Tonstudio - was würdet ihr bezahlen?
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Hey Ho!
Genauso sieht es aus! Sehr gut gesagt. Viele Musiker haben einfach gute Ideen und können diese absolut nicht umsetzen - das ist sehr schade. Die ganze Sache als "Eintrittsticket" zu betrachten, einen Record als Ticket für die Musikwelt darzulegen finde ich sehr passend.^^ich als Hobby-Musiker/Band mit einem Auge schielend auf den Durchbruch will natürlich zu kleinen Preisen (weil es kommt ja noch nix rein) möglichst Zutritt zu dieser großen Welt haben und weiß, dass ich dafür ein Eintrittsticket lösen muss ...
Nein, kenne ich nicht, ich schau mal nach!Sach mal: kennst Du den user rockbuerosued oder das, was er da im Süden Deutschlands macht?
Ich denke, da gibt es einige Gemeinsamkeiten ...
Ich hab noch nie ein Studio gesehen, indem man ein Boollet und Inlay bekommt, aber es stimmt natürlich das man mehr anbieten muss. Sowas kann man sicher auch in Angriff nehmen.ich würde wenn dann ein komplettes demo in pauschale haben wollen (sprich ein ganzes wochenende von freitag bis sonntag) und würde mir das ganze so 300-400€ kosten lassen. vielleicht auch noch ein paar euro mehr wenn irgend ein mehraufwand für den techniker damit verbunden ist (aufwendige instrumentierungen, aufwendige mischung mit viel automations-zeugs)
dafür will ich dann ein pressfertiges master mit label und booklet. wenn ich dann noch angebote für merch-zeugs bekomm oder vielleicht sogar ein video, homepage und so weiter, freu ich mich wie ein schnitzel und zahl auch noch extra. wie genau da die preise in den anderen branchen sind kann ich dir aber leider nicht wirklich sagen. ein kumpel von mir macht beispielsweise designs für 50-100 euro. müsstest halt schaun was du dir da für leute mit ins boot holen kannst.
Video ist da schon etwas komplizierter, da son´e Kamera und die Abnahmetechnik sehr sehr teuer ist und man dazu auch mehr als einen Mann benötigt. Ich mache sowas mal ganz gerne mit einem normalen Mittschnitt einer Kamera bei nem Live-Gig, hört sich aber auch dementsprechend an und einem fehlen viele Szenen.
Hier mal ein Beispiel von meiner Band, falls es euch interessiert:
Seebrückenfest Graal Müritz: http://home.arcor.de/foolproof_hp_vi...ket_format.wmv
Hanse-Sail07: http://home.arcor.de/foolproof_hanse...Sail_Video.wmv
Aber bitte nur als Beispiel betrachten, ich weiß es ist net allzu doll^^.
Gruß, Ani
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Es gibt ja auch die Möglichkeit, mit anderen zu kooperieren ...
Man muss nicht alles selbst machen, aber wenn man gute Empfehlungen hat (die und die machen ganz gute Videos zu nem guten Kurs), dann fühlt man als Kunde auch schon mehr ernstgenommen und geholfen als wenn es einfach nur heißt: ham wa nich - jibt´s nich - keene ahnung ..."Die Triangel sei mit Dir und ihr Klang soll Deine Tage versüßen."
(Botschaft des Indianerhäuptlings Tin Nie Tus an die Ohren der Welt)
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Der Preis sollte sich halt danach richten:
-Qualtät der Aufnahmen (abmischen, Mastering usw.)
-Cover Gestaltung Artwork usw.
-Wie viele CD's werden gepresst
-Wie viele Tontechniker/Mitarbeiter sind im Preis in begriffen
-Ausstattung des Studios (Vom bereitgestellten Equipment bis hin zu sämmtlichen Funktionen und der Aufnahmetechnik)
Ein Tonstudio das nur Amateur Demo Aufnahmen hin bekommt, sollte auch keine 300 Euro pro Tag verlangen.
Denn Amateur Demo Aufnahmen bekomme ich auch selber hin, dazu brauche ich kein Tonstudio
Wer hunderte von Euronen pro Tag verlangt, sollte auch ein Endprodukt liefern, das mit einer proffessionell produzierten Nightwish CD mithalten kann.
Aber Tonstudios sind wohl eher etwas für reiche Leute.
Ca. 300 Euro Miete pro Tag ist ja auch nicht gerade billig.
Ich bin doch kein Geldscheisser!
Ein Tonstudio muß ja auch die ganzen Kosten decken können ( Strom, Miete, Löhne der Mitarbeiter, Wartung des Equipments, Neuanschaffungen usw.)
Und deswegen wird das wohl auch nicht gerade so billig sein, schade eigentlich.
Von daher ist der beste Weg: Sich komplett selber zu produzieren
Dann muß man sich wenigstens nicht mit teuren Studiomieten rum schlagen.
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wenn du den thread gelesen hättest wüsstest du dass es um ein ausgewachsenes heimstudio geht mit mehr qualität als T.bone ins tascam interface geknallt. dafür finde ich 100-200 pro tag/song angemessen.
und für eine professionelle aufnahme (nightwish kann man da guten gewissens dazu zählen), geh ich in ein professionelles studio. daran wird nie ein weg dran vorbei führen. und da sind wir preislich in einer liga, die ohne geldgeber nicht bezahlbar ist.
wenn du mit der von dir selbst produzierten qualität zufrieden bist, dann gratuliere zu deinem recording talent, aber nimm rücksicht auf die leute die es sich selbst nicht zutrauen eine ordentliche demoproduktion im wohnzimmer durchzuziehenSound Nerd - recording/mixing/live sound
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Ich glaube, daß die Marklücke zwischen "kleines, unbekanntes Studio" und "selbermachen mit USB-Interface und T-Bohne" nicht wirklich existiert.
Die Homerecordingforen sind voll mit "was ist das beste xxx unter 300EUR"-Threads - aber kaum jemand fragt nach willigen Homerecording-Typen, die günstig arbeiten.
Der Grund dafür ist meiner Meinung nach folgender:
Der Markt für so ein Low-End-Studio besteht im wesentlichen aus Kunden, bei denen im allgemeinen arge Finanznot herrscht. Zumeist jüngere, unerfahrene Bands, die noch nie in einem professionellen Studio gearbeitet haben. Finanzielle ambitionen sind nicht die primäre Antriebsfeder, man spielt auch für lau aufm Schulfest.
Dieser Band jetzt klarzumachen, sie solle für ein nicht-professionelles Produkt Geld in einer Größenordnung ausgeben, bei der man auch eine Recording-Grundausstattung zusammenzukriegen (meint), wird schwer.
Schließlich erscheint grade einer unerfahrenen Band die Möglichkeit, im Proberaum allein, ungestört, sich nicht vor einem Profi genierend, aufnehmen zu können, sehr attraktiv, grade weil man VIEL Zeit hat für die man nicht bezahlt.
Es mag vielleicht etwas übertrieben sein, aber ich teile den Markt in drei Gruppen auf:
Anfängerbands - s.o., die kaufen semipro-Equipment, um selber aufzunehmen.
Ambitionierte bands - die haben selber schon semipro-Equipment, und gehen in ein "richtiges" Studio.
Profis - naja, Kommentar unnötig...?
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Nee ich bin kein Profi-Produzent.
Aber ich versuche es halt erst mal ohne ein professionelles Tonstudio.
Es macht einem doch auch viel stolzer, wenn man sagen kann, das man alles selber produziert hat.
Und gerade als Perfektionist, ist ein Tag im Studio doch zu wenig.
Wenn eine Studiomiete pro Tag aber schon bei so ca. 200 - 300 Euro liegt.
Wieviel soll ich denn dann bezahlen, wenn ich das Studio ein paar Monate benötige
So das ich nicht so unter Zeitdruck stehe, und auch verschiedene Takes/Versionen eines Songs einspielen kann.
Solange bis der Song perfekt eingespielt ist.
Das Geld was ich in die Studiomiete stecke, könnte ich ja auch in professionelles Recording Equipment stecken.
Da hätte ich dann langfristig gesehen vielleicht sogar mehr von, weil ich dann einfach ungebundener arbeiten kann.
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Sowas ist dann aber schon weit weg von dem, was man in einem Studio für 200-300€ am tag macht. Das ist imho eher etwas, wo man mit der Band hinfährt, jeder die gewählten Songs (wohl 4 bis vielelicht 8 oder so) im FF beherrscht und dann in möglichst wenig Takes das ganze so schnell wie möglich durchhaut, um einen guten Querschnitt des könnens der Band und gescheiter Aufnahme Quali zu bekommen. Eine Demo oder Debut EP vielleicht.
Wer Monatelang sich ins Studio setzen will hat dann meist schon so hohe Ansprüche, die ein Studio in der oben genannten Preisklasse schon nicht mehr erfüllt. Das hört sich eher nach Profi Produktion an, mit den entsprechenden Geldgebern, und auch sonst nicht zu verwirklichen. Außer du schaffst dir wirklich dementsprechendes Zeug an.
Dann fehlt aber immer noch das Know How der Bedienung selbigens, wahrscheinlich auch die entsprechenden Räumlichkeiten und so weiter.
Wir selber haben uns gerade ein Home Studio eingerichtet. Da wollten wir gegen eine Kleine Summe befreundete Bands auch produzieren. Auf Paket Basis. Aufnahme von so und so viel Songs, mischen und eine kleine Summenbearbeitung (Mastern möchte ich das noch nicht nennen ^^) und dafür dann nicht über 300€ im Standard Rock-Besetzung.
MfG BadgaProberaum taugliche Gesangsbox? Tapco Thump oder dB Technologies Basic 200
Bilder-Story zu unserem Homestudio-Bau
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Hm, also was nichtrauscher geschrieben hat stimmt schon irgendwo.
Ich bekenne mich jetzt auch mal zu diesen "Anfängern", die sich Zeugs kaufen und aufnehmen wollen.
(Nur tu ichs nicht, weil wir ne Band Demo brauchen, sondern weil Recording mein größtes Hobby ist)
Wenn 'ne Band zu mir kommen würde und sagen würde: Hey, wir wollen 'n paar Songs bei dir aufnehmen, wie viel verlangstn dafür? - Dann würd ich irgendwas zwischen 50 und 100 € verlangen.
(Um mal deine Ausgangsfrage von der anderen Seite aus zu beantworten)
Falls ihr jetzt noch wissen wollt, was ich so mach:
http://www.wolle-homerecording.de.tl/Aktuelles.htm
P.S. Equipment Geraffel stünde da auch auf der Homepage.Unsere Band: www.myspace.com/blockheadsmusic
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klar, aber eine cd die nicht zum "auf myspace stellen" produziert wird sondern ein PRODUKT für den verkauf werden soll verlangt einfach nach einem profi. sowas geht zuhause halt mal nicht, das wird dir spätestens bewusst werden wenn du versuchst einer plattenfirma klar zu machen dass du dich selber produzieren willst.
aber klar hängt es eben von deinem persönlichen anspruch ab. bist du schüler/arbeiter, der musik macht, oder bist du eben musiker von beruf. ich will hier niemanden anfeinden, aber ich bin in den genuss gekommen diesen unterschied am eigenen leib zu erfahren. ein musiker braucht das studio nicht monate lang um einen song perfekt einzuspielen und auszutesten wie's am besten klingt. da is eine professionelle (vielleicht unromantische) einstellung da, die eben dazu führt dass pro tag ein-zwei songs fix und fertig eingespielt werden. sowas äußert sich dann als kosteneffizienz und ist in professionellen kreisen ein wort das zu leuchtenden kinderaugen führt.
heimstudios sind in meinen augen zum probieren da... das zeug is billig (im sinne von man muss keinen kredit dafür aufnehmen) und man brauch kein techniker sein um damit sinnig umgehen zu können. trotzdem, damit produziert man keine musik.
sorry wenn ich das jetzt so sage, aber ein usb interface is halt mal ein spielzeug für zuhause. damit kann und will glaub ich niemand ernsthaft bzw kommerziell arbeiten. ich zumindest mal nicht.
300 euro sind für ein studio MIT TECHNIKER (!!) wirklich sau sau sau billig. aber was meinst du warum es plattenfirmen und produzenten gibt? seit vor ein paar jahren das ganze digitale recorden so deppeneinfach (sorry) geworden ist, produzieren eh massig bands selbst cds und verscherbeln sie über ihr selbst gegründetes pseudo-label. alles samt minderwertige qualität wofür man normalerweise keine 10€ verlangen dürfte, aber so kann man sich als rockstar fühlen ohne einer zu sein, und das alles zum taschengeld budget. auch wenns für viele nicht mehr glaubwürdig erscheint, aber es gab mal zeiten, als bands einen plattenvertrag brauchten um aufnahmen machen zu können. und damit sie den bekamen mussten sie an sich arbeiten, viele viele gigs spielen, und gute musiker werden.
die art von natürlicher auslese findet heutzutage aber nur mehr begrenzt statt weil ja sowieso jeder dahergelaufene gitarrist sich auch recording engineer schimpft weil er zu weihnachten guitar-rig bekommen hat und damit ne aufnahme hinbekommt bei der sich die gitarre auch tatsächlich ein wenig nach gitarre anhört.
naja ich bin vom thema abgekommen. man möge mir verzeihenSound Nerd - recording/mixing/live sound
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irgendwie hört sich das alles nicht wirklich durchdacht an - was willst Du erreichen?Wenn eine Studiomiete pro Tag aber schon bei so ca. 200 - 300 Euro liegt.
Zeit totschlagen und Geld vernichten oder mit einer guten Demo Gig's bekommen?
Sorry daß ich das so hart Ausdrücke, aber wenn eine Band sich in ihrem Proberaum darauf konzentriert, ihre Musik so perfekt wie möglich zu spielen und mit einem klaren Konzept in ein gutes Studio geht, dann brauchts da keine Tage oder Monate. Ein Tag für 3-5 Aufnahmen sollte dann realisirbar sein. Dann habt ihr eine Demo-CD in der Hand, die einen Veranstalter überzeugen kann und dann gibt es auch Gig's und die Kosten für das Studio haben sich schnell amortisiert.
Sparen ist gut, aber an der falschen Stelle kostet es richtig Geld! und 'Billig' heiß immer auch verminderte Qualität - nicht zu verwechseln mit Preiswert
Horst
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Theoretisch gibt es keinen Unterschied zwischen der Theorie und der Praxis. Praktisch stimmt das aber nicht.
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Also reden wir doch nicht um den heißen Brei herum...
Das:
"Ich möchte mit meiner Band eine CD aufnehmen die dann von einem Label übernommen wird, dazu ein MTV - mäßiges Video macht und 5 stellige Auflagen unter die Leute bringt, ABER ich habe kein Geld..."
...gibt es nicht! (die 1-2 Ausnahmen wo das funktioniert hat fallen statistisch mal unter den Tisch)
Eine professionelle Produktion verlangt auch mehr als sich mal eben für ein Wochenende in ein Tonstudio einzuschließen und hinterher mit 10-12 fertigen Songs rauszukommen. Die Faustregel: Pro Song: 1 Tag aufnehmen, 1 Tag editieren, 1 Tag mixen macht aus einem Album schon mal gerne einen Monat Produktion ohne Mastering... bei entsprechend guten Musikern kann man die Zeit schon mal reduzieren, aber der kommerziell interessante Bereich der Musik hat auch noch ein klein wenig andere Ansprüche als mal eben ein paar Drums reinhauen, Bass zocken, 2-4 Gitarrenspuren einspielen und nen Lead - Gesang drüberklatschen, das Thema Sound - Entwicklung mal außen vorgelassen. Ein Album an einem Wochenende aufgenommen wird auch genau so klingen! Internationale Produkionen arbeiten aus diesem Grund mit Studiomusikern und das auch im Rock/Metal - Bereich.
Das ist vielleicht zu schwarz/weiß gemalt, aber irgendwo muss doch auch mal etwas Realismus rein.
Und wo kommt denn der Irrglaube her, dass man ein komplettes Album in 3 Tagen aufnehmen, mixen und mastern kann? Ein Sänger der in 3 Tagen 12 Songs einsingt ist entweder genial und produziert nur Firsttakes (wobei sich die Frage stellt, was der dann bei einer Hinterhofband macht) oder wird nach 3 Tagen so klingen wie ne Blechdose. Und wenn man es vernünftig machen will braucht man zum mixen und editieren eines Songs nun mal mindestens einen Tag und das ist 1 Tag Studiozeit und keine Zeit die der Techniker hinterher einfach so zusätzlich reinsteckt.
Und Sound entsteht auch mal nicht so nebenbei... ich habe Produktionen erlebt, bei denen ein halber Tag dafür aufgewendet wurde nach einer passenden Snare zu suchen. Einen oder mehrere Gitarrenamps zu mikrofonieren und einen passenden Sound einzustellen ist auch keine Sache von ner halben Stunde, da kann, wenn man es vernünftig macht, auch gerne mal ein halber Tag für draufgehen.
Ein Album an einem Wochenende aufnehmen wird auch genau so klingen, nämlich unsauber, langweilig (da kaum Zeit für Details) und schlecht.
Was kann dann eine Band tun?
Ganz einfach... hocharbeiten und den Arsch hochkriegen.
Mit kleinen Aufnahmen der wichtigsten Songs anfangen, damit bewerben, Auftritte spielen, Geld sparen.
Eine Albumproduktion auf realistischem Niveau planen und dafür alles tun, damit sie mit den gegebenen Mitteln das beste Ergebnis erzielt. D.h. man kann sich keinen Monat Studio leisten? Aber man kann sich beliebig lange in den Proberaum zurückziehen und eine Vorproduktion machen, alle Songs aufnehmen, so ausproduzieren, als gings um ne Grammy - Nominierung und so lange spielen bis alles spielerisch perfekt drinnen ist. Dann setzt man sich hin und überlegt wie man die Aufnahmen gestalten kann... komplette Produktion zu teuer, aber euer Gitarrensound ist passabel? Dann lasst die Drums für euer Album an einem Wochenende in einem guten Studio aufnehmen, nehmt Gitarren und Bass selber auf und geht mit den Vocals wieder in ein Studio. Dann ein Studio für den Gesamtmix suchen.
Sry, wenn ich vielleicht ein wenig unwirsch klinge, aber manchmal fehlt mir da einfach der Realismus... Preise von ~300€ sind nun mal schon günstig für eine brauchbare Qualität und das sind auch keine Studios die keine Unkosten haben, davon geht ein Teil für die laufenden Kosten weg, Steuern, Versicherungen, Miete, Abschreibungen etc... der Techniker wird sich nen Ast freuen, wenn er von dem Geld effektiv wesentlich mehr als 10-15€ pro Stunde bekommt.
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Genau so isses

Als wir 2005 unser Konzert zum 20jährigen Bandbestehen live mitschneiden ließen, um eine Doppel-CD daraus zu machen, haben wir erstmal ein halbes Jahr lang keine Gage ausbezahlt, sondern alles schön im Topf gelassen. Die 40 Spuren haben wir vom PA-Verleiher aufzeichnen lassen (bezahlt incl. PA von den Eintrittsgeldern). So. Mit diesem Material sind wir ins Profi-Studio, waren ca. 10 Tage beim Mixing dabei (jeweils ein paar Stunden). Die meiste Zeit dort kostet die Arbeit, die eigentlich keiner sieht (Spuren säubern, z.B.)
Das Studio haben wir durch unsere Rücklagen bezahlt und glaubt mir, das waren keine 300 Euro pro Tag, das alleine kostet die Anwesenheit und das Know-How des Technikers, ohne dass der ein einziges Knöpflein dreht.
... vor allem, außer ein paar einzelnen Overdubs waren die Spuren ja schon vorhanden.
Klar, war haben uns diese Produktion einiges kosten lassen, wollten aber bewusst nicht halbherzig an die Sache rangehen.
Und letztendlich haben wir ein Produkt in Händen, was wir guten Gewissens verkaufen, weitergeben und für weitere Werbung für uns nutzen können. Sogar richtig stolz drauf sein darf man auch.
Gruß
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Ich weiß es! Von dem Steppenwolf-Album wo auch Born to be wild drauf ist.

Nur, waren das gaaaanz andere Zeiten, und ich verwette meinen Allerwertesten, daß die Jungs so eingespielt waren, daß es egal war, wann sie mit dem Material in's Studio gehen.
Aber prinzipiell hast du 100% Recht!
www.KIDRON.de
...für IHN nie zu laut!
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Na ja - zum Teil ist es Unkenntnis.Zitat von Navar:
Und wo kommt denn der Irrglaube her, dass man ein komplettes Album in 3 Tagen aufnehmen, mixen und mastern kann?
Bei den ersten Aufnahmen haben wir auch erst bemerkt, wie viele Fehler oder Ungenauigkeiten wir als Instrumentalisten drauf haben. Die gehen halt sonst im Bandgefüge unter.
Oder was für eine Umstellung das ist, statt mit der Band plötzlich nach Klick und nem rough mix einzeln einzuspielen. Dass man da 4 oder 5 takes braucht ...
Oder dass das mit dem sound doch nicht einfach so ist, dass man sagt: na ja - eigentlich so wie jetzt, nur halt so ein bißchen brillianter und mehr Zerre und man muss die gitarre natürlich volle suppe und vorne hören, aber auch nicht so aufdringlich ...
Oder dass das mit dem sound, den man in der band eigentlich haben will, noch gar nicht so ausdiskutiert ist. Dass plötzlich alle mehr und was anderes wollen, weil es jetzt möglich ist, da noch dran rumzuschrauben ...
Oder einfach wie halt viele auch glauben dass man mit nem Anfängerset halt doch fast so einen Mördersound hinbekommt: man muss doch nur mal in 90% der gitarrenthreads gucken: ein metallica-amp für 250 €, eine saugute PA für 200 € ....
Wieso sollen gerade im Tonstudio-Bereich die Erwartungen von vielen Musikern rationaler und praxisorientierter sein?
x-Riff"Die Triangel sei mit Dir und ihr Klang soll Deine Tage versüßen."
(Botschaft des Indianerhäuptlings Tin Nie Tus an die Ohren der Welt)
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