Wie professionell klingt das?

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Build it
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Hi Leute,

in letzter Zeit ist mein Recording Equipment immer teuerer geworden und ich wollte einfach mal Feedback haben, wie sich das denn so anhört.
Dieses kurze Riff ist nur ne kurze Testimpro, also die Qualität der Riffs bitte nicht bemängeln, darum geht es in diesem Thread eigentlich gar nicht.
Die Tracks sind größtenteils ungemastered, Drums: EZ Drummer default Einstellung, Gitarren abgenommen über Mics.

https://soundcloud.com/juli_ft

Meine Fragen dazu:

1) Wie findet ihr den Clean Sound? Was ist verbesserungswürdig, was sollte ich bei der Bearbeitung der Gitarren machen? Compressor, Equalizer? Was kann ich aus der Aufnahme rausholen oder ist sie einfach noch zu amateurhaft?
Was meint ihr?

Grüße
Julian
 
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Klingt überhaupt nicht gut.
 
okay, danke für die ehrliche Meinung, aber gibts auch konstruktive Kritik?
 
Nun ja,als ich den ersten Post in diesem Thread abgesetzt hatte war ja noch gar nichts zum Hören da. ;)
 
Ich finde die Aufnahmen gut, auch weil ich den Musikstil sehr toll finde! Die Gitarre klingt schön.
 
Oh sorry, ich dachte ihr habt das danach geschrieben!!!
Dankeschön! Wenn ich das jetzt abmische, an was sollte ich bei den Gitarren noch arbeiten, EQ/Compressor....?
Also klingt das echt gut? Weil ihr seid ja zwei Profis und was ich da in meinem Zimmer mache ist noch nicht so ausgereift?!
 
Also ich bin bei weitem kein Profi sondern angehender Historiker ;)

Acht darauf das du die Gitarre nicht so krass durch die Mitte kommen lässt. Versuche die Gitarre links und rechts im Raum zu verteilen. Das gibt dem ganzen Mix ein wenig mehr Raum.
Komprimieren würde ich die Gitarrenspur nur mit geringer Ratio, EQ musst du selbst ausprobieren.

Ich würde dir aber raten auch die Summe am Ende noch mal ein wenig zu Komprimieren um das ganze einfach ein wenig enger zusammen zu bringen.
 
immerhin hast du es geschafft, dass die Drumsamples so rüberkommen, als hätte das Kit tatsächlich in deinem Zimmer gestanden... :p
die Gitarren klingen dagegen gut...
(für meinen Geschmack sind sie etwas zu weit auf die Seiten gerutscht, wirkt ein wenig horizontal dadurch)
das Schlagzeug-Metall ist stark höhenlastig, der Rest wirkt recht gequetscht und etwas pappig
(kA was EZ-Drummer für Samples mitbringt - aber da ist noch Luft)
ich würde mich weniger nach Massstäben wie 'professionell' oder ähnlichen Klischees richten
einfach so machen, wie du es gerne hören würdest (der schwierigere Teil mit der Gitarrenaufnahme hat ja geklappt)
ich bin kein Profi
kann mir also den Luxus leisten, zu behaupten dass jede unnötige Bearbeitung den Mix schlechter macht ;)

cheers, Tom
 
...oder ist sie einfach noch zu amateurhaft?

Ja, das ist mein Eindruck. Es ist einfach viel zu unsauber gespielt. An dieser Stelle würde ich mir wirklich keine Gedanken über Compressoren und schon garnicht über Mastering machen, weil das Ausgangsmaterial einfach ... ähm... nichts hergibt. Es klingt spielerisch schon irgendwie lieblos (auch wenn wir das nicht beurteilen sollen).

Musik hat am meisten mit Emotion und ganz wenig mit Technik zu tun. Wenn das gleiche Riff auf einer ranzigen Akustik-Gitarre mit nur 4 Saiten von einem Kassettenrekorder aus den 80ern aufgenommen, dafür aber mit viel Herzblut gespielt wäre, könnte man eher was damit anfangen.
 
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Naja, wobei das ja wohl im Auge des Betrachters liegt. Musik ist immer noch Geschmacksache.
 
Ich finde das klingt schon ganz brauchbar. Allerdings hast du noch Luft nach oben. Vor allem die Drums, aber der EZ-Drummer ist halt auch nicht state of the art wenn es um Drum-Samples geht. Der Gitarrensound als solchen finde ich sehr schön. Ist warm, hat Brillianz und ein schönes Timbre. Das Stereofeld sollte wirklch nochmal überdacht werden. Und lass dir nichts erzählen von "foxytom". Denn eine Musikaufnahme hat sehr wohl was mit Technik zu tun und das mit dem Kasettenrekorder klingt für mich echt nach einer Wette.
Lass mal hören!
 
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Hey! Erst mal vielen Dank für das Feedback!
... mit im Raum verteilen meint ihr quasi den Pan ändern? Die Gitarren rechts/linkslastiger zu legen?
Ich hab eigentlich bewusst die eine Gitarre auf links/die andere rechts/die Rythm auf Mitte getan, weil ich das von Recordings und jetzt kommt's :D aus dem Metal Bereich kenn. Jetzt muss ich selbst lachen. Ich hör gern auch härtere Gangarten, mir war aber nicht klar, dass das in Alternative/Balladen etc. nicht der Fall ist. Danke!
... jap ich hab mir von EZDrummer mehr erhofft, aber wahrscheinlich bin ich bloß zu doof den richtig zu bedienen...
Kurz noch was zu Spielweise. Ich weiß das lässt sich immer leicht sagen, aber generell mastere ich nur fehlerfreie Aufnahmen und lege auch sehr viel Wert auf saubere und fehlerfreie Aufnahmen! Bei dieser kleinen Sounddemo ging's mir eigentlich auch gar nicht darum. Ich hab mich abends nach der Vorlesung zur Entspannung hingehockt und hab aufgenommen - innerhalb von 5min und alles improvisiert. Könnt ihr mir jetzt glauebn oder nicht, aber das File war einfach als Sounddemo gedacht, nicht als Lied, das ich weiter mastern werde. Wahrscheinlich wäre es auch sinnvoller gewesen nur die Gitarren hochzuladen, aber das hab ich nicht gemacht.
Wo ich eigentlich wiedersprechen möchte ist bei dem Gefühl/den Emotionen die drin stecken, auch wenn ich das abends aufgenommen hab und ohne Vorbereitung, meiner Meinung nach ist das nicht emotionslos.
Danke für die Tipps.
 
was den Raumeindruck einer Produktion angeht, gibt es genauso viele Methoden wie individuellen Geschmack...
und natürlich auch (Musik-) richtungsabhängige Trends
manchmal hat man das Glück eine 'ideale' Akustik nutzen zu können, meist wird man sie aber 'nachbauen' müssen
in anderen Fällen erzeugt man dagegen eine reine Phantasielandschaft

dabei kann man sowohl auf Spur- wie auf Bus-Basis oder mit einer Kombination von beiden arbeiten
es lassen sich trashige und 'hochwertige' Effekte einsetzen - man sollte sich nur dessen bewusst sein
ein einfaches Beispiel bezogen auf deinen Track wäre zB ein Federhall auf der Gitarre ('trash')
dazu ein eher geringer(!) Anteil eines guten 'Room Reverbs'
(um den Eindruck eines realen Amps in einem Club Ambiente zu erzeugen)

ob man den quasi realen Raum bei 2 Gitarren auf einem Bus (für gemeinsamen Raum-Effekt) oder pro Spur organisiert ist dann vom konkreten Einzelfall abhängig, wobei auch Aufwand und Kontroll-Möglichkeiten mit einfliessen
so kurze Sound-Schnipsel eignen sich sehr gut um das konkret herauszufinden und ein paar Varianten auszuspielen
(um später mit frischen Ohren nochmal drüber zu hören - die 'besseren' merkt man sich dann ...)

cheers, Tom
 
Mir gefällts recht gut! Einzig gestört hat mich das extreme panning der Gitarren. Auf Boxen geht das in Ordnung, auf Kopfhörern wirkt das aber zu unruhig. Muss ja nicht gleichh 100% L oder R sein, 75% reichen auch ;)

So Far...
Laguna
 
Moin,

ich fange gerade mit Homerecorden an und wäre schon sehr froh, wenn ich das so hinkriegen würde. :great:

Meine Meinung:
Den Gitarrensound finde ich gut, das extreme Verteilen auf rechts/links strengt aber an. Die durchlaufende Hi Hat klingt zu aufdringlich ... eher wir druchgehendes Rauschen.
Mir war das Stück auch zu bassig. Nachdem ich bei 32 bis 125 hz runtergeregelt habe, klang es für mich homogener.
 
Danke für die vielen Antworten :) Werde demnächst vielleicht mal was Covern um zu experimentieren bezüglich Sounds, das lad ich dann hoch, vielleicht könnt ihr ja drüber schauen und sagen ob ich eure Tipps gut habe umsetzen können. Was die Gitarren angeht, bin ich selbst überrascht; hätte nicht gedacht, dass ich einfach n Mic vor n Amp stellen kann und dass dann auf Anhieb Brauchar klingt :), @ Time-Bandit, das kriegst du sicher auch so hin. Danke fürs Feedback, Grüße Julian
 

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