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  1. #1
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    Frage Geläufigkeitsübungen für Querflöte

    Guten Tag, liebe Leute,

    ich habe eine Frage und vielleicht kann mir hier jemand helfen. Ich habe mit etwa 9 Jahren angefangen Querflöte zu lernen und hatte dann auch 9 Schuljahre Unterricht. Anschließend habe ich auch noch eine ganze Zeit weiter gespielt. Danach habe ich das irgendwie aus den Augen verloren und so fast 10 Jahre nicht mehr gespielt.
    Anfang des Jahres habe ich dann wieder angefangen und seit gut vier Wochen habe ich auch wieder Unterricht.
    Jetzt lerne ich die Fantasie von Faure (Opus 79). Ich weiß nicht, ob die jemand von Euch kennt, aber da sind einfach sauschnelle Stellen drin. Dabei merke ich, daß meine Finger doch ganz schön eingerostet sind (wie manches andere wohl auch). Damit ich aber den Faure nicht so quälen muss, würde ich gerne auch Etüden haben, mit denen ich meine Geläufigkeit verbessern kann. Hat da jemand einen Tip für mich?
    Das Flötenbuch Friedrich des Großen habe ich und auch 25 kleine melodische Übungen mit Variationen von Moyse. Aber irgendwie ist das noch nicht das, was ich suche. Friedrich der Große ist halt barock und die Moyse Etüden sind auch nicht "chromatisch" genug.
    Das Optimale wären natürlich Etüden, die einerseits meine Geläufigkeit verbessern und mit denen ich auch andererseits die Doppelzunge üben kann.

    Wenn jemand einen Tip für mich hat, wäre ich unglaublich dankbar.

    Viele liebe Grüße
    Schräubchen

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von schuh

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    schuh ist offline
    hallo =)

    ich kenne das stück,das du grad spielst zwar nicht (hab es mir grad nur einmal angehört).

    trotzdem wollte ich dir ein heft mit etüden vorschlagen.

    125 easy classical studies for flute

    da ist eigentlich von allem etwas dabei. deshalb find ich´s auch ganz nützlich. je nach dem was man gerade spielt,knn man sich da auch übungen raussuchen.

    vielleicht konnt ich dir ein wenig weiterhelfen.

    lg
    schuh
    Musik ist eine höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem sich meine Musik auftut, der muss frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen Menschen schleppen.
    (Beethoven)


  3. #3
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    mohr ist offline
    Auch wenns vielleicht etwas trocken klingt: ich würde dir Tonleiter empfehlen. Einfach über zwei Oktaven auf- und abwärts durch möglichst alle Tonarten.
    Die Läufe im Faure bestehen ja größtenteils aus Tonleitern. Wenn man die in den Fingern hat kann man sich viel Übe-aufwand bei allen Stücken sparen und Geläufigkeitsübungen sind meistens auch nichts anderes als variierte Tonleiter...

    Bei Doppelzunge hilft nur von langsam nach schnell üben und erst dann das Metronom weiterstellen, wenn du die betreffende Passage von vorne bis hinten ohne Unterbrechung schaffst. Ob du dir eine schnellere Doppelzunge jetzt anhand einer Etüde, oder während der Arbeit am Faure aneignest wird keinen großen Unterschied machen. Es sei denn, das ist etwas neues für dich.

    Also denn wünsch ich dir viel Spaß beim üben

  4. #4
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    flauto regina ist offline
    Hallo schraeubchen,

    ich habe verschiedene Hefte, die man zum Üben heranziehen kann, von denen ich Dir zwei "ns Herz" legen will:

    Ernesto Köhler - Schule der Geläufigkeit
    trockene Tonleitern, daran anschließend einige Sprung- und Chromatik-Übungen

    Barbara Gisler-Haase - Fit for the flute - Fingertechnik (UE 31291)
    Dieses Heft mag ich sehr, denn hier kann man Tonleitern und Intervallsprünge mit CD-Begleitung üben. Mir macht diese Variante deutlich mehr Spaß!

    Viel Spaß beim Üben,

    flauto regina

  5. #5
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    schraeubchen ist offline
    Hallo, Ihr Drei,

    vielen Dank für Eure Tips und eine große Entschuldigung, daß ich erst jetzt antworte. In den letzten Tagen war einfach zu viel los bei mir.
    Ich werde heute mal zum Musikalienhändler meines Vertrauens gehen und sehen, was ich bekomme.

    @mohr: Sicher hast Du Recht, daß man dieses Übungen auch ohne Etüden machen kann und es würde auch sicher einiges mehr dabei trainiert, als nur Zunge und Finger. Daher ist es schon ein bedenkenswerter Vorschlag. Und die Doppelzunge kann man ja eigentlich immer üben, auch ohne Flöte. Das tue ich auch, da ich mich dabei von Te Ke auf Te Qui umstellen muss.
    Und Faure hat durchaus eine Schwäche für chromatik. Das ist auch nicht zu unterschätzen.

    Auf jeden Fall hat es gut getan, hier ein paar Anregungen zu bekommen.

    Viele Liebe Grüße
    Schräubchen

  6. #6
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    mohr ist offline
    Zitat von schraeubchen Beitrag anzeigen
    Und die Doppelzunge kann man ja eigentlich immer üben, auch ohne Flöte. Das tue ich auch, da ich mich dabei von Te Ke auf Te Qui umstellen muss.
    Te Qui?? Das ist mir neu. Darf ich fragen warum?
    (Bei angemessener Begründung kann man ja mal überlegen, obs eine Umstellung wert ist )

  7. #7
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    schraeubchen ist offline

    Te Qui

    Hallo, mohr,

    selbstverständlich darfst Du fragen. Ich gebe mal wieder, was meine Querflötenlehrerin gesagt hat und was ich mir noch so dazu überlegt habe:

    Das Te Qui (wobei damit das französiche Qui gemeint ist) war mir auch gänzlich neu. Allerdings hat es gegenüber dem Ke den Vorteil etwa in der Mitte des Gaumens anzustoßen und nicht im Rachen. Damit ist der Weg, den die Zunge zurücklegen muss deutlich kürzer, was wahrscheinlich auf die Dauer zu einer wesentlich schnelleren Doppelzunge führen könnte.

    Und vielen Dank nochmal für den Tip mit den Tonleitern. Wahrscheinlich hast Du damit mein größtes Problem beim Namen genannt, denn die Abteilung Quintenzirkel und Co ist in den 10 Jahren, die ich nicht gespielt habe, gänzlich verschüttet worden. Da habe ich also noch einiges wieder auszugraben bzw. aufzufrischen.

    Viele liebe Grüße
    Schräubchen

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von schuh

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    hallo nochmal

    mhh... also ich hab da mit der doppelzunge nochmal anders beigebracht bekommen
    und zwar mit ti-ke allerdings ohne begründung
    nunja,kann auch sein,dass ich da i-was falsch verstanden habe...

    gruß schuh
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  9. #9
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    Habs gerade mal ausprobiert: tike hat einen ähnlichen Effekt wie tequi. Nämlich, dass das k weiter vorne im Gaumen angestoßen wird. Ich hatte es nicht so gelernt, aber ab einen gewissen Tempo gehts gar nicht anders, als weiter vorne anzustoßen. Das k ganz hinten im Gaumen ist einfach zu schwerfällig. Ich finds aber eine interessante Hilfe mit dem Vokal "i" anstatt nur "e" zu arbeiten. Wie gesagt, das war mir neu...

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