Western-Gitarre mit Tonabnehmer gesucht! Budget max 500

frERky
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Hallo allerseits!

Ich nehm mal eben den Fragebogen her um's allen einfacher zu machen..

Budget liegt bei maximal 500 €, soll eine Westerngitarre sein, bevorzugt Dreadnought, sollte neu sein und da ich schon in etlichen Läden war kommt Onlinekauf auch in Frage. Bin eigentlich sogar kurz davor mir einfach eine zu bestellen, weil die Suche langsam nervt.

Einsatzgebiet ist etwas tricky, ich spiele E-Gitarre in einer Rockband, hab nebenher gerne mal mit einer A-Gitarre eines Freundes (eine ca 300€ Takamine, genaues Modell kenne ich nicht) hauptsächlich Pop/Rocksongs gecovert.
Da ich zur Zeit sehr viel Gesang übe und das für mich mit einer begleitenden A-Gitarre am besten klappt, werde ich auch für Songs meiner Band die Gitarre einsetzen um daheim am Gesang zu feilen. Und da sich dadurch Akustiksongs entwickeln werden, wobei ich mir ziemlich sicher bin, wird auf längere Zeit gesehen auch Bühneneinsatz für die Gitarre kommen. Ich setze sie also eigentlich für alles mögliche ein, hauptsächlich wohl Akkorde, hin und wieder Picking.

Daher ist es wichtig, dass der Klang und auch der abgenommene Klang sehr brillant sein sollte.

Zu den "Features": Tonabnehmer ist aufgrund der Bühnen bzw Proberaumnutzung Pflicht. Ich habe schon sehr viele angeschaut und festgestellt, dass ein Cutaway sehr sehr gut für mich aussieht. Nur im "Not"fall würde ich darauf verzichten.

Farbe sollte bevorzugt natürlich sein, also kein Schwarz oder sowas, Schlagbrett wäre nice, muss aber nicht.

Der Rest ist mir eigentlich relativ egal, ich bin ein sehr erfahrener Spieler (leider nur Spieler, kein Käufer), daher ist Bespielbarkeit kein großes Problem. Die Takamine die ich bisher hin und wieder hatte, hatte eine Sattelbreite von 43, das war ok, ich komme auch mit weniger zurecht. Griffbrett sollte nicht zu dick sein, da bin ich kein großer Fan von, aber das wäre das erste auf das ich verzichte.

Ich habe, da es für mich wohl auf Onlinekauf hinausläuft, diese hier mal rausgesucht: https://www.thomann.de/de/takamine_gd71ce_nat.htm

Bin natürlich etwas "fixiert" auf Takamine, weil ich die Marke kenne. Ich habe viele Ibanez Gitarren gesehen und finde diese, zumindest in der E-Gitarren Variante nicht sehr schmuck, daher hab ich sie bei A-Gitarren mal ausgeklammert. Natürlich habe ich keine Ahnung ob das vernünftig ist, das Auge spielt halt mit und mein Auge sieht das Ibanez (oder Epiphone) Logo nicht gerne auf einer A-Gitarre.

Wie gesagt, ich bin eigentlich kurz vorm Bestellen, da ich aber so gut wie nie eine neue Gitarre kaufe, dachte ich mir ich hole mir für meinen Fall ein paar Meinungen ein, bevor ich all das Geld ausgebe. Was meint ihr?

Danke im Voraus für Antworten.
 
Eigenschaft
 
Wenn du auch in Natura einen vernünftigen Klang haben willst, würde ich von Takamine (einfach nur grottig), Fender (schnarchig) oder Ibanez (bescheidener Klang und die Hälse sind meist üble Klötzer) die Finger lassen.
Ohne Anspielen würde ich bei 500,- Tacken nichts online kaufen, es sei denn du weißt genau was du willst, was jedoch nicht der Fall zu sein scheint.
Nimm dir einen Tag Zeit und gehe/fahre in ein möglichst großes Musikgeschäft und spiele so viel wie möglich an.
Sigma würde ich auf jeden Fall probieren, Baton Rouge, Yamaha (aber Geschmackssache) und Marken wie - sofern vorhanden - Seagull, Tanglewood, LAG, Recording King und verschieden Kanadier (Art&Lutherie u.a.) anspielen.
Von Sigma hatte ich letztens eine in der Hand (mit 28 irgendwas), die klang sehr gut, lag aber bei 700,- €.
Wenn du noch etwas drauflegen kannst, kommen dann auch die ersten Martin in Frage.
 
Fuer "Elektriker" muss ich natuerlich auch wieder Ovation in den Raum werfen.
Die Celebrity und die Idea sind da in der Kajuete, die Celebrity klingt aber besser und ist auch in (verschiedenen) Natur-Varianten zu haben.
Bitte bei der Ovation beachten, dass sie fuer das Publikum anders klingt als fuer den Spieler. Also nicht anspielen, sagen "klingt nicht" und wegstellen, sondern in dem Fall anspielen LASSEN und selber (gern auch im Vergleich) hoeren, was die Kiste so bringt. Das klingt dann doch sehr anders, als das was der Spieler hoert. Und wir spielen ja nicht fuer uns, sondern fuer das Publikum.
Die Yamsels sind in der Kajuete auch gut, hier die FGX7xx und FJX7xx anspielen. Sigma DRC28E und wenn es geht auch die Guild 125. Eventuell, so noch aufzutreiben eine Epiphone Masterbuilt, dann hat man so den gaengigen Zoo an Grundklaengen durch. Wenn ich vornehmlich im Bandkontext oder im Singer/Songwriter Kontext arbeite, dann ist mir die letzte Feinheit im Klang Latte. Die hoert man nur im eigen Schlafzimmer, aber nicht auf dem Gig. Da kommen Bespielbarkeit, Robustheit und das "richtige Gefuehl" eher nach vorne als ein 2% Unterschied im Klang.
 

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