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  1. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von CUDO II

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    Hi Leute,

    interessante Frage von Reeder.

    Nun wäre aber nicht nur interessant zu wissen wie Ihr die Changes spielt, sondern wie Coltrane, bzw. McCoy sie spielten.

    Hierzu stellt Scott Anderson in seiner These Folgendes vor:

    1.) "John Coltrane before “My Favorite Things”
    2.) “My Favorite Things” before John Coltrane
    3.) “My Favorite Things”: Coltrane’s interpretation
    4.) Analyses of four Coltrane performances of “My Favorite Things”:

    * I. 21 October 1960, Atlantic Studios, New York, NY
    * II. 7 July 1963, Newport Jazz Festival, Newport, RI
    * III. 2 July 1965, Newport Jazz Festival, Newport, RI
    * IV. 22 July 1966, Sankei Hall, Tokyo, Japan

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    Wie man jetzt schon ahnt, die Frage ist nicht so einfach zu beantworten.
    Viel Spaß bei der Lektüre.

  2. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von PVaults

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    Also, ich spiele generell die Skalen, die ich für ein Stück brauche. Und oft wechsle ich auch mittendrin die Skalen, weil ich eben die Skala spielen muß, die zu der Färbung meiner Chords passen...
    Sich vorher festzulegen, welche Skala man wo spielt, hat nix mehr mit Improvisation zu tun - finde ich... - ein Stück sollte dazu natürlich gut vorbereitet sein, damit man frei spielen kann, sonst wird das nix...
    Von daher verstehe ich auch nicht, weshalb man sich auf EINE Skala einschießen muß.

    Außerdem kann man wirklich JEDEN TON spielen, da darf man sich so eine Skala nur als Tongerippe vorstellen. Da gibt es dann noch Leittöne, Durchgangstöne, Wechselnoten, Verzierungen aller Art... - und natürlich das OUT-Spielen, klar. Man muß aber noch Wissen, was man wo machen kann, rhythmische und musikalische Schwerpunkte sind zu beachten und im Ensemble natürlich noch die Mitmusiker und ggf. das Publikum, die gerne auch mal einen Scherz lieben.

    Was auch oft vergessen wird, daß man wirklich alles spielen kann, wenn man Ostinati bzw. rhythmische Sequenzen etc. nutzt - da sind herkömliche harmonische Denkweisen nicht mehr angebrracht, es ahndelt sich vielmehr als eine Schichtung verschiedener Harmoniekonstruktionen.

    Wenn man sich nur an die Töne hält, die eine Skala hergibt, wird´s ganz schnell bestenfalls schulmäßig und schlimmstenfalls ein elendes sinnloses Gegrutze. Melodik ist wichtiger als Geschwindigkeit, doch kann man sehr gut auch mit letzterem jede Harmonielehre überlisten.

    Es geht nur um Strukturen, nur Strukturen, gewürzt mit Kreativität...
    Geändert von PVaults (29.12.2008 um 22:03:35 Uhr)
    Unter den Blinden ist der Einäugige König - und unter den Tauben der Fisch, weil er nicht fliegen kann...
    Nicht die Perfektion ist vollkommen, sondern die Vollkommenheit perfekt...
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