Schlanke Westerngitarre bis 450€

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rowsi
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Hallo liebes Musiker-Board,

ich bin heute im Auftrag meiner Partnerin unterwegs, da sie sich eine Westerngitarre zulegen möchte.

Bisher hat sie mit meiner Western gespielt, eine LÂG Tramontane 333, welche vergleichbar ist mit der aktuellen LÂG Tramontane 200. Der Klang der Gitarre gefällt ihr soweit sehr gut, da vergleichsweise warm und voluminös, wenn auch etwas undifferenziert. Allerdings macht ihr die Korpusdicke (14 cm) zu schaffen, hier muss sie sich stark verrenken um ordentlich spielen zu können. Daher rührt der Wunsch nach einer eigenen Westerngitarre, die im Klangbild in die selbe Richtung geht, aber mit einem schlankeren Korpus aufwarten kann.

Angetestet wurden bisher die Ibanez AEW 2014 ltd (Korpusdicke 10 cm) und die Ibanez AEG 24 II (Korpusdicke 7 cm).
Beide Gitarren konnten mit ihren geringeren Korpusdicken bei ihr punkten, allerdings war das Cutaway der AEW zu scharf geschnitten und diese somit im Sitzen unangenehm zu spielen. Weiterhin bemängelte ich diverse kleine Verarbeitungsmängel, sodass die Gitarre wieder zurück ging.
Die AEG war von der Haptik her in Ordnung, allerdings war der Sound, entsprechend der Korpusdicke, flach und in keinster Weise überzeugend. Daher auch hier eine Retoure.

Da das Angebot an Westerngitarren in diesem Preisbereich absolut nicht überschaubar ist und auch die Korpusdicke nicht standardmäßig bei jedem Hersteller mit angegeben wird, wende ich mich an die geballte Weisheit des Musiker-Boards um im Angebotsdschungel ein paar passende Gitarren zu finden.

Ich danke euch im Vorraus für eure Vorschläge :)

Liebe Grüße,

rowsi

PS: Der obligatorische Fragebogen:

1) Wie hoch ist das (eingeplante) Budget? Wo liegt die finanzielle Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden soll?

Bis 450 €

(2) Soll es eine Westerngitarre, Klassische Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein?

Westerngitarre

(3) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage?

Neukauf

(4) Wo setzt du das Instrument primär ein (Zu Hause, Bühne, Studio?) und wie groß ist deine Erfahrung mit akustischen Gitarren?

Zu Hause; als Kind Gitarre gespielt

(5) Suchst du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ?

nein

(6) Welche Korpustypen / Korpusgrößen kommen für dich in Frage?

Normale Korpusgröße, aber geringe Korpusdicke. Korpustyp ist soweit egal.

(7) Welche Sattelbreite würdest du bevorzugen? Gibt es Vorlieben zu Halsdicke oder -form?

keine

(8) Welche Features sind dir besonders wichtig?
[] Massive Decke
[] Massiver Boden und Zargen
[x] Cutaway
[] Tonabnehmer



(9) Hast du Wünsche bezüglich der Holzsorten?

keine


(10) Weitere Wünsche wie Optik, klangliche Eigenschaften (mit Vergleich?) oder sonstiges:

siehe Fließtext oben
 
Eigenschaft
 
Da gibt es nur eins: losmarschieren und testen!
Ich würde allerdings eher in Richtung Trple O, OM oder auch Mini - Jumbo suchen. Meistens ist es weniger die Korpustiefe denn die Korpusform, die über Bequemlichkeit entscheidet. Mini - Jumbos sind da z.B. bei Dreadnought - ähnlichem Sound unübertroffen, wenn es um Spielkomfort geht.
(Was natürlich eine sehr subjektive Einschätzung ist!).

Firmen: Sigma, Tanglewood, Yamaha z.B.

Und die Frage sei - obligatorisch - erlaubt: wozu einen Cutaway?
 
Oder natuerlich auch die Tupperdosen.
Sorry, meinte natuerlich Ovation. Die gibt es - so es die noch gibt - in verschiedenen Tiefen.
Und weil es fuer eine Dame ist, darf der Hinweis auf Luna Guitars nicht fehlen. Luna baut ziemliche Medelz-Gitarren.
 
Denke mal, daß es empty auf den Punkt gebracht hat. Diese etwas kleineren Bodys wie OOO und andere bieten naqch meinem Dafürhalten mehr als diese dünnen Formen, die es bei den erwähnten Ibanez, aber auch bei Fender ud anderen gibt. Von denen, die ich gehört und gespielt habe, klang für mich noch nicht eine halbwegs vernünftig.
Bestellen und Testen ist auch kein Weg, hier hilft wirklich nur den Gang in einen Laden mit einem größtmöglichen Angebot.
 
Meine Freundin dachte auch immer sie möchte eine Gitarre mit normaler Mensur aber geringerer zargentiefe. Sie hat sich dann vor einigen Jahren (bevor sie mich kannte sage ich mal lieber dazu) eine stagg gekauft. Yaha. Und die hält was sie verspricht. Eine prima Gitarre für jemanden mit absolutem Gehör. Er darf absolut garnichts hören.
Letztendlich hat sie sich dann in meine gary levinson verliebt und wollte sie am liebsten garnicht mehr hergeben. Die Gitarre ist allerdings sogar dicker als normal. Sie ist eine Deep concert. Kürzere mensur, tieferer Body. Ist absolut perfekt für sie. So kann man sich täuschen.

Ich würde also wie meine Vorredner einfach ausprobieren. Nicht zu eng suchen und auch nicht auf ibanez festlegen. Die Erfahrung imit diesen schmaleren Teile teile ich mit den anderen. Noch keine gehört die mir gefallen haben. Davon ab - Klanglich würde ich durchaus auch ja zu Ovation aber nein zu luna sagen. Aber das ist wie immer Geschmacksache. Und cutaway kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, warum der wichtig ist. Ist das eine optische Anforderung oder eine spielerische?
 
Vielen Dank an euch für eure Antworten soweit.
Natürlich war mein erster Gedanke auch: Anspielen gehen. Allerdings gestaltet sich dieses Unterfangen mit einem 5 Monate alten Sohnemann recht kompliziert, besonders, da er kein Flaschenkind ist. Demnach sind längere Anfahrtswege zu größeren Musikgeschäften (ca. 1,5 h nach Hannover, ca. 1,5 h nach Kassel, ca. 1 h nach Göttingen) nicht unbedingt (stressfrei) möglich. Und gerade das Antesten von Gitarren sollte stressfrei sein.

Zum Thema Cutaway: Sie übt derzeit an ein paar Stücken aus Legend of Zelda - Ocarina of Time, für die ich für sie mit Guitar Pro Tabs erstellt habe. Um die originale Tonhöhe einzubehalten geht es dabei teilweise bis in den 17. Bund hinauf. Daher rührt der Wunsch nach einem Cutaway, da diese Bünde relativ schnell und verrenkungsfrei zugängig sein sollten.

Weiterhin vielen Dank für die Vorschläge mit den generell kleineren, aber nicht schmaleren Korpusformen in Richtung Mini-Jumbo und OOO, die hatte ich noch garnicht auf dem Schirm. Ovation hatte ich ihr auch schon vorgeschlagen, aber "Plastikgitarren" standen bei ihr nicht hoch im Kurs. Luna Gitarren sind übrigens auch abgelehnt worden; sie ist zwar eine Frau aber keine, die auf solchen "Weiberkram" abfährt.
 
Das ist natürlich verständlich wenngleich schade, denn das antesten und finden "der" Gitarre ist ja überhaupt das beste am gitarrenkauf. Wo genau seid ihr denn? Ich komme ja aus der Region, vielleicht kann ich eine nähere Möglichkeit empfehlen.

Bei diesen Speck würde ich auf jeden fall den gebraucht- und händlermarkt mit einbeziehen. Da findet man dann häufig noch mal einen guten deal.

Hier zum Beispiel eine koreanische breedlove die ungefähr im Preisbereich liegt.
http://www.ebay.de/itm/BREEDLOVE-C-...55?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item43d4e4fc6f

Etwas kleinerer Body, wirkt insgesamt aber deutlich schmaler als die typische Cowboy dread. Müsste eigentlich vollmassiv sein und hat einen soft cutaway. Man muss gucken ob die gut sind, denn die Qualitätskontrolle Ist bei den Amis etwas besser, aber wenn sie in Ordnung ist hat man mit einer breedlove in eigentlich jedem Preisbereich eine tolle Gitarre. Und sie sind halt alle etwas schmaler, etwas kleiner. Breedlove bietet in dem Preisbereich auch die Discovery Serie an, aber von der würde ich vermutlich Abstand nehmen. Das wäre jetzt vermutlich so das was ich als erstes ausprobieren würde, also wenn mir die 50 Euro egal wären halt.

Ansonsten könntest du bei Baton Rouge noch fündig werden. Die Specs schränken die Auswahl natürlich ein, aber das ist ja nicht unbedingt was schlechtes.
 

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