Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1
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    trebor90 ist offline

    Instrumentenkunde

    Hallo liebe Musiker/innen,
    ich suche momentan etwas, um meine Instrumentenkenntnise aufzubessern.
    Da ich selbst gern für (Teil-)Orchester schreibe, benötige ich natürlich entsprechende Hintergrundinformationen wie z.B. Eigenheiten des Instruments, Lagen, Stimmführungsbesonderheiten, Tonumfang etc. ...

    Im Internet bin ich dank Mr. Google schon auf einige entsprechende Seiten gestoßen, die aber nie konkret geworden sind. Habt ihr vielleicht Tipps in dieser Richtung (Links nehme ich gern in Empfang)?

    Was mich aber vor allem vorrangig interessieren würde, ist in welcher Lage Hörner spielen?
    Ich habe sie bisher immer in Basslage (vergleichbar: Singstimme) spielen lassen ...
    Und wie sieht es mit der Trompete aus? In welchen Höhen ist sie zu finden?
    --> Das kann man bestimmt erstmal schon so beantworten.


    Hoffe auf gute Antworten,
    RObert

  2. #2
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    Ostinato ist offline
    Ich bin eigentlich der Überzeugung, daß die Tonumfänge der einzelnen Instrumente in der Wikipedia zu finden sind; ansonsten kann ich den ersten Band des dtv-Atlas zur Musik empfehlen, der die Stimmumfänge von Stimmen und Instrumenten recht gut aufführt.

  3. #3
    Helpful & Friendly User Avatar von Effjott

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    Effjott ist offline
    Das ist sicherlich ein gutes Buch für Musiker, die sich über die Eigenschaften, Tonumfang, Besonderheiten der Orchesterinstrumente informieren wollen, allerdings ist es nicht gerade billig. Du kannst Probeseiten anschauen:
    http://www.stretta-music.com/buecher...nr-215122.html

    Trompeten(transponierende Instrumente) gibt es in verschiedenen Stimmungen, dementsprechend kann man sie im Orchester einsetzen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Trompete#Stimmlagen

    Das Horn gibt es ja auch in verschiedenen Stimmlagen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Waldhorn

    Den Ambitus(Tonumfang) von Blechblasinstrumenten kannst Du hier sehen:
    http://www.musiktreff.info/downloads...-Tabelle-1.pdf

    Soweit ich weiß, werden sowohl Trompete als auch Horn in der Partitur im Violinschlüssel notiert.

    Oft ist das Denken schwer, indes
    das Schreiben geht auch ohne es.
    (W.Busch)

  4. #4
    MOD/HCA Jazz-Piano Avatar von McCoy

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    McCoy ist offline
    Trompete schreibt man üblicherweise (notiert) von c' - g'' oder b'' (klingend: b - f'' oder as''). Alles, was darunter liegt, klingt normalerweise schlecht, alles was darüber liegt, braucht Spezialisten. Gut ist, wenn man weiß, für wen man den Trompetensatz schreibt. Wenn man einen Trompeter hat, der hoch kommt, kann man seinen Part entsprechend setzen. Wenn man den Trompetensatz von Duke Ellington hat, kann man alle Stimmen hoch setzen.

    Trompete spielen ist Sport! Hohe Passagen hält man kurz. Man läßt den Trompetern (und anderen Bläsern) nach längeren Passagen Zeit zum Erholen und Durchatmen.

    Man kann Dämpfer einsetzen (Cup, Harmon, Plunger ...). Zum Dämpferwechsel braucht der Trompeter ca. 4 Takte Zeit.

    Buch (allerdings eher aus dem Jazz-/Popbereich):
    Arrangement-Orchestration

    Viele Grüße,
    McCoy
    Geändert von McCoy (31.07.2009 um 12:42:29 Uhr)

  5. #5
    Mod Emeritus Avatar von metallissimus

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    metallissimus ist offline
    Wenn du etwas tiefer einsteigen willst: http://www.northernsounds.com/forum/...ad.php?t=45270
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  6. #6
    HCA Tonsatz
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    LordAbstellhaken ist offline
    Etwas teuer, aber extrem umfangreich und ganz tiefschürfend:

    http://www.amazon.de/Handbuch-Instru...9041154&sr=8-1

    Das Buch dürftest du wahrscheinlich in kein Flugzeug nehmen, weil es als Waffe durchgeht, aber darin findest du sehr, sehr viel über Orchesterinstrumente und auch ein paar exotischere Instrumente.

    EDIT; Wenn das zuviel des guten ist, dann steht natürlich noch im Grabner ein Instrumentenkundeteil:

    http://www.amazon.de/Allgemeine-Musi...9041327&sr=8-1

  7. #7
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    Szrp ist offline
    Beim Horn ist vor allem zu beachten, dass sich verschiedene Hornisten auf verschiedene Lagen spezialisieren. Im Orchester werden üblicherweise die Stimmen ungerader Zahl (meist Horn 1 und Horn 3) von Hornisten gespielt welche sich auf die hohe Lage konzentrieren, während die geradzahligen Stimmen (Horn 2, Horn 4) von "tiefen Hornisten" gespielt werden. Natürlich haben viele Hornisten auch einen guten Tonumfang ausserhalb ihrer "Hauptlage", aber generell sollte man die hohen Töne (in F notiert höher als ca. g'', klingend dementsprechend eine Quinte tiefer) den hohen Hornisten überlassen, während die tiefsten Töne (sagen wir notiert c abwärts) besser den tiefen Hornisten zugesprochen werden. Natürlich könnten die Hornisten meist auch diese jeweilig anderen Töne spielen, sie werden aber in der Höhe weniger sicher sein und in der Tiefe weniger kräftig und klangvoll.

    Ein guter tiefer Hornist sollte meines Erachtens mit dem tiefsten Grenzton der in Wikipedia angegeben ist kein Problem haben, ja sogar noch etwas tiefer kommen, was dann schon der tiefsten Kontrabasslage entspricht. (Allerdings wohl nicht als sehr kräftiger Ton und sicher nicht sehr virtuos eingesetzt.)

    In tiefen Passagen wird das Horn im Bassschlüssel notiert, aber generell ist der Violinschlüssel vorzuziehen wenn es nicht all zu tief geht, oder nur für einzelne Töne.

  8. #8
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    Dottore Funk ist offline
    Das Buch von Hoffmann kann ich empfehlen, da steht aber nur was über Jazz/Pop-Instrumente drin. Tiefgehende Infos zu Hörnern und Streichern gibt's da nicht.

    Das Standardwerk bei uns an der Hochschule ist das wahnsinnig umfangreiche Samuel Adler's "The Study of Orchestration" (auf englisch!). Sehr gut an dem Buch ist, dass alle Orchesterinstrumente mit Hör- und Instrumentationsbeispielen repräsentiert sind.
    Nord Piano | Nord Electro III 61 | Nord C1 | Yamaha Motif XS 6 | QSC K10

  9. #9
    Mod Emeritus Avatar von metallissimus

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    metallissimus ist offline
    Mir hat mal jemand erzählt, der Adler sei unvollständig oder fehlerhaft, weiß ich nicht mehr genau, jedenfalls hab ich den unter "fragwürdig" im Kopf. Kannst du dann wohl eher nicht bestätigen, oder?
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  10. #10
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    Szrp ist offline
    Ich denke, jedes Instrumentationsbuch ist auf seine Weise unvollständig, denn es gäbe selbst nur für jedes einzelne Instrument genug Stoff für ein längeres Buch, wollte man die ganze Akustik des Instruments beachten, den Klang bezogen auf die jeweiligen Kombinationen aus Lautstärke, Register, etc., das Abstrahlverhalten, Kombinationen mit anderen Instrumenten (sowohl akustisch als auch historisch), die Spieltechniken inklusive der erweiterten Techniken des letzten Jahrhunderts und ihrer Anwendung + Notation, historische Verwendung, Instrumentationsbeispiele, und noch viel mehr…

    Bisher habe ich jedenfalls noch kein Instrumentationsbuch gefunden, mit dem ich voll zufrieden gewesen wäre. Da muss man sich wohl auf eine Auswahl unvollständiger (und vielleicht sogar z.T. etwas fehlerhafter) Bücher beschränken und den Rest aus anderen Quellen zusammentragen.

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von wyrus

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    wyrus ist offline
    auf der Seite von VSL Vienna gibts eine Rubrik
    Instrumentenkunde.
    Da erfährt man auch schon das ein oder andere, teils sogar zu eher exotischen Instrumenten.

  12. #12
    Mod Emeritus Avatar von Roland Kramer

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    Roland Kramer ist offline
    Zu
    http://www.musiktreff.info/downloads...-Tabelle-1.pdf
    möchte ich noch anmerken:
    Soweit die Forschungen ergeben haben, ist das Sopraninosax in F *nie* gebaut worden und damit mehr als nur "selten".

    Wohl aber das Bassax in C und Bariton in F. Man solte aber prinzipiell nur für Saxe in Bb/Eb schreiben.

    Grüße
    Roland
    Ein Gesetz des Staates New Hampshire verbietet es, in einem Cafe, einer Kneipe oder in einem Restaurant im Takte der Musik mit den Kopf zu nicken, mit den Füßen zu klopfen oder der Musik sonstwie Aufmerksamkeit zu widmen.

  13. #13
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    frabra1 ist offline
    und als Spickzettel gibt's folgende iPhone App:

    http://handbook.ozurkirchen.ch

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