DER Metal pickup!

  • Ersteller Trommelpete
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Zum Thema low output pickups habe ich auch bereits mehrfach zum Besten gegeben, dass zum Beispiel selbst Peter Diezel als Hersteller ausgemachter Metal - Amps in seinem Forum ausdrücklich Tonabnehmer mit niedrigem output empfiehlt.

Aber auch der bekannteste Diezel VH4 - User hält sich nicht an die Empfehlung (ebenso wie ich :D)

Durbodill.
 
Hat jemand mal Erfahrungen mit dem Dimarzio XN2 gemacht??? Hören tut man den ja nur auf den DEATH Alben in der Signature Klampfe von Chuck Schuldiner.
 
Nein habe ich nicht, ich habe zwei hundskommune DiMarzio Superdistortions in meiner Gibson Flying V und könnte nicht glücklicher sein.

Ob dieser Tonabnehmer soviel vom Death-Sound ausmacht, weiss ich nicht. Da wird ja noch viel gemastert, komprimiert und sonst herumgeschraubt.
 
Also für mich ist "DER Metal Pickup" der Seymour Duncan SH-6. Hab den auf Bridge Position in meiner Gibson Explorer und der haut da ordentlich aufs Brett :) Ich hatte lange gesucht und wollte nichts was übermäßig viel High output hat und auch nicht so blass in Kombination mit meinem Fireball 100 klingt.
Deshalb finde ich die Kombi mit dem SH-6 perfekt. Letztendlich kommt es halt auf Gitarre, Amp und des eigenen Geschmacks an :)
 
Moinsen,

am wichtigste ist der eigene Geschmack....ich hab in meine Jackson die S&D Black Winter reingeschraubt, probiert und bin doch sehr überzeugt gegenüber der vorherig verbauten EMG´s. Andere halten die Black Winter vermutlich für nen "Weichspüler" aber für mich ergeben diese mit dem restlichen Equipment DEN Sound, den ich mir vorstelle....:great:

Beste Grüsse,
Lars
 
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Ich hab bei meiner RG auf der Bridge-Position den Seymoure Duncan SSH - 8BK sitzen. Der macht ordentlich Bums, dafür das es ein passiever PU ist, was natürlich den Vorteil hat, das man kein elektronik-Schnick-Schnack wie beim aktieven PU verbauen muß. Ich bin mit dem ganz zufrieden.Selbst im Clean - Modus klingt der richtig gut.
Ich hatte Peavey Valveking 100 Head + Box ohne Effektpeadle oder ähnliches. Im Proberaum hats jedenfalls ordentlich gekracht ;-)
 
Hab zwar EMG,aber find Blackouts, Nazgul und Black Winter sehr Interessant^^
 
Zum Thema low output pickups habe ich auch bereits mehrfach zum Besten gegeben, dass zum Beispiel selbst Peter Diezel als Hersteller ausgemachter Metal - Amps in seinem Forum ausdrücklich Tonabnehmer mit niedrigem output empfiehlt.

Aber auch der bekannteste Diezel VH4 - User hält sich nicht an die Empfehlung (ebenso wie ich :D)

Durbodill.

Jup da bin ich deiner Meinung.
Low Output Pickups kombiniert mit einem "Metalamp" bringen einfach das Brett, vorallem wenn es um Rythm geht.

Allerdings muss man auch sagen dass es andersrum genauso funktioniert, vorallem wenn es um Soli geht:
Spielt man nur einen Marshall (sagen wir mal bis zu den JCM 2000) können Low Output Pickups zuviel (bzw zuwenig) des Guten sein. Dafür hat der JCM 2000 einfach zu wenig Gain.
Michael Angelo Batio beispielsweise:
Dieser hat einfach den attackreichsten und cleansten Solotone den ich kenne (BITTE, wenn jemand einen kennt der "perfekter" klingt bitte melden) und sein Geheimtipp ist folgender:
High Output Pickups, ein gutes Overdrive Pedal (Maxon, Ibanez TS oder T-Rex) und einen Amp der Mitten auf 10 voll abkann (nen Rectifier würde hier voll rausfallen) und gleichzeitig einen Amp der nicht voll auf die Fresse ist (Marshall bietet sich in den letzten 2 Punkten PERFEKT an).

Merke ich selbst bei mir, spiele auch einen JCM. Ohne meine Dirty Fingers und mein Overdrive wäre ich aufgeschmissen. Ohne Overdrive ginge es gerade noch so aber hätte ich zusätzlich noch Low Output Pickups (Burstbucker 1 oder Duncan Seth lovers) wäre ich ziemlich in der Scheiße.

Mein kleines Fazit nach sämtlichen Anspielen:
Man muss abwägen: Braucht mein Amp einfach nur ein Übersteuertes Signal? Oder kann er selbst mit Gain 10 gut verzerren?

Beispiel:
Marshalls und Oranges waren noch nie gut darin in der höchsten Gainstufe im "extremsten" Channel gut zu klingen. Die Dinger leben einfach davon dass man den Gain soweit zurückregelt (bzw den Kanal zurückschraubt) bis es gut klingt und den Amp DANN anbläst.
DAS ist dann in meinen Augen der Marshall/Orange Tone.
Und dies lässt sich eben mit einem OD Pedal und High Output Pickups, kombiniert mit einem zurückgedrehten Gainregler oder sanfteren Kanal am Amp, erreichen.

Bei Boogies, Engls und Peaveys ist das anders.
Hier klingen die Amps selbst im "extremsten" Channel mit Gain auf 10 brauchbar. (Überspitzt!) Das sind einfach andere Kaliber.
Hier wären High Output Pickups zuviel. Da kann man lieber Low Output Pickups verwenden, dafür aber das Gain 1-2 Stufen aufdrehen.

Daher ist eine Pickupsuche immer erst damit verbunden: Welchen Amp spiele ich?
Orange und Marshall bilden für mich hier eine Einheit (=Übersteurung beim Singal vor Amp super) Mesa, Engl und Peavey eine andere Einheit (=keine Übersteuerung, dafür Gain vom Amp verwenden)
 
Zuletzt bearbeitet:
@-=Mantas=- In der Betrachtung wäre es interessant, wenn einer einen Boogie und einen alten Marshall zusammen spielt. Da einen Weg zu kombinieren... das wäre sehr interessant! Würde mich mal interessieren, wie du da ran gehst?! Vor allem, wenn dann Gitarren mit aktiven und passiven gespielt werden.

Zum Beispiel Stephen Carpenter von den Deftones spielt den EMG 707 über alte Marshall's. Munky und Head von Korn spielen Dimarzio Blaze über Boogie, Diezel...

Also völlig andere Ansätze, aber doch in der selben Liega.
 
Ich hab mal zwei Videos raus gekratzt, da kann der Gitarrensound nicht unterschiedlicher sein. Denn Deftones und Korn spielen komplett andere Sounds


und


ungefähr die gleiche Zeit.

Zudem ;) Deftones sind um einiges cooler als Korn und waren nie NuMetal, für mich einfach zu alternativ. Nicht dieselbe Liga!

Die Einstellung der Verstärker zu dem Pickup ist sehr entscheidend. Ich hab zum Beispiel Gain auf 9 Uhr und Preampvolume auf 14 Uhr, spiele einen HighGainVerstärker und Pickups verwende ich Crunchbucker, Deathbucker, Hot P-Rails und Coaxpickups(mit Booster), hier und da verwende ich Mini HBs und Holy Grails, die ich ebenfalls mit nem Booster spiele, da ich sonst nicht auf mein Gain komme...

Den Sound kann man in meiner Sig hören, ist eigentlich für eine Live-Aufnahme und eine Gitarre recht gelungen und man hört unverfälscht einen Proberaumsound, also den tatsächlichen Ampsound.

Die Ansätze sind immer irgendwie anders, man muss damit zufrieden sein, jedenfalls sollte man viel herum probieren.
 
Hat ja auch nie einer behauptet, dass sie gleich klingen ;)
 
Kenne jemanden (MetalProfi seit Jahrzehnten, weltweit unterwegs) -der schört in seinen Paulas auf EMGs oder den Doug Aldrich von suhr - -habe ich neulich angespielt. sehr differenziert und druckvoll!!
 
Kenne jemanden (MetalProfi seit Jahrzehnten, weltweit unterwegs) -der schört in seinen Paulas auf EMGs oder den Doug Aldrich von suhr - -habe ich neulich angespielt. sehr differenziert und druckvoll!!

ich glaube ich werde mir in meine LP Studio auch iwann EMGs einbauen lassen (falls das geht).
 
Klar geht das. Du mußt nur die komplette Elektronik wechseln und im E-Fach die Batterie verstauen.
 
Klar geht das. Du mußt nur die komplette Elektronik wechseln und im E-Fach die Batterie verstauen.

ja das cool - werde das mal beim gitarrenfachmann machen - dann hab ich in einer LP EMGs und in einer LP passive :)
 
Welche klanglichen Veränderungen erwartest du dir von EMG´s bzw. welche willst du dir denn einbauen lassen?

ich erwarte kühleres, steriles clean und noch mehr biss im high gain als meine 498 und 496 - aber ganz ehrlich - ich möchte auch einfach AKTIVE probieren - baue mir die james hetfield EMGs ein. man liest nur gutes darüber. die Pick Ups in meiner standard sind für alles andere SUPER - die mag ich da drin behalten.
 
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Im Bereich der 6 Saiten in den Anfangstage meiner Musikerlaufbahn viel auf Seymour Duncan gesetzt. War auch lange zufrieden damit. Beim Entdecken vom juten Dimebag von PanterA habe mich dann gefragt: Was zum Teufel spielt der Junge um so einen krassen Sound zu fahren... Die Antwort: Bill Lawrence. Habe mir darauf hin einen Bill Lawrence USA die nach dem alten Design der 60er Jahre gebaut werden geholt. Fand den Sound auf Anhieb sehr geil. Nur Vorsicht, der hat Höhen das glaubt man nicht. Kumpel von mir hat sich die iwann mal den L500XL von Bill Lawrence selbst geholt. Jungs, das ist mein Metal PU. Er hat Bass, er hat Höhen und Tonnen an Gain wenn man ihm Gain gibt ;-) Leider ist Bill Lawrence dieses Jahr verstorben aber die PUs werden weiterhin unter Leitung von Becky Lawrence hergestellt. Jeder PU wird mit viel Liebe und Sorgfalt hergestellt. Kostet nur die Hälfte eines SH-6s z.B. und klingt um Welten besser als Gesamtpaket. Check them out!
 
Hat jemand mal Erfahrungen mit dem Dimarzio XN2 gemacht??? Hören tut man den ja nur auf den DEATH Alben in der Signature Klampfe von Chuck Schuldiner.
Ja habe ich. ich habe den in meiner Gibson Nighthawk Standard verbaut und ich muss sagen das Ding ist extrem brutal. Das beste ist, er kann von "Ins-Gesicht!!"-Sounds bis Bluesy alles, wenn man mit dem Volume-Poti spielt. Und gesplittet ist er ein irre bissiger Singlecoil. Ich kann ihn dir nur empfehlen!
 
Ich schließe mich einigen der letzten Posts an und plädiere: es kommt auf das Gesamtpaket an und Output != Metal. Die modernen Engl-Amps mögen m.M.n. gerade den EMG 81 nicht übermäßig gerne.
Ich habe z.B. vor nicht allzu langer Zeit in meiner Zerberus den Häussel Tozz (seit fast 10 Jahren dort weil: gut und tierisch Metal) wegen des doch sehr arghen Anschlagknacks gegen einen Vin+ getauscht und bin regelrecht schockiert um wie viel besser mir der am Engl Ironball gefällt. Zu Zeiten meines VHT Deliverance war der über-knackige Tozz aber besser.
 

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