Wie benützt ich einen DBX iEQ-31 richtig ?

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Dezi
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Hi Leute,
habe mir vor kurzem einen DBX iEQ-31 gegönnt. Da es leider keine ausführliche Bedienungsanleitung auf deutsch gibt, hoffe ich, dass Ihr mir helfen könnt.
Wie verwende ich den EQ am besten ? Bisher habe ich es immer so gemacht: lineare CD in Player, Kopfhörer ( Sennheiser HD 25 II ) aufgesetzt und solange am EQ
rumgeschraubt, bis Klang von Kopfhörer und PA ähnlich waren. Dann Soundcheck Band. Anschließend der Band gesagt, dass sie kurz in einen anderen Raum gehen sollen.
AFS auf 1/80 Oktave gestellt ( nicht live sondern fixed ), Lautstärke der Front erhöht, bis der EQ die Feedbackfrequenzen absenkt.
Nun zu meiner Frage: Wäre es sinnvoller, ein Gesangsmikrofon zu nehmen und bei Einstellung = flat ( Master EQ sowie Kanal EQ ) die Lautstärke zu erhöhen bis der EQ die Frequenzen absenkt und erst dann den EQ mit der CD "Einhören" ?
Freue mich auf Eure Antworten.
MfG Dezi
 
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Gegenfrage: Du willst eine PA erst einmessen und dann durch Ziehen der Feedbackfrequenzen entkoppeln, richtig?

Viele Grüße
Jo
 
Bisher habe ich es so gemacht - CD rein und nach Klang eingestellt. Danach Koppelfrequenzen automatisch absenken lassen. Hab heute einen Artikel gelesen, der eine andere Methode beschreibt:

Kerbfilter - mittels vollparametrischem Equalizer oder Feedback-Killer.
Was hilft ? (einzige brauchbare Methode in der Konzertbeschallung):

Die entsprechenden Frequenzen dürfen nur gedämpft zum Verstärker gehen !!!
Dafür braucht man ein sehr schmales Filter (Notchfilter, Kerbfilter).

Feedback-Killer können das sehr gut.
Inzwischen gibt es günstige Geräte, die gut klingen und leicht bedienbar sind.
Du solltest nur bitte darauf achten, dass die Automatik keine extrem tiefen Kerben macht, denn sonst leidet der Sound.
Ideal sind Automaten mit abschaltbarer Suchfunktion ("freeze";), damit die Kerben während des Konzerts nicht unnötig tiefer gehauen werden.

Es geht auch mit einem manuellen PEQ. Das wird an anderer Stelle gezeigt.
Mit absichtlichen Rückkopplungen finden wir die Raumresonanzen.
Die liegen hauptsächlich im tiefen Klangbereich.

Das Mikrofon muss weit von den Lautsprechern weg sein.
So bekommt es die Raumakustik voll mit. Optimal: an der hinteren Saalwand.
Kompressor benutzen, damit es nicht zu laut wird und die Box schrottet.
Das Filter (Feedback-Killer oder PEQ) ist zwischen Mischpult und Verstärker.
Wenn du deine Beschallung so einstellst, dann hast du einen klaren Klang.

Für die Mikrofone auf der Bühne musst du nicht mehr neu nach Raumresonanzen suchen !!!

Am Mikrofonkanal:

Drehe die Höhen und Mitten komplett aus dem Mikrofonkanal heraus.
Dämpfe alle Frequenzen oberhalb von etwa 1 kHz mit dem Summen-Equalizer (vor dem Verstärker). Jetzt wird das Mikrofon langsam lauter gestellt.

Jetzt sollten einige Rückkopplungen entstehen.
Der Feedback-Killer reagiert darauf und macht eine Kerbe an den entsprechenden Stellen. Die Rückkopplungen verschwinden.
Übertreibe nicht mit der Verstärkung, damit der Feedback-Killer nicht unnötig stark eingreift.

Der Kompressor im Mikrofonkanal fängt die Rückkopplung ab, verhindert sie aber nicht.
Eventuell Threshold ziemlich niedrig legen. Nicht zu niedrig, sonst reagiert der Automat nicht.

Mit einiger Übung wirst du merken, dass es starke und schwache Resonanzen gibt.
Finde die starken Raumresonanzen im Bass und in den unteren Mitten.
In einem normalen Saal reicht es, die vier stärksten Resonanzen zu finden.

Wenn die Suche beendet ist, wird die Einstellung des Feedback-Killers in einem User-Preset abgespeichert. Nicht benutzte Filter werden "off"; geschaltet.
Den Threshold am Feedback-Killer jetzt auf unempfindlich stellen (möglichst weit in 's Plus). Somit hört er auf zu suchen.
Eventuell gibt es einen "Freeze"; Schalter. Diesen bitte aktivieren.


Er schreibt auch, das ein 31-Band EQ nur eine Notlösung darstellt.


Wie bekommt man nun einen anständigen Sound ohne Messsysteme hin ? Wie macht man es am besten ?

LG
 
Bitte mach die zitierten Stellen deutlich durch Hochkommata (") davor und danach. Und am besten den zitierten Text in Schrägdruck. Dann wird klarer, was gemeint ist. So wie es jetzt ist, ist es sehr schwer zu unterscheiden, was Du selber schreibst, und was Du zitierst.

So wie ich den Text verstehe, beschreibt da jemand, wie man Raumresonanzen und Rückkopplungen im Bassbereich findet. Natürlich kriegt man dadurch einen wummerfreien Sound hin. Es scheint mir aber für Konservenbeschallung geschrieben, denn Monitore werden darin ja gar nicht behandelt, und die sorgen bei lauten Konzerten für einen großen Teil des Feedback-Risikos. Ausserdem - und hier werf jetzt einfach mal ca. 500 von mir als Tech betreute Konzerte in die Waagschale - kommen die meisten Feedbacks eher in höheren Frequenzbereichen vor.

Viele Grüße
Jo
 

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