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Tone schalter anstatt Tone poti... möglich?
Hallo,
ist es möglich, mit einem 2 wege schalter einen Tone switch zu machen anstatt einem tone poti? Falls ja, hat jemand einen Schaltplan dafür?
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Klar, ein Poti ist ja nur ein regelbarer Widerstand.
Wenn du statt dem regelbaren Widerstand einen Ohm'schen Widerstand so einbaust, dass der Schalter den Widerstand entweder umgeht oder eben miteinbezieht, hast du genau was du willst.
zB den Widerstand parallel zur "normalen" Leitung schalten, und mit dem Schalter die Leitung unterbrechbar machen.
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TheDarkLord: sorry aber du bist leicht daneben, Tonepoti ist eben nicht nur ein Poti sondern ein Tiefpass (RC-Glied).
Möglich ist es sicher, du bräuchtest aber noch einen Kondensator und einen Widerstand dazu. Das wäre dann ein Tiefpass 1. Ordnung, dasselbe wie mit dem Poti nur eben mit zwei Einstellungen "0%" und "100%".
Eine Schaltung dazu habe ich leider nicht zur Hand und bin jetzt zu faul extra für dich eine zu malen
Hier aus Wiki:

Ue ist die eingangsseite, also das was vom Pickupschalter kommt und Ua ist der Ausgang zur Buchse bzw. die Leitung zum Volumenpoti, je nach Gitarre. Der Widerstand wäre 250k oder 500k je nachdem was für Poti da drin war und der Kondensator mit demselben Wert wie jetzt am Tonepoti verbaut. Du müsstest quasi nur noch den Schalter rein basteln. Der Schalter müsste aber das komplette Ding umgehen oder zuschalten, brauchst also mindestens einen zweireihigen (on/on mit 2x3 Pins).
Die Beschaltung wäre dann:
- zuerst die "Hot" Leitung die vom Volumenpoti zur Buchse geht durchschneiden
- diese zwei Enden dann an die mittleren zwei Pins löten, die Seite zum Poti links und zur Buchse rechts
- eines der Pin-paare aussen einfach verbinden mit einer Leitung, die ist für die "off" Stellung zuständig und brückt den Schalter einfach
- das zweite Paar aussen an den Tiefpass (obere Letung in der Zeichnung, die untere ist einfach Masse) anschließen, die linke seite in der Zeichnung wo das R ist an dieselbe Seite löten wo die Leitung vom Volumenpoti ist und die rechte an die Seite wo der ausgang zur Buchse ist.
Das ganze also in etwa so in Draufsicht (x sind die Pins):
Code:x ----- x Verbindungsleitung zum Brücken x x durchgezwickte Leitung, vom Volumen links, zur Buchse rechts x x Tiefpass eingang links, Ausgang rechts
Geändert von _xxx_ (25.05.2011 um 13:50:30 Uhr)
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Hallo _xxx_
ämmm, ich hab 0 verstanden, kenn mich damit nicht aus, ich weiß grad wie man löten kann und fertiggestellte Schaltpläne von Seymour Duncan und DiMarzio zu löten
Gut, Kondensator hab ich da, Wiederstand brauch ich ein 500k, aber wie viel VOlt/Watt oder so? Das glaube ich war auch wichtig, als ich mir ein BleedCap machen wollte und mich gewundert hab, warum das VOlumenpoti nicht ausgeht. Ich weiß bis heute nicht die korrekte Watt/Volt oder was immer auch das zweit wichtigste da ist -.- So viel hab ich jetzt verstanden:
[1] [2] = Beide zusammenlöten
[3] [4] = linker terminal volumen an 3, 4 an masse löten von der Buchse
[5] [6] = Kondensator und Wiederstand von 5 nach 6???
Bitte erneut um Hilfe.
Ach ja, funktioniert es auch mit einem Orange Drop?
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Ich würde da auf keinen Fall Widerstände schalten.
Das mit dem Poti und festen Kondensator macht man weil verstellbare Kondensatoren ein wenig aufwändiger sind.
Also, einfach einen schalter nehmen der ein einer Stellung einen Kondensator (was für einen müsstest du dann einfach mal probieren) vom Signal auf Masse schaltet. Ist weniger aufwändig und dürfte besser klingen.
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... kein Wort verstanden -.-
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Hast du Interesse zu verstehen was da passiert oder willst du einfach nur eine Einbauanleitung?
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Da ich nichts verstehen werde, weil ich kein Techniker bin, haeb ich mehr interesse an einer Einbauanleitung, ja.
Hab ein 500k TonePoti drinnen, möchte ihn mit einem On/On 2 Poligen 6 Pin Schalter ersetzen. Ich dreh nicht gerne und hab lieber nur Schalter da ich alles sehr zügig und schneller als in einer Sekunde passend haben möchte. Ich hab ja (s.o.) nur nach einem Schaltplan gefragt
"[...] hat jemand einen Schaltplan dafür?"
und später noch hinzugefügt
"[...] Ich weiß grad wie man löten kann und fertiggestellte Schaltpläne von Seymour Duncan und DiMarzio zu löten. [...]"
@ MatthiasT oder _xxx_
Ich wäre sehr Dankbar für einen konkreten Schaltplan, ich hab wirklich keine Ahnung von Technik und mehr einzelheiten machen mich verwirrt und versteh noch weniger.
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Die Leitung in W interessiert hier null, das ist nur da wichtig wo etwas mehr Strom fließt.
Zu den Pins:
[3] [4] = linker Terminal die Seite zum Volumen, rechter zum SIGNAL an der Buchse, nicht zur Masse. Wir reden von der "hot" Leitung die vom Volumenpoti zur Buchse geht, diese durchschneiden und die zwei neuen Enden hier anlöten, also den Schalter quasi in die hot Leitung einschleifen
[5] [6] = im Bild vom Tiefpass oben wäre 5 die linke Seite der oberen Leitung wo der Widerstand ist, 6 die rechte Seite. Die untere Leitung (Masse vom Kondensator) einfach mit den restlichen Massen zusammenlöten, egal wo.
Orange drop geht natürlich auch, nur keine Elektrolyt oder Tantal Kondensatoren, da man bei diesen auf Polung achten muss.
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Hier eine schnelle Skizze.
Es geht auch nur mit einem Kondensator wie MatthiasT schreibt, aber ich gehe davon aus dass du deinen Tonpoti 1:1 nachbilden willst, daher lieber als RC-Glied mit quasi gleichen Eigenschaften.
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Jetzt den Widerstand noch weglassen und es ist perfekt.

Zur Erklärung: Der Tonabnehmer ist durch die Wicklungskapazität und Induktivität ein Tiefpass zweiter Ordnung der einen schönen Überschwinger vor dem Höhenabfall produziert. Wenn man jetzt einen Tiefpass dahinter packt filtert man den ganz gerne weg was sich dann eben auch muffig anhört. Besser klingen tut es wenn man eifnach durch einen weiteren Kondensator par. zum Tonabnehmer die Resonanzfrequenz nach unten verstimmt. Dadurch wird es sich vereinfacht gesprochen genau so Höhenlos, aber lebendiger anhören.
Will man das mit einem Drehregler machen geht das leider nicht weil verstellbare Kapazitäten sehr aufwändig sind. Hat man aber sowieso einen Schalter wäre es blöde das nicht zu machen.
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@ _xxx_
Ich möchte es so das Position 1 normal ist und 2 wie bei Tone runtergedreht ist. Sprich 1 = aufgedrehtes Tone-Poti, 2 = runtergedrehtes Tone-Poti.
Soviel ich diesmal verstanden habe ist folgendes:
[1] [2] = Beide zusammenlöten
[3] [4] = hot volumen (mid-terminal) an 3, 4 an hot/Buchse
[5] [6] = Widerstand (500k) von 5 nach 6
und wo kommt jetzt der Kondensator hin?
@ MatthiasT
"[...] Dadurch wird es sich vereinfacht gesprochen genau so Höhenlos, aber lebendiger anhören.
Will man das mit einem Drehregler machen geht das leider nicht weil verstellbare Kapazitäten sehr aufwändig sind. Hat man aber sowieso einen Schalter wäre es blöde das nicht zu machen. [...]"
Was genau meinst du damit?
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Noch perfekter wird es, wenn man den Kondensator VOR das Volumenpoti packt.

Ich versuch es jetzt mal ganz simpel zu machen:

Das obere Bild ist das Standard Tonepoti.
Willst Du einen Tone-Schalter, ersetzt Du das Poti durch einen Schalter (Einpoliger Schließer, im Handel auch als "1 x Ein" oder " 1 x On").
Willst Du einfach nur ein komplett zugedrehtes Poti "simulieren" bist Du schon fertig, das entspräche dem unteren Bild.
Willst Du ein nicht ganz zugedrehtes Poti simulieren, kommt zwischen Schalter und Kondensator noch ein Widerstand mit einem Wert zwischen 0Ω und 500kΩ (experimentell ermitteln).
Alternativ zu zweiten Variante kannst Du auch den Widerstand weglassen und mit verschiedenen Kondensatorwerten experimentieren (Folienkondensatoren mit 100pF bis 10nF, ebenfalls experimentell).
Das klangliche Ergebnis ist ein anderes (für die Meisten ein angenehmeres).
Der
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@_xxx_
villeicht versteh ich dich ja falsch, aber die Schaltung was du gepostet hast ist nicht die was in einer Gitarre verwendet wird.
So wie bei 6Red6Dragon6 ist es richtig.
Leider ist er mir zuvorgekommen, hab das Bild umgezeichnet wie es richtig ist.
Ich poste es aber trotzem noch.
Wenn man ein ganz aufgedrehtes Poti simulieren will muß man den Widerstand aber weglassen. Was hier der Fall ist.
Beim Zugedrehten Poti wär der Wiederstand sehr groß, was man aber duch das Wegschalten simuliert.mfg Christof
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@ Thhherapy & 6Red6Dragon6
Also ob ich ein oder zwei polig hab ist egal ja?
also wär es ja dann so,
beim einpoligen
[1] volumen hot, buchse hot
[2] nix
[3] kondensator - andere ende masse
und beim zwei poligen
[1] [2] nix
[3] [4] 3 volumen hot, buchse hot, 4 nix
[5] [6] 5 kondensator - andere ende masse, 6 nix
habe ich das richtig verstanden? und ja, er soll nur ein zugedrehtes poti simulieren.
falls ich den widerstand weglassen kann ist gut, denn das kostet ja nochmal extra -.-
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nicht ganz...
beim einpoligen
[1] nix
[2] volumen hot und buchse hot
[3] kondensator - andere ende masse
und beim zwei poligen
[1] [2] nix, nix
[3] [4] 3 volumen hot und buchse hot, 4 nix
[5] [6] 5 kondensator - andere ende masse, 6 nixmfg Christof
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gut, danke Thhherapy.
Hatte ja dann den 2 poligen doch richtig beschrieben, nur einpoligen nicht... werd wahrscheinlich 2 poligen benutzen. sind leichter (aus i-welchen gründen) zu bekommen.
Noch eine frage, was passiert, wenn ich nen 3 wege schalter anstatt einen 2 wege schalter benutze (ON ON ON, 2 polig)
wie wäre dann die schalterbelegung? hab noch so ein 3 wege teil rumfliegen.
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Im Prinzip ist es das selbe wie beim Einpoligen, nur das die 2te Reihe komplett unbelegt bleibt.
mfg Christof
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und wenn ich dann rumschalte, was ist dann was. sprich wofür ist das dritte dann (wenn 1 normal und 2 "zugedreht" ist)?
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