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Nachträglich Pickup Cover aufsetzten. Risiken?
Hallo,
Ich habe mir letztens ne ESP Eclipse II geholt und statt den EMGs ein paar Duncans reingebaut. Jetzt würde ich die gerne nachträglich mit PU Covern versehen, allerdings wurde ich vor Nebenwirkungen wie Rückkopplung, Mikrophonie etc gewarnt. Wie realistisch bzw. wahrscheinlich sind solche Sachen beim Nachträglichen Einbau von PU Covern? Die von mit verwendeten Cover sind die 131N/B von Schaller (Material ist Neusilber)
danke für die Hilfe
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Wenn du Plastikkappen benutzt, sollte da nix passieren.
[Ninja]
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Ich habe bei Gibson-Humbuckern auf schon Schaller-Kappen aufgesteckt.
Habe keine Probleme gehabt, außer dass ich die Öffnung im Pickguard
etwas nachfeilen musste.
Gruß
Jo
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hi, ich hatte mal das problem das sich bei einem pickup, denke durch temperaturschwankungen im proberaum im winter, das cromecover etwas aus dem wachs gelöst hat so das die verbindung zum pickup luft hatte...hat ungemein abgepfiffen bei verzerrten sounds...ich würde also direkt vorschlagen beim aufsetzen etwas wachs schmelzen, ich hab teelichter genommen (wenns bessere möglichkeiten fürs wachs gibt bitte verbessert mich), in die kappe giessen und den pu fest reindrücken und kappe mit bodenplatte des pus verlöten. bei mir hats prima hingehauen und rückkopplung ade!!! ;-)
GrEEtZ
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Also ich habe keine Kunststoffkappen sondern Neusilbercover in Nickelausführung. Kein Bock auf Kunststoff
D.h. ich kann die auf jeden Fall schonmal NICHT einfach so draufpacken ohne irgendwas dran zu machen vorher? Die haben nämmich kein wachs oder so drin, einfach nur dir blanke oberfläche bis jetzt. Wie soll ich die jetzt am besten behandeln vorher?
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Also ich habe einige Male PAFs nachträglich mit Metallkappen versehen. Daß die PUs danach rückkopplungsanfälliger wurden, habe ich nicht beobachtet. Das wäre mir neu. Wenn sie gepfiffen haben, dann haben sie das auch schon vorher, und dann lag's an zu losen Wicklungen.
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Wäre auch ziemlicher Mumpitz. Das entstehende Feedback passiert ja durch zu lose Wicklungen (bzw. Luft im Spulenkörper).

Aber zum Erden der Kappe (also per Lötzinn gegen die Grundplatte des PUs) sollte man sich nicht mit winzigen Lötkolben aufhalten. Je länger man damit draufhalten muß, desto lustiger verfärbt sich nämlich die Beschichtung der Kappe.
Einmal ordentlich Dampf. Lötzinn rein und weg.
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Hi,
auch wenn manche Kollegen da keine Probleme hatten (ihr Glückspilze...): Metallkappen können schon Feedback im Sinne von Mikrophonie verursachen, gerade bei etwas höheren Lautstärken und viel Gain (wobei mir letzteres sogar problematischer erschien als die reine Lautstärke.
Ich habe jedenfalls schon (in nackter Form völlig unproblematische) HB mit Kappen versehen und alles von Stille bis Pfeiforgien erlebt. Der Knackpunkt ist dabei wohl der kleine Luftspalt zwischen Kappe und HB-Spule. Hast Du Glück, ist die Kappe sehr gut plan und liegt vollflächig auf, dann gibts kein Problem. Das weiß man aber nie vorher, und wenn man Pech hat, muss man die Kappe wieder ablöten und von vorne anfangen. Ich gehe also lieber auf Nummer sicher.
Man kann also die Kappe mit Wachs versehen, um sie am Schwingen zu hindern - was gar nicht so einfach ist, weil sie ja schließlich Löcher hat (also von außen was drüber kleben o.ä.). Am besten gibt man Wachs rein und erhitzt dann das Wachs, bis es schmilzt. Danach muss man zügig die Kappe drauf packen und erst mal mit einer Klammer fixieren, weil das Wachs recht schnell wieder hart wird. Aufpassen: Du willst ja nicht die Kappe verkratzen, also am Besten ein Stück Stoff unter die Zwinge legen! Das Wachs fixiert das Cover schon mal, danach lötet man die Kappe an die Grundplatte. Hier gibts vom Profi eine gute Anleitung zu diesen Punkten, leider nur auf Englisch, aber mMn gut verständlich:
http://www.mojotone.com/Humbucker-Cover-Video
Andere schwören auf einen kleinen Tupfer Silikon (auf die Seite ohne Löcher). Da braucht man natürlich keine Hitze. Ich hab es allerdings noch nicht ausprobiert, also ohne Gewähr...
Ganz wichtig fürs Löten: einen starken Lötkolben benutzen, der schnell viel Hitze produziert. Allerdings keine Lötpsitole, denn die kann den Magneten schwächen, da das Netzteil direkt in der Pistole sitzt und unter Umständen ein recht starkes Magnetfeld produziert, das man dann auch noch hin und weg bewegt. Vor der ganzen Arbeit sollte man übrigens an der Grundplatte und der Innenseite des Covers an den beabsichtigen Lötstellen die Beschichtung runterkratzen, da das Lötzinn sonst sehr schlecht haftet.
Gruß, bagotrix
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Witzigerweise schreiben dir Jungs bei Rockinger tatsächlich was von Kappenpfeifen. http://www.rockinger.com/index.php?cat=WG11
Wie gesagt - ich kenn's so nicht. Und bevor eine tiefgezogene Metallkappe als "Membran" funktionieren kann, muß da schon 'ne ordentliche Menge Energie draufgegeben werden, denke ich.
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Das dachte ich auch immer, deshalb hab ichs ja auch erst ohne Wachs probiert... Was ich erlebt habe, ist aber auch kein klassisches Feedback, sondern ein sehr hochfrequentes Pfeifen (Mikrofonie). In diesen Bereichen reicht natürlich schon sehr wenig Energie, um Eigenschwingungen zu erzeugen. Und es war auch so, dass es aufhörte, wenn ich den Finger auf das Cover drückte, die Ursache muss also dort gelegen haben.
Gruß, bagotrix




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