Alte Framus Texan? Intonation.

  • Ersteller Avalanche
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Meine Texan hat Anfang der 70er ca. >250 DM gekostet.

Sie hat keine massive Decke, den heutigen Wert würde ich da nicht bei 100-200 € sehen ...
 
Geht doch!
Halswinkel ist immer noch zu flach, aber ich persoenlich wuerde jetzt pruefen, ob die Saiten auch in der Laengsachse fluchten, also die hohe und die tiefe E beide parallel zum Griffbrettrand fluchten.
Danach wuerde ich ueberlegen, ob ich mit den Intonationsmaengeln leben koennte, oder ggf dann die Metallstegeinlage mit den Schrauben drin - die ohnehin nicht taucht - gegen eine angepasste Hartholzstegeinlage mit Nut fuer eine handelsuebliche TuSQ Stegeinlage tauschen. Kostet ein Stueck Hog oder Palisander, was man beim Schreiner ums Eck fuer umme bekommt, und ein bisschen Arbeit mit dem Dremel und Schleifkloetzen....
 
Hog=Mahogany. Sorry, ich lebe seit 10+Jahren im angelsächsischem Ausland. Also Mahagoni.
 
Die Brücke einer Texan ist ebenso verleimt wie bei den allermeisten Acoustics.
Entweder hab ich keine Texan oder die Aussage ist nicht allgemein korrekt.
Also der Steg ist nur verschraubt und nicht verleimt.

Allerdings werde ich ihn nicht komplett nach hinten setzen. Millimeterarbeit wo schon grosse Löcher sind ... Okay ich könnte andere Positionen nehmen...
Leichter wäre es wohl die Metalschiene zu ersetzen, mal sehen...

Also vom Nullbund (Mitte) bis zum 12. Bund sind es 31,4cm (Mensur: 62,8)
Vom 12. bis zum Steg komme ich auch fast auf 31,4. Eigentlich ist der Steg eher einen mm zu weit weg. Müsste die verdopplung des Abstands Nullbund-12.Bund nicht erstmal das grobe Mass sein für den Steg.
Und dann je nach Saite kompensieren, schrägen...
Die Saiten sind fast neu (dünne 10,er).
 
Hallo und frohe Weihnachten.

Ich weiß, dieser Beitrag ist alt, aber.... Ich besitze eine Framus Texan 12 string. Das gleiche Problem. Oktavreinheit ist echt mies. Ganz besonders die E und die A Saite. Ich habe eine sehr gute Lösung gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Das sind die kleinen Schrauben, mit denen die Mechaniken verschraubt werden. Mit dem Saiten Schneider den Kopf abknipsen und dann, wie auf dem Bild zu sehen, unterlegen. Oktavreinheit ist jetzt wunderbar.

DSC_0063.JPG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und wo liegt die saite jetzt genau auf? Auf dem schrauben Gewinde, oder der Stegeinlage?
 
Die E und die A Saiten liegen auf den Schrauben auf. Die Schrauben sind minimal dicker als der Steg. Das ist wohl die schnellste, billigste und cleverste Lösung zumal die harten Schrauben wahrscheinlich positiv zum Sustain beitragen.
 
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Ich mag ja so diy Zeugs das Geld spart.
Aber das ist schon sehr abenteuerlich☺
Die E saite wird beim Anschlagen bestimmt den Steg küssen, was merkwürdig klingen sollte.
Klar kann man die Stegeinlage dort runterfeilen, aber bei a verliert die Schraube wohl irgendwann den Halt.
Naja, wenn es für dich passt ist ja alles gut.
 
Nein, die Saiten berühren den Steg nicht, auch bei harten Einzelanschlag mit Daumenpick. Das liegt daran dass die Saite im Bereich des Steges, oder Sattels, höchstens 2 % der Gesamtschwingung erfährt. Ich kann ja nur von meiner Framus sprechen, könnte ja sein, dass die Sechssaiter Texans nicht ganz so daneben liegen. Bei mir ging das im 12. Bund gegriffene E, deutlich Richtung F. Das ist inakzeptabel bei Fingerpicking in höheren Lagen. Kommt alle gut ins neue Jahr.
 
Quick and dirty - finde ich eigentlich auch gut, aber ich hätte da wohl eher etwas wie Knochenstückchen aufgeleimt und diese ganz bestimmt für die Oktavsaiten getrennt, denn so kann es mit der Oktavreinheit ja auch nicht stimmen...

Und weils noch keiner gesagt hat:

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