Gitarre bis 4000€

  • Ersteller lordmusic
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Wenn es um Aufnahmen geht, sind natürlich zwei Dinisaurier der Studiowelt - Martin D-28
Naja, viele bevorzugen zum recording die Kombi Fichte/Mahagoni, dann wäre die Martin D18 eine bessere Wahl. BTW, ich finde es spannend, was ihr so alles mit den 4k anstellen würdet ;-)
 
Gelle, da schaust Du :) Mir ging es darum, dass für Recording nicht zwangsläufig eine Fichte/Palisander-Kombo notwendig ist, sondern der Eine oder Andere mit Fichte/Mahagoni durchaus sehr gute Ergebnisse erzielt. Wenn das ein grässlicher Fehler ist, werde ich natürlich zukünftig keine Aufnahmen mit B/Z Mahagoni mehr machen ;-)

@TO: Wenn das Recording für die im Fokus steht, würde ich Deine neue Braut auch mal mit Deinem Equipment testen. Was im akustischen Betrieb (z.B. im Geschäft) Deinen Geschmack trifft, muß bei der Aufnahme nicht zwangsläufig ebenso gut klingen.
 
danke für die weiteren tipps. natürlich werde ich alles anspielen was geht, von mir aus auch mal einen gitarren bauer im nahen ausland besuchen. dann wird eh nochmal mit dem instrument recorded (sofern möglich) und dann entschieden. komme übrigens aus raum stuttgart.
Um noch eins drauf zu legen:
Wenn ich 4.000 Tacken für eine Gitarre ausgeben wollte, würde ich alles machen, aber ganz bestimmt nicht im MB um Vorschläge bitten!
Bei 4.000 € artet sowas nämlich sehr schnell in "Wer kennt noch eine teure Marke?" aus. Begonnen hat es ja schon.
Außerdem: es tut mir leid, aber jemandem zu etwas raten, der so viel Geld für eine Gitarre ausgeben möchte, würde ich mich ernsthaft nicht trauen!

wieso? ich kannte mich im akk. gitarren sektor noch nicht soo aus, ich lasse mir zeit (mind ein jahr oder mehr) bis ich etwas passendes gefunden habe, und der erste schritt ist eben sich erst einmal informieren was es alles so gibt und wer seinerseits welche erfahrungen gemacht. und hierfür ist das forum ja mehr als geeignet. ich werde natürlich auch viele meiner musikerkollegen ausfragen etc. ich werde mir sicher mein eigenes urteil bilden und hauptsache teuer ist nicht wichtig, aber für ein top-instrument liegt bei 4k eben die grenze. nur damit die anderen user das in ihre vorschläge mit einbeziehen können. ich komme aus dem klassischen bereich (streichinstrumente) und da sind die preise in ganz anderen sphären angesiedelt (ein top cello für 80.000€ ist der einstieg in die oberliga der instrumente. hab ich leider nicht :( ). naja, bin da wohl etwas abgehärtet, und gitarren erscheinen mir da fast schon günstig :rolleyes: aber nein, ich muss dafür auch sparen, aber so sind dann eben die prioritäten :cool:


Ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber wenn Du - was ich für absolut vernünftig halte - Dir eine Serien - Gitarre kaufen willst, dann ist doch nichts einfacher, als sich vor den PC zu setzen, eine Vorauswahl zu treffen und dann loszuziehen und so viele Gitarren wie möglich auszuprobieren. Bei einem solchen Preisrahmen steht Dir die Welt der Akustik - Gitarren weit offen und in diesen Preisregionen sollte es nichts wirklich schlechtes geben.
Wenn es um Aufnahmen geht, sind natürlich zwei Dinisaurier der Studiowelt - Martin D-28 und Gibson Hummingbird - immer eine Option und liegen auch in diesem Preisbereich. Die klingen allerdings so unterschiedlich, dass sie eigentlich als Musterbeispiel für die Unmöglichkeit dienen könnten, konkrete Empfehlungen auszusprechen!

ok, versuch ich auch anzuspielen. die soundbeispiele sind aber oft nur dürftig, man weiß nicht immer wie die aufnahmekette aussah, welche mics, raum akustik etc, alles faktoren die den sound extrem bei aufnahmen beeinflussen können und deswegen sind solche soundbsp für mich nur unzureichend.

Wenn ich 4000 Euro Budget hätte, würde ich mir vermutlich eh zwei Gitarren kaufen, die möglichst verschieden sind.
Ne Lakewood A-14 und eine Martin D-35 z.B. (ist jetzt nur ein Beispiel, keine Empfehlung).
das ist auch wahrlich eine überlegung wert. :gruebel:

@ Telefunky: absolut so ist es gedacht.
 
. ich komme aus dem klassischen bereich (streichinstrumente) und da sind die preise in ganz anderen sphären angesiedelt (ein top cello für 80.000€ ist der einstieg in die oberliga der instrumente. hab ich leider nicht :( ). naja, bin da wohl etwas abgehärtet, und gitarren erscheinen mir da fast schon günstig :rolleyes: aber nein, ich muss dafür auch sparen, aber so sind dann eben die prioritäten :cool:

Da hast Du natürlich völlig recht. Ich habe lange genug. in einem Theater gearbeitet und mich auch mit der Beschaffung von Instrumenten beschäftigen müssen, um zu wissen, dass manchem hier die Kinnlade 'runterfallen würde, wenn er diese Preise zum ersten Mal hört. Ich muss allerdings auch gestehen, dass diese Preise - in meinen Augen - absolut nichts mehr mit "Gegenwert" zu tun haben! Oftmals werden diese Preise auch nur verlangt und bezahlt, weil hinter dem Kauf einer, sagen wir, Kesselpauke für 40 - 50.000 € fast 100%ig entweder eine staatliche Institution oder ein finanzkräftiger Mäzen steht.
Ich persönlich halte da die Preise auf dem Gitarrenmarkt - von einigen Ausreißern nach oben abgesehen - für wesentlich realistsischer, und ab 2.000 € kann man meiner Meinung nach absolut sicher sein, ein prizipiell hochwertiges Instrument zu bekommen, das allen Ansprüchen genügt! Dafür kriegst Du, wenn Du sagst, Du spielst in einem Sinfonieorchester, gerade 'mal eine Kuhglocke und eine Triangel!(Bevor hier jetzt jemand Kataloge blättert, um mir das Gegenteil zu beweisen: das ist natürlich etwas übertrieben - aber nicht viel!)
 
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ich kannte mich im akk. gitarren sektor noch nicht soo aus
Dann ist es gut, wenn du dir viel zeit bei der sache lässt. Ich würde an deiner stelle versuchen, systematisch testreihen zu machen, um das gefühl dafür zu bekommen, was du gerne haben willst.

Teste z.b. mal eine D-28 gegen eine HD-28 gegen eine D-35. Die unterschiede dieser gitarren liegen fast nur in der beleistung, der klang ist aber recht unterschiedlich, eher knackig klar bei der D-28, obertonreicher und komplex bei der D-35. Danach könntest du eine D-28 gegen eine D-18 testen, um herauszufinden, wie der unterschied von palisander zu mahagoni für dich ist. Dann vielleicht mal eine Martin gegen eine Taylor gegen eine Lakewood ähnlicher bauart etc. pp.

Auf diese weise bekommst du mit der zeit ein gefühl dafür welche spezifikationen deine neue gitarre eher haben soll und welche eher nicht. Je systematischer und "pseudo-wissenschaftlicher" du dabei vorgehst, desto besser kannst du dich danach auf dein bauchgefühl verlassen, denke ich.

Gruss, Ben
 
Dann ist es gut, wenn du dir viel zeit bei der sache lässt. Ich würde an deiner stelle versuchen, systematisch testreihen zu machen, um das gefühl dafür zu bekommen, was du gerne haben willst.

Teste z.b. mal eine D-28 gegen eine HD-28 gegen eine D-35. Die unterschiede dieser gitarren liegen fast nur in der beleistung, der klang ist aber recht unterschiedlich, eher knackig klar bei der D-28, obertonreicher und komplex bei der D-35. Danach könntest du eine D-28 gegen eine D-18 testen, um herauszufinden, wie der unterschied von palisander zu mahagoni für dich ist. Dann vielleicht mal eine Martin gegen eine Taylor gegen eine Lakewood ähnlicher bauart etc. pp.

Und vielleicht auch andere Korpusformen, nicht nur Dreads sondern auch OM, 000 oder 00. Auf jeden Fall hast Du eine spannende Zeit vor Dir!
 
Gerade bei so einer Investition fürs Leben ist es schwer Rat zu geben, aber dennoch würde der Fragebogen sicherlich helfen. Ich würde es auch mal mit herausstechenden Gitarren probieren, die für jeweils eine Art von Klang stehen, um ein erstes Gefühl für die Unterschiede zu bekommen. Das heißt Form (Dreadnought, OM, OOO, Jumbo, Slope Shoulder), Deckenholz (Fichte, Zeder, Mahagoni), Boden-/Zargenholz (Mahagoni, Palisander...) und auch vom Spielkomfort gucken, was dir liegt (Halsdicke, Griffbrettbreite). Also systematisch vorgehen und dann den Kreis der Verdächtigen einkreisen.

---------- Post hinzugefügt um 20:01:30 ---------- Letzter Beitrag war um 19:57:44 ----------

Ich ganz persönlich würde die Gibson J-45 Custom ausgiebig anspielen, aber das ist sehr subjektiv. ;)
 
4 000.-, wow, da lässt sich ja schon einiges machen!
Ich plaudere auch mal ganz unverbindlich los und fasse mich ganz kurz - Eine Gitarre würde ich mir bei diesem hier bauen lassen: http://www.amann-gitarrenbau.de/ger/index.htm
Da schliesse ich mich doch mal Uschaurischuum an! Ich kenne mich in diesen Preisregionen bei akustischen Gitarren auch nicht aus. Aber was ich von besseren Kennern/Könnern schon von ihm und seinen Instrumenten gehört habe, spricht für ihn. So weit ist es von Dir auch nicht entfernt, mach einfach mal einen Ausflug an die Romantische Strasse! ;)
 
Wobei wir dann wieder bei dem Punkt wären: Was für ne Musik möchtest du mit der Gitarre denn so machen? Die Gitarren von Amann sehen nun wirklich sehr lecker aus, die würde ich gerne mal in der Hand halten. Ich tippe allerdings, dass sie klanglich und vom Einsatzgebiet her von z.B. einer Hummingbird so weit weg sind wie die Erde vom Mond. Vielleicht kannst du uns ja dazu noch ein paar Infos geben, damit wir weiter davon träumen können, was wir tun würden, wenn wir 4000€ für eine (oder zwei) neue Gitarren ausgeben könnten.

Gruß

Toni
 

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