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  • 1 Post By Judikative

Thema: "Tonproblem" mit Kramer Assault 220

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von diamond.joker

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    "Tonproblem" mit Kramer Assault 220

    Hejho!

    Ich besitze eine Kramer Assault 220 und spiele sie mit diesen "Skinny Top, Heavy Bottom"-Saiten von Ernie Ball. Ich bin soweit auch recht zufrieden, die Gitarre tut (fast) alles was sie soll und klingt für den Preis okay.
    Ich habe allerdings ein Problem, das mich extrem nervt: Ich kriege sie nicht ordentlich gestimmt.


    Wenn ich die Leersaiten perfekt nach Stimmgerät stimme, dann sind sämtliche höheren Lagen schief (vor allem auch mit Unterschieden zwischen den Saiten, es ist also nicht so, dass die gleichmäßig falsch sind). Bei der tiefsten Saite tritt zusätzlich das Problem auf, dass alle gegriffenen Töne richtig sind, wenn die Saite ordentlich gestimmt ist, aber für sämtliche Aktionen auf der leeren Saite (Breakdowns, nur mal als offensichtliches Beispiel) muss ich Saite ein wenig höher Stimmen, damit der Ton beim Spielen dann stimmt - Aber ich spiele die Saite nicht anders an, als würde ich in irgendeinem Bund greifen
    Obendrein scheint es so zu sein, dass ich nur durch minimale (!) Druckveränderung meiner Greifhand auf den hohen drei Saiten in höheren Lagen eine Tonveränderung erzeugen kann, die das ganze nochmal zusätzlich schiefer klingen lassen. Mit anderen Gitarren passieren mir die genannten Dinge nicht, es liegt also nicht an meiner Spieltechnik

    Hier lässt sich das über die gesamte Länge hinweg an einigen Stellen sehr gut hören - Die Gitarre wurde während der Aufnahme mehrmals zwischendurch mit einem Stimmgerät gestimmt.
    http://www.soundcloud.com/muppfel/survive

    Könnt ihr mir da irgendwie helfen? Soll ich mal zum nächsten Musikhaus laufen und die Gitarre angucken lassen? Liegt's an den Saiten, habt ihr da sonst bessere Empfehlungen, was man spielen sollte (vorwiegend Drop C, ich mag relativ feste Saiten)?
    Ich bin echt am verzweifeln, das ständige verstimmen weil man mal den richtigen Ton möchte ist doch auf die Dauer nicht sehr praktikabel
    Cheers, Diamond
    zyklopen.org
    muppfel.org

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Basstom

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    Hast Du die Oktavreinheit nach dem Aufziehen der Saiten (haben die eine andere Stärke als die Werkssaiten?) mal überprüft? Bei einem Wechsel der Saitenstärken kann es da schon mal Probleme geben.

    Edit: Sorry, wenn die Frage etwas banal erscheinen mag, aber gerade an solchen Kleinigkeiten hapert es dann doch gelegentlich, deshalb frage ich sicherheitshalber mal nach. Ist mir nämlich selber schon passiert.
    Geändert von Basstom (26.06.2012 um 19:22:33 Uhr)
    Munter bleiben,
    Tom.
    (Nein, nein, nein! Das Ding in meinem Benutzerbild ist kein Frühstücksbrett mit Eierschneider!!!)

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von diamond.joker

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    Zitat von Basstom Beitrag anzeigen
    Hast Du die Oktavreinheit nach dem Aufziehen der Saiten (haben die eine andere Stärke als die Werkssaiten?) mal überprüft? Bei einem Wechsel der Saitenstärken kann es da schon mal Probleme geben.
    Das habe ich in der Tat noch nicht getan. Angenommen, sie ist nicht rein - Was muss/kann ich dann tun?

    Zitat von Basstom Beitrag anzeigen
    Edit: Sorry, wenn die Frage etwas banal erscheinen mag, aber gerade an solchen Kleinigkeiten hapert es dann doch gelegentlich, deshalb frage ich sicherheitshalber mal nach. Ist mir nämlich selber schon passiert.
    Kein Problem
    Cheers, Diamond
    zyklopen.org
    muppfel.org

  4. #4
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    Moin,

    vorweg: eine perfekte Okatavenreinheit gibt es nicht. Nur eine annähernd perfekte.

    Man stimmt alle Saiten, dann wird im zwöflften Bund die Saite angeschlagen und wenn der Ton zu hoch ist muss die Saitenlänge an der Tune-O-Matic verlängert werden und wenn der Ton zu tief ist muss die Saitenlänge an der Tune-O-Matic verkürzt werden. Und nie zu viel an den Schrauben drehen und nach dem betätigen der Schraube immer die Saite neu stimmen. Zur letzten Kontrolle schlägt man den Flageaulett Ton an, also den Finder auf die Saite ( die über den zwölften Bund sitzt) legen, nicht drücken, und kurz nach dem Anschlag den Finger wieder entfernen. Wenn nun die Nadel genau mittig aufnull ist ohne hin und her zu eiern ist die Oktavenreinheit eingestellt, für eine Saite. und das macht man nun bei jeder Saite. Und falls das nach zwei Milliarden umdrehungen immer noch nicht geklappt hat gratuliere ich dir zu n paar Gramm Elektronikschrott (Welches Stimmgerät hast du?).

    Hier ist das unter Okatvenreinheit (so inner Mitte) von rockinger.de noch mal gut erklärt: http://www.rockinger.com/index.php?p...Workshop_Setup

    Und wie lange haste die Saiten schon drauf? Könnte es vll sein das du das dehen der Saiten vergessen hast (dämliche Frage weiß ich, vergisst man aber schnell)? oder haste sonne Art Wäulknäul um die Mechaniken gewickelt? Bevor ich noch weiter Frage, mach einfach Bilder von der Gitarre und vorallem von den Mechaniken mit aufgewickelten Saiten, und n Bild von der Tune-O-Matic.

    Entschuldige bitte die Fragen , aber das sind so Erfahrungswerte, wenn cih höre die gitarre verstimmt sich dann und dann.


    Mit freundlichen Bässen
    1 Benutzer findet diesen Beitrag hilfreich.

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Soultrash

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    ich tippe mal auch auf die oktavrieheit und bin ganz froh das hier bisher niemand geshcireben hat "EY, ESTLL DIE BUNDREINHEIT EIN"

    cooler track btw
    lol

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Basstom

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    Sobald endlich mal jemand einen Gitarrenhals mit entsprechend verstellbaren Bundstäben erfindet, ist das nicht mehr abwegig.
    Munter bleiben,
    Tom.
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  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Soultrash

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    Zitat von Basstom Beitrag anzeigen
    Sobald endlich mal jemand einen Gitarrenhals mit entsprechend verstellbaren Bundstäben erfindet, ist das nicht mehr abwegig.
    gibts schon, ist aber ziemlich spacig, kann mir net vorstellen das man da bequem drauf spielen kann

    http://www.chouard.de/feinstimmbare-...et-mobile.html
    lol

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