Suche unversell einsetzbare Steelstring bis EUR 2500.-

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selli69
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Hallo Allerseits!

Nun ist es so weit, der Kauf einer neuen Steelstring steht ins Haus. Da ich ja schon lange "dabei" bin habe ich mir natürlich bereits selbst einen Überblick über den Markt verschafft, jedoch musste ich mich dabei (mehr als mir lieb ist) auf "Testberichte" und Meinungen aus dem Internet verlassen, da meine Gitarrenhändler vor Ort zwar gut bestückt sind aber auch nicht alles da haben bzw. auch nicht jedes Teil zum "mal anspielen" bestellen.

Vielleicht noch ein paar Worte zu dem was ich mit dem Instrument so machen möchte.
Derzeit ist mein Arbeitstier eine Dreadnought von Crafter (DE-18N) mit L.R. Baggs Piezo-Abnehmer/Preamp welche ich (solls verstärkt abgehen) zusätzlich über ein Kondensermic am Ständer abnehme, das ganze läuft dann in meinem Zoom Bodentreter und wird da vewurstet... Bei der Crafter sind nun die Bünde runter und auch sonst muss die mal generalüberholt werden. Bei den Wartezeiten bei den Gitarrenbauern und der Tatsache, dass ich jemand bin der exakt eine Gitarre hat (weil er nicht mehr braucht) gäbe es eine "gitarrenfreie" Lücke von ca. 6 Wochen welche ich nicht hinnehmen kann. Unter anderem deshalb muss eben was neues her..

Hauptsächlich betreibe ich Fingerpicking / Tapping, Richtung Tommy Emmanuel, Antoine Dufour, etc. Wenns sein muss aber auch mal mit dem Pick richtig gas geben und das verstärkt sowie unverstärkt. Dazu kommt, dass ich über die letzten Jahre eine recht perkussive Technik entwickelt habe und das beim Pickupsystem berücksichtigt werden sollte (2-weg/3-weg). Das Mikro möchte ich in jedem Fall in der Gitarre haben, zu einem weiterhin vorhandenen Piezo-ABnehmer darf sich auch gern noch ein Singlecoil im Schalloch gesellen. Die einzelnen Pickupsignale sollten getrennt aus der Gitarre herausgeführt sein. Pickupsysteme dieser Leistungsklasse werden meist nachgerüstet, was in meinem Fall auch kein Problem wäre.

Was ich bisher angetestet habe:
Div. Matons - Die waren allesamt grauenhaft, unverstärkt zumindest.
Div. Martins - Schöne Gitarren, aber Klanglich und vom Handling her einfach nicht das meine.
Yamaha - Die günstigen Sachen sind eine herbe Enttäuschung, teurere Sachen hatten die Händler nicht.
Lakewood - Da hab ich derzeti mein HAuptaugenmerk drauf, va. weil es für mein Budget da schon eine Custom gibt.
Breedlove - Absolut geile Teile, genau mein Ding!
Taylor - konnte ich bisher nur eine 000 testen, die war allerdings traumhaft. Was ist mit den Scientology-Gerüchten um einen der Firmenteilhaber (auf sowas hab ich keinen Bock, zumindest will ich es nicht auch noch finanziell unterstützen)??
Takamine - Taugt mir nicht so. Va. die Tonabnehmer.
Ibanez - Ne, die konnten mal Gitaren bauen, das ist vorbei..
Gibson - Leider außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten.

Auch eine handgefertigte Gitarre wäre eine Option, wenn man mir einen ordentlichen Gitarrenbauer nennt, der nicht Wartezeiten von mehreren Jahren bei Neuinstrumenten hat.

So, und nun mal der Fragebogen

(1) Wie hoch ist das (eingeplante) Budget? Wo liegt die finanzielle Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden soll?

2500.- EUR, wenns etwas mehr wird is auch nicht wild..

(2) Soll es eine Westerngitarre, Klassische Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein? (Informationen hierzu: Unterschiede zwischen Konzert- und Westerngitarren )

Western, 6 String

(3) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage? Neukauf, Gebrauchtkauf? Internet- oder Ladenkauf? In letzterem Falle: Möchtest du eine Empfehlung für ein Fachgeschäft? Wenn ja, welche Gegend?

Neukauf, Gebrauchtkauf beides ausschließlich vom Fachhändler.

(4) Wo setzt du das Instrument primär ein (Zu Hause, Bühne, Studio?) und wie groß ist deine Erfahrung mit akustischen Gitarren?

Zu Hause/Übungsraum/Bühne

(5) Suchst du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ?

Hauptsächlich für Fingerpicking und Tapping

(6) Welche Korpustypen / Korpusgrößen kommen für dich in Frage? (Informationen hierzu: Form und Pickups bei Akustikgitarren )

Mir liegen größere Korpi(??) besser. Als eher eine Dreadnought oder Jumbo als eine 000

(7) Welche Sattelbreite würdest du bevorzugen? Gibt es Vorlieben zu Halsdicke oder -form?

44-46mm, Dick&Fett

(8) Welche Features sind dir besonders wichtig?
[x] Massive Decke
[x] Massiver Boden und Zargen
[] Cutaway
[x] Tonabnehmer

(9) Hast du Wünsche bezüglich der Holzsorten?

Decke: Dieses mal möchte ich was aus Fichte haben, gern was besseres wie Haselfichte oder Adirondack
Boden & Zargen: Palisander (Kann aber auch was anderes sein..)

(10) Weitere Wünsche wie Optik, klangliche Eigenschaften (mit Vergleich?) oder sonstiges:
Cutaway muss nicht sein, keine deckenden Lackierungen, Optik ist nicht so entscheidened wie Durchsetzungsvermögen und Klang.


So, ich hoffe, das ist erst mal genug Info, ich freue mich auf eure Vorschläge!
Danke!
 
Eigenschaft
 
Hallo selli69, willkommen im Musiker-Board!

In dieser preisklasse, wenn du noch nicht ganz genau weisst, was du willst, ist antesten die beste möglichkeit. Ich könnte mir vorstellen, dass von Larrivée auch noch das eine oder andere gute stück in dein beuteschema passt.

Die diskussion über Scientology und Taylor gibt es hier. Weitere fragen dazu bitte nur dort stellen.

Gruss, Ben
 
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Gibson bis 2500€?

Hummingbird
Advanced Jumbo
J-45
J-50
J-185
J-200
Songwriter
Southern Jumbo
Dove

Alles finanziell machbar.
 
hey,

da hast du dir ja ein paar gute Stücke angeschaut...
Ich habe die Lakewood M14 mal selbst besessen und würde dir in jedem Falle ein Modell von Lakewood ans Herz legen... Allein der Satte Klang ohne Amp hat mich beim antesten umgehauen - einziges Manko bei dieser Serie : sie ist ein bisschen klein
Da du aber ein recht hohes Budget hast kannst du dich sicherlich auch direkt an Lakewood wegen eines Custom Modells wenden - falls du einmal dort bist -- probiere unbedingt die Signature von Wallis Bird aus (die Frau spielt die Gitarre Kopfüber und legt großen Wert auf Perkussive nuancen im Spiel) - vieleicht ist das ja ein Ausgangspunkt für deine Suche.
Mehr sinnvolles kann ich hier nicht wirklich beitragen, da ich mich auf Grund eines schnarrenden Bundes (in allen 10 exemplaren die ich getestet habe) dann doch für eine Martin OMC 160 GTE entschieden habe (vorallem wegen des unglaublich flexiblen Roland Preamp)
Die solltest du in jedem Falle auhc mal anspielen wen sie dir begegnet !

beste Grüße,
Linkshand (bin zwar lefty spiele aber regular Gitarren)
 
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Also die von Dir gewuenschte PU-technik (Multisource, Blender, Multi-Output) wirst Du wohl bei sehr, sehr wenigen Gitarren serienmaessig finden. Damit waere Deine Auswahl an "fertigen" Gitarren natuerlich sehr, sehr klein.
Dementsprechend wuerde ich empfehlen, die beiden Komponenten (Gitarre und PU/Pre) getrennt zu kaufen und dann vom Profi einbauen zu lassen.
Gehen wir mal von €500 fuer Dein PU/Pre-System aus, bleiben noch €2000 fuer die Gitarre. Das ist, fuer Fabrikgitarren, schon eine Menge Holz, aber im Custom-Bereich eher die gehobene "Einsteigerklasse". Was fuer Custom spricht, ist die freie Auswahl der Komponenten, Bauweise usw. Wenn Du ganz genau weisst, was Du willst, was Dir gefaellt und - vielleicht noch wichtiger - was und warum nicht, dann koenntest Du mit einer Custom Glueck haben. Aber: Du kaufst die Katze im Sack. Das musst Du natuerlich bedenken.
Ich habe schon 3 Customs bestellt (und ordere weitere 2 in diesem Jahr), aber ich gebe erheblich weniger (ca max €1000) fuer eine Custom aus. Da ist auch immer ein bisschen das Prinzip "Wundertuete" - auch bekannt als "Forrest Gump" (das Leben ist wie eine Pralinenschachtel...) - dabei. ich habe Glueck gehabt (oder einen sehr guten Gitarrenbauer - oder wahrscheinlich beides) und immer mehr als das bekommen, was ich mir gewuenscht habe. Aber: meine Anforderungen waren zwar speziell, aber dennoch allgemein genug.
Bei Dir - mit der Liste an Gitarren, die Du schon gespielt und verworfen hast - sehe ich Custom als Moeglichkeit, nicht aber als allein selig machende Loesung.

Was wuerde ich tun?
Ich wuerde mich zunaechst primaer auf Fabrikgitarren beschraenken und mit einem mitgenommenen H2 Recorder alles aufnehmen und Listen fuehren, was mir an den jeweiligen Gitarren gefallen hat und was nicht. Ziel der Liste waere es, ein "Modell" zu finden, nachdem der Gitarrenbauer eventuell meine Custom fertigen koennte... Aber nur eventuell, denn wenn ich eine Fabrikgitarre faende die mir gefiele, dann wuerde ich ohne Zweifel zuschlagen. Wobei die €2000 Preisobergrenze bedeuten wuerde, dass ich alles von €1000 - €2500 antesten wuerde (schliesslich kann man ja auch handeln :) ).
Falls ich dann nichts gefunden haette, haette ich wenigstens ein solides Fundament mit dem ich dann zum Gitarrenbauer gehen koennte und genau spezifizieren koennte, was ich will und was ich nicht will.

Aber, das ist natuerlich auch nur meine privat-persoenliche Meinung....
 
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Stoll ?!?
 
Zuerstmal danke allerseits für die wirklich hilfreichen Kommentare!

@BenChnobli: Danke für den Tip mit den Larrivees.. Werd ich mir ansehen! Und schön übrigens, hier von nem Mod begrüßt zu werden!

@Sabineaa: Klar gibts Gibsons unter 2500.- , nur hab ich in der Preisklasse bisher was entdeckt was mir richtig gefällt, noch hab ich bei Gibson Pickupmäßig nix entdeckt was mich anspricht. Wenn ich also dafür noch ca. 500 EUR ausgeben muss, wirds bei Gibson echt schmal. In der 2000 EUR Liga spielt Gibson meinem Verständnis nach einfach nicht... Es gibt geile Gibsoins, Keine Frage.. ;)

@linkshand: Ja, Lakewood.. würd mich auch deswegen anmachen weils halt ein "regionales Produkt" ist.. Auch wennst mich jetzt nicht für eine Martin begeistern kannst, den Roland Preamp werd ich mir gleich mal ansehen.. ;)

@Corkonian: Ich sehe schon, wir denken sehr ähnlich... Das mit der Custom und "Katze im Sack" kann ich nur bestätigen.. Bei nem Musikkollegen hängt so ein 5000EUR-"Schätzchen" zur deko an der Wand...

@rw: Danke! Stoll hatte ich noch nicht auf dem Radar... Werd ich mir ansehen!

Mein lokaler Händler bekommt die nächsten Tage einige Breedloves. Mal sehen, vllt ist ja da was dabei..
 
Nur mal so unstrukturiert eingeworfen:
- Adirondack halte ich nicht generell für "besser", sondern eher für ein Material mit anderen(!) Eigenschaften (als z.B. Sitka), das für Manches, aber nicht Alles seine Berechtigung hat
- Fristen der Gitarrenbauer hängen naturgemäß von der Auslastung ab und lassen sich nicht längerfristig prognostizieren. Was in Deine Richtung gehen könnte sind Stevens-Gitarren
- von der Firmengröße und dem Angebotsprofil vergleichbar mit Lakewood scheint BSG zu sein. Wenn Du einen Händler in der Nähe findest...
 
Servus saitensauber!

Sicherlich kann man Adirondack nicht generell als "besser" bezeichnen. Mir gefällt das Material halt wegen der interessanten Optik und der Möglichkeit damit dünnere Decken zu produzieren, welche dann entsprechend Lauter klingen. Weiterhin bin ich der Meinung, dass sich Konstruktion und Verarbeitung wesentlich stärker auf den Klang auswirken als die Holzauswahl. Eine 000 wird sich nie nach Jumbo anhören, auch wenn man da noch so "warme" Hölzer für hernimmt...

Stevens ist ein guter Tip, die sind gar nicht weit von mir entfernt... Werd ich mal hinfahren..

BSG kannte ich noch nicht, nach kurzem überfliegen der Webseite bin ich jedoch begeistert. Leider ist im Münchener Raum kein Händler. Mal sehen..

Danke jedenfalls für Deine Meinung!
 
In und um München könntest Du noch den Herren Keller, Meigel und Striebel (Namen alphabetisch geordnet) einen Besuch abstatten. Bei der Preislage ist vielleicht auch ein Tagesausflug nach Nürnberg zu BTM kein überflüssiger Luxus (nicht nur wegen BSG); dort bzw. in der Nähe gäbe es auch noch Herrn Strohmer und Herrn Wieland....
 

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