Lautstärke verändern bei Solo

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Tremonti1108
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Hallo, ich hab ein Problem. Ich benutze einen Vox AC30vr Amp und hab ein Pedalboard (Chorus, Delay, Verzerrer[nur für Crunch benutzt], Tuner und ein Volumepedal sowie einen Channelswitch). Mein Problem ist dass ich gerne bei Soli lediglich etwas mehr Lautstärke hätte, da bei Hardrock Songs man dann doch gerne vom Rythmusgitarristen übertönt wird. Was für ein Pedal würde mir das etwas bringen, das NICHT meinen Ton verändert sondern NUR den Pegel anhebt ?? :confused: Danke schon mal im Vorraus :great:
 
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Die selbe Frage stellte ich auch so ähnlich. Für mich tut es ein Equalizer Pedal, am besten ein graphischer. Vorteil: Du kannst neben der Lautstärke auch die Mittenhöhen und/oder Höhen boosten, um einen soloartigeren Sound zu bekommen.
Soll es nur um die Lautstärke gehen und sonst nichts benutzt man einen Line Booster, wie zum Beispiel den LPB-1 von Electro Harmonix. Damit macht man wenig bis nichts verkehrt.
 
Sehr gut: Tube Amp Doctor/Range King, aber es gibt ja auch Unmengen anderer, geeigneter Booster.

Noch einfacher: Bischen Volume an der Gitarre "in petto" behalten.

Viel Spass
 
Wenn dein amp einen fx-Loop hat: Equalizer reinhängen, mitten und Level etwas hoch. Einfach und funzt immer.

Wenn er keinen Loop hat, dann eq vornedran und mitten und Höhen stark boosten, damit setzt es sich dann besser durch.
 
Du hast ein Volumenpedal am Board reicht der nicht aus?
Volumen-Regler der Gitarre?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sofern der Amp keinen Effektloop hat, wird das schwierig mit lauter machen. :redface:
 
Ist natürlich primär die Aufgabe eines Boosters, aber auch Equalizer, milde Overdrives oder Compressoren können richtig eingestellt das Signal anheben, ohne den Sound groß zu verändern. Allerdings führt ein lauteres Signal zu mehr Zerre vom Verstärker, daher die Frage nach dem Effektloop, wo ein eintsprechendes Pedal den AmpSound nicht so sehr beeinflusst...
Klassiker unter den Boostern ist wohl der Electro Harmonix LPB1, außerdem gibt es im Standardsegment beispielsweise den Boss FB-2 oder den TC Spark Booster, im gehobenen Preissegment den Xotic EP. Und natürlich noch 1000 andere (ähnliche) Produkte...
 
Sofern der Amp keinen Effektloop hat, wird das schwierig mit lauter machen. :redface:
Bei mir geht der EQ, den ich benutze um Lautstärke und Höhen anzuheben, ohne dass er weiter verzerrt, und das obwohl ich ihn nicht im Effektloop habe sondern als letztes Glied der Kette vor dem Amp.
 
Ich benutze dazu sogar 2 Booster im FX Loop. Der eine ist für den "normalen" Sound. Er ist 90% der Zeit an. Bei sehr leisen stellen, wo man mit dynamischem Spiel nicht mehr weiterkommt, wird dieser einfach deaktiviert. Für Soli sind dann beide Booster an. Damit das auf dem Board nicht soviel Platz wegnimmt, habe ich seit kurzem die Sparc Mini von TCE. Klappt bestens.
 
@Tremonti1108: ich verstehe nicht so ganz, wozu Du das Volumenpedal einsetzt, wenn nicht zur Lautstärkeregulierung?
Wie hast Du denn das Ganze verkabelt, also sprich Reihenfolge der Effekte, welche hängen vor dem Amp, welche sind im Effektweg?

Ansonsten ist der vorgeschlagene EQ oder auch ein Booster im Effektweg (also NACH der Zerre) wohl die einfachste Maßnahme.
 
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Ich würde dir da nen Lehle Sunday Driver SW empfehlen. Ist ein Booster, allerdings ein wirklich sehr guter. Den gäbs auch mit Parametrischem EQ, dann nennt sich das Teil Lehle Julian. Letzteres hab ich noch nicht getestet, weil der erst seit knapp 2 Monaten auf dem Markt ist, aber steht bei mir schon auf dem Wunschzettel für dieses Jahr ;-)
 
Ich benutze mein volumepedal für die Regulierung der lautstärke im rythmusbereich da wenn ich dieses nicht komplett durchdrücke nicht der volle "bums" des amps zu hören ist. daher ist das so gut wie immer komplett durchgedrückt ausser ich mache tremoloeffelte damit. ich brauch nur ein pedal das mich bei nem solo noch lauter macht um rauszustechen.
 
Wurde eigentlich schon alles gesagt, aber gut:
Wenn sich Dein Amp schon ordentlich in der Zerre befindet, bringt ein Booster vor dem Amp lautstärkemäßig so gut wie gar nichts mehr, Du kitzelst mit einem lauteren Signal dann lediglich noch mehr Gain aus dem Amp - mehr hinsichtlich der Durchsetzungsfähigkeit bringt Dir da tatsächlich eher ein EQ-Pedal, mit dem Du die passenden Frequenzen anhebst, um Dich besser vom Gesamtsound abzuheben.
Wenn Du ein Boost-Pedal aber in den Einschleifweg hängen kannst, also hinter die Vorstufe, in der die Verzerrung entsteht, dann kannst Du damit wunderbar Deine Lautstärke anheben.
Welchen der oben bzw. in den gefühlt mindestens 1000 anderen Threads mit Deiner Frage empfohlenen Clean-Booster Du nimmst, ist letzlich eine reine Geschmacks- bzw. Image- und Finanzfrage.

(Ergänzung: Ich hab's für mich so gelöst, dass ich meinem Amp lediglich clean spiele und mir die Zerre aus einem Pedal hole, das zwei in der Lautstärke regelbare Zerrstufen hat.
Damit kann ich wunderbar eine Rhythmus- und eine Sololautstärke einstellen.
Davor hab ich noch einen Tubescreamer-Klon, bei dem Gain praktisch ganz runter und Volume ordentlich raufgedreht ist - damit kann ich dann entweder mein Cleansignal lauter machen, so dass auch mal ein (fast) cleanes Solo möglich ist, oder eben mein Zerrpedal tüchtig anblasen, so dass auch mit der Strat mal santanaeske Sounds möglich sind. Die Mittenahebung dieses TS-Klons kommt dem beim Solieren natürlich auch noch entgegen.)
 
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Ah, okay, jetzt verstehe ich. In dieser Variante finde ich aber das Potential des Volumenpedals etwas "verschenkt", aber sei's drum, was dem einen sin Uhl, ist dem annern sin Nachtigall.....
Ansonsten hast Du in Punkto Booster wohl die Quahl der Wahl.
Ich benutze einen T-Rex Tonebug Booster direkt nach Wah und vor Tubefactor vor dem AMp. Der Tonebug Booster hat den Vorteil, dass er einen Scoop-Poti hat, mit dem gezielt Mittenfrequenzen angehoben werden können, um sich damit im Bandgefüge besser durchzusetzen. Für Cleansounds habe ich dann exakt die Lautstärkeanhebung, die ich für Solopassagen brauche.
Manchmal ist es aber sinnvoll, nicht einfach nur lauter zu werden, sondern auch den Klang zu verändern. Im Effektweg habe ich z.B. auch einen WMD parametrischen EQ, so einen oder eine grafischen EQ mit Mastervolumen könnte man ebenfalls einsetzen, um nicht nur lauter zu sein, sondern gezielt einen SOlosound zu formen, denn nicht jeder Rythmussound entspricht auch dem gewünschten Solosound....
 
Hmm, kann sein, dass ich mich gleich weg ducken muss, aber der Eingangs-Post fordert es meiner Meinung nach geradezu heraus: wenn die RHYTHMUS Gitarre das Solo übertönt, muss man nicht unbedingt das Solo lauter machen (denn dann macht die Rhythmus-Gitarre lauter, die Keys lauter, der Bass kommt nicht mehr so durch und macht lauter . . . . . . ), denn am Ende der Lauter-Mach-Spirale pfeifen nur noch die Ohren und keiner hört mehr irgend etwas ordentlich oder klar. Vor dem Lauter-Machen also erst die Lautstärke- und Rollenverteilung klären, das hilft manchmal schon viel. :gruebel: Wenn die Lautstärke der Rhythmus-Gitarre nicht das Problem ist, dann hab ich's einfach falsch gelesen und entschuldige mich für meine Fehlinterpretation.
Zu allen Möglichkeiten das Signal über den Ton oder den Pegel herauszubehen wurde aber schon genug geschrieben, da hab ich auch nix Neues anzubieten.
 
Kommt doch auch darauf an, in welchem Kontext man den Boost gebraucht.

Wenn du ausschließlich im Proberaum spielst, dann verstehe ich es wenn du sagst, du möchtest für bestimmte Passagen/Soli einen Lautstärke-Boost damit du besser zu hören bist.

Wenn du diesen Boost allerdings live möchtest, dann kannst du dies auch dem Mann am Mischpult überlassen. Für den sollte es kein Problem sein, dich für deinen Part lauter zu machen und er behält die Kontrolle über den Lautstärkeanstieg.

Abgesehen davon, wäre deiner Beschreibung nach der Line-Booster von CAE (MXR MC-401) ein passendes Modell. Der macht genau das, was du möchtest.
 

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