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Thema: Warum das Elektroauto sterben musste

  1. #101
    Registrierter Benutzer Avatar von Marc02

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    Wir sind uns doch wohl einig, dass das Öl irgendwann alle sein wird. Strom kann man aber produzieren. Also ist es vor diesem Hintergrund ERSTMAL egal ob E-Autos das Klima mehr belasten als Benziner oder nicht.

    E-Autos bewegen uns vorwärts Benziner nicht, weil es kein Benzin mehr gibt.

  2. #102
    Registrierter Benutzer Avatar von Don Rollo

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    Wenn man sieht, dass hier in Norddeutschland bei bestem Strom-Wetter die Windräder still stehen weil die Konzerne die Gewinne lieber an die Aktionäre auszahlen anstatt sie in die Netze zu investieren, dann bringt es auch nichts, immer neue Offshore-Windparks, Gezeitenkraftwerke zu bauen. Wenn der Öko-Strom nicht beim Öko-Auto ankommt, dann bleibt ja vorerst nur noch der Strom aus Kohle (Immerhin sind kohlebetriebene Fahrzeuge ja auch irgendwie "Back to the Roots" ).
    Zwei plus zwei gleich fünf für sehr große Werte von zwei.
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  3. #103
    Registrierter Benutzer Avatar von Pleasure Seeker

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    Zitat von Don Rollo Beitrag anzeigen
    Wenn man sieht, dass hier in Norddeutschland bei bestem Strom-Wetter die Windräder still stehen weil die Konzerne die Gewinne lieber an die Aktionäre auszahlen anstatt sie in die Netze zu investieren, dann bringt es auch nichts, immer neue Offshore-Windparks, Gezeitenkraftwerke zu bauen.
    Natürlich bringt es etwas neue Offshore Windparks und Gezeitenkraftwerke zu bauen, solange dafür genug Subventionen dafür fließen. Ist doch völlig egal ob die Dinger laufen oder nicht, solange das Geld sprudelt wird gebaut
    Solange man Automobilkonzernen auch ordentlich Forschungsgelder gönnt, um nach Alternativen zu suchen, wurschteln die auch lieber mit Gas und anderem herum, statt einen simplen Elektromotor (die schon lange auf dem Markt verfügbar sind und noch nicht einmal entwickelt werden müssen) mit Batterien in eine Blechkiste zu schrauben.
    ...Circle Two...

  4. #104
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    Im ARD-Mittagsmagazin kam kürzlich ein Beitrag über den Autohändler Karabag, der selbst einen Fiat 500 zum Elektroauto umbauen lässt. Jedes fünfte Elektroauto in Deutschland stammt inzwischen von ihm. Der grossen Konzerne stellen ihre Modelle immer nur aus. Er baut eine Batterie ein und einen Gabelstaplermotor! Zusätzlich einen 5 Liter Benzin-Zusatztank für die Heizung. Ab März soll es das Auto auch für Privatkäufer geben. Kosten allerdings noch 30.000 Euro.
    Den Link dazu gab es nicht gleich, wahrscheinlich ist er auch nicht mehr lange abrufbar. Also schnell anschauen, dauert auch nicht lange.
    „Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe.“
    Muhammad Ali

  5. #105
    Registrierter Benutzer Avatar von jf.alex

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    Meiner persönlichen Ansicht nach fehlt es an Speicherkraftwerken, um den Ökostrom zu speichern. Erzeugt wird er, wenn der Wind weht; gebraucht wird er aber immer.

    Ich hab schon mal drüber nachgedacht, ob KFZ- Brennstoffzellen ein Speicher für Ökoenergie sein könnten. Wasser gibt's ja genug.

    Alex

  6. #106
    Helpful & Friendly User Avatar von milamber

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    Zitat von jf.alex Beitrag anzeigen
    Meiner persönlichen Ansicht nach fehlt es an Speicherkraftwerken, um den Ökostrom zu speichern. Erzeugt wird er, wenn der Wind weht; gebraucht wird er aber immer.

    Ich hab schon mal drüber nachgedacht, ob KFZ- Brennstoffzellen ein Speicher für Ökoenergie sein könnten. Wasser gibt's ja genug.

    Alex
    Das Problem ist meiner Meinung nach die Zentralisierung der Erzeugung. Es kann doch wohl nicht sein, dass Strom an wenigen Punkten produziert und über weite Strecken transportiert wird. Dieser Ansatz passt einfach nicht zu regenerativer Stromerzeugung und stammt noch aus dem Atomkraftwerk-Zeitalter.
    Es müssen viele kleine Anlagen gebaut werden, die zu einer Stadt oder einer Gemeinde gehören. Dann kann man eben auch kleinere Speicher-/Pufferstationen bauen, die effizienter bzw. überhaupt möglich sind. Und dann kann man sich auch sparen das ganze Land mit Leitungen zu überziehen.
    Menschen denken oft zu komplex.
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  7. #107
    Helpful & Friendly User Avatar von Boerx

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    Zitat von milamber Beitrag anzeigen
    Das Problem ist meiner Meinung nach die Zentralisierung der Erzeugung. Es kann doch wohl nicht sein, dass Strom an wenigen Punkten produziert und über weite Strecken transportiert wird. Dieser Ansatz passt einfach nicht zu regenerativer Stromerzeugung und stammt noch aus dem Atomkraftwerk-Zeitalter.
    Es müssen viele kleine Anlagen gebaut werden, die zu einer Stadt oder einer Gemeinde gehören. Dann kann man eben auch kleinere Speicher-/Pufferstationen bauen, die effizienter bzw. überhaupt möglich sind. Und dann kann man sich auch sparen das ganze Land mit Leitungen zu überziehen.
    Menschen denken oft zu komplex.
    Du hast recht, es ist eine Frage von Dezentralisierung. Allerdings fängt damit die Komplexität in der Netzverwaltung erst an. Die ist bei zentralisierter Stromerzeugung deutlich einfacher zu handhaben.
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    >>Lautstärke ist keine Frage der Größe sondern der Technik!<<
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  8. #108
    Registrierter Benutzer Avatar von Pleasure Seeker

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    Zitat von jf.alex Beitrag anzeigen
    Meiner persönlichen Ansicht nach fehlt es an Speicherkraftwerken, um den Ökostrom zu speichern. Erzeugt wird er, wenn der Wind weht; gebraucht wird er aber immer.
    Daher sollte man doch in Erwägung ziehen, den Ökostrom in Batterien von/für E-Autos zu speichern, genauso wie man ihn in allerlei Akkus speichern kann (könnte) die z.B. in Gebäuden installiert sind.
    Unser Denken klebt wirklich noch an riesigen Überlandleitungen, deren Konzept noch aus Zeiten stammt, als Strom billig und Zentralismus, augrund der Kraftwerksdimensionen und deren Anforderungen (an einem großen Fluß für Kühlwasser bzw. als Transportweg für Kohle etc.), erwünscht war. Was machen die Energieriesen derzeit? Sie wollen Ökostrom noch immer zentral erzeugen, aber nicht weil das immer logisch wäre, sondern weil es ihre Monopole sichert, die man eigentlich recht leicht mit den neuen Technologien brechen könnte.
    ...Circle Two...

  9. #109
    v.i.S.d.P. Avatar von Johannes Hofmann

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    Zitat von Pleasure Seeker Beitrag anzeigen
    Daher sollte man doch in Erwägung ziehen, den Ökostrom in Batterien von/für E-Autos zu speichern,...
    Gute Idee... wenn erst mal die Batterien gut sind.

    Daher: Keinen Cent verschwenden, um die momentanen völlig untauglichen Batterien zu subventionieren. Das erzeugt nur Giftmüllberge in 2 Jahren.

    Stattdessen viel Kohle in die Batterieforschung... zB hier steht was: http://www.notebookcheck.com/Forschu...s.66069.0.html

    Aber wie ich unsere depperten Politiker kenne, subventionieren sie erst mal den momentan herstellbaren Schrott und glauben, damit der Umwelt einen Gefallen zu tun. Wie immer. Wer so blöd ist, JETZT ein subventioniertes Elektroauto zu kaufen, wird in 2-3 Jahren sein blaues Wunder erleben.

    Dennoch bin ich sicher, das in 10 Jahren fas alle elektrisch fahren. Leider wird möchtegern-grüner Stumpfsinn aber bis dahin viel Geld verschwenden.
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  10. #110
    Registrierter Benutzer Avatar von dkdoemk43

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    Zitat von Johannes Hofmann
    Stattdessen viel Kohle in die Batterieforschung... zB hier steht was: http://www.notebookcheck.com/Forschu...s.66069.0.html
    Leider hört man von dem Durchbruch der Akkus immer wieder. Letztens hat mir mal ein Kumpel ganz stolz von einer "Lithium-Sauerstoff Zelle"berichtet, welche den Sauerstoff aus der Luft holt. Diese Technologie soll eine 10 fache Kapazität haben und noch dazu billiger sein.

    Natürlich habe ich dann begeistert recherchiert, was hinter dieser Erfindung steckte ... auf einer Newsseite, die von dieser Idee berichtete, stand auch gleich unten als erster Kommentar sowas wie "Immer wieder werden solche Superakkus angekündigt - noch nichts passiert.". Dieser Mensch hatte die Akkutechnologien anscheinend schon länger beobachtet und weiß, wie wenig man socher 'Hoffnungsträger' trauen könne.

    Ich mache gerade die selbe Erfahrung - das mit der Lithium Sauerstoff Zelle ist nämlich nicht mal 2 Monate her...

    Also Johannes, daraus lernen wir, wir sollten nie zu leichtgläubig sein...
    Wir sind gerade dabei, gemeinsam ein ziemlich gutes Lied zu produzieren. Mach mit!

    http://www.musiker-board.de/rock-pop...-internet.html

  11. #111
    v.i.S.d.P. Avatar von Johannes Hofmann

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    Johannes Hofmann ist offline
    Zitat von dkdoemk43 Beitrag anzeigen
    Also Johannes, daraus lernen wir, wir sollten nie zu leichtgläubig sein...
    ... und dann stattdessen Batterien subventionieren, die in einem Jahr die Hälfte ihrer Kapazität verlieren und in 2 Jahren kaputt sind und gigantische hochgiftige Müllberge produzieren?

    Wer bezahlt den Batteriewechsel nach 2 Jahren? Der Besitzer, der Hersteller, der Staat? Nee ehrlich, diese Technik ist noch im Traumland-Stadium und wer sie befürwortet und subventioniert, bestiehlt die Bevölkerung.

  12. #112
    Registrierter Benutzer Avatar von Pleasure Seeker

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    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    Stattdessen viel Kohle in die Batterieforschung...
    Würde ich nicht abstreiten, dass das Sinn macht.

    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    Aber wie ich unsere depperten Politiker kenne, subventionieren sie erst mal den momentan herstellbaren Schrott und glauben, damit der Umwelt einen Gefallen zu tun. Wie immer. Wer so blöd ist, JETZT ein subventioniertes Elektroauto zu kaufen, wird in 2-3 Jahren sein blaues Wunder erleben.
    Wie ich unsere Politiker kenne, werden sie auch weiterhin alle Gründe haben, die Sache mit dem Elektroauto nicht voran zu treiben. Die Konzerne haben noch immer ein lächerlich geringes Interesse daran, die Politik ist geschmiert, nicht nur auf diese Weise: http://www.sueddeutsche.de/politik/p...auer-1.1056157
    Wer will schon einen schnuckeligen kleinen E-Flitzer als Parteilimo, wenn man so schön protzen kann?

    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    Dennoch bin ich sicher, das in 10 Jahren fas alle elektrisch fahren. Leider wird möchtegern-grüner Stumpfsinn aber bis dahin viel Geld verschwenden.
    Das wird noch 20 Jahre dauern, mindestens, wenn nicht dann noch immer manch einer mit Benzin oder Diesel herumgurkt, weil er es sich leisten kann. Allerdings wird bis dahin die Zahl der PKW Besitzer enorm einbrechen, wenn schon E-Flitzer, dann auch mit cleverer Nutzung (mehr als 1 Stunde am Tag/ inkl. Carsharing), wenn die durch Batteriewechsel/schnellere Lademöglichkeit möglich wird.
    ...Circle Two...

  13. #113
    Registrierter Benutzer Avatar von dkdoemk43

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    Zitat von Pleasure Seeker
    Zitat von Johannes Hofmann
    Stattdessen viel Kohle in die Batterieforschung...
    Würde ich nicht abstreiten, dass das Sinn macht.
    Ich streite das auch nicht ab. Ich halte die jetzige Technologie auch für noch nicht ausgereift - es macht wirklich keinen Sinn (auch aus den gennanten Lithiummienen Argumenten), auf E-Autos zu setzen.

    Aber:
    Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass es in 10 Jahren Autos gibt, die mit dieser Technologie (verbesserten Anoden bei Li-Ion Akkus) fahren. So schätze ich es zumindest ein.

    Auf die Forschung neuer Technologien sollte natürlich gesetzt werden.

    Zitat von Pleasure Seeker
    Wie ich unsere Politiker kenne, werden sie auch weiterhin alle Gründe haben, die Sache mit dem Elektroauto nicht voran zu treiben. Die Konzerne haben noch immer ein lächerlich geringes Interesse daran, die Politik ist geschmiert, nicht nur auf diese Weise: http://www.sueddeutsche.de/politik/p...auer-1.1056157
    Wer will schon einen schnuckeligen kleinen E-Flitzer als Parteilimo, wenn man so schön protzen kann?
    Ich verstehe diesen Hass gegen unsere Politiker um ehrlich zu sein, nicht. Sie schaffen es natürlich nicht, die Welt in einer Wahlperiode zu verbessern, aber könnte das irgend jemand erreichen? Wohl eher nicht. Zudem fordert es wohl ein ziemlich hohes Maß an Intelligenz, überhaupt in einer Partei an eine obere Stelle zu kommen. Das sind bestimmt fast alle studierte Menschen, die auch darauf warten, hoch zu kommen.

    Das "geringe Interesse" an den Elektroautos erkläre ich mir so:
    1. Politiker müssen halt in kürzeren Perioden denken (4 Jahre). Wenn jemand nachhaltig arbeitet, aber nicht für die nahe Zukunft lohnend, sinkt damit die Wahrscheinlichkeit, bei der nächsten Wahl wieder gewählt zu werden.
    2. Vielleicht unterstützen die Politiker das mehr, als man meint? Nur interessiert das die Medien nicht, die wollen nur etwas vom Knut hören, der doch soo niedlich ist...
    Wir sind gerade dabei, gemeinsam ein ziemlich gutes Lied zu produzieren. Mach mit!

    http://www.musiker-board.de/rock-pop...-internet.html

  14. #114
    Registrierter Benutzer Avatar von Pleasure Seeker

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    Zitat von dkdoemk43 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe diesen Hass gegen unsere Politiker um ehrlich zu sein, nicht. Sie schaffen es natürlich nicht, die Welt in einer Wahlperiode zu verbessern, aber könnte das irgend jemand erreichen? Wohl eher nicht. Zudem fordert es wohl ein ziemlich hohes Maß an Intelligenz, überhaupt in einer Partei an eine obere Stelle zu kommen. Das sind bestimmt fast alle studierte Menschen, die auch darauf warten, hoch zu kommen.
    Intelligenz brauchst du dafür nicht, du musst etwas Demagogie beherrschen, etwas populistisches Gespür haben, Parteitaktisch aggieren können (um die Konkurrenz los zu werden), Netzwerker sein (auch in Richtung Medien), am wichtigsten ist allerdings die Fähigkeit vor vielen Menschen frei reden zu können (die hat unsere Bundeskanzlerin nur in eingeschränktem Maß, daher meidet sie offene Diskussionsrunden. Zum Vorwurf kann man es ihr nicht machen, im Physikstudium hält man vermutlich keine stundenlangen Referate auf sprachlich hohem Niveau) und eine erhebliche Kondition zu besitzen (hat die Kanzlerin ).
    Alles andere erledigen Helferlein: Redenschreiber, (Sprach-)Trainer, Sekretäre, Beamte, Starfriseure, Berater.. aber selbst Lobbyisten, wenn sie direkt in den Ministerien sitzen oder großen Einfluss auf die "Meinung" einer Partei ausüben. Der Politiker selbst ist dann nur der Schauspieler, der möglichst häufig in der Öffentlichkeit zu erscheinen hat und seine Rolle spielt..
    Die FDP ist ein Beispiel für eine Partei, wo man aufgrund der geringen Mitgliederzahl durchaus schneller Karriere machen kann, wie irgendwo sonst.

    Hass auf Politiker? Vermutlich rührt der daher, weil manche Politiker die Politik nur als Sprungbrett mißbrauchen oder es selbst nicht wagen, ihr Hirn einzuschalten, wenn das überhaupt zu nüchternen Analysen und Gewissensentscheidungen fähig ist. Pikant sind die Schmierereien, wenn ich Spritschlucker Limousinen gesponsort bekomme, erweise ich mich natürlich auch irgendwann dienlich und werde diesen Luxus gegen die Vernunft verteidigen und auch dem Hersteller in anderen Punkten dienlich sein. Z.B. wenn die EU ihm an den Kragen gehen will.


    Zitat von dkdoemk43 Beitrag anzeigen
    Das "geringe Interesse" an den Elektroautos erkläre ich mir so:
    1. Politiker müssen halt in kürzeren Perioden denken (4 Jahre). Wenn jemand nachhaltig arbeitet, aber nicht für die nahe Zukunft lohnend, sinkt damit die Wahrscheinlichkeit, bei der nächsten Wahl wieder gewählt zu werden.
    2. Vielleicht unterstützen die Politiker das mehr, als man meint? Nur interessiert das die Medien nicht, die wollen nur etwas vom Knut hören, der doch soo niedlich ist...
    Wenn die Wahlperioden dafür verantwortlich sind, ist unsere parlamentarische Demokratie auf Stillstand ausgelegt.. ist sie das wirklich? Vermutlich ja, aber die Wirtschaft ist es nicht.
    Gut das du allerdings die Medien ansprichst, jene "Auto-Journalisten" haben auch nur ein geringes Interesse an E-Fahrzeugen, schließlich gibt's für die positive Berichterstattung für PS-Boliden nette Gefälligkeiten der Konzerne, damit meine ich nicht nur die Rabatte auf Neuwagen für Journalisten.
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  15. #115
    HCA Piano/Klassik Avatar von Günter Sch.

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    @dkdoemk43
    Der bürger erwartet von den von ihm gewählten politikern, dass sie auch seine interessen vertreten. Da er nie weiß, was hinter den kulissen geschieht, muss er sich mit dem anschein begnügen und urteilt demgemäß, zu recht oder unrecht. Bei mangelnder transparenz, an der es immer hapert, blühen die gerüchte und vorurteile, die sich leider nicht selten bestätigen. Wenn etwa durchsickert, dass Niebel und Ramsauer ihre ministerien mit parteifreunden vollpflastern, damit sie zeitlebens versorgt und dem enthoben sind, was die amtierenden gerade anrichten, hält sich der zuspruch der zahlenden bürger in grenzen.
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    Als er achtzig war und war gebrechlichDrängte es den Lehrer doch nach Ruh'Denn die Weisheit war im Lande wieder einmal schwächlichUnd die Bosheit nahm an Kräften wieder einmal zu.Und er gürtete den Schuh.

  16. #116
    Helpful & Friendly User Avatar von milamber

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    Man darf auch nicht vergessen, dass wir die Arbeitgeber der Politiker sind. Und als Arbeitgeber dürfen wir verlangen, dass die Arbeit zu unser Zufriedenheit und zu unserem Wohl gemacht wird. Sie sind von uns gewählt und um verdammt noch mal unsere Interessen zu vertreten. Das ist kein Gefallen, den sie uns erweisen können, das ist ihre Pflicht, die sie erfüllen müssen.
    Leider gibt uns die Politik meistens das umgekehrte Gefühl und auch das Volk versteht das nicht wirklich. Zu sehr hängen die Menschen noch an alten Systemen, wo es Könige, Kaiser und Diktatoren gab. Diese Denkweise steckt unbewußt in uns drin.
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  17. #117
    v.i.S.d.P. Avatar von Johannes Hofmann

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    Zitat von milamber Beitrag anzeigen
    Man darf auch nicht vergessen, dass wir die Arbeitgeber der Politiker sind. Und als Arbeitgeber dürfen wir verlangen, dass die Arbeit zu unser Zufriedenheit und zu unserem Wohl gemacht wird. ...
    Das ist schon richtig, aber dabei wird nur allzu oft vergessen, dass diejenigen, die am lautesten schreien, was zB Frau Merkel zu tun hätte, nicht die sind, die sie gewählt haben

    Ich zB möchte nicht, dass sie Subventionskohle verplempert, damit mein Nachbar sich ein Elektroauto kauft und in 2 Jahren muss dann die Entsorgung seiner Akkumulatoren subventioniert werden.

    Ich möchte, dass die Kohle lieber die Unis bekommen, an denen Akkumulatorentechnologie erforscht wird und natürlich auch die Fusionsforschung.

    Aber darüber gehen eben die Meinungen der Wähler so weit auseinander, dass es wirklich besser ist, wenn die Politiker nicht immer gleich tun, was irgend ein populistischer Schreihals fordert
    1 Benutzer findet diesen Beitrag hilfreich.

  18. #118
    Registrierter Benutzer Avatar von Pleasure Seeker

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    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    Das ist schon richtig, aber dabei wird nur allzu oft vergessen, dass diejenigen, die am lautesten schreien, was zB Frau Merkel zu tun hätte, nicht die sind, die sie gewählt haben
    Sicherlich, es klammert aber den Lobbyismus aus. Im Grunde wird die Politik für diejenigen gemacht, die der Regierungsspitze am nächsten sind, sie manchmal sogar erpressen. Jene Schreihälse, die Merkel nie wählen würden, interessieren doch nicht, die kosten nur Steuergelder weil ihre Demos polizeilich begleitet werden müssen.

    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    Ich zB möchte nicht, dass sie Subventionskohle verplempert, damit mein Nachbar sich ein Elektroauto kauft und in 2 Jahren muss dann die Entsorgung seiner Akkumulatoren subventioniert werden.
    Momentan werden SUV-Dienstwagen subventioniert, ist das besser wie der Akkumüll?
    Kein bischen, trotzdem sind es Gelder die der Wissenschaft fehlen. Für eine fragwürdige Mischung aus Quersubvention richtung Nobelhersteller, Repräsentationsvorstellungen von vorgestern und akuter Gefährdung des Straßenverkehrs.

    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    Ich möchte, dass die Kohle lieber die Unis bekommen, an denen Akkumulatorentechnologie erforscht wird und natürlich auch die Fusionsforschung.
    Unis bekommen kaum Geld, das dürfte sich doch, trotz Schavan'scher Exzellentsinitiativen en masse, herumgesprochen haben. Wäre ich verantwortlicher Spitzenpolitiker, ich würde einen Topf einrichten, dessen x-Millioneninhalt für handfeste Technologieverbesserungen angezapft wird, und zwar nur dann, wenn geliefert wurde. Ob sich ein Privatmann dadurch zum Multimillionär macht, oder ein Konzern die Kasse aufbessert, wäre egal. Überprüfen müssten es namhafte und unabhängige Naturwissenschaftler.. gibt's die überhaupt?
    ...Circle Two...

  19. #119
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    Zitat von Johannes Hofmann Beitrag anzeigen
    Das ist schon richtig, aber dabei wird nur allzu oft vergessen, dass diejenigen, die am lautesten schreien, was zB Frau Merkel zu tun hätte, nicht die sind, die sie gewählt haben
    Auch wenn ich sie nicht gewählt habe, habe ich das gute Recht zu fordern, dass sie meine Interessen berücksichtigt. Sie ist Kanzlerin aller Staatsangehörigen und nicht Kanzlerin z.B. der deutschen Bank.

    Ich zB möchte nicht, dass sie Subventionskohle verplempert, damit mein Nachbar sich ein Elektroauto kauft und in 2 Jahren muss dann die Entsorgung seiner Akkumulatoren subventioniert werden.
    Für die Atomkraft wurden auch gut 40 Milliarden Euro Subventionen verplempert und das ist nur der Anfang. Für die "nachhaltige" "Entsorgung" dürfen noch manche Generationen bezahlen, die keinerlei Nutzen daraus ziehen können. Bei sorgsamer Planung kann man aus solchen Fehlern lernen - wenn man will.
    Ich möchte auch nicht, dass mit meinen Steuern Flughäfen subventioniert werden (die ohne diese Gelder nicht rentabel wären), von denen aus Leute mit steuerfreiem Flugbenzin internationale Flüge unternehmen, die nicht mal der Mehrwertsteuer unterliegen.

    Ich möchte, dass die Kohle lieber die Unis bekommen, an denen Akkumulatorentechnologie erforscht wird und natürlich auch die Fusionsforschung.
    Nachdem die Universitäten im Zuge der "Privatisierung" ihre jahrhundertealte Freiheit gerade an Privatunternehmen verlieren, könnte man ihnen das Geld gleich so schenken. Stichwort: Bertelsmann & CHE

    Aber darüber gehen eben die Meinungen der Wähler so weit auseinander, dass es wirklich besser ist, wenn die Politiker nicht immer gleich tun, was irgend ein populistischer Schreihals fordert
    Die Meinungen der Wähler gehen da gar nicht so weit auseinander - sie haben nur keine Auswirkungen auf die Politik. Immer mehr potentielle Wähler bleiben deswegen den Wahlen fern. Ein Umstand, der die Politiker nicht stört, kommt er ihnen (unausgesprochen) doch zugute. Die Wähler könnten noch so laut schreien, man nimmt sie doch nicht wahr. Die eigentlichen Nutzniesser dieser Politik werden nicht umsonst Einflüsterer genannt. Im eigenen Interesse wenden sie sich lieber in den Hinterzimmern der Macht an die entsprechenden Amtsträger. Zuviel Öffentlichkeit schadet da nur!
    Das Problem ist heute, dass die Politiker überhaupt nichts mehr tun, was der Allgemeinheit nützt, sondern nur noch was dem "Markt" hilft. Wer das ist, weiss inzwischen wohl der Dümmste.

    Jeder ist unseres Glückes Schmied
    Bertelsmann AG: Motto für das Jahr 1999
    Hier eine Publikation von offizieller Stelle für den interessierten Leser. Auch schon wieder ein paar Jahre alt, aber das meiste dürfte (leider) immer noch zutreffen.
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    „Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe.“
    Muhammad Ali

  20. #120
    v.i.S.d.P. Avatar von Johannes Hofmann

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    Zitat von gidarr Beitrag anzeigen
    Für die Atomkraft wurden auch gut 40 Milliarden Euro Subventionen verplempert ...

    *** auch in diesem Thread: Contenance bitte ***


    Weil 40 Milliarden Euro Subventionen für Atomstrom verplempert wurden, rechtfertigt das, jetzt auch ein paar Milliarden für untaugliche Batterien zu verplempern?

    Meine Güte.
    Geändert von oeatschie (05.02.2012 um 15:06:40 Uhr) Grund: Unsachliches und GESCHREI entfernt

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