Ich hör mir den ersten Song kaum an, weil da dieser unglaublich beknackte Tool-Part drin ist...
...der wäre?
Ich liebe Ghost Reveries, ich finde bis auf "The Grand Conjuration", das mir wirklich zu unnötig langgezogen wirkt alle Songs gut. Sicher, teilweise wurden ein wenig oft Jam-Parts eingebaut, in denen man keine wirklich Sinn sieht, aber im Ganzen gesehen macht das Album für mich Sinn. Es entfaltet sich erst nach mehrmaligen Hören.
Was mir ebenfalls sehr gut gefällt ist der Sound: wunderschöne Gitarren, drückender Bass und ein klasse Schlagzeug (wobei die Bass-Drum meines Erachtens ein wenig zu sehr klickt).
Die Melodien sind wie ich finde sehr athmosphärisch, gehen Hand in Hand mit den Riffs und gefallen mir ebenfalls gut.
Was mir nicht so gefällt ist die Tatsache, dass es für mich zu wenig breaks gibt und die meisten Lieder im 6/4 sind, bis auf ein paar Ausnahmen gibt es keine überaschenden Taktwechsel.
Also ich finde das Album wahnsinnig geil, und die Band ist sowieso die beste ever.
Nur das Atonement finde ich etwas unnötig, aber sonst ein Top Album. BWP ist aber auch genial. Deliverance gefällt mir nicht ganz, nur ein paar Songs. Nur die ersten beiden Alben gefallen mir nicht so, ich hab sie mir aber auch noch nicht soo oft angehört.
Für mich ist die Sachlage klar.
Deliverance: Uninspiriertes Metal-Album ohne Opeth-Feeling. Überflüssiger Mist und die enttäuschendste Neuerscheinung, die ich je erlebt habe.
Damnation: Zwiespältig, wird dem Opeth-Standard nicht gerecht.
Ghost Reveries: Positive Überraschung, sehr gelungenes Album.
Alles andere: Exzellent und herausragend.
Von "Morningrise" bis "Still Life" war für mich die Blütezeit. Die drei Alben sind einfach unübertroffen.
lol so kanns gehen:
die beiden schlechtesten opethalben sind für mich orchid und morningrise, still life ist immernoch nicht doll...
Blackwater Park ist mein Favorit
danach kommt damnation, dann ghost reveries, und dann deliverance.....
Also der Tool-Rip-Off-Uninspiriert-Part (den haben bestimmt die Roadrunnerjungs geschrieben ) geht von 1:08 los. Ist nichts spektakuläres, aber Rythmik, Gesangseinsätze und naja, die leere (E bzw, das müsste ein D sein oder?) Saite, das klingt so nach Tool und Tool klingen immer so. Also hm, vielleicht ists auch nur ne künstlerische Verneigung
ganz kurz nochmal zu der "nebenerscheinung" der review (des?!, egal...):
Ich halte axenroth für einen absolut unwürdigen nachfolger von lopez...
der mann hat nämlich einfach nicht den groove der opeth eben auch zu einer etwas "anderen" metalband gemacht hat!
das war ja gerade das schöne, dass der trommler dermaßen locker war und nie wirklich geknüppelt hat sondern immer eine unglaubliche leichtigkeit im spiel hatte...
beispiele wären windowpane oder eben auch the grand conjuration....
gerade letzteres ist mit axenroth live eher traurig anzuhören
schade lopez war einer meiner lieblingstrommler.... naja...
ich bin bei dem part auch etwas zwigespalten.... ne toolkopie haben die nicht nötig
Sorry ich habe gefragt, weil mir das nicht aufgefallen ist und das obwohl ich auch Tool höre.
Mir ist es halt einfach nicht als "Tool-Kopie" ersichtlich geworden, es passt imo in den Song und ich finde man sollte an solchen Kleinigkeiten keine Haarspalterei betreiben.