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11 Watt Röhrenverstärker Topteil, Schaltbar auf 6W - WiP
Hallo liebes Musikerboard!
Hiermit beginne ich mein erstes DIY-Projekt!
Das Projekt
Es geht um einen Röhrenamp. Es wird nur ein Top gebaut, kein Combo.
Hatte schon vor einiger Zeit ein Thema, aber die Kernaussagen haben sich geändert, darum habe ich das alte Thema von LoneLobo löschen lassen und mache hier jetzt neu auf.
Der Name des Topteils wird "Chriz Cannon GA 11/6" lauten. Chriz ist klar, Benutzername. Das haben selbst Herr Fender und Herr Marshall so gemacht. Cannon heisst übersetzt Kanone. Und ich hoffe das der kleine auch so wirken wird. GA steht für Guitar Amplifier also Gitarrenverstärker. 11/6 ist die Leistungsangabe. Mehr dazu unten.
Die Vorgeschichte
Alles hat angefangen im Mai 2009. Nach 4 Monaten Akustikgitarre habe ich Blut geleckt und wollte eine E-Gitarre. Gesagt getan, in einem Gitarrenladen ne BC Rich Warlock angespielt, und mich natürlich sofort in sie verliebt. Also bei Thomann bestellt mit Verstärker und Gurt. Gitarre war auch super, keine Qualitätsmängel oder Sonstiges. Verstärker war ein Harley Benton 20 Watt Transistorverstärker. Der hat mich nicht überzeugt. Im Clean Kanal noch ok, aber sobald man den Druckschalter für Overdrive gedrückt hat war es schrecklich. Seitdem ist fast 1 Jahr vergangen und ich hab schon viele bessere Verstärker im Overdrive-Channel gehört, aber doch auch noch schlechtere. Irgendwann kam dann ein Vox Tonelab ST womit ich auch sehr zufrieden bin, leider hab ich das Bedürfnis nach einem Top. Außerdem hab ich in den Sommerferien noch nichts vor. Also bau ich mir eins.
Die Ursprungsidee
Die Schaltung orientiert sich an OneStone's Verstärker-Baukurs 1 von 2003 (http://www.musiker-board.de/amps-box...read-only.html). Modifikationen sind in den nächsten Punkten zu lesen. OneStone hat mir die Schaltung kontrolliert und auch Anregungen gegeben. Also erstmal ein großes Lob an ihn.
Der Ersteller
Vorweg ich bin 18 Jahre "alt" und besuche eine Berufsschule in Niedersachsen. Ausbildung zum Technischen Asstenten für Informatik. Damit will ich sagen, das gute Kenntnisse in der Elektrotechnik vorhanden sind.
Die Leistung
Mit der angegeben Leistung kann man zwar kein großes Konzert geben, aber zum Üben sollte das reichen. Die Leistungsangabe sind 11 Watt, wenn die Endstufenröhre (EL34) als Pentode läuft. Zudem kann man über einen Schalter das Schirmgitter der Endstufenröhre auf Anodenpotential legen, um die EL34 im Triodenbetrieb laufen zu lassen. Leistungsangabe: 6W.
Die Röhren
In dem Verstärker benutze ich 3x ECC83 Röhren. Bei den ECC83 handelt es sich um Doppeltrioden (darum sind in der Schaltung 6 Vorstufenröhren gezeichnet). In der Endstufe kommt eine EL34 zum Einsatz.
Beschreibung der Kanäle
Mein Verstärker wird 2 Kanäle besitzen. Einen Cleanen (kann aus Erfahrungsberichten von OneStones Verstärker aber auch Crunchen) und einen Lead-Kanal (Zerre). Mittels eines Schalters oder Fußschalters kann zwischen den Kanälen hin und her gewechselt werden.
Die Fußschalter
Es werden hinten am Gehäuse 3 Monoklinken für die Fußschalter sein.
Fußschalter 1 ist, wie schon erwähnt, für die Channelumschaltung.
Fußschalter 2 ist, um zwischen den Reglern Master 1 und Master 2 (in der Endstufe) zu wechseln.
Fußschalter 3 schaltet (im Lead-Kanal) bei Betätigung einen Widerstand parallel zu einem vorhandenen und verändert so den Gesamtwiderstand der beiden, das verstärkt die Verzerrung. Ein kleiner Gain-Boost.
Den Fußschalter mit 3 Monoklinken gibts von Tube-Town.
Der Trafo
Als Trafo werde ich einen von askjanfirst.com benutzen. Dieser Trafo hat folgende Spezifikationen.
Primär:
- 230 V
Sekundär
- 230 V 0,12 A
- 20 V 0,12 A
- 6,3 V 4 A.
Da ich 20V 0,12A habe, werde ich mit dieser die Relais und LEDs versorgen.
Der Ausgangsübertrager
Der Ausgangsübertrager wird eine Sonderanfertigung von roehrenendstufen.de mit einer Nennleistung von 15Watt, einen maximalen Ruhrestrom von 150mA, einer Primärimpedanz von 2,5kOhm und sekundären Impedanzen von 4,8 und 16 Ohm
Das Gehäuse
Das Gehäuse wird vermutlich aus Aluminium sein. Die Maße sind erst bekannt, wenn ich alle Bauteile "probeweise" auf einem Tisch platziert habe. Nicht das mein Gehäuse dann zu klein ist.
Die Verkabelung
Die Verkabelung erfolgt über Lötleisten. Heizleitungen werden natürlich verdrillt. Eine Platine wird nicht benutzt. Löterfahrungen sind vorhanden.
Die Kosten
Da ich Informatiker werde, muss ich natürlich ganz genau Zuweisungslisten etc. erstellen. Was ich auch hier gemacht habe. Desweiteren habe ich schon Preise verglichen, da selbst die Kleinteile schon ins Gewicht fallen. Also laut meiner Excel-Tabelle komme ich (ohne Lautsprecherbox und ohne Gehäuse) auf einen Gesamtwert von ca. 300 Euro. Die Größten kosten sind hierbei der AÜ für 63 Euro + Versand, Fußschalter 30 Euro. Trafo 25 Euro + Versand. Die Röhren für ca 45 Euro. Man gönnt sich ja auch sonst nichts. Die Potiabdeckungen kommen von Tube-Town und sind Marshallabdeckungen. 1,80 Euro das Stück. Bei 12 Stück auch einiges.
Die Zeit
Achja, die Zeit ist immer der größte und wichtigste Punkt wie ich finde. Zeit, naja ich bin zur Zeit in der Phase wo ich meine 9 (!) Abschlussprüfungen (à 240 Minuten) schreibe. Die letzte ist am 31. Mai und dann wird es richtig losgehen. Vorher ist es eher warten und lernen. Das Projekt möchte ich in den Sommerferien erfolgreich beendet haben.
Die Schaltung
Wie schon auf http://www.musiker-board.de/amps-box...read-only.html verwiesen, ist die Schaltung sehr ähnlich. Einige Dinge wie FX-Loop wurden weggelassen. Die Fußschalter sind dazugekommen, die Endstufe ist etwas anders. Ein Bild dazu:

(Zum Vergrößern draufklicken)
Das Layout
Ein Layout hab ich auch entworfen (mit Paint). Bei Bedarf kann ich es ja auch hochladen.
Zum Abschluss
Ja was gibt es noch zu sagen?
Natürlich werde ich genau "Tagebuch" führen, sobald es Juni ist und von meiner Arbeit Bericht erstatten. Auch werde ich mit Fotos meinen Fortschritt dokumentieren und hier hochladen.
Desweiteren würde ich mich gerne über Vorschläge, Kritik oder eigene Meinungen freuen.
Mit rockigen Grüßen
ChrizGeändert von chriz0101 (04.05.2010 um 17:39:41 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler korrigiert.
Gitarren: Ibanez ART 300 BNC / BC Rich Warlock / Vintage VR6RRB-12
Multi-FX / Amp: Vox Tonelab ST [User-Thread]/ Harley Benton 20 W Amp
Mein erster Eigenbau: [GB] 11 Watt Röhrenverstärker Topteil, Schaltbar auf 6W
Der Plan hält genauso lange, bis man anfängt zu arbeiten.
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Hallo,
prinzipiell finde ich dein Vorhaben gut, aber gehe doch Kleinschrittiger vor wenn du ein "Bautagebuch" machen möchtest und erläutere vll. warum du die schaltung so wählst und du beider Teileauswahl vorgehst.
Das Layout ist sicher auch höchst interessant
Übrigens glaube ich dass im Schaltplan 1-2 kleine Fehler bei den Spannungsteilern im Lead sind.
Ich denke auch, dass der Leadkanal zu bassig sein wird und due die Koppelkondensatoren verkleinern wirst. Aus dem Bauch heraus würde ich da mit 10n starten, aber das musst du ausprobieren.
Im Clean kannst du dir meiner Meinung auch das Volume hinter der 2ten Triode sparen. Zum Einen bekommst du die beiden Trioden nicht gescheit zum Zerren mit dem FMV-Tonestack dazwischen und die Masterregler machen prinzipiell genau das Gleiche.
Grüße,
SchinknCrank it!
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ok das tolle board hat sich mal wieder aufgehangen daher hier die kujrzversion meines posts:
Interessant!
Viel glück!
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Ein paar Strichte und Kreis in paint, wenn du willst kann ich es trotzdem uppen

Das mit dem Koppelkondensatoren wird sich im Verlauf zeigen und mit nem Volume-Regler siehst es gleichmäßiger aus :P
Wie heißt es so schön: Ein Plan hält genau so lange, bis man anfängt zu bauen
Danke für die Hinweise, das mit den Koppelkondensatoren werde ich in Betracht ziehen
Wo du meinen? Bei dem Leadkanal hab ich bis auf den einen Widerstand vor dem Relais an OneStones Beispiel nichts geändert.
Vielen DankGitarren: Ibanez ART 300 BNC / BC Rich Warlock / Vintage VR6RRB-12
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Hallo,
ich meine R53/R31 das sieht für mich nach Spannungsteiler aus, die liegen im Plan aber seriell mit dem "Abgriff" über R53.
R48 verstehe ich auch nicht. Warum nicht komplett muten?
Ich glaube auch, dass dir der Clean nicht "rund" genug sein wird, wegen dem 1µ an V1.
Wenn du schon die Steuerspanung für Relais hast, würde ich noch ein zusätzliches Relais nehmen und nen 22µ parallel zuschalten.
Die Pentoden/Trioden-Umschaltung bringt übrigens Lautstärkemäßig wenig Unterschied.
Allerdings ergibt sich durch die Fehlanpassung der Triode ein recht höhenarmes Klangbild.
Fast alle die diesen Mod nicht kannten haben ihn einmal gebaut und dann nie wieder drüber nachgedacht, weils einfach viel zu speziell ist.
Wäre ich du, würde ich dieses "Feature" weglassen.
Was mir noch auffällt; in deinem Schaltplan liegen die Heizkreise der ECCs vor dem, der EL34.
Das sollte in der Praxis unbedingt andersrum sein!
Mehr fällt mir vorerst nicht ein.
Grüße,
SchinknCrank it!
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HCA Röhrenamps
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Clean: Glaubt mir, das cruncht schon mit dem Tonestack dazwischen, das geht. Bass machts auch genug, aber man kann natürlich einen 22µ in den Kathodenzweig der ersten Stufe schalten, wenn man will (Relais mit 1M oder so brücken, sonst knallts).
Lead: Ja, ich würde auch kleinere Koppel-Cs verbauen, wenns "tight" sein soll. Aber dann wird das Ganze relativ analytisch und direkt - so mulmt es etwas mehr. Ich würde das ausprobieren.
Das mit dem R48 da unten passt schon - das soll kein Muting sein, sondern eine Verstärkungsumschaltung und man KANN das so machen. Ob es klingt - ausprobieren. Da das Relais auf GND geht, kann man da gegebenenfalls auch irgendwas anderes anschließen. Basteln ist da angesagt
Und Swen: Das ist doch ein Schaltbild
Du hast natürlich absolut Recht, dass man die Heizung vom Netztrafo über die Endröhre zu den Vorstufen verdrahtet und nicht andersrum, aber in einem Schaltbild kann man das ja zeichnen, wie man will, da in einem Schaltbild eine Verbindung zwischen Bauteilen keinen Innenwiderstand oder andere Parasitäreffekte hat.
MfG StephanIch bin raus aus dem Gitarren-Kram. Gründe siehe >> HIER <<
Ich beantworte keine PNs! Schreibt mir E-Mails!, wenns was persönliches gibt.
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Nabend Stephan,
Triode - TS - Triode bekomme ich nur zum crunchen wenn ich da mit nem satten Humbucker reinfahre.
Habs ausprobiert, mir SCs ist da gar nichts zu holen und mit nem PAFigen HB geht auch kaum was.
Vonwegen Schaltplan; klar, haste Recht, wollte nur darauf hinweisen, weil ein Anfänger vll. nicht den Überblick hat und sich dann womöglich "stur am Plan" ausrichtet.
Dachte diese Umshaltung sei um ein Übersprechen aus Lead in den Clean zu verhindern, aber klar, es variiert natürlich auch den Verzerrungsgrad des Kanals.
Grüße,
SwenCrank it!
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So, Stephan war leider schneller als ich, aber danke Stephan.
Zu dem Thema Humbucker bei der Triode, ich besitze nur Humbucker
. Wenn man das "Feature" nicht braucht, oder es nicht klingt muss man es ja nicht benutzen.
Das Layout mach ich am Wochenende richtig, vorher war ne EL84 im Layout, bei ner EL34 sind ja die Röhrensockelschaltungen anders. Ausserdem ist der Triodenscahlter nicht da. Manche der LEDs hängen auch im Gehäuse weil sie nichtmehr "an" das Gehäuse gepasst haben und ich nicht ca 50 Striche neu ziehen wollte^^. Dann bekommste das Bierschinken
Gruß ChrizGitarren: Ibanez ART 300 BNC / BC Rich Warlock / Vintage VR6RRB-12
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An alle hier im Forum: Chriz hat mich im ICQ angeschrieben und mich gefragt, ob ich ab und zu mal die Sachen anschauen kann, die er so "zusammen-eaglet". Das heißt, dass er, wenn er bei irgendwas nicht weiß, ob das funktioniert oder beim Einschalten hochgeht, mich mal fragt. Das heißt NICHT - damit das keiner falsch versteht - dass ich den Amp durchdenke, ein Konzept entwickele, und baue! Das macht er, aber wenns wo hakt oder er sich unsicher ist, dann schau ich nach. Ich hab das Schaltbild da oben zwar noch nicht komplett gesehen, glaube ich, aber ich denke nicht, dass hier Sachen stehen (werden), die zu irgendwelchen Grill-Aktionen oder absolutem Nichtfunktionieren führen würden

Die Kondensator-und Widerstandswerte sind, sofern sie nicht eine Arbeitspunkt oder eine Betriebsspannung definieren, Geschmackssache und seine Wahl. Klar muss man evtl die 22n kleiner machen, damits "tight" wird - siehe oben
Aber funktionieren würde die Kiste so schon
Zwei Tipps von mir:
1. Es gibt bei EAGLE in der "supply1.lib" ein Symbol für +24V. Bitte benutzen, das fördert die Übersichtlichkeit schonmal deutlich.
2. Deine Klinkenbuchsen sind immer noch Murks
Übrigens: Meiner cruncht meines Wissens übrigens auch bei Strat Mitte + Hals...ich kann das aber grad nicht testen, da meine Strat zerlegt ist...
MfG StephanIch bin raus aus dem Gitarren-Kram. Gründe siehe >> HIER <<
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Geändert von chriz0101 (06.05.2010 um 08:16:13 Uhr)
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Ich bin jetzt mal ganz böse und behaupte, dass du mit einer Eintaktendstufe nicht glücklich werden wirst (zumindest im Lead). Auf jeden Fall solltest du eine Gegenkopplung für die Endstufe vorsehen, wenn es Eintakt bleiben soll. Meiner Erfahrung nach solltest du die Vorstufe etwas straffer und die Endstufe fetter auslegen.
Lg
Dobernig-Amplification --> auch auf Facebook
Bin zur Zeit nicht im Forum aktiv, Kontakt bitte über die Webseite aufnehmen!
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Danke für deine Meinung Kramusha
Ja das mit der Gegenkopllung hab ich mir auch überlegt, aber ich versuch das erstmal so. Man kann ja später, immernoch modifizieren
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Kann mir jemand kurz die Vorzüge der gegentaktendstufe mit zwei pentoden erläutern ? (oder gibt es sowas auch mti einer ?)
Wenn ich es richtig verstehe, teilen sie sich ja die Verstärkung der positiven und negativen Welle und arbeiten auch nicht im A betrieb (?) das bedeutet doch dann dass der Ausgangshub deutlich steigt und damit die Lautstärke, was ich bei diesem Projekt als NAchteil einstufen würde.
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Ja, es geht auch mit einer Pentode, aber dann muss man als Gegenstück eine andere Röhre oder ein anderes aktives Bauteil (Transistor, MOS-FET...) nehmen. Gegentakt funktioniert natürlich nur mit zwei aktiven Bauteilen, die gegeneinander arbeiten.
Man kann auch im Gegentakt A-Betrieb machen, das ist gar kein Problem und wird auch oft gemacht. Aber bei Gitarrenamps ist es meist AB.
Mit einer EL34 im A-Betrieb kann man 9-11W Ausgangsleistung erzeugen, mit zweien im Gegentakt 14W (A) - 50W (AB) - 100W (B). Der 100W-Amp wäre dabei doppelt so laut wie der 10W-Amp, aber man muss klar sagen, dass die unterschiedliche Klirrverteilung und die Tatsache, dass ein Eintakt A-Amp nur in eine Richtung "ziehen" kann, wogegen der Gegentakter eben in beide Richtungen "ziehen" kann
Das klingt dann eben auch anders...
@Chris: Du bekommst gleich ne Mail...
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Oha war das ein Schock als du meintest "Chris bekommst gleich ne Mail", der Inhalt war dann aber gut. Nun hab ich ne eigene Eagle Library


Schaltbild werde ich heute Abend mal mit vernünftigen Klinkenbuchsen und Übersichtlichen Spannungspfeilen updaten.Gitarren: Ibanez ART 300 BNC / BC Rich Warlock / Vintage VR6RRB-12
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Hi,
auf den ersten Blick würde ich sagen, du solltest den Netztrafo und die Schalter (Power/Standby) auf einer Seite haben, damit du nicht diese langen Leitungen quer durch den Amp hast. Ich würde die Front spiegelverkehrt bauen, dann läuft auch der Input nicht quer durchs Chassis.
Genauer kann ich erst später drüberschauen.
Grüße,
Mathias
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Hallo,
ähm ja, Netzspannungsführende Leitungen durch den halben Amp zu schleifen ist ziemlich suboptimal. - Am besten die Front einmal Spiegeln.
Dann werden sämtliche Kabelwege kürzer und es passt "besser".
Den Stand-By würde ich mir sparen, da ich finde, dass er keinen Sinn macht.
Falls du ihn doch so verwenden möchtest, hänge einen 100n/1kV C über die Schaltkontakte, damit es beim Schalten nicht knallt.
Die Bauteile für die Tonestacks würde ich auch nicht unbedingt frei verdrahtet an die Potis packen.
Lieber vor die Potis nen schmalen Streifen Eyeletboard und dort die Teile draufsetzen.
Ähnliches auch für die LED/Switching-Sachen; die Relais sind übrigens auf der Lötleiste nicht vorgesehen.
Grüße,
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In aller Kürze:
Bei deiner Front wäre jetzt der Netzschalter links und der Eingang rechts, wenn das Ganze ein Top werden soll und das Chassis da drinnen dan unten ist. Ich würde das umdrehen - schon alleine wegen der Leitungswege. Du hast schon gesehen, ass das Layout von UNTEN gezeichnet ist, oder?
Zum Standby: Ich würde ihn auch weglassen. Was ich NICHT machen würde, das ist da irgendwelche Kondensatoren drübershcalten. Wenn überhaupt, dann Kondensator und Widerstand in Reihe, aber nicht nur einen Kondensator, denn das kann bei manchen Schaltern zu Kontaktverschweißungen führen.
Und auf der AC-Seite würde ich mir da gar keine Gedanken machen und höchstens was hinschalten, wenns wirklich knallen sollte...
Was man auf KEINEN FALL machen sollte, das ist irgendwelche Folien-Cs direkt an den Gleichrichter zu klemmen, also über die AC-Anschlüsse. Grund hierfür: Spitzenströme...
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