Wer kann heutzutage noch was mit Schallplatten anfangen?

  • Ersteller winterd
  • Erstellt am
Eine Generation, die etwa 20% der Schallplattenkäufer stellt, wie ich vor ein paar Tagen gelesen habe.
 
Ich bin 17(!) und höre immer noch Schallplatten und Tonbänder. Höre immer noch die alten LPs von meinem Vater. Rolling Stones, Karat,Karusell, Puhdys, Beatles, ABBA, etc. alles aus der Zeit. Einen Teil hab ich zusätzlich auch auf cd/PC, auf den Job nehme ich aber CDs auch nur noch als Backup mit. Der Hauptteil ist dank Musikflat digital vorhanden. Platten bleiben immer zuhause.

Vinyl/Tonband hat einfach das gewisse extra.

Mfg
Tonsortierer
 
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Seit Kindertagen begleiten mich Schallplatten. Für mein Vater war seine Musiktruhe sein ein und alles. Da liefen noch Schellackplatten.
Als Jugendlicher kamen dann die 45'er Singles auf für die die ganze Lehrlingsknete versenkt wurde. Im Sommer mit einem
batteriebetriebenen Player und einigen Singles von Bill Haley, Elvis Presley, Wanda Jackson usw. an den Badesee und die Gunst der
Mädchen war einem sicher.
Mit 21 Jahren mit einem ungedeckten Euroscheck den legendären Lenco L75 gekauft. ( läuft immer noch bei mir )
Da RockN'Roll nicht nur gehört sondern auch gelebt, des öfteren pleite, haben mich oft LP Verkäufe auf den Flohmarkt finanziell
gerettet.
Anlässlich einer Renovierung ein Teil meiner Plattensammlung in den Keller ausgelagert und wie es der Teufel so will, Einbruch und
etwa 240 LP's geklaut.
Restbestand noch 300 LP's.
Diese Schallplattentradition wird von meiner Tochter jetzt in der dritten Generation weitergelebt da sie Dj. ist und Techno, Acid, House
usw. auflegt.
Was mein Alter anbelangt will ich mal sagen, Keith Richards und ich kommen aus einer Generation. :D
 
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Ich hab seit gestern auch nen Plattenspieler in meinem Zimmer und krame mich gerade durch die Platten meiner Eltern.
Interessanterweise waren selbige eher für MP3 und konnten nicht nachvollziehen, dass ich freiwillig (vor Ca. 1 1/4 Jahr) auf CDs umgestiegen bin.
Tja, gestern habe ich dann, als der Spieler da war erstmal alle Platten hochgeräumt und angespielt.
Meine Mutter war ganz in Nostalgie versunken, als Supertramp (Breakfast in America) lief, oder als wir Long Live Rock n Roll von Rainbow auflegten.
Jetzt hab ich mir mal ein paar Deep Purple (Mark1&2&3 Best of sowie In Rock) in meinem Zimmer gebunkert und höre mich da bei Gelegenheit (vermutlich am Wochenende erst) durch .
Die Maiden 7" Single, die ich mir zusätzlich noch geholt habe, hat jedoch ne kleine Welle.
Wie dem auch sei, Plattenhören macht Spaß, auch wenn ich mir erst einmal zeigen lassen musste, wie man einen Plattenspieler richtig bedient (teert und federt mich ruhig).
Leider wurden die alten Platten schon lange nicht mehr gehört und sind deswegen ein bisschen "knacksig" wegen dem Staub in den Rillen, aber das stufe ich erstmal als Vintage ab :cool:
Mir kann aber auch niemand weis machen, dass der Kauf von nem ITunes Album vergleichbar mit dem Kauf oder öffnen einer LP/CD Hülle sei, da ist einfach ein riesen Unterschied.
Übrigens bin ich 14.
 
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und sind deswegen ein bisschen "knacksig" wegen dem Staub in den Rillen, aber das stufe ich erstmal als Vintage ab :cool:
Womit Du die Platten noch etwas stärker beschädigt, so ein kleines Staubkorn kann wenn die Abtastnadel drüberläuft einen bleibenden Schaden in der Schallplatte hinterlassen.

Sowas ist mindestens Pflicht:


Für stärker verstaubte Platten habe ich sehr erfolgreich schon seit vielen Jahren dieses kleine Gerät im Einsatz:

 
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Danke, merk ich mir Mal.
Mein Budget ist fürs erste etwas ausgeschöpft aber die Bürste wird in nächster Zeit noch drin sein :)
 
Übrigens bin ich 14.
Sagt nix aus. Ich bin 39 und auch zu alt für Teile meines Musikgeschmacks. Ich hätte Grunger werden müssen oder alternativ Metalhead oder Technojünger. Oder Kelly-Fan.

Für stärker verstaubte Platten habe ich sehr erfolgreich schon seit vielen Jahren dieses kleine Gerät im Einsatz:

Wie jetzt, der Knosti wird noch neu produziert?! In derselben Schachtel wie damals™?

Im Gegensatz zu manchen Naßspielern, die dafür sorgen, daß man die Platten nur noch naß spielen kann, soll der ja sogar was taugen.


Martman
 
Sagt nix aus. Ich bin 39 und auch zu alt für Teile meines Musikgeschmacks. Ich hätte Grunger werden müssen oder alternativ Metalhead oder Technojünger. Oder Kelly-Fan.



Martman
Habe mein Alter auch nur angegeben, weil man dazu aufgerufen wurde ;)
Mir ist schon klar, dass das nichts aussagt.
 
Och wusste gar nicht das es einen Vinyl Thread hier gibt.
Ich sammel das Zeug echt gern. Seit etwa zehn Jahren. Aber ich wollte auch schon als Kind imer sowas haben. Durfte ich aber nicht. Ich habe das früher nicht verstanden. heute ist mir das klar. Vinyl ist nichts für Kinder, weil es einfach eine gewisse Vorsicht mi dem Tonträger bedarf, den Kinder oft nicht haben. Für die gibt es ja MP3.
Etwas verwundert bin ich allerdings über den Threadtitel und die tatsache, dass der von 2014 ist. Denn seit etwa 2010 ist Vinyl wieder total angesagt. Die Verkaufszahlen stehen zwar dem Format CD und den Downloads um einiges nach, aber keine der existierenden Tonträger wächst jährlich so starkt wir aktuell die Schallplatte. Einerseits finde ich das toll, denn durch die Nachfrage steigen auch wieder die Neuauflagen längst vergriffener Platten. Allerdings finde ich die Preisentwicklung, gerade bei neuen Reissues derbe. Das man 30 Euro oder mehr für eine doppel LP hinblättern muss, ist keine Seltenheit. Und dann haben die pLatten meist nicht al ein aufklappbares Cover sondern stecken in einem einfachen Sleeve. Das ist unverschämte Geldmacherei. Ganz zu schweigen von den unzähligen Schwarzpressungen die verkauft werden. Man muss echt aufpassen, wenn man darauf wert legt offizielle Releases zu kaufen. Das kann die selbst bei Amazon und Co. passieren. Ich habe schon des öfteren mal die ein oder andere Platte als Bootleg entlarvt. Und auf Nachfrage beim Händler wird so getan als ob es ein ofdizielles Reissue ist. Das ist derbe unverschämt. Wobei ich mir manchmal nicht sicher bin ob die s selber nicht besser wissen. Aber ich unterstelle gerade Händlern in erster Linie immer Profitgier. Vondaher drücke ich da kein Auge zu. Es gibt etliche ebay Händler die nur Bootlegs verkaufen. Und das zu übelst teuren Preisen. Teilweise ab 30 Euro aufwärts.
Dennoch lasse ich mir davon nicht den Spaß verderben. Man muss nur wissen wie man die Fakes erkennt und dann ist es halb so wild.
Ändert aber nichts an der generellen Preispolitik. Auch in Bezug auf offizielle Releases. und schuld sind die Konsumenten selber. Als der Plattenboom los ging hat man schnell gemerkt was der ein oder andere für eine bestimmte Plate bereit ist hin zu blättern. Das machen sich die Labels natürlich zu nutze und pressen Neuauflagen die dann halt extrem teuer verschärbelt werden.
Auf Flohmärkten ist es das gleiche. Inzwischen hat echt jeder durch =Plattformen wie Popsike.com und discogs.com die Möglichkeit in etwa den Wert einer einzelnen Platte binnen kürzester Zeit zu ermitteln. Das machen selbst die Ankäufer so. Ich kann nur jedem raten der Schallplatten verkaufen will, dass er das selber übers Internet machen sollte und nicht im Plattenladen. Die nehmen euer Zeug. Und zwar gerne. Aber das scind alles Schweine. Die kaufen dir deinen heißen Scheiß ab und geben dir etwa 1/3 von dem was sie selbst dafür verlangen. Verkaufen sie eine Platte für 9 Euro, kaufen sie dir diese für 3 ab. Warum also nciht selbst verkaufen. hat man das dreifache. Oder eben behalten. ist eh am schönsten.
 
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Hey, da hat ja mal jemand richtig viel Zeit investiert :)
Finde ich gut:great:
Ich finde es jedoch auch schockierend.
Die UVPs für neue Platten liegen im Normalfall selten unter 20€!
Das ist echt Wucher.​
 
Unter 20 Euro kannst du fast echt vergessen. Kommt immer drauf an. Kleine Labels mit kleinen Bands verkaufen ihre Scheiben häufig für 13 - 16 Euro. Aber da sind meiner Meinung nach meist nur sehr wenig lohnenswerte Dinge dabei. Und wenn da Bands vertreten sind, ist es nur eine Frage der Zeit bis die woanders unterkommen. bestes beispiel dafür sind Kadavar. Anfangs noch bei This Charming man Records und heute bei Nuclearblast. Und das schlägt sich dann auch wieder im Preis nieder.
Aber auch kleine Labels mit kleinen Bands wie zum Beispiel Fuzz Club Records in Norwegen, lassen sich ihr Releases wirklich ordentlich bezahlen. Aber die haben auch echt geilen Kram am Start. Und das wissen die und lassen sich das auch entsprechend bezahlen. Ist dann halt alles noch ganz exklusiv mit Limited Issues und so weiter und so fort. Aber nciht selten tauchen die Platten nachdem sie beim Label ausverkauft sind, zu extremen Preisen bei discogs auf. Das dabei die 100 Euro Grenze überschritten wird, ist keine Seltenheit. Ob jemand zu dem Preis die Scheiben kauft, ist aber wieder eine andere Frage.
Ich habe auch die ein oder andere Platte die recht viel abwerfen würde, wenn ich sie verkaufen würde. Der Reiz sie zu behalten oder zu verkaufen ist durchaus vorhanden. Kann mich manchmal nciht entscheiden. Ist schön söwas im Schrank zu haben. Aber irgendwie höre ich vieles auch gar nicht mehr. Habe aber die Sorge, dass ich es irgendwann mal bereue. Abdererseits ist die Frage ob die Platten in ein paar jahren überhaupt noch jemand haben will. Also vielleicht besser jetzt verkaufen als später vielleicht für wesentlich weniger. Ist halt ein Glückspiel. Das kann man nicht wirklich voraussehen und beeinflussen. Aber auch dieser Umstand macht das ganze wieder extrem spannend.
 
Etwas verwundert bin ich allerdings über den Threadtitel und die tatsache, dass der von 2014 ist. Denn seit etwa 2010 ist Vinyl wieder total angesagt.
Was genau verwundert dich denn? Und warum wundert dich das der Thread von 2014 ist?

Die UVPs für neue Platten liegen im Normalfall selten unter 20€!
Das ist echt Wucher.​
Da warte ich lieber wieder bis die nächste Schallplattenbörse ist und kaufe mir da gebrauchte. ;)
 
Was genau verwundert dich denn? Und warum wundert dich das der Thread von 2014 ist?
Der Titel verwundert im Zusammenhang mit 2014. Weil es bereits seit einigen Jahren einen richtigen Boom gibt. Und der Titel fragt ja danach wer damit heutzutage noch was anfangen kann.

Da warte ich lieber wieder bis die nächste Schallplattenbörse ist und kaufe mir da gebrauchte.
Kannst du vergessen. Auch gebrauchte Platten kosten nciht unbedingt weniger las neue. Zum Teil gehen gebrauchte für fast das gleiche Weg wie neue. Vielleicht mal zwei drei Euro weniger. Gibt natürlich auch ausnahmen. Ich habe beides schon erlebt. Habe gebraucte gekauft für drei Euro, wo andere 20 für haben wollten. Habe selber schon platten eingestellt die sind für 1 Euro weggegangen und andere von denen ich es nicht erwartet hätte fast für den Neupreis. Und auf Plattenbörsen verarschen die dich noch am allermeisten. Das sind richtige Schweine da. ich gehe da schon ewig nicht mehr hin. Ich kaufe das meiste im Internet. Weil ich da schauen kann wer was am günstigsten anbietet. Manchmal auch im Plattenladen. Aber da bekommt man ja nur aktuelles Zeug. Also fast nur das was immer wieder aufgelegt wird oder was eben gerade herausgekommen ist. Du kannst häufig im laden schon keine Platten mehr kaufen die von 2013 sind. Wenn die Auflage entsprechend klein ist, bekommst du nicht mal eine Scheibe aus dem akutellen Jahr. Häufig sind die Platten schon in der Pre-Order Phase ausverkauft. Das gilt allerings eher für Geheimtips und nicht unbedingt für eine neue Metallica. Die haben natürlich entsprechende Auflagen. an kann das halt nicht verallgemeinern. Kommt auch immer auf die jeweilige Pressung an. Ein und das selbe Album von ein un dem selben Künstler kann je nachdem welche Pressung du haben willst, entsprechend billig oder entsprechend teuer sein. Wens interessiert, der sollte sich wirklich mal auf discogs.com umschauen. Das ist eine riesige Datenbank. Da findest du alles. Wirklich alles.
 
Der Titel verwundert im Zusammenhang mit 2014. Weil es bereits seit einigen Jahren einen richtigen Boom gibt. Und der Titel fragt ja danach wer damit heutzutage noch was anfangen kann.
Leider konnte ich den Thread nicht eher erstellen. Denn vorher habe ich mich damit noch nicht beschäftigt. ;)

Kannst du vergessen. ...
Ist ja nicht so als wäre ich noch nie auf einer Plattenbörse gewesen. ;)
Die Platten die ich mir gebraucht gekauft habe, habe ich umindest noch nirgends neu gefunden. :nix: Wenn ich sie neu wollte, würde ich sie mir auf CD kaufen um sie dann zu digitalisieren.
 
Ganz zu schweigen von den unzähligen Schwarzpressungen die verkauft werden. Man muss echt aufpassen, wenn man darauf wert legt offizielle Releases zu kaufen. Das kann die selbst bei Amazon und Co. passieren. Ich habe schon des öfteren mal die ein oder andere Platte als Bootleg entlarvt. Und auf Nachfrage beim Händler wird so getan als ob es ein ofdizielles Reissue ist. Das ist derbe unverschämt. Wobei ich mir manchmal nicht sicher bin ob die s selber nicht besser wissen. Aber ich unterstelle gerade Händlern in erster Linie immer Profitgier. Vondaher drücke ich da kein Auge zu. Es gibt etliche ebay Händler die nur Bootlegs verkaufen. Und das zu übelst teuren Preisen. Teilweise ab 30 Euro aufwärts.
Kommt ganz drauf an.

Bootlegs von Sachen, die man sonst ganz normal ohne große Schwierigkeiten kriegen kann, sind natürlich eine Schweinerei.

Bootlegs von Sachen, an die man sonst praktisch gar nicht drankommt, sind schon eher legitim.

Beispiel: Jean Michel Jarres Sachen vor der Mehrfachplatin-Oxygène, also die Single La Cage von 1971 (117 gepreßte Exemplare), das Album Deserted Palace von 1972 und der Filmsoundtrack Les Granges Brûlées von 1973. Alle drei in relativ geringen Auflagen gepreßt.

Jetzt versetzen wir uns mal zurück in die Zeit, bevor die Doppel-CD Essentials & Rarities erschien, die haufenweise Frühmaterial enthält, darunter "La Cage" und seine B-Seite "Erosmachine". Am besten noch, bevor Francis Dreyfus 2003 auf eigene Faust die Les Granges Brûlées als CD neu auflegte. Wie kam man damals als Jarre-Fan an diese Musik (die übrigens kein Stück wie die Oxygène klingt)?

Der ehrenvolle Weg wäre gewesen, die Originale zu kaufen. Ich sag mal so: 500 € für die La Cage (7"-Single) war damals ein Freundschaftspreis. Das Ding ging auch schon mal für vierstellige Preise. Man kam eh nur alle Jubeljahre dran, wenn mal ein Sammler seine Sammlung auflöste oder sonstwoher ein Exemplar aufpoppte. Sprich: Jahre warten und, ich würde sagen, mindestens 2000 € für eine originale Disques-Motors-Les Granges Brûlées hinlegen, wenn mal eine auftaucht.

Etwas einfacher wäre gewesen, die Bootleg zu kaufen, die es zumindest von den beiden Alben gab. Die war allerdings auch längst out of print, und eine Les Granges Brûlées-Bootleg kostete auch mindestens 300 €.

Dann gab's noch die Bootleg-LP Rarities (deren Coverdesign für die offizielle Essentials & Rarities übrigens abgekupfert wurde). Die enthielt so einiges an Frühmaterial, darunter "La Cage"/"Erosmachine" – war aber auch out of print und kostete dreistellige Preise. Trotzdem war die Chance größer, eine zu bekommen, als ein Original. Und man darf nicht vergessen: Diese Bootlegs waren häufig die einzige Chance, die man überhaupt hatte, an diese Musik zu kommen und sie zu hören – Anfang der nuller Jahre wurde noch nicht alles Mögliche an Musik bei YouTube hochgeladen, weil es YouTube noch nicht gab.

Möglicherweise haben sich die Preise in geringfügig zivilere Bereiche verlagert, nachdem Frühmaterial offiziell auf CD neu aufgelegt und in entsprechenden Mengen gepreßt wurde.

Gerade im Jarre-Bereich gab es seinerzeit saftige Sammlerpreise. Die erste wirklich teure Jarre-Platte, die mir begegnete, war auf einer Plattenbörse in den Hamburger Messehallen, die von denselben Leuten organisiert wurde wie die Verzamelaarsjaarbeurs in Utrecht, eine "Equinoxe 4"-Maxi in blauem Vinyl mit Glanzcover, die vor allem deshalb so besonders ist, weil sie eine spezielle Langversion von "Equinoxe 4" enthält, die nur auf dieser Platte zu finden ist (und in wiederum gekürzter Version im Videoclip). Die sollte 58 € kosten. Ich hab sie ein paar Jahre später in Utrecht für 50 € gekriegt. Das ist bei CDs allerdings nicht immer anders, wenn ich daran denk, wie teuer die seltene 11-Track-Jarremix wurde – von der mir abgeraten wurde, weil der eine Zusatztrack den Aufpreis nicht wert ist.

Bei Konzerten hat man häufig überhaupt nur Bootlegs als Möglichkeit dranzukommen, entweder, weil die offiziellen Releases verstümmelt sind (ich sage nur die alte In Concert Houston/Lyon) oder es gar keinen offiziellen Release gibt (Paris La Défense in Audio oder überhaupt mal ungekürzt, Concert pour la tolérance auf was anderem als LaserDisc, The 12 Dreams Of The Sun, Aero, Merzouga oder die Hallentourneen überhaupt usw.). Die gibt's dann allerdings nicht in Vinyl – ungekürzt erst recht nicht, denn in entsprechender Qualität bräuchte man für ein zweistündiges Konzert drei LPs.


Martman
 
Du beziehst dich da aber jetzt auf ganz spezielle und extreme Fälle. Mir sagt das im übrigen alles nichts. Aber das ist auch nicht wichtig.
Man muss auch Plattenbörse und Laden unterscheiden. Auf der Plattenbörse muss ich damit rechnen, dass ich mit Schwarzprssungen konfrontiert werde. In einem Geschäöft nciht. Und die sagen mir selbst, dass sie die Bootlegs führen. Aber nur imLaden. Auf der Internetseite bieten ie diese nciht an. Ist auch tatsächlich so. Aber das weiß der Ottonormalverbraucher, der nciht Stammkunde ist, nciht unbedingt. Und der kauft dann einen Neil Young Dead Man Soundtrack Fakerelease für 30 - 40 Euro. Ich habe den auch. Aber mir war klar, was ich da akufe. Habe lange mit mir gerungen und es letztlich doch getan, weil ich nicht breit bin 200 Euro fürs Original hinzulegen.
Teilweise werden ja Bootlegs auch als originale angeboten. hatte ich ja bereits in meinem ersten Post hier erwähnt. PJ HArvey`s Uh HUh Her z.B. Die ist nie offiziel nochmal aufgelegt worden. Ein Internetshop bietet die an und ich fragte dort einmal nach um was es dich dabei handelt. Denn ich wusste das es ein Fake ist. Habe aber sogetan als ob ich das nicht wüsste. und die schreiben mir frech zurück, dass es eine offizielle Nachpressung sei. Das ist einfach gelogen. Ich habe denen dann geschrieben, dass das nicht stimme und ich in deren Angebot auch noch andere fake Platten entlarvt hätte. habe ihnen sogar die entsprechenden Links zu den Platten geschickt, mit der Ansage das ich in Zukunft bei denen nicht mehr kaufen werde, weil man sich ja nicht sicher sein kann, betrogen zu werden. Nun ja, ich habe von denen darauf keinerlei Reaktion erhalten. Naja, inzwischen kauf ich da trotzdem wieder, weil sie einfach gut sortiert sind und relativ faire Preise haben. ich bin ja Gott sei dank in der Lage die Fakes herauszufiltern. Da laufe ich also keine große Gefahr Opfer von solchen Betrügereien zu werden.
 
Schallplatte gekauft, bin heim, hab sie aufgelegt, mich auf die Couch gelegt und beim Hören das Cover studiert... inkl Titelliste und Texte natürlich... Nach 2-3 mal hören kannte ich sämtliche Lieder beim Namen und teilweise sogar die Texte auswendig....


also so siehts bei mir immoment aus. macht doch spass sich so zu hunderprozent auf die platte einzulassen. bei mp3s und cds kann ich das irgendwie nicht richtig..
 
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Wie jetzt, der Knosti wird noch neu produziert?! In derselben Schachtel wie damals™?

Ich finde den Knosti kann man nur bei geringen Verschmutzungen und für wenige Platten nutzen.
Ich habe mir mal eine Reinigungsmaschine mit Sauger geliehen das war wesentlich effektiver und immer noch günstiger als die Platten abzugeben.
Ganz versiffte habe ich aber schon einmal mit Kunststoffreiniger (Nikotinentferner) von Rewe und Flauschtüchern gereinigt. Das Knistern geht weg und teilweise hört man danach die leichten Kratzer nicht mehr.
 
Spotify und Downloads nutze ich nicht. Ich kaufe mir immer CDs.

Alle Schallplatten, die ich gekauft sind, snd Alben die ich auf CD schon habe. Ich habe sie mir doppelt nochmal auf Schallplatte gekauft vor allem wegen der Verpackung.
Die größeren Coverbilder, aufklappbare Inlays und Songtexthefte finde ich einfach fantastisch. Schallplatten bieten von der Haptik her ein unglaubliches Gefühl.
Hören konnte ich sie leider noch nicht. Einige sind noch eingeschweißt.

Ich habe fast alle Alben der Moody Blues, sowie Jeff Wayne's War Of The Worlds.
 
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