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DI In-Ear um Bassverstärker leiser zu drehen

  1. #1
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    DI In-Ear um Bassverstärker leiser zu drehen

    Erst mal ist eine Entschuldigung für den Threadtitel notwendig, mir fiel jedoch nichts aussagekräftigeres ein. Falls ein MOD eine bessere Idee hat kann ers gerne ändern um eine spätere Suche nach dem Thema leichter zu gestalten.

    Mein Gedanke:

    Ich weiß, die Mischer freuen sich über leise Amps auf der Bühne und bei einem Auftritt geht es mir mehr darum, dass der Mischer und das Publikum DEN Sound haben als ich, solang ich mitbekomme was ich tue. Nun ist mein Gedanke mit http://www.thomann.de/at/behringer_ma_400.htm mein DI Signal vom Sansamp mit dem ich und die Mischer immer sehr zu Frieden waren auf In-Ears zu legen und mit geringere Amplautstärke auf der Bühne zu stehen.

    Geboren wurde diese Idee als meinem Poweramp mich beim Gig im Stich gelassen hat. Ich hab dann ohne eigenem Monitor und ohne Amp gespielt und der Mischer meinte er hatte selten so einen guten Basssound im Raum. Zum Glück überlebt ja mein Sansamp alles.

    Nun die Frage:

    Macht es Sinn die Oben genannte Konfiguration zu betreiben, oder muss der Mischer dann den Bass am Monitor von Sänger/Gitarristen/Schlagzeuger so weit aufdrehen, dass der Verlust des störenden Bassverstärkerpegels durch den Bass am Monitor erst wieder aufgewogen wird und kein wirklicher Gewinn entsteht?

    Mir kommt auch vor, dass es bei 5 Mann auf der Bühne oft keinen Monitor für den Bassisten gibt, und ich deshalb ein Teil wie den Behringer, oder bei wirklich zu starkem Qualitätsmangel equivalentes von Art oder Rolls, gegenüber einem normalem Kopfhörerverstärker vorziehe.

    Hoffe es war alles verständlich.
    Schon mal danke für alle Tips.

    Richard

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Basser-Franz

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    Hallo,

    Das mit den Sängern ist so: die meisten wollen leider wenig Bass auf den Monitoren haben...
    Wichtig ist dieser jedoch für den Drummer. Das Problem könnte also, wie du schon beschrieben hast sein, dass dann der Bass auf den Drum-Monitoren drauf muss.
    Aber: Das ist meiner Meinung nach besser, als ein riesiger Bass-Amp!
    Eine Bassbox gibt das Signal Kugelförmig ab (wenn das so heißt, was ich meine). Das heißt, die Basswellen breiten sich in alle Richtungen gleichmäßig aus.
    Ein Wedge am Drumriser dagegen gibt den Ton nur in die gekippte Richtung, also zum Musiker zugewand ab. Zumeist sind Wedges in Richtung Bühne gewand, sodass das Publikum davon wenig mitbekommen SOLLTE.
    Ich finde es also sinnvoller den Amp runterzudrehen und Monitore zu benutzen.

    Grüße

  3. #3
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    der onk ist offline

    Zitat von Basser-Franz Beitrag anzeigen
    Eine Bassbox gibt das Signal Kugelförmig ab (wenn das so heißt, was ich meine). Das heißt, die Basswellen breiten sich in alle Richtungen gleichmäßig aus.
    Ein Wedge am Drumriser dagegen gibt den Ton nur in die gekippte Richtung, also zum Musiker zugewand ab. Zumeist sind Wedges in Richtung Bühne gewand, sodass das Publikum davon wenig mitbekommen SOLLTE.
    Das ist Unsinn. Auch ein Floormonitor strahlt umso kugelförmiger ab, je tiefer die Frequenz.

    Einziger Vorteil mehrerer Monitorboxen ggü. einer einzelnen Bassanlage ist der, daß man die Lautsprecher näher an die musikanten bekommt und damit leiser fahren kann, als wenn der Ampeg-Kühlschrank über ide komplette bühne hinweg ballern muß, damit der Keyboarder in 10 Metern Entfernung noch Schub mitbekommt...

    Zurück zum Vorhaben an sich:
    Zum einen hat man mit IEM-Hörern ein Problem hinsichtlich der "Fühlbarkeit" der Lautstärke im tieffrequenten Bereich. Mit Ohrhörern wirst Du zwar gut hören, was der Bass spielt, aber Druck wird weit weniger da sein. Das zweite Problem ist die Isolation von der restlichen Band, denn alles, was nicht auf dem IEM-Mix ist, wird weit leiser und höhenarm ans Ohr gelangen.

    Ich an Deiner Stelle würde erst mal ausloten, ob man nicht mit besserer Positionierung der Bassbox zu Dir einen geringeren Bühnenpegel erreichen kann, ohne daß es Dir und dem Rest der Band zu wenig Bass wird, bevor ich den Weg mit IEM ginge. Das zieht nämlich einen Rattenschwanz an Aufwand hinter sich her, wenn es gut werden soll.


    domg

  4. #4
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    Also, das ausrichten der Box auf der Bühne ist bei geteilter Backline und wechselnden Mitgigern (was für ein Unwort) nicht immer leicht. Ein Grund mehr mir ein neues Topteil zu besorgen und auch Live vermehrt die Bassverstärkung zu stellen. Es ging im Grunde auch net wirklich darum VIEL zu bewirken. Elacin Otoplastik und für mich ausreichende glücklicherweise passende In-Ear Stöpsel sind vorhanden. Wenn jetzt um 28€+Versand eine zumindest leicht merkliche Verbesserung für den Mischer da wäre würde ich, das natürlich machen.

    Ich werde bei der nächsten Probe mal mein Interface mitnehmen und schaun wie es für mich klingt wenn der Amp leiser ist und ein wenig Basssignal auf den IEM liegt. Wenns für mich passt brauch ich mir eigentlich keine Sorgen machen um meine Bandkollegen, da die von mir herausgelesenen Nachteile nur mich betreffen würden.

    Vorrausgesetzt die Bühnenmonitore können den zusätzlichen Bass liefern, den jeder von ihnen braucht.

    Richard

  5. #5
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    Zitat von Drahcir Beitrag anzeigen
    Wenns für mich passt brauch ich mir eigentlich keine Sorgen machen um meine Bandkollegen, da die von mir herausgelesenen Nachteile nur mich betreffen würden.
    Das ist ja mal eine professionelle Einstellung zwischen all' dem üblichen "ich muß der lauteste sein"...


    domg

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Basser-Franz

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    ... ich spiele auch mit IEM und ohne Amp. Oft bekomme ich den "Schub in den Magen" im Bassbereich von der PA. Denn auch dort breiten sich ja die Basswellen kugelförmig aus (oder?). Das reicht. Ist aber Geschmackssache.

    An der Onk: stimmt. Tut mir leid, sollte erst nachdenken, bevor ich etwas schreibe

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