, da hab ich wohl Probleme mit dem Gehorsam!
zu Deinem Take: find ich gut! That's Blues! Vor allem die "Let Ring" Passagen kommen sehr sauber und klingen schön! Beim monotonen Lick über E hört man an zwei Stellen kleine Unsicherheiten - mir kommt vor, da hör ich Dich denken: "was kommt als nächstes?" Das einzige das mir persönlich auffällt ist, dass das E (D-Saite, 2. Bund) - Abschluß des Licks - etwas eiert.
Greetings from Carinthia, relact
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Hier muss ich auch noch reinspammen

Habe mir das Stück bedeutend einfacher vorgestellt muss ich sagen.
Kämpfe jetzt schon 3 Stunden daran wie ichs am besten greife und abdämpfe um möglichst flüssigen Sound zu kriegen. Der auf der CD ist ja wohl unerreichbar meinem mit derzeitigem Können.
Und mein Ringfinger hat eine so tiefe Kerbe wie noch nie von der Sliderei immer wieder
Aber bin zuversichtlich diese WE noch nen passablen Take hinzukriegen. (oder doch erst nächstes ?!..)
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Mal hier etwas Kommentar zu den letzten beiden Versionen:
Carrera: Gefällt mir ganz gut, aber diese eiernde E ist wirklich schrecklich. (ist da die Saite verstimmt, oder ziehst du da so extrem dran..?)
Und versuch vielleicht noch das ganze mehr ineinander zu spielen, also die Töne bis zum letzten Moment auszukosten.
relact: find ich etwas überladen an Effekten. Mag sein, dass ich da der puristische Typ bin, aber war vllt etwas zuviel des Chorus-Guten ;-)
Und irgendwie wirkt es dadurch auch leicht schief finde ich.
Aber sonst sauber durchgespielt. Könnte aber noch etwas bluesiger sein, mal etwas aus dem Rhythmus rausgehen, Töne etwas verschleppen, überprovozieren. Und vielleicht auch das ganze etwas interessanter machen. Klingt recht einförmig.
Ich hab mal spontan ne Version aufgenommen.
Ist rhythmisch nicht ganz sauber, aber achtet vllt mal auf die Gestaltung des ersten Durchgangs und der Wiederholung.
Nur mal so als Anregung was man so machen könnte.Geändert von Akquarius (27.04.2009 um 08:29:38 Uhr)
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Take Nr. drölftausend.... (immer noch Fehler drin aber nix grobes imho)
Der Sound ist nicht umwerfend, bin nur so froh endlich eine Aufnahme über den ganzen Song hingekriegt zu haben. Hat mich grad echt Nerven gekostet. Immer wieder schleicht sich irgenwie ein Fehler bei irgendeiner Passage die man schon zigmal richtig gespielt hat.
@Disgracer: gefällt mir sehr gut deine Aufnahme. Kritikpunkte hast du ja selbst schon erwähnt. Dieses Stück braucht viel Routine.Geändert von Akquarius (27.04.2009 um 08:32:23 Uhr)
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(nicht bös gemeint ,mir geht genauso grad)
passenden Blues dazu ? http://www.youtube.com/watch?v=GTHt8...eature=related
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@relact,Carrera,Merrok: Klingt alles gut für mich. Von eierenden D- und E-Saiten höre ich nichts, das heisst dann wohl, dass ich noch an meinem Gehör arbeiten muss.

@Disgracer: Das nennt man "mit Ausdruck spielen", oder?
Zu meiner Entschuldigung: Ich hasse das Stück, ich schlafe regelmäßig beim Spielen ein und muss dann abbrechen, weil ich nicht mehr weiss ob das Geklimper was ich gerade gespielt habe jetzt der erste, dritte oder siebte Takt war.
Na, ja jedenfalls freue ich mich jetzt darauf demnächst den ersten Akustiker "Bending The Blues" spielen zu hören.
Geändert von Akquarius (27.04.2009 um 08:33:27 Uhr)
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Hy Leute, da tut sich ja einiges!
Das macht Laune!
@Disgracer
Die Time ist - wie Du ja selbst geschrieben hast - etwas im Argen. Aber den Ausdruck Deiner Interpretation find ich klasse! Ich komm mir vor wie in New Orleans zur Zeit der Baumwollernte irgendwo am Straßenrand einer staubigen Straße, an der ein Schwarzer auf der Ladefläche eines Ford Pick Ups sitzt und den Blues seines Lebens in die Welt hinaus spielt und die Sonne gnadenlos und heiß die Luft zum Flimmern bringt ...! Schön, dass Du auch einen Take mitmachst, und danke für Deine Rückmeldung! Ich weiß, da bin ich in vieler Ohren "überladen".
@rstar2
Dein Take ist gut in der Time. Ich hab den langsamen Track auch mal gespielt und hab mich ziemlich konzentrieren müssen, nicht anzutreiben. Du bist schön am Punkt geblieben! Versuch vielleicht das letzte E des tiefen Licks (auf der D-Saite, 2. Bund) etwas mehr klingen zu lassen und ein leichtes Vibrato zum Draufsetzen, dann klingt das Lick lebendiger und runder.
Ich denke, das ist generell die Herausforderung des Stückes, in diese "monotone" Lick-Folge etwas Leben zu bringen und die Konzentration nicht zu verlieren.
@Merrok
Auch sauber in der Time, nur ganz zum Schluß bei den letzen beiden Takten etwas aus dem Ruder. Auch Du stoppst das letzte E des tiefen Licks für meinen Geschmack etwas zu abrupt, warum das Lick etwas gehackt wirkt. Eigentlich hat man genug Zeit, es mit dem Zeigefinger klingen zu lassen, weil danach der Slide zum zweiten Lick kommt, den man gut mit dem Ringfinger ansetzen kann.
Die von Euch angesprochenen Fehler find ich nicht schlimm!! Ich denke, da könnt ihr völlig stressfrei rangehen und jetzt Euer Augenmerk auf den Tone legen.
Greetz relact
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Danke schön. (auch an rstar2).
Das Prob mit dem Timing lag einfach daran, dass ich ohne Metronom gespielt hab und dann erst hinterher die Akkorde druntergelegt hab. War irgendwie falschrum ;-)
(ich möchte jetzt hier wirklich nicht überheblich klingen, aber ich hab das Buch mal vor ein paar Jahren angespielt und hab mich da gestern grad mal ne Viertelstunde in das Lied eingespielt)
Es ging mir aber wie auch gesagt gar nicht darum hier ein perfektes Stück abzuliefern, sondern mal einige Anstöße zur Interpretation zu geben.
Man hat auf der Gitarre eine große Vielfalt an Möglichkeiten: Dynamik (also laut und leise), Klangveränderungen (am Steg spielen, am Griffbrett spielen, abdämpfen, Saiten anreißen), andere Betonungen. etc
Das ist ja hier Blues, also durchaus etwas freiere nicht streng durchkomponierte Musik.
Das wären einige Ansätze an denen man sich noch an die Original-Noten hält, man könnte aber auch z.B. noch einen Schritt weitergehen und das Stück teilweise umschreiben. Etwa indem man den Basslauf beibehält, aber die Melodietöne umstrickt, ein wenig improvisiert.
Also traut euch da ruhig mal auf die Pfanne zu hauen und auch mal einen Schritt weiterzugehen und nicht nur "Noten" zu spielen, sondern das ganze auch zu interpretieren, also etwas mehr "Musik" daraus zu machen.
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@rstar2: Ich finds auch o.k. Spiels doch einfach mal schneller ;-)
Hier wiedermal was neues von mir. Hab die Einstellung aufm Digitech Rp350 wiedergefunden die imho richtig fetzt.
Geändert von Akquarius (27.04.2009 um 08:35:51 Uhr)
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Jetzt versteh ich besser, warum Du einen "puristischen" Take von mir hören möchtest!
(Vielleicht komm ich dieser sonderbaren Idee
bei Gelegenheit bei einer neuen Lesson nach.)
Vom Spielerischen würde ich mich mal ganz bewußt drauf konzentrieren, das E auf der D-Saite und das G auf der hohen E-Saite länger zu spielen und dadurch gebundener zu werden. Sonst, sehr druckvoll - etwas weniger puristisch als Dein erster Take!
@Disgracer
Ja freilich ... es ist jedem frei gestellt, die Lektionen 1:1 zu spielen oder sie nach Belieben zu interpretieren. Ich bin offen für Beides, eine Diskussion dazu hatten wir schon. Da kam etwas die Sorge oder Bitte durch, nicht zu sehr mit gekonnten Impros diejenigen zu verschrecken, die das Buch zum Lernen "as it is meant to be" gewissenhaft durcharbeiten. Aber wie gesagt: mir persönlich gefallen individuelle Interpretationen.
Greetz relact




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