Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
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    Geschlossenes Reso Fell welches mic ????

    habe eine geschlossene bass, und würde sie gerne zu lassen.
    und möchte jetzt ein mic rein stell, basteln wie auch immer,
    welches ist dafür geeignet ??????

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von nichtrauscher

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    Hi,

    ich denke, die Mikrofonauswahl ist hier die gleiche wie bei einer offenen BD oder einer mit Loch im Resofell.
    Je nach Soundvorstellungen also einer üblichen Verdächtigen Beta52, D112 etc.

    Ich denke, es wäre eher interessant, über eine Stativlösung nachzudenken, die auch nach einem Transport nicht neu auf die richtige Position justiert werden muss. Die also ordentlich hält, wenn man sie einmal festschraubt (zur Not mit einem Klecks LocTite).

    Vielleicht aber auch eine Grenzfläche, die innen am Kessel festgeklebt wird?

    EDIT: Man kann eine BD natürlich auch am Schlagfell von außen mikrofonieren. Es wird natürlich insbesondere die Snare reinsprechen.
    Und man sollte die Fußmaschinen in diesem Fall ordentlich pflegen, weil sonst jedes Gequietsche zu hören ist.

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von finerip

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    Hi

    eine geschlossene BD klingt akkustisch richtig geil. Diesen Sound einzufangen ist meiners Erachtens aber schwieriger als bei einer BD mit Loch. Da hat man die Möglichkeit der Positionierung, die bei geschlossener BD etwas "bedingter" ist. Es gibt Halterungssystem für in die BD. Da wird ein "normales" BD-Mikro (wie oben erwähnt) dann fest installiert. Allerdings geht das (meist) nicht ohne Bohren.

    Mein Tipp: Nimm ein UKKO-Kontaktmikro (Review)und probiers damit mal. Das ist preislich überschaubar und sollte es Dir nicht zusagen, hast Du wenigstens noch eine unversehrten BD-Kessel. Solltest Du aber eh schon ein Loch im BD-Kessel haben (Rosette für Tomhalterung), würde ich mal probieren eines der genannten Mikros durch dieses Loch provisorisch zu positionieren (Mikroshalterung von oben einführen und Mikro entsprechend in der BD an der Halterung anbringen) und zu hören ob der Sound der übertragen wird dem entspricht, was Du Dir so vorgestellt hast.

    Habe auch schonmal gesehen, dass jemand ein e904 (eigentlich wird dies gerne bei Gitarrenamps benutzt) vor eine geschlosse BD (ca. 1cm vom Fell entfernt auf Beaterhöhe und ca. 5cm von der Mitte nach rechts ausgehend positioniert) gebaut hat. Live klangs gut...

    Gib mal bescheid, wie Du das Problem am Ende gelöst hast.

    Viele Grüße
    Geändert von finerip (30.11.2010 um 12:43:09 Uhr)

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Jürgen K

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    Jürgen K ist offline
    Hallo,

    grundsätzlich kann man jedes Mikrofon in die Trommel installieren, sofern der Platz ausreicht.
    Sowohl die Industrie bietet Befestigungsmöglichkeiten an als auch der Baumarkt für den ambitionierten Bastler.

    Von Kontaktmikrofonen, namentlich Ukko rate ich ab. Der Klang wird bereits anwendungsbedingt (am Kessel klebend) eher exotisch sein, um es mal so auszudrücken. Irgendwo im Netz gibt es auch ein komplettes Set mit diesen Dingern. Der Klang ist schon sehr interessant, würde ich sagen. Wie man so ein Ding wieder rückstandsfrei entfernen will, ist ein Geheimnis.

    Ich persönlich stelle das Mikrofon lieber davor statt hinein. Das ist aber nicht in jeder Situation möglich.

    Grüße
    Jürgen

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von finerip

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    finerip ist offline
    Zitat von Jürgen K Beitrag anzeigen
    ...Von Kontaktmikrofonen, namentlich Ukko rate ich ab. Der Klang wird bereits anwendungsbedingt (am Kessel klebend) eher exotisch sein, um es mal so auszudrücken. Irgendwo im Netz gibt es auch ein komplettes Set mit diesen Dingern. Der Klang ist schon sehr interessant, würde ich sagen. Wie man so ein Ding wieder rückstandsfrei entfernen will, ist ein Geheimnis...
    Den Klang kann ich als "normal" und vglb. mit einem Mikro IM Kessel bezeichnen. Da gibts keine Abstriche und nichts was man nicht mit EQ nach seinen individuellen Wünschen anpassen könnte. Rückstandslos gehen die Dinger mit dem mitgelieferten Klebeband auch wieder ab. Da gibts eigentlich keine Geheimnisse.

    Ich persönlich bevorzuge aber ein Beta52a. Das ist recht linear (vgl. mit AKG112) und auf das Variieren der Mikroposition möchte ich eigentlich auch nicht verzichten müssen.

    GRUß

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von light&drum-freak

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    light&drum-freak ist offline
    Also ich habe einige Zeit lang live mit einem AKG C3000, einem Gate und Plexiglas gearbeitet. Das habe ich mit einem Heißluftfön einfach etwas gebogen und unten noch kleine Füße aus Kantholz drangeschraubt, gibt sehr gut.
    Generell ist es aber wie immer beim Mikrofonieren eine Sache des Geschmacks, kommt eben drauf an für was du das Ganze dann anwenden möchtest.


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