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  • 1 Post By ISCREAM

Thema: [Amp][Box] - Ampeg SVT-3 Pro + Ampeg 610 HLF

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von ISCREAM

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    [Amp][Box] - Ampeg SVT-3 Pro + Ampeg 610 HLF

    Vorgeschichte
    Ich bin seit ca. 3 Jahren von anfänglich Gitarre, auf Bass umgestiegen und mit
    Bässen sehr sehr zufrieden. Mein erster Amp war ein Warwick Profet 5.1, aber
    über den "Flohmarkt" bin ich dann doch bald zu meinem Ampeg SVT-3 Pro aus
    den USA gekommen.

    Eigendlich bin ich passionierter Gebraucht-Käufer, nur bei Boxen hab ich lieber
    etwas "neues" aus dem Geschäft wo ich nachvollziehen kann wie abgespielt sie ist.
    Ich hatte bis vor kurzem meinen SVT-3 Pro an einer Ampeg 410 HE und war
    klanglich zufrieden, nur dass mit den 4Ohm amp - 8Ohm Box war ein Dorn für mich.
    Nach inniger Suche und fokus auf eine EBS Box, hab ich im Lokalen musikladen die
    nigelnagelneue 610 HLF gefunden und sofort zugeschlagen, da es schon immer meine
    Traumbox war. Kurze bedenken hatte ich wegen Vietnam, jeder kennt die diskussion.

    Reviews hab ich noch keins geschrieben, aber ich versuche mich gerne hier.

    Falls es sachen gibt, die ich ändern könnte und sollte bitte bescheid sagen, dass ich
    das Review hier noch verfeinern kann.

    Ich bewerte die beschriebenen Punkte nochmal mit einem 0-10 Punktesystem,
    wobei 0 Mies und 10 Spitze ist.

    Features
    Amp:

    * 450 Watts RMS, mit 4 ohm Box / 275 Watts RMS, mit 8 ohm Box
    * Röhrenpreamp (3x 12AX7) + Driver Tube (1x 12AX7, 1x 12AU7)
    * 9-Band Grafik EQ
    * Tuner Out
    * Effektweg
    * Footswitch Jack
    * Muteschalter Vorne (Tuner funktioniert trotzdem)
    * Ultra Low/High Boost
    * Variabel drehende Lüfte (Variabel nach Temperatur, nicht nach BPM )
    * 19" Formfaktor / 2HE
    * Regelbarer DI-Out hinten
    * ~ 15 Kg






    Box:

    * 6x10" Speaker + 2" Horn
    * 600 Watt Laut Boxrückseite, angaben Vareieren genre mal beim Händler
    * 4 Ohm
    * 125 dB
    * 53 Kg
    * Große Rollen, 2 Tragegriffe, rückseitige Rutschleisten aus Plastik und den grossen
    Griff hinten, auch "Handtuchhalter" genannt
    * Bassreflex geht nach Vorne weg, also an die Wand stellbar





    Optik/Haptik
    Amp: Zurückhaltend, Massiv, klar Definiert und Aufgeteilt.
    Box: Klassisch-cool, Tolex überzug massive Edelstahlgriff hinten, große gute Rollen

    Verarbeitung / Haltbarkeit
    Box ist gerade aus dem Laden, was ich zur Verarbeitung sagen kann ist,
    das man beim Tolex an den schnittstellen einen minimalen schlitz bemerkt bei
    dem man das Holz durchschimmern sieht, aber weniger als ein halber millimeter.
    Das Holz der Box ist etwas dünn für meinen geschmack nicht so massiv wie man
    es gerne hätte, was natürlich wiederum gut fürs gewicht ist.
    Fühlt sich alles sehr Hochwertig an.

    Der Amp hat jetzt schon einige Jahre auf dem Buckel, sieht noch gut aus, ist im
    Rack sogut wie Unzerstörbar. Hatte mit dem Amp einmal eine "kalte" lötstelle
    am inputbereich, war ne kleinigkeit für den Ampdoktor.
    Zur Zeit rauscht er leicht im leerlauf, muss mal gucken was da los ist.
    Keine probleme im Live einsatz, immer Zuverlässig. Fühlt sich alles sehr Hochwertig an.

    Verarbeitung Box: 8 Punkte
    Haptik Box: 10 Punkte
    Verarbeitung Amp: 10 Punkte
    Haptik Amp: 10 Punkte


    Handling / Möglichkeiten
    Der Bass ist sehr Flexibel, auch wenn das das geläufige urteil über Ampeg nicht
    bestätigt. Man kann einfach absolut ALLES damit machen, es ist so flexibel dass
    einem Schwindelig wird und bei allem kommt ein super Sound dabei raus.
    Ich verweise nur auf die Equalizer, den Regelbahren Röhren-Gain und viele weitere
    Features am Amp, und auf die 6 Stk. 10 Zoll Speaker mit dem 2 Zoll Horn das
    Regelbar ist.

    Absolutes Must Have am Amp:

    Tuner Out: Einfach ein Stimmgerät angestöpselt und schon kann losgestimmt werden. Das beste ist das es auch aktiv bleibt wenn man mittels Mute alles Stummschaltet.

    Mute Schalter: Ideal für Instrumentenwechsel und stimmen auf der Bühne.

    zuschaltbarer 9 Band EQ: Eigentlich ein super feature, mit dem Footswitch oder
    zwischen den Songs kann man es hinzuschalten und den eingestellten Sound
    auf einen "drück" umschalten, geniale sache, geht schnell und präzise.

    Tube Gain: Mit diesem tollen Regler lässt sich die Spannungszufuhr zu den Röhren regeln. Das klingt so Spannend wie es ist. Durch verringern der Spannung lassen sich traumhaft angezerrte Röhrensounds aus dem Amp locken bei denen man stolz auf jeden Euro ist den der Amp gekostet hat. In die andere Richtung gedreht werden die Sound wunderbar klar und definiert. Ein mächtiger Regler!

    -15 db Regler: Live einsatz auf der Bühne, ich stelle meinen Amp und es kommt ein
    "Aktiv-Bassspieler"! *oh schreck*
    Mit einem knopfdruck ist das kein Problem mehr, ohne viel umzustellen.

    Die anderen Regler und Knöpfe sind weitestgehend Standard und genauso bei allen anderen Amps zu finden in dieser Preisklasse.

    Hinten am Amp gibts dann noch einen Balanced/unbalanced Line-Out mit zuschaltbarem EQ und Groundlift. Jeder Tontechniker wirds euch danken. Das beste ist das der DI-Out hier hinter die Röhrenvorstufe gesetzt wurde. Ergo hat man einen Röhrensound im Pult. Was will man mehr?

    Mittels eines Stereo-Klinkenkabels lässt sich ein Footswitch anschliessen der dann Mute und EQ bedient.

    Auch ein nettes Feature: Man kann vor der Endstufe das Signal abzwacken und so eine andere Endstufe anschliessen oder andersrum sas Signal inter dem Preamp in den Amp jagen und so nur die Endstufe des Svt-3 nutzen.

    Die Box bietet Knackig-Flexiblen sound wie man es von Ampeg´s 10 Zoll Boxen gewöhnt
    ist. Die Speaker sind seit neuestem USA und nur in China eingebaut.
    Das hohe gewicht der Box macht sie etwas schwerfällig.
    Zu Zweit tragen ist wirklich kein Problem, auch für schwächere Musiker,
    Alleine ins auto heben geht total easy dank Hebeltechnik.
    ->auf die eine seite der Box gehen, wo ein Griff ist, über die Box den anderen Griff greifen,
    Die Box auf den Oberschenkel kippen und ab ins auto.

    Handling Amp: 10
    Möglichkeiten Amp: 10
    Handling Box: 8
    Möglichkeiten Box: 10

    Sound
    Ampeg. Einfach Ampeg. Es stimmt schon, Ampeg hat einen eigenen Sound. Und das ist gut so. Ich mag den Sound sehr und der SVT-3 liefert diesen sound genauso wie jeder andere Ampeg Amp. Dennoch finde ich ist der Amp variabel genug um auch viele andere Sounds abzudecken die man als Bassist vielleicht gerne mal hätte. Alles machbar. Alles klingt super. Druck hat der Amp für alle Bühnen dieser Welt genug. Der Röhrensound
    kommt mit nahezu keinen abstrichen aus der Box, SVT Classic ist nicht weit entfernt.

    Die Box liefert auch alles was ich brauche. Zusammen mit meinem Fender Preci liefert sie nen ordentlichen Punch und auch die Höhen werden astrein ausgegeben. Laut ampeg Seite
    bräuchte man 3x 15" Boxen um die selbe menge an Luft zu bewegen.
    Das beste aus 4x10" und 8x10". Optimaler Druck wird nach ca. 3-4 Metern aufgebaut,
    zum vergleich, bei der 8x10" sinds glaub ich 8 meter oder so ca.
    Die 6 Boxen sind wie ein Fullstack aufgebaut. Es sind jeweils drei Boxen mit 8 Ohm
    zusammengeschlossen und kommen zu einem Anschluss heraus, was dann 4 Ohm ergibt.
    Anschlüsse sind 2x klinke und 2x Speakon an der Box hinten.
    Wenn man den Amp an seine annähernde Grenze bringt ist die Lautstärke nicht auszuhalten. Also wirklich Schmerzen erzeugend, und das mit Bässen!!
    ich habe den Amp im Bandraum auf etwas mehr als 1/3tel leistung, live ergänze ich bald.

    Fazit
    Klare Kaufempfehlung. Kommt sehr nahe an das Bass-Ultimo, (8x10" und SVT-CL) ran
    mit einigen vorteilen wie Rackeinbau, kleinere Box und wenigeren abstrichen als Vorteilen.

    Soundbeispiel
    Ich hab derzeit leider kein Soundbeispiel und werde wohl auch in nächster Zeit keine Gelegenheit haben ein neues zu erstellen.

    Infos zum Schluss: Habe mich beim Amp an einem vorherigen Review darüber orientiert
    und mit meiner Erfahrung über den Amp diesen Beitrag geschrieben.
    In dieses Review fließen meine eindrücke und mein Geschmack ein.
    Geändert von ISCREAM (02.02.2010 um 22:47:04 Uhr)
    1 Benutzer findet diesen Beitrag hilfreich.
    Stolzer Besitzer einer Ampeg 610 HLF hier das Review davon
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  2. #2
    Uli
    Mod Emeritus Avatar von Uli

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    Inhaltlich ein schönes Review. Das fehlende Soundbeispiel kann ich im Fall eines Amps verkraften, weil das über Computer eh nicht viel aussagt.

    Scheint ein tolles Teil zu sein, wenn auch das Gewicht für mich ein KO-Kriterium ist!

    Offenbar hast du den Text in einem Editor vorgeschrieben und hinterher hier einkopiert, wodurch die Formatierung des Erstellungseditors übernommen wurde. Wenn du die Zeilenumbrüche noch ändern willst, geht das noch die nächsten Stunden.

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Patr0ck

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    Hi, schönes, informatives Review.

    Aber das hier kann nicht stimmen:
    Zitat von ISCREAM Beitrag anzeigen
    Es sind jeweils drei Boxen mit 8 Ohm
    zusammengeschlossen und kommen zu einem Anschluss heraus, was dann 4 Ohm ergibt.
    Wenn in der Box Tatsächlich 8 Ohm Speaker verbaut wären hätte sie eine Impendanz von 5,33 Ohm, was bei vielen 6x10" Boxen auch so ist. Wenn die Box tatsächlich 4 Ohm hat, dann sind wohl 6 Ohm Speaker verbaut.
    "A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools."
    Douglas Adams

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von ISCREAM

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    Ne, sorry falsch ausgedrückt:
    Wieviel Ohm jeder einzelner Speaker hat weiß ich ned,
    wollte damit sagen, dass es aufgebaut ist wie zwei Boxen mit je 3 Speakern und 8 Ohm.
    und diese 2x3 Boxen á 8 Ohm ergeben 4Ohm.
    Stolzer Besitzer einer Ampeg 610 HLF hier das Review davon
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  5. #5
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    gutes review soweit, aber nur so als frage... hast du svt cl und 810e im vergleich schonmal gespielt? ich finde da liegen soundlich WELTEN zwischen.
    weiterhin klingen ampegamps MEINES ERACHTENS (subj.) nicht gleich. jedenfalls nicht gleicher als andere hybridamps zueinander. auch eine besonders ähnliche note, konnte ich bisher nicht feststellen. ok bischen mittig im grundsound bei mittlerer reglerstellung, aber das wars auch... spätestens sobald du den tiefenboost dazuschaltest

    ohne dir zu nahe treten zu wollen, habe ich oft das gefühl, dass leute vergleiche aufstellen, die so einfach nicht stimmen. vielleicht ist das ja auch nur DEIN eindruck.

    gerade wenn es um "mittelklasse" equipment geht ist mir bisher zu hochpreisigeren amps immer noch ein signifikanter unterschied aufgefallen, der nicht mit einem "klingt aber FAST so" wettgemacht werden kann.. (.aber vielleicht redet man sich so seine klamotten schön )

    dennoch. schönes review und hoffentlich VIEL freude damit

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von hannibalxsmith

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    hannibalxsmith ist offline
    das problem bei diesen vergleichen ist, doch dass die leute, die diese vergleich aufstellen ihre meinung (hoffentlich) falsch ausdrücken.

    ich persönlich empfehle ja auch gerne z.B. den BA115 combo, wenn leute kein geld haben und eine combo mit dem typischen ampeg suchen. dass zwischen dieser combo und z.b. meinem V4BH ein riesiger unterschied in der sound-qualität ist, ist für mich klar (hatte ja auch beide amps).
    aber: wenn ich bei beiden amps eine ähnliche eq/gain einstellung nehme (+15" box für das topteil), dann klingen in der tendenz ähnlich. nicht von der qualität, sondern vom charakter. ähnliches habe ich mit dem B1RE und mit dem SVT3-Pro, bzw. meinem V4BH erlebt. der "typische" ampeg-soundcharakter ist schon vorhanden, nur die qualität ist natürlich nicht in dem ausmaß wie bei einem hochpreisigen amp (SVT-CL, V4BH) da.
    die leute drücke es beim vergleich von günstigen/teuren amps nur falsch aus, ähnllichkeiten im sound-charakter sind vorhanden, ähnlichkeiten in der sound-qualität eher nicht.

    außerdem finde ich persönlich schon, dass der SVT3-Pro kein mittelklasse amp ist. naja, mittlerweile vielleicht schon, aber früher (bei erscheinung) war er doch auch ganz klar ein oberklasse amp wie der SVT CL und der V4BH, nur durch seine mosfet endstufe etwas günstiger...
    maybe life ain't so fucking bad, better be grateful for what you have
    Reviews: EHX Bass Metaphors, Line 6 Lowdown LD15, Squier Standard Telecaster, Badass II vs. Gotoh B201, MXR Bass DI+
    Im Flöhmarkt: aktuell nichts

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von ISCREAM

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    ISCREAM ist offline
    Also als ich im Laden war und die Box gesehen hab, hab ich diese mit einem SVT-3 Pro (leider China)
    und einem SVT-CL (auch China) gründlich angespielt. Muss dazu sagen, ich hab natürlich nicht verrückte
    Tiefen Boosts mit ultra low Bässen oder so nen kram so ins detail ausprobiert, nur kurz ausgetestet,
    sondern eherden Knackick Rockigen Sound, der mir gefällt.
    Beides mit der selben Box (der 610 HLF) und die unterschiede zwischen den Amps waren nicht erwähnenswert.
    Ich habe ja auch erwähnt, dass das MEINE meinung ist, mit dem was ICH mit meinem gehör gehört habe,
    aber erstens hört jeder mensch anders, zweitens hat jeder nen anderen geschmack und drittens ist beim
    SVT-CL mit ner 810er noch so einiges an Voodoo dabei meiner meinung

    Eine SVT-CL mit 810er finde ich sollte jeder mal angespielt haben, Pustet weg wie sau,
    Ultimatives Rig, klaro aber wer braucht sowas wenn man nicht im Olympiastadion spielt?
    Bei dieser kombo sind klare nachteile die ich für mich selbst nicht in kauf nehmen möchte.
    Außerdem kann sich der SVT-3 Pro ganz sicher zu den Hochpreisigen Amps zählen, mit neupreis
    von 1100,- damals und made in USA, 4 Vorstufenröhren und einer Treiberröhre für die Mosfet endstufe
    ist der Sound auch sehr Röhrig und kräftig.

    Nochmal zu den nachteilen eines SVT-CL und der 810er Box.
    Amp:
    Wiegt 40 Kilo, das Ohne Rack, Tuner etc.
    Box:
    Reflexzone nach Hinten, weite entfernung zum hörer benötigt
    um vollen sound zu entwickeln, Größer und schwerer als 610

    Bei meinem Amp sind im Rack noch ein Korg Tuner verbaut, ein Racklight
    und eine 2 He Schublade, eine Steckdosenleiste und alles auch um die 40 Kilo

    Naja wie gesagt, muss sich jeder selbst sein Bild machen, was einem gefällt,
    das review sollte ja nur als denkanstoß und entscheidungsHILFE dienen.

    aber @patisan, du hast recht, manchmal wird etwas verglichen was nicht stimmt,
    aber das müsste dann mit gleichen mitteln verglichen werden um einen Fairen vergleich
    der wiederholbar ist, zu bekommen.
    Danke für dein post, war eine gute Anregung um das mal auszusprechen.

    Noch zu Ergänzen:

    Habe die Box mit dem Amp gestern in einer großen Location spielen dürfen und bin B-E-G-E-I-S-T-E-R-T!!!
    Das Rig legt einen einzigartigen Teppich unter das ganze Set, ist aber noch so durchsetzungsfähig um das
    ganze wunderbar zu färben und sich durchzusetzen.
    Gespielt wurde an diesem Abend mit "meinem" Preci, einem Jazz Deluxe mit Quarterpoundern drinn, einem
    Jazz mit Neck PU einen Quarterpounder und Bridge PU einen Jazz PU Std und einem Yamaha Bass (weiß nicht welcher genau)

    Die Box macht einen Druck auf der Bühne vom anderen Stern, erspart dem Mischer, den Bass über den Monitor
    zu blasen und den ganzen Monitorsound zu Vermatschen, der sound geht aber noch weiter ins Publikum und
    klingt einfach königlich!
    Der Amp hat mit seinem geregelten DI-Out dem Mischer ein lächeln auf´s gesicht gezaubert, Voller Ampsound aus
    der PA, was will man mehr
    Ich hatte 3 Teile zum Hertragen, Basskoffer, Amprack und die Box - Amp mit Speakon an die Box, einen Stecker in
    die Steckdose und Zack, aufgebaut was will man mehr?
    Stolzer Besitzer einer Ampeg 610 HLF hier das Review davon
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  8. #8
    HCA Bass Avatar von Heike

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    Ich hätte da nach der einen wie nach der anderen Seite hin nicht viel zu meckern. An einem Hybrid-Head ist ja nichts ehrenrühriges, und man hat mehr Knöpfe zum dran herumschrauben, wenn man denn will. Der CL ist was zum einstöpseln und sich wohlfühlen Der 2-Pro mit dem Graphic EQ wäre da auch als nicht zu verachten erwähnen.

    Die 610 HLF paßt tatsächlich auch sehr schön zum CL, da sie etwas tiefer abgestimmt ist als die 810 (und das hab' ich bei der ohne Zusatzbox auch immer vermissen müssen), aber auch ohne Horn schön hoch geht, und irgendwie ist sie auch nicht so überdimensioniert (von der Leistung her meine ich hier).

    Oder 410 HLF, noch 'n bichen tiefer ausgelegt, aber wie hinlänglich bekannt auch nicht zu verachten...
    Die Klimalügner bezeichnen die Klimalügner als Klimalügner.

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von SkaRnickel

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    Hi,

    erstmal danke für das Review, habe den SVT-3 Pro seit Donnerstag auch hier stehen, wird morgen im Proberaum hoffentlich eine gute Figur machen. Dein Review hat mir schonmal einige Anreize gegeben, diverse Dinge morgen auszuprobieren.
    Eine Frage habe ich aber hierzu:

    Zitat von ISCREAM Beitrag anzeigen
    Hinten am Amp gibts dann noch einen Balanced/unbalanced Line-Out mit zuschaltbarem EQ und Groundlift. Jeder Tontechniker wirds euch danken. Das beste ist das der DI-Out hier hinter die Röhrenvorstufe gesetzt wurde. Ergo hat man einen Röhrensound im Pult. Was will man mehr?
    Da ich viel Homerecording betreibe, ist das für mich ein Interessantes Feature. Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich den Amp wegen der Transistorendstufe ohne Box betreiben kann? Mich irritiert der Ausdruck "Tube Driven Mosfet", aber soweit ich das verstanden habe handelt es sich hierbei nur um eine(?) Treiberröhre?

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von ISCREAM

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    Zitat von SkaRnickel Beitrag anzeigen
    Eine Frage habe ich aber hierzu:
    Da ich viel Homerecording betreibe, ist das für mich ein Interessantes Feature. Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich den Amp wegen der Transistorendstufe ohne Box betreiben kann? Mich irritiert der Ausdruck "Tube Driven Mosfet", aber soweit ich das verstanden habe handelt es sich hierbei nur um eine(?) Treiberröhre?
    Genau, eine Treiberröhre für die Endstufe.
    Ich muss anmerken, dass eben an dieser Treiberröhre vermutlich an meinem
    Amp das BIAS nicht richtig eingestellt ist, was rauschen verursacht.
    Dürfte für nen Techniker kein problem sein.

    Also zwecks Home Recording.
    Natürlich kannst du die Box über die DI Aufnehmen und bekommst auch den Amp sound auf´s Tape,
    allerdings gibts da einige problempunkte.

    1. Bin mir nicht sicher ob nicht eine Box angeschlossen sein MUSS,
    hab mal gehört, dass das bei den PA enstufen probleme geben kann
    wenn man z.b. an eine endstufe mit zwei ausgängen nur eine Box anschließt.
    Vielleicht weiß ein Technik Pro da mehr Ich tendiere aber eher dazu dass es egal ist.

    2. Der Sound wird wesentlich durch die Box beeinflusst
    kann sein dass bei der aufnahme nur aus der DI das "etwas" fehlt,
    müsste man ausprobieren.

    3. Ich würde den Bass mit mehreren Micros aufnehmen, eins mit DI out, eins vor nen speaker
    Je nach Box eines hinter die Box (kommt auf die Reflexausgänge an) und eines etwas entfernt
    als Raummicro in nem Studioraum
    Das zusammen gibt ein Buntes klangbild was man gut zusammenmischen kann,
    Benötigt aber etwas Recording know how, da z.b. das Micro hinter der Box irgendwie umgekehrt
    werden muss (ka wie und was genau)
    Stolzer Besitzer einer Ampeg 610 HLF hier das Review davon
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  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von Nilser

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    Zitat von ISCREAM Beitrag anzeigen

    1. Bin mir nicht sicher ob nicht eine Box angeschlossen sein MUSS,
    hab mal gehört, dass das bei den PA enstufen probleme geben kann
    wenn man z.b. an eine endstufe mit zwei ausgängen nur eine Box anschließt.
    Vielleicht weiß ein Technik Pro da mehr Ich tendiere aber eher dazu dass es egal ist.

    2. Der Sound wird wesentlich durch die Box beeinflusst
    kann sein dass bei der aufnahme nur aus der DI das "etwas" fehlt,
    müsste man ausprobieren.
    Entscheidend ist, was laut macht. Das ist in diesem Fall eine Transistorendstufe.

    Und die "sieht", wenn keine Box angeschlossen ist, eine unendlich hohe Impedanz. Ergo wird die Mindestimpedanz nicht unterschritten. Funktioniert also...
    Geändert von d'Averc (07.02.2010 um 12:00:22 Uhr) Grund: [QUOTE] geschlossen
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  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Big-D

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    Zitat von ISCREAM Beitrag anzeigen
    1. Bin mir nicht sicher ob nicht eine Box angeschlossen sein MUSS,
    hab mal gehört, dass das bei den PA enstufen probleme geben kann
    wenn man z.b. an eine endstufe mit zwei ausgängen nur eine Box anschließt.
    Vielleicht weiß ein Technik Pro da mehr Ich tendiere aber eher dazu dass es egal ist.
    Röhrenendstufen wollen nicht gern ohne Box, bzw. ohne Last (die eine Box ja darstellt) betrieben werden. Bei Transenamps ist das kein Problem! Meinem SVT4 hats zumindest nichts ausgemacht!


    Zitat von ISCREAM Beitrag anzeigen
    2. Der Sound wird wesentlich durch die Box beeinflusst
    kann sein dass bei der aufnahme nur aus der DI das "etwas" fehlt,
    müsste man ausprobieren.
    Dass der Sound maßgeblich durch die Box beeinflusst wird, stimmt. Ob aber wegen einer DI-Aufnahme nachher was fehlt, ist die Frage. Außer Frage steht, dass in (ich schätze) 99% der Fälle der DI-Out druckvoller klingen wird als eine Mikrofonierung.


    Zitat von ISCREAM Beitrag anzeigen
    3. Ich würde den Bass mit mehreren Micros aufnehmen, eins mit DI out, eins vor nen speaker
    Je nach Box eines hinter die Box (kommt auf die Reflexausgänge an) und eines etwas entfernt
    als Raummicro in nem Studioraum
    Das zusammen gibt ein Buntes klangbild was man gut zusammenmischen kann,
    Benötigt aber etwas Recording know how, da z.b. das Micro hinter der Box irgendwie umgekehrt
    werden muss (ka wie und was genau)
    Da kommen wir gleich nochmal auf meine 99%. Der restliche ein Prozent der Fälle findet mit einem optimalen Boxensound, in einem optimalen Raum, mit einer optimalen Position der Box, mit einer optimalen Position des Mikros am optimalen Speaker in der optimalen Entfernung und überhaupt einem optimalen Mikro statt. Dafür brauch man Zeit, Geld und Erfahrung. Ein Versuch ists natürlich wert, und das Ergebnis klingt solo vielleicht auch ganz brauchbar, im Mix aber herrschen andere Gesetze ;-)
    Und Vorsicht ist geboten: Umso mehr Mikros man benutzt, umso mehr Phasenprobleme kriegt man. ISCREAM sprach es einerseits schon an, hinter der Box muss die Phase umgekehrt werden (geht bei manchen Preamps, oder dann in der DAW), andererseits muss das Mikro, das 50cm vom Amp weg steht gegen über dem 3cm entfernten angepasst werden, und die beiden natürlich auch dem DI-Sound. Das ist ne komplizierte Sache .. Ich verlass mich auf meine DI-Aufnahmen

  13. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von ISCREAM

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    und um das ganze zu Ergänzen:

    Soundbeispiel


    Hier ein Soundbeispiel der Box und des Amps, gespielt mit meinem Fender Precision.

    http://www.sendspace.com/file/a1s1os
    Stolzer Besitzer einer Ampeg 610 HLF hier das Review davon
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