PC für Home Studio gesucht!? Selbst zusammenstellen oder doch so kaufen?

  • Ersteller SaskiaHH
  • Erstellt am
S
SaskiaHH
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
29.09.14
Registriert
29.09.14
Beiträge
1
Kekse
0
Moin moin ihr Lieben.

Also ich habe folgendes Problem...

Mein Mann hat in einigen Wochen Geburtstag und ich möchte ihm gerne einen neuen PC für sein Studio schenken.
Nun die Fragen der Fragen: Wo? was? wie?

Vorweg ist zu sagen das nicht besonders viel Geld dafür zu verfügung steht! wichtig ist nur das der Rechner schnell läuft etc.

Er sagte er möchte eine Grafikkarte mit mindestens 2gb speicher, mindestens 8GB RAM, 1TB Festplatte, und einen AMD Prozessor ich denke einen multicore.

Ist es Möglich so etwas für unter 450 Euro zu bekommen? und auf was müsste ich noch beim Kauf achten? der REchner soll ausscshließlich fürs Studio verwendet werden das heißt Abelton und Fruity Loops müssen Problemlos laufen und auch sonst sollte alles was mit Synthezisern und MIDi GEschichten zutun hat funktionieren.

Liebsten Gruß aus Hamburg

:D:D:D
 
Eigenschaft
 
Wenn der PC im Wesentlichen für Musikproduktion (nicht auch für Spiele) zum Einsatz kommt, wird keine Grafikkarte benötigt! Motherboards haben schon seit vielen Jahren Onboard-Grafik, die für normale Ansprüche einschließlich Verwendung für Audio/Musik völlig ausreicht.

Nach meiner Kenntnis sind eher Intel-Systeme im Bereich Audio/Musikproduktion angesagt - ich persönlich würde zu Intel (i5 oder i7) raten. Bezüglich Festplattenausstattung gibt es aktuell andere und weit bessere Möglichkeiten: eine schnelle SSD (128 oder 256GB) als "Bootlaufwerk" für Betriebssystem und Programme und "normale" HDs als Datenspeicher. Ich würde unbedingt zu einem System mit SSD raten! Wegen geringer Preisunterschiede sollte man eher 2TB HDs bei Datenplatten in Betracht ziehen.

Zu fertigen Kauf-PCs kann ich nichts sagen. Bei Möglichkeit und Fähigkeit zum PC-Selbstbau bringen gezielt ausgewählte Komponenten und alles selbst zusammenstecken und zusammenschrauben deutliche Vorteile. Bei Selbstbau stellt sich die Frage nach zu übernehmenden Komponenten vom bisherigen PC. Allerdings erweist sich bis auf Gehäuse und optischem Laufwerk kaum Weiteres als geeignet.

Preislich ist das nach einer überschlägigen Kalkulation mit 450,-€ gerade möglich. Bei Motherboards gibt es je nach Hersteller und Ansprüche erhebliche Preisunterschiede von etwa 40,-€ bis 200,-€. Mit neuem Netzteil geht das eher auf die 500,-€ Marke zu.


eBill
 
Und hier verstehe ich ich die Argumentation nicht.
ich habe hier auf der Arbeit eine dicke Xeon 6Kerner Workstation mit SSD Bootlaufwerk und einer 2 TB Datenplatte. Ja der Rechner startet das Win7 schneller als mein Rechner zu Hause allerdings ist das nicht so viel schneller, dass es den Aufpreis für mich rechtfertigt. Ist allerding auch weniger an Programmen drauf, kein Virenscanner und nix drauf auf der Workstation. Ebenfalls keine Internetanbindung. Aber nur um den Rechner und die Programme schneller zu starten, würde ich keine SSD verbauen, die ein schlechteres Preis/Leistungverhältnis hat. Eine SSD macht für mich besonders Sinn für aufwendige Samplelibraries, wo schnelle Zugriffszeiten gefragt sind, und nicht als Systemplatte. Dafür ist der Preis auf die Kapazität der Platten gerechnet mir zu hoch. Und um eine SSD zu verbauen, die wirklich deutlich schneller als eine Magentplatte ist, muss man schon ein bischen in die Tasche greifen.
 
Ich wollte schon immer BS und Programme gemeinsam auf einer HD in einer Partition haben, Daten jeweils auf körperlich anderen HDs. In der Vor-SSD-Zeit habe ich dafür immer kleine und schnelle SCSI-HDs mit 10.000/15.000 UpM verwendet. SSD bietet nun hervorragenden Ersatz für diese SCSI-Lösung. Eine Lösung BS, Programme und Daten auf einer HD würde mich persönlich extremst stören (ich weiß, eine 100% Trennung gibt es nicht)!

Das ist u. a. einer der Gründe, warum ich Notebooks nie gemocht habe ...

Ich persönlich habe mich schon immer für Lösungen entschieden (etwa 20 Jahre PC-Selbstbau), die mir sinnvoll erschienen, irgendwie praktisch waren, manchmal auch extravagant und meist einen spürbaren Performancevorteil brachten. Was den finanziellen Aufwand im Computerbereich betrifft, so gebe ich manchmal sehr viel Geld aus (auch für Software), an anderen Stellen bin ich geizig. So habe ich die erste SSD erst gekauft, als eine 128GB Crucial M4 auf 77,-€ fiel!

Eine kleine und schnelle SSD für BS und Programme und "normale" HDs für Daten ist eine hervorragende Lösung mit vielen Vorteilen. Mit Samplelibraries habe ich bisher nicht gearbeitet und kenne die Anforderungen nicht - falls erforderlich, würde ich die auch mit auf die SSD packen.


eBill
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ehrlich gesagt: Wenn die Anforderungen sind wie oben beschrieben, dann geht es warscheinlich mehr um einen Allround-PC der nebenbei als DAW und gelegentlich für Spiele genutzt werden kann. ;)

In der Hinsicht müsste es "einfach nur" ein mittelmäßig schneller PC sein.

Wenn es aber wirklich um große "professionelle" Projekte geht, dann muss man halt schon auf bestimmte Komponenten achte. Wenn man aber nur überschaubare Projekte hat, dann ist es mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
 
Das ganze würde ohne dedizierte Grafikkarte und mit Intel CPU dann ungefähr so aussehen:

193,90 € Prozessor: Intel® Core™ i5-4670
64,90 € Arbeitsspeicher: GeIL DIMM 8 GB DDR3-1600 Kit
65,59 € Festplatte: Toshiba DT01ACA200 2 TB
9,94 € DVD-Brenner: Samsung SH-224DB
55,50 € Mainboard: ASRockB85M Pro4
53,17 € Netzteil: be quiet! Straight Power BQT E9 400W
25,21 € Gehäuse: Cooltek X3
___________________________________________
468,21 €

ggf. zzgl. Versand + Betriebssystem + leiserer Prozessorkühler

Wir verstehen Dich auch ohne durchgehende Fettschrift und Übergröße ;)
MfG. Basselch
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nimm ein kühlerloses Netzteil und leise Lüfter

z.B.

Gehäuselüfter be quiet SilentWings2 120mm
CPU-Lüfter Thermaltake Flexi
Silentmaxx Fanless II Netzteil - 500 Watt
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben