Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
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    Welche Software "schreibt" gespielte Noten

    Hallo, hoffe, ich bin mit meiner Frage hier richtig: Ich möchte auf einem Instrument (z. B. Keyboard) was spielen, und die Software soll die Noten "aufschreiben". Gibt es sowas, am liebsten ohne sonstige zahllose Features?
    Danke im Vorraus!
    clausdr

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Rescue

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  3. #3
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    clausdr ist offline
    Vielen Dank Rescue, genau so was hab ich gesucht, musescore obendrein noch Freeware.
    Bei diesem Programm werden ja die Notenwerte vom Benutzer selbst eingegeben, was mit etwas Übung ziemlich schnell geht. In den Zusammenhang erwähnt die "Gebrauchsanweisung", dass Programme, bei denen das MidiKeyboard einfach gespielt wird und die Software alles, also auch Notenwerte, Pausen und Taktung erkennt bzw. errechnet und notiert, sehr ungenau, anfällig und langsam wären, selbst bei hervorragenden Musikern und teuren Programmen. Kann das jemand bestätigen? Nachdem ich mal länger drüber nachgedacht hab, kann ich mir gut vorstellen, dass dem so ist, dennoch bin ich gespannt auf eure Meinungen.
    clausdr

  4. #4
    Mod Emeritus
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    HaraldS ist offline
    Zitat von clausdr Beitrag anzeigen
    In den Zusammenhang erwähnt die "Gebrauchsanweisung", dass Programme, bei denen das MidiKeyboard einfach gespielt wird und die Software alles, also auch Notenwerte, Pausen und Taktung erkennt bzw. errechnet und notiert, sehr ungenau, anfällig und langsam wären, selbst bei hervorragenden Musikern und teuren Programmen. Kann das jemand bestätigen?
    Ja, das stimmt schon. Das liegt auch gar nicht so sehr an den fähigen oder unfähigen Musikern oder an den teuren oder billigen Programmen - das liegt daran, daß Noten eine Abstraktion von Musik darstellen, eine gespieltes Stück aber nicht abstrakt, sondern konkret komplex ist. Die Trennung von logischen Stimmen bei polyphonen Instrumenten wie Klavier oder Gitarre ist absolut keine triviale Aufgabe und erfordert musikalische Erfahrung, die man einem Algorithmus kaum beibringen kann. Auch Rhythmen kann ein solches transkribierendes Programm nur vermuten, aber nicht mit Sicherheit bestimmen: unser Ohr hört sich vieles zurecht, was in den Originalnoten auch sehr präzise geschrieben ist, beim Spielen aber meist gar nicht so präzise stattfindet (z.B. die Start- und Endzeiten von Noten).

    Wenn man also Noten als Endprodukt haben will, sollte man lieber eine Step-Eingabe mit dem Programm machen. Ich verwende in Finale ausschließlich die Schnelle Eingabe, da das Arbeitstempo und die Präzision damit i.d.R. am höchsten ist. Wenn man eine Aufnahme als Endprodukt haben will, nimmt man eine DAW-Software. Es macht in meinen Augen nur extrem selten Sinn, diese beiden Programmtypen zu vermischen.

    Harald

    P.S. habe die Diskussion mal ins Notensatzsoftware-Unterforum verschoben

  5. #5
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    Böhmorgler ist offline
    Natürlich arbeiten solche Programm "ungenau"… bzw. vielleicht sollte man besser sagen "übergenau". Pro Zeiteinheit werden die Noten anhand der Geschwindigkeit bzw. Dauer notiert.
    Wie soll ein Programm aber zwischen einer kurzen Note (z.B. 1/8) und einer staccato gespielten längeren Note (z.B. 1/4) unterscheiden?
    Ganz ins "Holpern" kommen die Programme wenn zwei Noten z.B. triolisch gespielt werden.

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