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Thema: Wort gesucht!

  1. #1
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    Wort gesucht!

    Hi.
    Kann mir jemand helfen.
    Und zwar suche ich den Ausdruck, den man benutzt wenn man auf die Saite gnaz leicht den Finger legt und damit die Obertöne produziert!?
    Kann mir jemand sagen woher das WOrt stamt und was es bedeutet! Ich weiß nur noch das es etwas mit "Fla" war.
    Flaguette oder so ähnlich!


    Gruß

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Gitarrenmensch

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    edit: der unter mir hat recht...damn hab ichs mir all die jahre falsch gemerkt den namen^^
    G-Man ist zurück!
    Meine ultimative Blog-Bla website! Besucht mich! Welcome!
    Schaut es euch an, kommentiert, und bei Fragen, Kommentare, Kritiken oÄ schreibt mir einfach! MFG Gitarrenmensch

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von 7 Inch

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    Servus,
    du bist nah dran, man nennt das Ganze "Flageolettton".
    Kannst du auch hier unter Wikipedia nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Flageolettton

    Cheers
    Exterminate all rational thought. That is the conclusion I have come to. - Bill Lee, Naked Lunch

  4. #4
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    Caputo ist offline
    herzlichen dank.
    Weiß jemand was das Wort auf deutsch bedeutet? bzw. die abstammung?

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von 7 Inch

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    Keine Ursache.
    Flageolett ist eine alte Bezeichnung für Flöten. Mehr Infos musst du Dir schon selber aus dem Netz filtern.

    Gruß
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  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Matkra

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    Das ist eine sehr interessante Frage.
    Tatsächlich geben die meisten Französisch-Wörterbücher als
    Übersetzung für "flageolet" das deutsche "Flageolett".
    Allerdings habe ich dadurch gelernt, dass es eine Bohnensorte
    gibt, die auf französisch ebenfalls "flageolet" heißt.
    Ich habe mal im Latein-Wörterbuch geguckt, da das Wort
    doch sehr französisch anmutet und das ja eine romanische Sprache ist.
    Mein verwertbares Ergebnis war das Wort "flare" (blasen).
    Es gibt/gab ja eine Flötenform, die diesen Namen trug.
    Wikipedia sagt dazu:
    Der Begriff Flageolett wurde bereits seit dem 13. Jahrhundert als allgemeine Bezeichnung für Flöten verwendet. Im 16. Jahrhundert bezog er sich aber zunehmend auf eine spezifische, in Paris übliche Bauform: das so genannte Französische Flageolett.
    Und falls das nicht bekannt ist (ich weiß es auch erst, seit ich über Flageoletts
    gelesen habe): Es gibt ein (wohl sehr hohes) Orgelregister mit diesem Namen.

    Also zusammengefasst: Das Wort "Flageolett" bezeichnete ursprünglich
    Flöten (von flare, lat.: blasen) und die Obertöne auf Saiteninstrumenten
    erinnerten wohl an Flötentöne, weshalb irgendwie der Begriff Flageolett
    zu einem Begriff für Obertöne wurde.
    Nichtsdestotrotz halte ich "Oberton" für die akkurateste deutsche Übersetzung.

  7. #7
    Mod Streicher/HipHop Avatar von cello und bass

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    cello und bass ist offline
    Hi Caputo,

    wenn du dich für Flageoletts interessierst, lies dir den Thread http://www.musiker-board.de/vb/strei...timmger-t.html mal duch, dort wird auch das Stimmen mit denen (von mir ) erklärt.

    Grüße Cello und Bass

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von miss kathy

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    miss kathy ist offline
    Wenn wir schon mal beim Thema Flageoletts sind: Anmerkenswert ist, denke ich, auch die Tatsache, dass alle sog. "natürlichen" Flageoletts (solche, die durch Auflegen des Finger auf der leeren Saite hervorgerufen werden) Bestandteile der Obertonreihe des jeweiligen Grundtones sind, die jene in der (rein Ton-, nicht Oktavenbezogenen) Abfolge Oktave - Quinte - Quarte - gr. Terz - kl. Terz... zulässt.
    Bis hierhin ein recht nützliches und soweit überschaubares Spektrum; wem das nicht reicht, dem bietet sich ferner noch die Möglichkeit der "künstlichen/unnatürlichen" Flageoletts; sie werden durch einen fest gegriffenen Ton (meist Daumen, in richtiger Lage und mit nicht allzu zierlichen Händen kanns auch der Zeigefinger tun) und einen weiteren, leicht aufgelegten Finger erzeugt und ermöglichen das Spielen von Flageoletts in jeder beliebigen Reihenfolge und Tonhöhe. Unangenehme und nicht unbedingt einfache Technik, kann jedoch das Spielen ungünstig notierter Flageoletts erleichtern, wenn man denn das Pech hat, an solche zu geraten.

  9. #9
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    chaosx4xlife ist offline
    kathy, du spielst cello, oder? auf der geige wird naemlich alles, was man beim kuenstlichen flageolett versucht, ausser zwei oktaven drueber verdammt schwer zu realisieren, oder kannst du dir nen geiger vorstellen, der mit dem daumen aufs griffbrett drueckt. quinte geht vllt. grade noch so ,aber allet andere, nee, sach ich da ,nich mit mir...
    gruesse vom chaosgeiger

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von miss kathy

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    Jab, rüschdüsch, hätt ich vllt. noch dazu schreiben sollen, dachte allerdings vom Cello ausgehend, da ja auch vom Stimmen durch Flageoletts die Rede war, sry

  11. #11
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    chaosx4xlife ist offline
    theoretishc muesste das ja aufner geige auch gehn ,wird aber wohl schwierig....ich habs bisher auch ur aufm kontrabass gesehn

  12. #12
    Mod Streicher/HipHop Avatar von cello und bass

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    cello und bass ist offline
    Einige Gitarristen lieben auch die künstlichen Fl.s. Die haben natürlich auch mehr Spielraum dabei als Geiger...
    Neulich hab ich mal eine Kabarettistin mit Cello gesehen, die mit NATÜRLICHEN Fl. in sehr hoher Lage - da liegen sie natürlich eng beieinander gemäß der Obertonreihe - "amazing grace" gespielt hat - war .

  13. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Matkra

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    Matkra ist offline
    Meinst Du zufällig Rebecca Carrington?
    Ihre Dudelsack-Imitation mit dem Bordun-Gebrabbel
    mit dem Mund ist absolut zum Schießen!

  14. #14
    Mod Streicher/HipHop Avatar von cello und bass

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    Zitat von Matkra Beitrag anzeigen
    Meinst Du zufällig Rebecca Carrington?
    Ihre Dudelsack-Imitation mit dem Bordun-Gebrabbel
    mit dem Mund ist absolut zum Schießen!
    Trefferquote von 95% .

    Ich werd den Namen mal googeln (was für ein tolles deutsches Wort ) und dann hier editieren.

    Greets Cello und Bass

  15. #15
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    die gitarristen machen das doch aber anders mit den kuenstlichen-bzw. artificial harmonics- da wird die saite mit der plektrumhand beruehrt, schade, dass das auf der geige net geht, aber am ende waeren die toene ja sowieso viel zu hoch, als dass noch jemand zuhoeren wollen wuerde.

  16. #16
    Helpful & Friendly User Avatar von suamor

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    suamor ist offline
    Ein Stück für "künstliches" Flageolett stammt von Bartok (rumänische Tänze), das sich nicht nur durch fortschrittlichere Rhythmik auszeichnet, sondern auch dadurch, daß man jeden Ton in einer anderen Lage spielen darf. Meinen Noten zufolge Bartok-Szekely UE 8474 (letzterer hat das ganze transkripiert für Geige und Klavier).

    Reinhard

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