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Hugo Chavez: 240.000 Euro für Schuhe und Kleidung

  1. #16
    v.i.S.d.P. Threadersteller Avatar von Johannes Hofmann

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    Zitat von GEH Beitrag anzeigen
    Naja, also mir geht es so, dass ich eine gewisse Erwartung an eine Person als Repräsentant habe, völlig unabhänig davon, welche politische Gesinnung dahinter steht.
    Ok, gönnen wir ihm pro Jahr 10 bei Armani gescheiderte Uniformen + 10 Paar adäquater Schuhe...

    da kommen wir - Toplevel vorausgesetzt - vielleicht auf 50.000€ - niemals aber 240.000...

    Aber auch 50.000€ für Klamotten sind viel, wenn in meinem Land die Leute hungern.

    Aber Kritik an Sozialisten ist nicht opportun. Meckern wir lieber wieder über Ulla Schmidt und ihre Dienstwagen-Peanuts

  2. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von vanderhank

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    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    Aber Kritik an Sozialisten ist nicht opportun.
    Unsachliche Kritik ist nicht opportun. Und wer gern polemisiert, der darf dann auch kein Glaskinn haben, denn sonst klingt das ein bisschen nach "Wasser predigen und Wein trinken..."

    Gruß
    Hank
    Ich bin nicht der Hauptverantwortliche für die schwedische Bevölkerungsexplosion!

    http://www.musiker-board.de/diverses...er-thread.html

    Irgendwo ist es grad fünf Uhr.

  3. #18
    Registrierter Benutzer Avatar von jackson

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    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    Sarkozy ist ein Mensch, der auf Großem Fuße lebt und sich mit schönen Frauen umgibt... er hat nie etwas anderes behauptet.

    Im Prinzip ist mir auch egal was der venezuelanische Staatspräsident tut... und wenn sein Volk hungert während er 240k€ für Klamotten rausballert, ist das des gute Recht des Volkes in Venezuela. Die Engländer leisten sich ja auch eine Königin mit Schlössern, Pomp und Gloria.

    Meine Kritik geht eher dahin, dass ich dachte, im "Sozialismus" soll das anders sein.
    Meine Kritik geht dahin, dass Chávez als leuchtender Stern des Sozialismus (was immer auch mit diesem Begriff assoziiert wird) gesehen wird, der Unterdrückung in Süd- und Mittelamerika beendet - dies aber trotz Ölmilliarden nicht mal in Venezuela hinkriegt. Aber Klamotten kaufen kann er - und wenn er auf Bildern "Grünzeug" trägt, dann versorgt er vermutlich Mätressen - ach nee - die gibt's ja auch nicht im Sozialismus? ... toller Präsident!
    Merkel und Berlusconi schmeissen auch Parties für Ackermann oder Parties mit Prostituierten und Models während Millionen in ihren Ländern auf der Strasse sitzen und hungern, ihr Dach überm Kopf verliern, keine Arbeit finden von der man leben kann und Ausbeuterkonzerne und -Firmen in ihren Ländern unterstützen, für Misstände in Pflegeheimen sorgen durch ihre Politik etc pp....
    bury me out in the prairie where the buffalo used to roam where the canada geese once filled the sky and i won't be far from home
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  4. #19
    Mod/Red/Kannnix Avatar von Samuel_Groth

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    Zitat von jackson Beitrag anzeigen
    Merkel und Berlusconi schmeissen auch Parties für Ackermann oder Parties mit Prostituierten und Models während Millionen in ihren Ländern auf der Strasse sitzen und hungern, ihr Dach überm Kopf verliern, keine Arbeit finden von der man leben kann und Ausbeuterkonzerne und -Firmen in ihren Ländern unterstützen, für Misstände in Pflegeheimen sorgen durch ihre Politik etc pp....
    Olle Kamellen.

    Halten wir einfach fest, dass sich die Wirtschafts- und Politiksysteme darin gleichen, dass Sch**** immer oben schwimmt, Macht korrumpiert, Ideologien immer toll sind solange sie sich nicht dem Praxistest stellen müssen und das gemeine Volk zu dumm ist Systemversagen (rechtzeitig) zu erkennen bzw die Implementation Gap zu beseitigen.
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  5. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von jackson

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    Zitat von Samuel_Groth Beitrag anzeigen
    Olle Kamellen.
    aber auch weiterhin mehr als relevant und man braucht nicht lange warten bis z.B. hier in D die nächsten Skandale betreffs Verwicklungen mit Atomindustrie und Pharmakonzernen etc auftauchen. Darüberhinaus wird hier die 2- oder 3-Klassenmedizin für noch genug sozialen Sprengstoff sorgen.
    Und man braucht garnet nur auf Chavez schauen. Es gibt genug korrupte Regierungscliquen und Dynastien , die in der Geschichte den Sozialismus für ihre Zwecke missbraucht haben.
    Der Sozialismus ist deshalb nicht totzukriegen. Es liegt an den unfähigen Menschen, die an die Macht kommen!
    Geändert von jackson (30.10.2009 um 11:42:28 Uhr)
    bury me out in the prairie where the buffalo used to roam where the canada geese once filled the sky and i won't be far from home
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  6. #21
    Mod/Red/Kannnix Avatar von Samuel_Groth

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    Zitat von jackson Beitrag anzeigen
    aber auch weiterhin mehr als relevant und man braucht nicht lange warten bis z.B. hier in D die nächsten Skandale betreffs Verwicklungen mit Atomindustrie und Pharmakonzernen etc auftauchen.
    Klar. Was ich oben sagte gilt weltweit, zu jedem Zeitpunkt in der Geschichte, natürlich auch in Deutschland. Da braucht man sich nichts vormachen....

    Zitat von jackson Beitrag anzeigen
    Und man braucht garnet nur auf Chavez schauen. Es gibt genug korrupte Regierungscliquen und Dynastien , die in der Geschichte den Sozialismus für ihre Zwecke missbraucht haben.
    Der Sozialismus ist deshalb nicht totzukriegen. Es liegt an den unfähigen Menschen, die an die Macht kommen!
    Natürlich, an denen liegt es ja immer. Das gilt aber auch für jede Weltanschauung, nicht nur für den Sozialismus. Ich verweise da nochmals auf meinen obigen Beitrag.

    Scheint ja geradezu so als wären Ideologien einfach nicht für Menschen gemacht, hmmm? Ob das wohl daran liegt, dass ihnen (den Ideologien) immer irgendein Menschenbild zugrunde liegt? Und das Menschen letztlich (leider?) doch Individuen sind, von denen sich zumindest einige einfach nicht in dieses Bild quetschen lassen, die dann mit dem Rahmen auch gleich das ganze schöne System sprengen?

    Ja, der Sozialismus ist wahrlich nicht totzukriegen. Genauso wie die Demokratie und der Kapitalismus. In den Köpfen werden sie noch lange weiterleben und wer weiß....vielleicht gelingt es ja doch noch mal irgendwann alle Menschen gleichzuschalten. Und dann kann die Utopie/Dystopie ja endlich doch noch wahr werden.
    Geändert von Samuel_Groth (30.10.2009 um 12:06:38 Uhr)
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  7. #22
    Registrierter Benutzer Avatar von LostLover

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    Zitat von Samuel_Groth Beitrag anzeigen
    Olle Kamellen.

    Halten wir einfach fest, dass sich die Wirtschafts- und Politiksysteme darin gleichen, dass Sch**** immer oben schwimmt, Macht korrumpiert, Ideologien immer toll sind solange sie sich nicht dem Praxistest stellen müssen und das gemeine Volk zu dumm ist Systemversagen (rechtzeitig) zu erkennen bzw die Implementation Gap zu beseitigen.

    Ebenso olle Kamellen: kein System ist von Bestand. Weil die, die von der Korruption profitieren, jedwede Wachstums- und Veränderungsbestrebungen verhindern und das System damit anfällig und instabil machen.

    Auch nix neues: ein grosser Teil des Staatshaushaltes wird für Dinge "verbraten", die sinnlos scheinen. Tatsächlich reden wir hier aber von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen. Die Ausgaben des einen sind die Einnahmen des anderen. Wenn Chavez eine Viertelmillion Dollar aus dem Staatshaushalt für Klamotten ausgibt, ist das dann ein Skandal, wenn er ausschliesslich im Ausland kauft. Kauft er im Inland, ist es eine indirekte Subvention der heimischen Textilindustrie und sichert Arbeitsplätze. Dann wäre es auch noch ein Skandal, wenn er mit Hinweis auf die "Ehre, den Staatspräsidenten einkleiden zu dürfen" die Preise seiner heimischen Lieferanten unter die Schmerzgrenze drückt, so daß sie Verluste machen und in den Konkurs gehen. Oder mit Verweis auf den verschuldeten Staatshaushalt seine Rechnungen gar nicht bezahlt oder viel zu spät (wie viele deutsche Kommunen). Oder nur bei Verwandten kauft, damit ein Teil des Profits an ihn zurückfliesst. Das kann man hier aber alles nicht unterstellen.

    Wenn z.B die Bigband der Bundeswehr aus Mitteln des Verteidigungshaushaltes einmal im Jahr einen Betriebsausflug nach Aschaffenburg macht, um sich dort mit neuen Instrumenten einzudecken........würde ich mich freuen, daß Johannes einen schönen Extra-Umsatz in den Büchern hat. Andere schreien vielleicht, man könne von dem Geld besser kugelsichere Westen für unsere Jungs in Afghanistan kaufen. Wer braucht schon eine Big Band? Und jedes Jahr eine neue Trompete/Gitarre/Notenständer?

    "Verschwendung" ist manchmal auf den zweiten Blick nicht mehr so einfach zu beurteilen. "Skandale" in dieser Sparte werden werden nicht selten von "interessierten Kreisen" erzeugt und von den Medien unreflektiert, aber freudig erregt - in Aussicht auf mehr Klicks/Umsätze/Leser - auf Übergrösse aufgeblasen. Motto: "irgendwas bleibt immer hängen". Siehe die bereits erwähnte Ulla Schmidt.

    Tatsache ist ebenfalls: "Staat" bedeutet IMMER auch "Repräsentation" (also Bedienung eines Publikums: Staatsgäste, diplomatisches Corps, Medienvertreter und nicht zuletzt das eigene Volk) - und das kostet Geld. Es MUSS Geld kosten, weil es sonst keine Repräsentation ist. Je höher der diplomatische Status, desto sinnloser und grenzenloser die Verschwendung (und umgekehrt). Diplomatie ist nicht zuletzt Befriedigung von Eitelkeiten. Hugo Chavez ist da m.E. an der untersten Grenze des machbaren, wenn er sich international nicht komplett isolieren will.
    Geändert von LostLover (30.10.2009 um 12:27:00 Uhr)
    Factory Crew Band-Blog
    http://www.myspace.com/freeacousticband
    "I can't even read notes. But I can teach someone how to make a guitar smoke." - Ace Frehley

  8. #23
    Registrierter Benutzer Avatar von oldboy

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    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen

    Aber Kritik an Sozialisten ist nicht opportun. Meckern wir lieber wieder über Ulla Schmidt und ihre Dienstwagen-Peanuts
    Sich selbst einen Sozialisten nennen, macht noch niemanden zu einem solchen.
    we don't need to kill what we don't need to eat
    Outspoken


  9. #24
    Registrierter Benutzer Avatar von saitentsauber

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    Zitat von oldboy Beitrag anzeigen
    Sich selbst einen Sozialisten nennen, macht noch niemanden zu einem solchen.
    Genau. Ich habe noch keinen ernsthaften Text über Chavez gelesen, der zu dem Schluss kommt, er sei Sozialist (siehe z.B. das Zitat in Wikipedia, wo eine Verknüpfung von radikaldemokratischen und caudillistischen Elementen diagnostiziert wird). Das heisst nicht, dass er sich nicht selbst als Sozialist sieht - oder irgendwann sehen wird. Vieles hängt diesbezüglich von der Entwicklung der innen- und außenpolitischen Situation ab; auch ein Fidel Castro war zunächst in der "Orthodoxen Partei" engagiert, die für eine eher nationalistische Politik eintrat.
    Im Übrigen wird hier manchmal der Eindruck erweckt, als sei vor Chavez in Venezuela alles in Butter gewesen und er dabei, das Land zugrunde zu richten. Tatsächlich wurde Veneuela über Jahrzehnte von einer (überwiegend weißen und städtischen) Oligarchie beherrscht - mit dem Ergebnis, dass trotz der Öldollars, die zeitweise reichlich flossen, lt. Wikipedia 1998 die Hälfte der Bevölkerung in Armut und ein Fünftel in extremer Armut lebte. Wer dann sieht, dass 8 Jahre später die Werte auf 40 bzw. 13% gesunken waren, beginnt zu verstehen, warum Chavez weiterhin so viel Unterstützung hat: Bei den Präsidentschaftswahlen 2006, die von EU-BeobachterInnen überwacht wurden und, in TÜV-Sprache übersetzt, trotz einiger Mängel eine Plakette bekamen, erhielt er knapp 63 Prozent.
    Wollte mich kurz fassen. Mehr findet sich hier und in der dort verlinkten CEPR-Studie.
    Geändert von saitentsauber (30.10.2009 um 21:44:20 Uhr)

  10. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von SigurTool

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    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen

    Meine Kritik geht eher dahin, dass ich dachte, im "Sozialismus" soll das anders sein.
    Ich kann Dir nur zustimmen.

    Erinnert an Ulla Schmidt. Früher eine Kleinkommunistin, dann aber mit 'nem teuren Auto rumfahren und Urlaub machen. Oder Herr Gabriel: Erzählen dass wir bösen Umweltverschmutzer öfters mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren sollten, selbst aber die Privatlimousine nachschicken lassen.

    Mich stört nicht, wenn Politiker oder andere auf großem Fuße Leben. Aber der Bevölkerung einreden was sie zu tun haben und selbst kein Stück daran mitwirken.

    mfg


    Zitat von oldboy Beitrag anzeigen
    Sich selbst einen Sozialisten nennen, macht noch niemanden zu einem solchen.
    Das stimmt. Aber mehr oder minder zu behaupten, man will viel für die Gesellschaft tun und dann selbst nichts verändert, dann ist das schon eine seltsame Angelegenheit.
    Geändert von SigurTool (30.10.2009 um 21:21:23 Uhr) Grund: Klammer vergessen = unschön ;D

  11. #26
    v.i.S.d.P. Threadersteller Avatar von Johannes Hofmann

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    @SigurTool: Ja. Hier sind wir genau beim Kern meines omnipräsenten Sozialisten-Spotts.

    Von Sozialisten (die sich ja selbst nicht einmal verständigen können, was dieser Begriff bedeutet) wird allüberall behauptet, "der Sozialismus" sei ein besseres System.

    Ich kann aber leider bislang nur erkennen, dass jede Spielart des Sozialismus erst einmal "bessere Menschen" voraussetzt. Und das fängt idR unten an.

    Wir sollen teilen und abgeben, wir sollen weniger konsumieren und weniger CO² ausstoßen.

    Ich bin aber der Meinung, dass jede Art Sozialismus eine bessere Art Menschen an der Spitze brauchte.

    Wer denn 240k€ Jahresbudget für Klamotten benötigt, dieweil sein Volk hungert, wirkt auf mich wenig überzeugend, dass ich mich einschränken soll (mehr für Öl bezahlen, weniger für in D produzierte Medikamente und Landwirtschaftsmaschinen verlangen), damit es seinem Volk besser geht.

    Ich will aber jetzt auch keinesfalls den Eindruck erwecken, als seien diejenigen Sozialistenführer bessere Menschen, die sparsam/solidarisch in Uniform herum rennen/rannten (Stalin, Mao, Pol Pot, Kim Jong Il, Castro...) oder graue Maus Typen wie unser lieber Erich...

    Eines ist ihnen aber allen gleich: Sie wollten ein anderes, besseres, sozialismustaugliches Volk, das umerzogen und eingeschränkt werden muss - und da Völker dies ebensowenig möchten, wie ihre Führer, dann eben nötigenfalls mit Waffengewalt.

  12. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von saitentsauber

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    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    dieweil sein Volk hungert ...
    Völker dies ebensowenig möchten, wie ihre Führer, dann eben nötigenfalls mit Waffengewalt.
    Und wenn es Belege dafür gibt, dass das Volk eben nicht - oder jedenfalls weniger, siehe meinen letzten Post - hungert, was dann auch erklärt, dass es - im konkreten Fall - Chavez wiederwählt, dann werden die halt ignoriert...
    Also nochma; und noch kürzer als gestern. Belege usw. habe ich ja schon geliefert.
    1. Chavez ist kein Sozialist.
    2. Dem venezolanischen Volk geht es besser als vor 10 Jahren (dass das nicht auf alle Einzelpersonen zutrifft, versteht sich von selbst).
    3. Dass 2. zutrifft, lässt sich an der großen Zustimmung zu Chavez' Politik ablesen, wie sie in weitestgehend regulär abgelaufenen Wahlen zum Ausdruck gekommen ist.
    Geändert von saitentsauber (31.10.2009 um 14:11:47 Uhr)

  13. #28
    Registrierter Benutzer Avatar von Djangoausberlin

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    240.000 €....das sind ja 3/200.000 (In Worten drei zweihunderttausendstel) von dem was Klaus Landowsky den Berliner Steuerzahlern an finanziellem Schaden zugefügt hat. Da wird einem ja Angst und Bange um die venzuelanischen Staatsfinanzen.

    Sarah Palin hat nur im Wahlkampf 150.000 $ für Klamotten ausgegeben Schau. Wird sie damit auch zur Vorzeigesozialistin?

    Es grüßt
    Django
    "Nicht jeder der Schreibmaschine schreiben kann, ist auch ein Schriftsteller" - Coco Schumann

  14. #29
    v.i.S.d.P. Threadersteller Avatar von Johannes Hofmann

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    Zitat von Djangoausberlin Beitrag anzeigen
    240.000 €....das sind ja 3/200.000 (In Worten drei zweihunderttausendstel) von dem was Klaus Landowsky den Berliner Steuerzahlern an finanziellem Schaden zugefügt hat. Da wird einem ja Angst und Bange um die venzuelanischen Staatsfinanzen.
    Aha!

    Ich stelle also fest: Es ist völlig ok, wenn ein Staatspräsident sein Volk bescheißt. Wichtig ist nur, dass er behauptet, er baue gerade den Sozialismus auf (was immer das auch ist).

    Dann verzeiht die Linke ihm eine Viertelmillion für klamotten und wenn's sein muss auch Geheimpolizei, Foltergefängnisse und Schießbefehl?

    Kein Wunder, dass Leute wie Honecker sich 40 Jahre halten konnten.

    Und zu Klaus Landowsky... soll ich jetzt nachrechnen, was andere linke Menschheitsbeglücker ihr Volk gekostet haben??? ... zB Herr Honecker, oder gleich Stalin, Mao, Pol Pot???

    Ich will hier nicht Herrn Landowsky verteidigen - zum Teufel mit ihm. Aber ich darf ihn hier wenigstens öffentlich zum Teufel wünschen. Wir wollen abwarten, wann Chávez die Opposition verbietet und eine Geheimpolizei installiert, die Systemgegner in Foltergefängnisse steckt, wenn sie seine Klamottenrechnung kritisieren - das ist der nächste oder übernächste Schritt. Wor beobachten hier den Aufbau eines linken Diktators.

    Für mich ist klar: Wenn linke Moral so einen Scheiß rechtfertigt, kann sie mir gestolen bleiben.

  15. #30
    Registrierter Benutzer Avatar von saitentsauber

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    Damit sind wir dann auf dem Niveau der Aussage Chavez', die Bundeskanzlerin gehöre "derselben Rechten, die (Adolf) Hitler, die den Faschismus unterstützt hat", an...
    Das muss ich nicht haben. Ich verweise also nochmal auf meinen Post 24 und bin damit hier weg.

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